II
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis. I
Darstellungsverzeichnis III
1 Problemstellung. 1
2 Wachstumsaufschwung 1
2.1 Grundlegung. 1
2.2 Methode zur Berechnung der Produktivität 2
2.3 Ursachen des Wachstums. 2
2.4 Moore’s Law 3
3 Die Industrielle Revolution. 4
3.1 Einführung in den Vorindustriellen Alltag. 4
3.2 Die Innovationen 4
3.3 Der Vergleich zweier Zeitalter. 6
4 Merkmale des Computerzeitalters 6
4.1 Einführung in das Medium. 6
4.2 Die Lebensdauer und Nachfrage von Computern 6
4.3 Der sinkende Grenznutzen 7
4.4 Absatzaspekte. 7
5 Der Durchbruch des Internets 8
5.1 Die Innovation zur Jahrtausendwende 8
5.2 Einteilung der Internetbranchen 8
5.3 Die Vorteile des Internets. 9
5.4 Die Nachteile des Internets 9
5.5 Das Ausbleiben der Erwartungen. 10
6 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen 11
Literaturverzeichnis 13
III
Darstellungsverzeichnis
Abb. 1: Darstellung der Wachstumseffekte.
Abb. 2: Entwicklung der Preisrate von Computern.
Abb 3: Computerverkäufe im Zusammenhang zwischen Preis und Quantität
1
1 Problemstellung
Ist die New Economy mit den Innovationen aus unserer Vergangenheit vergleichbar? Dieser
Fragestellung soll in der vorliegenden Arbeit anhand der Thesen von Robert J. Gordon nachgegangen werden. 1
Entgegen der vorherrschenden Ansicht bestehen für Gordon zwischen diesen beiden Zeitaltern gravierende Unterschiede. Unter Industrieller Revolution werden allgemein beschleunigte technologische, ökonomische und soziale Veränderungen verstanden, die ihren Ausgangspunkt im 18. Jahrhundert in Großbritanien nahmen. Gordon definiert sie als „any great acceleration of output and productivity growth that is pervasive and economywide.“ 2 Dabei differenziert er die erste (1760-1830) von der zweiten industriellen Revolution (1860-1900). Für seine Betrachtungen zieht er besonders die zweite Phase heran.
Für die New Economy legt er den Zeitraum von 1995-1999 zugrunde. Sie konzentriert sich lediglich auf einen Wirtschaftsbereich, nämlich auf die sogenannten Zukunftsbranchen, zu denen neben der Biotechnologie die Informations- und Kommunikationstechnologien gezählt werden. Um von New Economy zu sprechen, ist für Gordon daher auch ausschlaggebend „an acceleration in rate of technical advance in Information Technology“. 3
Im folgenden soll zunächst das Produktivitätswachstum in den 90er Jahren analysiert werden. Als zweites wird auf Auswirkungen der Industriellen Revolution eingegangen. Danach sollen die Entwicklungen des Computerzeitalters betrachtet werden. Schliesslich werden die Vor- und Nachteile des Internets erläutert. Nach der abschliessenden Zusammenfassung wird eine Schlussfolgerung gezogen.
2 Wachstumsaufschwung
2.1 Grundlegung
Nach der Berechnung der Produktivität untersucht Gordon die Ursachen des Wachstumsanstiegs zu Beginn der 90er Jahre. Anhand des Moore’schen Gesetzes erläutert er den Preisverfall von Personal-Computern.
1 Gordon, Robert J., Does the New Economy measure up to the great inventions of the past?, NBER Working
Paper Series, Working Paper 7833, August 2000.
2 Ebenda, S. 1.
3 Ebenda, S. 2.
2
2.2 Methode zur Berechnung der Produktivität
Um die Rolle des Computers während des Aufschwungs der 90er Jahre zu bewerten, unterscheidet der Autor zwischen der durchschnittlichen Arbeitsproduktivität (im folgenden ALP) und der Multifaktorproduktivität (im folgenden MFP). Die Produktivität (y) ergibt sich somit aus:
y = m + bh + (1-b)k
der Wachstumsrate des MFP (m), dem Produkt aus der Produktionselastizität in Abhängigkeit zur eingesetzten Arbeit (b) und der Arbeitsstunden (h) sowie dem Produkt aus der Produktionselastizität in Abhängigkeit vom eingesetzten Kapital (1-b) und dem Kapital (k). Durch die Umformung der Gleichung erhält man:
y - h = m + (1-b) (k-h).
Daraus wird ersichtlich, dass die Produktionsleistung pro Stunde (y-h), bzw. der Anstieg der durchschnittlichen Arbeitsproduktivität (ALP), dem Anstieg der Multifaktorproduktivität (m) und der Kapitalintensität entspricht. Unter Kapitalintensität versteht man das Produkt aus Produktionselastizität in Abhängigkeit vom Kapital (1-b) und der Wachstumsrate der Kapitalintensität (k-h).
2.3 Ursachen des Wachstums
Um das Wachstumsphänomen in der Phase der New Economy zu erklären, unterscheidet Gordon zwischen den Computer-Herstellern und den Computer-Nutzern. 4 Einerseits die Computer-Industrie, die die Hardware herstellt und die Software entwickelt und den Konsumenten, die diese Technologie für ihre Geschäftsabwicklung in Anspruch nehmen und nicht an ihrer Produktion beteiligt sind.
Aus den stark gefallenen Preisen in der Computerbranche resultiert nach Ansicht des Autors eine steigende Kapitalintensität, d.h. der Versuch das Verhältnis des eingesetzten Kapitals zur Arbeit zu verbessern (capital deepening effect). Als Reaktion darauf steige die Arbeitsproduktivität, die Multifaktorproduktivität bleibe jedoch unberührt. Für die Computer-Nutzer habe dies direkte Auswirkungen (direct effect), für andere Branchen ergäben sich externe Effekte (spillover effect). Diese resultieren aus einer beschleunigten MFP, parallel zum technologischen Fortschritt in der Computerbranche. Graphisch lässt sich dieser Zusammenhang wie folgt darstellen:
4 Ebenda, S. 8.
Arbeit zitieren:
Philipp Arndt, 2003, Ist die New Economy mit den Innovationen aus unserer Vergangenheit vergleichbar?, München, GRIN Verlag GmbH
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