Inhaltsverzeichnis
1 Grundlagen 1
1.1 Arten von Bedürfnissen 1
1.2 Ursachen zur Bedürfnisabgrenzung 1
1.3 Bedarf 1
1.4 Nachfrage 1
1.5 Arten von Gütern 2
1.6 Ökonomisches Prinzip 3
1.7 Arbeitsteilung 3
1.7.1 Beruflich 3
1.7.2 Betriebliche 3
1.7.3 Volkswirtschaftlich 4
1.7.4 International/ Regional 4
1.7.5 Arbeitsteilung im Hinblick auf Qualifikation 4
1.7.6 Exkurs: Arbeitslosigkeit 5
1.8 Produktionsfaktoren 6
1.8.1 Arbeit 6
1.8.2 Kapital Sachkapital Geldkapital 6
1.8.3 Boden 6
1.9 Produktionsmöglichkeit durch Kapitalbildung (Investition) 7
2 Wirtschaftskreislauf 8
2.1 Einfacher Wirtschaftskreislauf 8
2.2 Erweiterter Wirtschaftskreislauf 9
2.3 Gruppenarbeit: Indikatoren volkswirtschaftlicher Zusammenhänge 10
3 Arten , Einflüsse von und mit Werbung 11
3.1 Werbezielgruppen 11
3.2 Werbeträger 11
3.3 Werbewert berechnen 11
3.4 Aussichten in die Zukunft 11
4 Bruttoinlandsprodukt (BIP) Volkseinkommen 12
4.1 Definition 12
4.2 Hemmnisse des BIP 12
4.3 Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung 12
4.3.1 Verteilungsrechnung 12
4.3.2 Entstehungsrechnung 13
4.3.3 Verwendungsrechnung 13
4.3.4 Lohnquote Gewinnquote 13
II
5 Preisbildung 14
5.1 Markt 14
5.1.1 Vollkommener Markt 14
5.1.2 Unvollkommener Markt 14
5.2 Preisbildung 15
5.2.1 Marktgleichgewicht/ Gleichgewichtspreis (Gp) 15
5.2.2 Angebotsüberschuss (AÜ) und Käufermarkt (1) 15
5.2.3 Nachfrageüberschuss (NÜ) und Verkäufermarkt (2) 15
5.2.4 Konsumentenrente (3) 16
5.2.5 Produzentenrente (4) 16
5.3 Funktion der Marktpreise 16
5.3.1 Signalfunktion (Informationsfunktion) 16
5.3.2 Ausschaltungsfunktion (Ausgleichs / Auslesefunktion) 16
5.3.3 Lenkungsfunktion (Allokations / Verteilungsfunktion) 16
5.4 Politische Preisbildung 17
5.4.1 Direkte Eingriff über Mindestpreise (Gruppe A-G als Nachnahmen 17
5.4.2 Direkte Eingriff über Höchstpreise (Gruppe A-G als Nachnahmen 17
5.4.3 Indirekte Eingriffe 17
5.5 Politische Wirtschaftssysteme 18
5.5.1 Freie Marktwirtschaft 18
5.5.2 Soziale Marktwirtschaft 18
5.5.3 Zentralwirtschaft (sozialistisches Prinzip) 18
5.6 Mono , poly- und Oligopol 19
5.6.1 Preisbildung im Monopol 19
5.6.2 Polypol (vollkommene Konkurrenz) 20
5.6.3 Oligopol 21
5.7 Nachfrageverhalten der Haushalte 22
5.7.1 Bestimmungsgröße der Nachfrager 22
5.7.2 Substitutive Güter 22
5.7.3 Komplementäre Güter 22
5.7.4 Indifferente Güter 23
5.7.5 Anormales Verhalten des Nachfragers 23
5.7.6 Verschiebung der Nachfrage 23
5.7.7 Nichtsättigungsgut 24
5.7.8 Sättigungsgut 24
5.7.9 Inferiores Gut (inferior unterlegen, untergeordnet): 24
5.8 Preiselastizität der Nachfrage (E N ) (Preispolitik) 25
5.8.1 EN 1 Elastische Nachfrage 25
5.8.2 EN 1 unelastische Nachfrage 26
5.8.3 EN 1 starre Nachfrage 26
EN vollkommen elastische Nachfrage 27
5 8 4
5.8.5 EN 0 Positiv preiselastisch 27
5.9 Unternehmenspolitik (Anbieterverhalten) 29
5.9.1 Bestimmungsgröße des Angebotes 29
5.9.2 Verschiebung der Angebotskurve 29
5.9.3 Anormales Verhalten des Anbieters 29
5.10 Zusammenschlüsse von Wirtschaftsunternehmen 30
5.10.1 Unternehmenskonzentration nach Produktionsstufen 30
5.10.2 Unternehmenskonzentration nach Kapitalbeteiligung 31
5.10.3 Preiskartelle 31
III
6 Geldpolitik 32
6.1 Binnenwert des Geldes 32
6.1.1 Preisindex der Lebenshaltung (Inflation) 32
6.1.2 Kaufkraft 33
6.1.3 Nominal- und Realeinkommen 33
6.2 Außenwert des Geldes 34
6.2.1 Freie Wechselkurssysteme 34
6.2.2 Feste Wechselkurssysteme 36
6.2.3 Festes Wechselkurssysteme mit Bandbreite 36
6.2.4 Zahlungsbilanz 37
6.3 Geldwertänderungen 38
6.3.1 Formen der Inflation 39
6.3.2 Ursachen der Inflation 39
6.3.3 Aktuell: „Die hohe Inflation spaltet die Gesellschaft“ 40
6.4 Geld und Geldmenge 42
6.4.1 Zentralbankgeld 42
6.4.2 Geschäftsbankengeld 42
6.4.3 Geldmenge 42
6.4.4 Steuerung der Geldmenge 43
7 Wirtschaftspolitik 46
7.1 Konjunktur 46
7.1.1 Konjunkturzyklen 46
7.1.2 Konjunkturindikatoren 46
7.2 Ziele der Wirtschaftspolitik 48
7.3 Fiskalpolitik 49
7.4 Außenwirtschaftspolitik 50
7.4.1 Währungspolitik 50
7.4.2 Außenhandelspolitik 50
8 Aufgaben und Fragen 51
8.1 Markt 51
8.2 Preisbildung am Markt: 53
8.3 Marktformen 54
8.4 Unternehmerangebot 55
8.5 Konjunktur 57
8.6 Elastizitäten 59
8.7 Haushaltsnachfrage 60
8.8 Binnenwert des Geldes 62
8.9 Außenwert des Geldes und Zahlungsbilanz 65
8.10 Geldwertänderungen Inflation 67
8.11 Lösungen 69
8.11.1 Markt 69
8.11.2 Preisbildung am Markt 69
8.11.3 Marktfor0men 70
8.11.4 Unternehmerangebot 70
8.11.5 Konjunktur 70
8.11.6 Elastizitäten 71
8.11.7 Haushaltsnachfrage 71
8.11.8 Binnenwert des Geldes 71
8.11.9 Außenwert des Geldes und Zahlungsbilanz 72
8.11.10 Geldwertänderungen Inflation 72
IV
Literaturempfehlungen:
Grundlagen der Volkswirtschaftslehre;
Seidel; Gehlen, Bad Hombg.; ISBN: 3-441-00194-X; Taschenbuch - 17. Auflage (1999)
Grundlagen und Probleme der Volkswirtschaftslehre;
Baßeler; Bachem Wirtschaft, K.; ISBN: 3-891-72300-8; Taschenbuch - 783 Seiten (1995)
Grundkurs der Volkswirtschaftslehre;
Richard, Hartmann, Schneider; Merkur Vlg., Rinteln; ISBN: 3-812-00173-X; Taschenbuch (1998)
V
1 Grundlagen
1.1 Arten von Bedürfnissen
materielle Bedürfnisse
⇒ können durch materielle Güter befriedigt werden immaterielle Bedürfnisse
⇒ können nicht durch Güter befriedigt werden (Anerkennung, Status, Selbstverwirklichung). Existenzbedürfnisse (Grundbedürfnisse) ⇒ dienen der Lebenserhaltung (Nahrung, Kleidung, Wohnung) Kulturbedürfnisse
⇒ Bedürfnisse, die dem normalen gesellschaftlichen Anspruch entsprechen. Sie sind vom kulturellen Umfeld abhängig. (Bildung, Reisen, Kunst, Mode) Luxusbedürfnisse (Hobbys)
⇒ übersteigen den normalen gesellschaftlichen Anspruch (Pelz, Kaviar u.a.) individuelle Bedürfnisse
⇒ können individuell befriedigt werden (Auto, Pelz, Hobby/ Freizeit) kollektive Bedürfnisse
⇒ können nur im Kollektiv befriedigt werden (innere u. äußere Sicherheit, Recht, Straße). offene Bedürfnisse
⇒ sind uns bewusst (Kinderwunsch, Haus, Fahrzeug, TV..) latente (geschlossen) Bedürfnisse
⇒ unbewusst und müssen erst geweckt werden (z.B. durch Werbung)
► siehe auch Bedürfnispyramide nach Maslow 1
Aufgaben: 1. Versuche die Bedürfnisarten in einem Übersichtsbaum zu untergliedern. Stelle die
2. Nimm Bezug auf die Bedürfnispyramide nach Maslow und ordne
1.2 Ursachen zur Bedürfnisabgrenzung
persönliche Präferenzen (freundschaftliche Beziehungen)
Kulturelle Einflüsse (auch Religion)
Art der sozialen Beziehungen (Interessengruppen, Vereine, Freizeit….) Werbeeinflüsse, Erziehung
örtliche und zeitliche (Jahreszeit, Tageszeit) Situation
1.3 Bedarf
Bedarf = Bedürfnis + Kaufkraft (Geld, siehe auch Volkseinkommen)
Verteilung des Volkseinkommens mittels Marktforschung
1.4 Nachfrage
Umsetzung des Bedarfes am Markt (s.h. Kap.5)
1 Kreis, Handbuch der Betriebswirtschaftslehre, S. 343
1
1.5 Arten von Gütern
freie Güter (Luft, Wind, Sauerstoff, Sonnenstrahlen….)
⇒
sind in ausreichendem Maße vorhanden und verursachen keine Kosten der Bereitstellung
wirtschaftliche Güter (alle nicht freie Güter)
⇒ nicht in ausreichendem Maße vorhanden (Bedürfnisse sind größer als die Gütermenge) (knappe G.) und die Bereitstellung verursacht Kosten
⇒ materieller Natur, aber auch z.B. Strom
⇒ immaterielle Natur. Sie können nicht angefasst werden. Sie ergeben sich aus der unmittelbaren Leistung eines Menschen (Haarschnitt, Rechtsberatung, Lehrer, Software)
⇒ Patente, Lizenzen
⇒ dienen unmittelbar der Bedürfnisbefriedigung. Güter, die an den Endverbraucher gehen (Brot, Kaffee) (siehe auch Umlaufvermögen)
⇒ nur mittelbar der Bedürfnisbefriedigung. Güter, die der Produktion anderer Güter dienen (Maschinen)
⇒ werden über einen längeren Zeitraum mehrmals verwendet (Auto, Messer) (Anlagevermögen)
⇒ können nur einmal verwendet werden. Mit der Verwendung gehen Sie unter (Brot, Benzin)
Abbildung 1-1: Einteilung der Güter
2
1.6 Ökonomisches Prinzip
Zur Befriedigung der Bedürfnisse steht nur eine begrenzte Anzahl von Gütern zur Verfügung.
⇒ Mit den gegebenen Mitteln soll ein möglichst großer Erfolg erzielt werden
⇒ Ein bestimmter Erfolg soll mit möglichst geringen Mitteleinsatz erzielt werden.
1.7 Arbeitsteilung
Früher haben die Menschen sich selbst versorgt. Sie haben nur für den eigenen Bedarf produziert. Sie lebten in einer Subsistenzwirtschaft. Arbeitsteilung bedeutet, dass eine Spezialisierung auf eine bestimmte Tätigkeit erfolgt.
1.7.1 Beruflich
Berufsbildung
⇒ Grundberufe (Bauer, Handwerker, Händler, Priester….usw.) Berufsspaltung ⇒ Aufgabenteilung innerhalb des Berufes
1.7.2 Betriebliche
Innerbetrieblich
⇒ Innerhalb des Betriebes wird der Produktionsprozess in einzelne Arbeitsschritte aufgeteilt oder die Mitarbeiter spezialisieren sich nach bestimmten betrieblichen Funktionen (Marketing (Marktforschung) - Beschaffung - Fertigung - Absatz - Entsorgung)
⇒
Arbeitszerlegung (Fließband,
Zwischenbetrieblich (z.B. Automobilindustrie)
⇒ Produktionsteilung (Outsourcing) Vorteile:
⇒ Hohe Produktivität: mehr Güter bei gleichem Einsatz der Produktionsfaktoren (siehe 1.8) ⇒ Jeder wird nach seinen Fähigkeiten eingesetzt, Steigerung der Flexibilität weil weniger Anlagevermögen notwendig
⇒ Auslagerung von kostenintensiven Sonderanfertigungen ⇒ Modularisierung in der Fertigung ⇒ Verringerung von Lagerhaltungskosten Nachteile
⇒ Fremdbestimmtheit bis zur Abhängigkeit von Zulieferern ⇒ ggf. örtliche Entfernung zu den Zulieferern
⇒ Verlagerung in Billiglohnländer? Erhöhung der Arbeitslosigkeit, nur bei volkswirtschaftlicher
1.7.3 Volkswirtschaftlich
⇒ Urerzeugung (Land-, Forst-, Fischereiwirtschaft und Rohstoffabbau)
⇒ Weiterverarbeitung (z.B. Sägewerk)
⇒ Dienstleistung
1.7.4 International/ Regional
Die Ursache dafür sind klimatische Unterschiede (z.B. Südfrüchte), Rohstoffvor-
kommen, Umweltrecht, Lohnkosten, Qualität (Mentalität) der Arbeitskräfte, technische Entwicklung, u.a.
1.7.5 Arbeitsteilung im Hinblick auf Qualifikation
burnout (Depressionen, Überforderungsgefühl - häufig im Konflikt mit Menschen) dispositiv (leitend, schöpfen, entwickeln)/ exekutiv (ausführend) gelernt, angelernt, ungelernt, selbständig / unselbstständig
1.7.6 Exkurs: Arbeitslosigkeit
Vollbeschäftigung (wann: 50ziger Jahre..wann noch: Zentralwirtschaft)
⇒ bis max. 3% Arbeitslosenquote (Aq)
Überbeschäftigung (wann: im Augenblick „Fachkräftemangel“?)
⇒ mehr offene Stellen als Arbeitsmarkt hergibt 0% Aq
Unterbeschäftigung (weit verbreitet in sozialer Marktwirtschaft)
⇒
über 3% Aq
Abbildung 1-2: Formen der Unterbeschäftigung
a) Saisonbedingt ( Bau, Gastgewerbe, ... ). Staat agiert nicht
b) Eine Branche ein Gebiet (Bergbau, Ruhrgebiet) Staat : Subventionen (Kurzfristig)
c) Alle Branchen und Gebiete. Mögliche Gründe:
d) Mensch wird durch Maschine ersetzt.
Staat : Umschulung, bzw. Qualifikationsgrad erhöhen (Zeit- und Organisationsproblem) bzw. in Bildung investieren.
e) Kurzfristige Arbeitslosigkeit 1 - 2 Monate (Zwischen Studium oder Ausbildung und Job). Staat greift nicht ein.
1.8 Produktionsfaktoren
1.8.1 Arbeit
Unter Arbeit verstehen wir jede Art von körperlichen und geistigen Tätigkeit von Menschen, um Einkommen für die Bedarfsdeckung zu erzielen. Die Höhe der Einkommen ist über die Steuererklärungen bei den Finanzbehörden registriert und somit berechenbar. Zum Thema Arbeit siehe auch „Kap. 1.7 Arbeitsteilung“.
1.8.2 Kapital = Sachkapital + Geldkapital
Es umfasst das gesamte Sachkapital (auch häufig als Realkapital bezeichnet) und Geldkapital. Das Realkapital entspricht der Summe aus Anlagen, Maschinen und Gebäuden, die der Produktion der Güter dienen. Diese Summen sind ebenfalls über die Finanzbehörden erfassbar (doppelte Buchführung, Abschreibung etc.).
Wird das Realkapital im Produktionsprozess der Unternehmungen eingesetzt, handelt es sich
um
produktives Kapital.
Wird es vom Staat für kollektive Bedürfnisse verwendet handelt es sich um
soziales Kapital.
1.8.3 Boden
Er umfasst die genutzte Bodenfläche und die Bodenschätze. Er dient zum Anbau (Landwirtschaft), Abbau (Bergbau) und als Standort (für Unternehmen, Straßen…)
1.9 Produktionsmöglichkeit durch Kapitalbildung (Investition)
Damit die Unternehmen mit Hilfe der Produktionsfaktoren produzieren können sind Investitionen notwendig. In diesem Zusammenhang unterscheiden wir folgende Parameter:
Bruttoinvestition (Abschreibungen und U.St.)
⇒ Summe alles Investitionen
Ersatzinvestition (messbar über die Abschreibungen, Abschreibungskreislauf)
⇒ Abschreibungen = Summe der Investitionen, die den Werteverzehr (Verschleiß, technischer Fortschritt) des Kapitals im Vergleich zur Vorperiode ausgleichen soll. siehe WS-BWL,S60 Nettoinvestition (Bilanzverlängerung) siehe WS-BWL,S23
⇒ Summe der Investitionen, die den Kapitalstock im Vergleich zur Vorperiode vergrößern (Erweiterungsinvestition)
Zusammenhang: Bruttoinvestitionen = Nettoinvestitionen + Abschreibungen
Abbildung 1-3: Arten der Investition
7
2 Wirtschaftskreislauf
In einer Volkswirtschaft bestehen die unterschiedlichsten Beziehungen zwischen verschiedenen Wirtschaftssubjekten. Zur einfacheren Darstellung werden diese zu einheitlichen Gruppen zusammengefasst (private Haushalte, Unternehmen, Staat (Inland), Ausland und Vermögensbildung (Kapitalsammelstellen)). In einem Wirtschaftskreislauf werden zwei Stromgrößen dargestellt:
Güterstrom:
⇒ stellt dar, wie viel „Güter“ in Form von Produktionsfaktoren die Unternehmen von wem bezo gen und an wen sie die produzierten Güter in welchen Mengen abgeben werden.
Wirtschaftssubjekte:
⇒ stellen die Güter natürlich nicht kostenlos zur Verfügung. Jedem Güterstrom steht ein gleich hoher Geldstrom gegenüber. Die Produktionsfaktoren erhalten
⇒ Löhne, Mieten, Zinsen und Gewinne und für die Konsum- und Produktionsgüter werden Preise gezahlt.
2.1 Einfacher Wirtschaftskreislauf
Der „Einfache Wirtschaftskreislauf“ stellt das Beziehungsgeflecht zwischen diesen Gruppen in vereinfachter Form dar. Voraussetzungen hierfür sind:
Es bestehen nur zwei Wirtschaftsakteure
⇒
Private Haushalte und Unternehmen
Staat greift nicht in den Wirtschaftsprozess ein
Beziehungen zum Ausland bestehen nicht gesamtes Einkommen wird konsumiert
Kapitalstock ist dauerhaft nutzbar und wird nicht vergrößert
Abbildung 2-1: Einfacher Wirtschaftskreislauf
8
2.2 Erweiterter Wirtschaftskreislauf
Der „Erweiterte Wirtschaftskreislauf“ stellt das Beziehungsgeflecht zwischen diesen Gruppen in ausführlicher Form dar.
Abbildung 2-2: Erweiterter Wirtschaftskreislauf
Steuern von Unternehmer an Staat
⇒ Indirekte (Umsatz, Mineralöl, Tabak, Branntwein, Vergnügens-,) ⇒ Direkte (Gewerbe, Körperschafts-,)
Transferzahlungen sind alle Zahlungen für die kein ökonomischer Gegenwert ge-
leistet werden muss (Sozialhilfe, Kindergeld, Wohngeld, Beamtenpension, ..... ).
Steuern von privatem Haushalt an Staat
⇒ nur direkte Steuern (Lohn, Hunde, Erbschafts-, .... )
⇒ Beitrage : EU, UNO, NATO-,
⇒ Entwicklungshilfe, Schenkungen
⇒ Subventionen (Landwirtschaft aus EU)
9
2.3 Gruppenarbeit: Indikatoren volkswirtschaftlicher Zusammenhänge
In den nächsten Jahren und Jahrzehnten wird sich die Marktsituation der Unternehmen - ob als Hersteller oder Dienstleister - möglicherweise gravierend verändern. Um weiter bestehen zu können, reicht es nicht mehr aus, seine Produkte gut zu verkaufen.
Vielmehr ist es:
zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor geworden, ob das Unternehmen kundenorientiert agiert und die Bedürfnisse des Kunden befriedigt.
Darüber hinaus werden sich mit dem Anbruch dieses Zeitalters die für die Unternehmen erfolgsrelevanten Faktoren völlig verschieben. Es werden von Industrieunternehmen und Dienstleistern ständig neue Ideen verlangt, die die Marktstellung auf Dauer sichern sollen.
Diese Werte befähigen ein Unternehmen maßgeblich, die Befriedigung der Kundenwünsche sicherzustellen. Die Veränderungen hin zu einem neuen Zeitalter zwingen das moderne Management zur Entwicklung eines Systems, welches die wichtigsten Erfolgsfaktoren berücksichtigt.
Unser Projekt soll eine Landkarte sein in der die von Ihnen entwickelten volkswirtschaftlichen Zusammenhänge und deren gegenseitige Abhängigkeit verdeutlicht werden soll. Einflüsse sind u.a.:
Finanziell:
Sozial- und gesellschaftlich:
Bevölkerungsentwicklung (Populationspyramide?)
Bildungsstand/ Technologie, Zukunftsorientierung?
Globalisierung/ Politische Richtung, Import/Export,
Gesellschaftspsychologische Zusammenhänge
Gesellschaftsdynamik in folge sinkendem Einkommen oder kulturelle Unterschiede (als Auswirkung) Umwelt:
10
3 Arten-, Einflüsse von und mit Werbung
Sie gehören im Auftrag der Geschäftsleitung einem Kompetenzteam an, welches in Bezug auf Werbestrategien nach Lösungen suchen und Visionen entwickeln soll. Nachdem das Produkt vorgestellt und Zielgruppen (siehe auch Kapitel 1.2) definiert sind müssen geeignete Werbeträger zugeordnet werden die Sie vorschlagen sollen.
Hierbei ist eine geeignete Darstellungsweise aus der hemmende und fördernde Faktoren her-vorgehen anzufertigen. Schlagen Sie zu den Werbestrategien ggf. entsprechende Produkte vor.
Beziehen Sie außerdem auch kritisch Stellung zu dem Auswirkungen von Medien und Werbung auf unsere Gesellschaft.
3.1 Werbezielgruppen
alt, jung weiblich, männlich……
o siehe auch 1.3 Ursachen zur Bedürfnisabgrenzung
3.2 Werbeträger
Betriebssysteme (Vista warum große Datenmengen, was geschieht mit Information, wie können diese verwertet werden? Wie kann sich der Einzelne schützen?
3.3 Werbewert berechnen
Blickkontakte
3.4 Aussichten in die Zukunft
Aufgaben:
1. Zusammenfassen und Dokumentieren der Ergebnisse
2. Bitte nehmen Sie auch kritisch zu neuartigen Werbeträgern Stellung. Inwiefern halten Sie sich durch Werbeeinflüsse beeinflussbar (gerne an Hand einem Beispiel aus dem Alltag).
3. Präsentieren der Ergebnisse (mit der Gruppe)
11
Quote paper:
Rolf Mohr, 2004, Einführung in die Volkswirtschaftslehre, Munich, GRIN Publishing GmbH
This text can be quoted and accessed from this url:
Embed
DOI
Best Practice im Beschaffungsmanagement im Krankenhaus
Business economics - Supply, Production, Logistics
Diploma Thesis, 116 Pages
Kundenzufriedenheit: Messen und Steigern
Business economics - Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research
Scholarly Research Paper, 49 Pages
Arztpraxen als Wirtschaftsunternehmen - Mehr Erfolg durch Praxismarket...
Scholary Paper (Seminar), 21 Pages
Unterrichtsentwurf - Volkswirtschaftliche Grundlagen - Wirtschaftskrei...
Business economics - Didactics, Economic Pedagogy
Lesson Plan, 12 Pages
Das Engelsche Gesetz und seine empirische Evidenz
Examination Thesis, 76 Pages
Der Beruf des Markt- und Meinungsforschers
Sociology - Work, Profession, Education, Organisation
Scholary Paper (Seminar), 30 Pages
Lehren und Lernen im Dialog - Wie trägt mündliche Kommunikation zwisch...
Scholarly Paper (Advanced Seminar), 24 Pages
Politics - Didactics, Political Education
Scholary Paper (Seminar), 12 Pages
Selbstorganisation für Projektleiter - So bewältigen Sie die Arbeits...
Scholary Paper (Seminar), 25 Pages
Die kurzfristige Fremdfinanzierung am Beispiel der Handelskredite
Business economics - Investment and Finance
Research Paper (Pre-University), 15 Pages
Kundenzufriedenheitsmessung mittels Fragebogen
Von den theoretischen Grundlag...
Business economics - Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research
Bachelor Thesis, 54 Pages
Der Vortrag als Lehrmethode: Aufbau, Merkmale und Anwendbarkeit
Scholary Paper (Seminar), 15 Pages
Fallorientierte Einführung der Erfolgskonten in fragend-entwickelnder ...
Business economics - Accounting and Taxes
Lesson Plan, 24 Pages
Die Darstellung der Großstadt in Erich Kästners 'Fabian' und i...
German Studies - Modern German Literature
Scholary Paper (Seminar), 17 Pages
Auswertung der Umfrage: Beschwerdemanagement in der Assekuranz
Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
Research Paper, 44 Pages
Quantitative und Qualitative M...
Business economics - Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research
Scholary Paper (Seminar), 23 Pages
Umsetzung eines Patienten-Beschwerdemanagements im Krankenhaus als Tei...
Scholarly Paper (Advanced Seminar), 30 Pages
Rolf Mohr's text Einführung in die Volkswirtschaftslehre is now available as a printed book
Rolf Mohr has published the text Einführung in die Volkswirtschaftslehre
Rolf Mohr has uploaded a new text
Problemorientierte Einführung in die Volkswirtschaftslehre / Schülerbu...
Lehr- und Aufgabenbuch
Einführung in die Phänomenologie der Erkenntnis. Vorlesung 1909
Edmund Husserl, Elisabeth Schuhmann
Feynman Vorlesungen über Physik 1
Mechanik, Strahlung, Wärme. De...
Richard P. Feynman, Robert B. Leighton, Matthew Sands
Feynman Vorlesungen über Physik 3
Quantenmechanik. Definitive Ed...
Richard P. Feynman, Robert B. Leighton, Matthew Sands
Eine Einführung in die Typografie. Une Initiation à la Typographie. An...
Anne Denestas, Camille Gallet, Maria Hoffmann-Dartevelle, Bruce Mayo
Einführung in die Anglo-Amerikanische Rechtssprache (Introduction to A...
Introduction to Anglo-American...
B. Sharon Byrd
0 comments