> Informierender Teil
Schule: Erich Kästner-Schule
Städt. Schule für Sprachbehinderte (Primarbereich)
Datum: 13.07.2004
Uhrzeit: 9:00 – ca. 9:45 Uhr
Fach: Deutsch
Klasse: E 1 (12 Schüler, 3 Schülerinnen)
Mentor: B. S.
Fachleiterin: C. Y
> Thema der Unterrichtsreihe:
Wir lernen das ‚D/d’
> Fachdidaktischer Schwerpunkt:
Schriftspracherwerb
> Fachlicher Zielschwerpunkt:
Einführung, Vertiefung und Festigung des Phonems und Graphems ‚D/d’
> Thema der Unterrichtsstunde:
„Wir üben das ‚D/d’ an verschiedenen Stationen.“
Inhaltsverzeichnis
I Informierender Teil
1. „Wir lernen das Lied von Doris Dachs kennen und finden Anlautwörter mit ‚D/d’.“
2. „Wir lesen das ‚D/d’ und bestimmen es im Wort.“
3. „Wir schreiben das ‚D/d’.“
4. „Wir üben das ‚D/d’ an verschiedenen Stationen.“
5. „Wir lesen und schreiben Wörter mit ‚D/d’.“
2. Verlaufsskizze
Zielsetzung & Themen
Die Unterrichtsstunde verfolgt das Ziel, das Phonem und Graphem ‚D/d’ durch ein mehrdimensionales, handlungsorientiertes Stationsverfahren auditiv, visuell und graphomotorisch zu festigen und so den Schriftspracherwerb bei Kindern mit Förderbedarf Sprache zu unterstützen.
- Schriftspracherwerb von Phonemen und Graphemen
- Handlungsorientiertes Lernen an Stationen
- Förderung der auditiven, visuellen und taktilen Wahrnehmung
- Stärkung der Selbstständigkeit und Partnerarbeitsfähigkeit
- Förderung von Koordination und graphomotorischen Fähigkeiten
Auszug aus dem Buch
Differenzierung / Erläuterungen:
Die Anfangsstation der einzelnen SchülerInnen beinhaltet diejenige Station, an der sie unbedingt üben sollten. Alle weiteren Stationen sind frei wählbar. An den Stationen 3, 6 und 7 liegen Zusatzaufgaben mit einem gelben Punkt aus. Haben SchülerInnen … auf ihrem Stationspass neben der Stationsnummer einen ebensolchen gelben Punkt aufgeklebt, sollen sie die zusätzliche Aufgabe erledigen. Selbstverständlich dürfen auch die anderen SchülerInnen versuchen die Zusatzaufgaben zu lösen, für sie sind es aber keine Pflichtaufgaben.
Das Tandem … & … bedarf aufgrund des beiderseitigen Förderbedarfs der besonderen Beobachtung von Seiten der L. An Station 2 sollen …u. …am PC arbeiten, während … die Zusatzaufgabe löst. Die Ausweichstation (Nr. 8) dient der allgemeinen Ruheerhaltung / Entzerrung, damit an den Stationen keine „Staus“ entstehen und alle SchülerInnen durchgehend konzentriert arbeiten können.
Zusammenfassung der Kapitel
I Informierender Teil: Dieser Abschnitt enthält die formalen Rahmenbedingungen, das Thema der Unterrichtsreihe, die fachlichen Schwerpunkte sowie den pädagogischen Aufbau der Stunde.
1. „Wir lernen das Lied von Doris Dachs kennen und finden Anlautwörter mit ‚D/d’.“: Hier wird der thematische Einstieg durch ein Mitmach-Lied und die auditive Wahrnehmung des Phonems in Verbindung mit Bewegung beschrieben.
2. „Wir lesen das ‚D/d’ und bestimmen es im Wort.“: Dieses Kapitel erläutert die Erarbeitung der visuellen Gestalt des Buchstabens als Ergänzung zur auditiven Wiedererkennung.
3. „Wir schreiben das ‚D/d’.“: Hier steht die visuelle Vertiefung und die Einführung des Graphems durch aktives Schreiben im Vordergrund.
4. „Wir üben das ‚D/d’ an verschiedenen Stationen.“: Dieses Kapitel behandelt die Festigung des Phonems und Graphems durch ein handlungsorientiertes Stationsverfahren in Partnerarbeit.
5. „Wir lesen und schreiben Wörter mit ‚D/d’.“: Der Fokus liegt hier auf der übergreifenden Anwendung des Graphems zur Ausweitung der Lese- und Schreibkenntnisse.
2. Verlaufsskizze: Die Skizze bietet eine tabellarische Übersicht über den zeitlichen Ablauf, die Unterrichtsaktivitäten, Kommentare zur Methodik und die eingesetzten Sozialformen.
Schlüsselwörter
Schriftspracherwerb, Phonem-Graphem-Korrespondenz, handlungsorientierter Unterricht, offene Unterrichtsform, Stationslernen, Förderbedarf Sprache, auditive Wahrnehmung, visuelle Wahrnehmung, graphomotorische Übungen, Tandemarbeit, Differenzierung, Eigenwirksamkeit, Doris Dachs, Lautgebärde, Primarbereich.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der vorliegenden Unterrichtsplanung grundsätzlich?
Die Planung beschreibt eine Deutschstunde für eine Klasse mit sprachbehinderten Kindern im Primarbereich, in der das Phonem und Graphem ‚D/d’ eingeführt und gefestigt wird.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Themen sind der Schriftspracherwerb, die Verknüpfung von Laut- und Schriftzeichen sowie die Umsetzung von handlungsorientiertem Lernen in offenen Unterrichtsformen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das primäre Ziel ist die Festigung des ‚D/d’ in seiner auditiven, visuellen und graphomotorischen Gestalt durch ein mehrdimensionales Stationsverfahren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine didaktische Unterrichtsplanung genutzt, die auf dem handlungsorientierten Stationsverfahren basiert, wobei Methoden wie Partnerarbeit (Tandem) und Lautgebärden integriert werden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil wird der didaktische Aufbau der Unterrichtsreihe dargestellt sowie in einer detaillierten Verlaufsskizze die Umsetzung der Stationsarbeit inklusive methodischer Erläuterungen und Differenzierungsmaßnahmen beschrieben.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Schriftspracherwerb, handlungsorientiertes Lernen, Stationsverfahren und die spezifische Förderung der Sprachwahrnehmung charakterisiert.
Wie werden die Schülerinnen und Schüler bei unterschiedlichen Lernvoraussetzungen unterstützt?
Durch die Differenzierung an den Stationen (Pflicht- vs. Zusatzaufgaben) und die gezielte Beobachtung der Tandems durch die Lehrkraft kann individuell auf unterschiedliche Förderbedarfe eingegangen werden.
Welche Rolle spielt die Figur "Doris Dachs" in der Unterrichtsstunde?
Die Stabpuppe Doris Dachs dient als motivierendes Element, das die Klasse durch die Einheit begleitet und den Schülern hilft, eine positive emotionale Bindung zum Lerninhalt aufzubauen.
Welche Funktion hat die Ausweichstation in der Stationsarbeit?
Die Ausweichstation (Nr. 8) dient der allgemeinen Entzerrung und Ruheerhaltung, um "Staus" an den Stationen zu vermeiden und eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre zu gewährleisten.
Warum wird die Arbeit als "handlungs- und mehrdimensional" bezeichnet?
Weil die Kinder das ‚D/d’ nicht nur visuell betrachten, sondern es durch Ertasten, Nachschreiben im Sand, Ablaufen und Hören mit verschiedenen Sinnen und Bewegungen erfahren.
- Quote paper
- Kerstin Holländer (Author), 2004, Wir lernen das 'D/d' - Einführung, Vertiefung und Festigung des Phonems und Graphems 'D/d' im Rahmen des Schriftspracherwerbs, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/32889