Inhaltsverzeichnis
Einleitung 1
1. Die Situation um 1314: Tod des Papstes und Doppelwahl Beginn der Konflikte 2
2. Ludwig siegt über Friedrich den Schönen Johannes XXII. mischt sich in
den Thronstreit 3
2.1 Ludwigs Italienzug Der Griff nach der Kaiserkrone 4
2.2 Ludwig am Ziel Die Kaiserkrönung in Rom am 17 Januar 1328 6
2.3 Die Fronten verhärten sich Ludwig erklärt Johannes XXII. für abgesetzt 7
3. Ludwig als Kaiser zurück in Deutschland Erste Versuche der Versöhnung mit
der Kurie 9
3.1 Ein neuer Papst tritt an Ludwigs Chance zur Aussöhnung 10
3. 2 Das Rhenser Weistum und Tod Benedikts XII Die Jahre 1338 bis 1342 11
3.3 Karl IV. und Ludwigs Niedergang 12
4. Ludwig der Bayer und sein Wirken Zusammenfassung der Betrachtungen 13
5. Anhang
Urkunden und Regesten 16
Chroniken 16
Quellen 16
Literaturverzeichnis 17
II
Einleitung
Ludwig der Bayer stellte ohne Zweifel einen der stark umstrittensten Herrscher des Mittelalters dar. Bekannt ist er durch seinen Streit mit der Kurie geworden. Sein eigenwilliges Verhalten stieß in päpstlichen Kreisen auf starken Widerstand. Trotz zahlreicher Versuche der Vermittlung bzw. Versöhnung seitens Ludwigs, konnte sich der von gebannten Kirchenvertretern gekrönte Kaiser mit dem Papsttum nicht einigen. Im Gegenteil, die Feindschaft zwischen beiden Partnern, Ludwig und der Kurie, verschärfte sich im Laufe der Jahre zunehmend.
Im Rahmen des Seminars „Vom Interregnum bis zur Goldenen Bulle“ h abe ich mir das Thema „Ludwig der Bayer und sein Streit mit dem Papsttum“ ausgewählt. Nach einer kurzen Darstellung der politischen Situation in Deutschland um 1314 möchte ich die Anfänge der Auseinandersetzung Ludwigs mit Papst Johannes XXII. darlegen. Im Anschluss daran gehe ich in chronologischer Reihenfolge auf die wichtigsten historischen Ereignisse, die den Konflikt betreffen, ein. Die Hausmachtpolitik des Bayern sowie die politischen Verhältnisse in Oberitalien bleiben in meiner Seminararbeit weitgehend unberücksichtigt. Nur wenn diese in unmittelbaren Zusammenhängen mit dem Streit zwischen Ludwig und der Kurie stehen, werden diese in meine Betrachtungen mit einbezogen.
Die Versuche der deutschen Kurfürsten, mit dem Rhenser Weistum die päpstlichen Eingriffe in Deutschland zu unterbinden und ihr eigenes Recht zu wahren, werde ich zum Ende meiner Darstellung betrachten, jedoch werde ich darauf verzichten, das Rhenser Weistum in seiner Ausführlichkeit zu untersuchen. Vielmehr möchte ich dieses in Zusammenhang mit einer Festigung der Position Ludwigs des Bayern bringen. Das Ziel meiner Seminararbeit ist es, vor allem Gründe und Ursachen darzustellen, die zum Bruch zwischen der Kurie und Ludwig dem Bayer führten. Das Hauptaugenmerk meiner Betrachtungen lie gt dabei auf der Krönung des Bayern in Rom, die in Abwesenheit des Papstes stattfand. War nur sie der Ausgangspunkt der Streitigkeiten oder gab es noch andere Punkte zwischen dem Hause Wittelsbach und dem Papsttum, die ein langjähriges feindschaftliches Verhältnis zwischen beiden schufen? Auch will ich die Anfangsjahre der Regierung Ludwigs des Bayern untersuchen, um hier mögliche Anhaltspunkte zu finden, die das Verhältnis von Kurie und dem Bayern für die gesamte Regierungszeit Ludwigs nachhaltig belasteten. Darüber hinaus möchte ich die Bedeutung dieses Streites für das späte Mittelalter darlegen.
Die Hauptquelle meiner Betrachtungen ist die Übersetzung von Walter Friedensburg bzw. das Original von Giovanni Villani „Wie Ludwig von Baiern sich vom römischen Volk zum König und Kaiser krönen ließ“. 1 Weitere Grundlagen meiner Betrachtungen bilden die Biographien von Gertrud Benker „Ludwig der Bayer“ und Heinz Thomas „Ludwig der Bayer- Ketzer und Kaiser“. Neueste Ergebnisse der Forschungen werden unter anderem in dem Sammelband von Hermann Nehlsen „Kaiser Ludwig der Bayer: Konflikte, Weichenstellungen und Wahrnehmung seiner Herrschaft“ (2002) verarbeitet. Quellen aus der Zeit des Konfliktes zwischen Ludwig und dem Papst gibt es reichlich. Die Forschung ist sich aber uneinig in den Zielen und Absichten bestimmter Urkunden. Es ist immer noch nicht ganz klar, welche Aussagen in den Urkunden als beabsichtigt und welche als reine Propaganda zu werten sind. 2 Sie alle schildern jedoch eindeutig den zermürbenden Kampf zwischen Ludwig dem Bayer und der Kurie. Die heutige Forschung, aber auch Zeitgenossen betonten den Mut und die Entschlossenheit des Bayern. Parallel dazu betrachteten ihn viele als einen strengen und eigensinnigen Herrscher. Daher überwog lange Zeit ein negatives Urteil über Ludwig. Dass
1 Original von G. Villani 1991 bzw. die Übersetzung von W. Friedensburg.
2 Hauptsächlich sind die Verzichtsurkunden Ludwigs der 1330er Jahren gemeint.
1
dieser mit seiner Politik langfristige Ziele verfolgte und sich um verfassungsrechtliche Grundlagen bemühte, wurde lange außer Acht gelassen. Darüber hinaus muss betont werden, dass sich Ludwig zeit seines Lebens übermächtigen Gegnern zu behaupten hatte.
1. Die Situation um 1314: Tod des Papstes und Doppelwahl- Beginn der Konflikte
Ludwig IV. (Beiname der Bayer) wurde als Sohn Ludwigs II. des Strengen von Bayern im Jahre 1282 geboren. Nachdem sein Vater starb, wurde er der Herzog von Bayern - seine Zeit als Herrscher begann. Seit 1314 befand sich das Haus Wittelsbach mit dem Hause Habsburg in stetigen Auseinandersetzungen. Grund dieser Konflikte war der Streit zwischen Habsburgern und Wittelsbachern um die deutsche Krone. Als der deutsche König Heinrich VII. 1313 starb, erhoben beide Herrschergeschlechter Anspruch auf den deutschen Thron. Es kam zu einer erneuten Doppelwahl im Deutschen Reich. Verschärft wurde die Situation im Reich dadurch, dass auch Papst Clemens V. am 20. April 1314 verstarb. Eine kirchlichrechtliche Instanz war somit für die nächste Zeit nicht vorhanden.
Ludwig der Bayer und Friedrich der Schöne suchten die Entscheidung, alleiniger deutscher König zu werden, auf dem Schlachtfeld. Die darauf folgenden Jahre waren von einer Reihe militärischer Auseinandersetzungen geprägt. Papst Johannes XXII. hielt sich zunächst aus dem Thronstreit in den deutschen Landen heraus. Erst in den zwanziger Jahren des 14. Jahrhunderts schaltete er sich in den Machtkampf zwischen Habsburgern und Wittelsbachern ein.
Die beiden Kontrahenten dagegen beharrten auf ihren Standpunkten und waren nicht bereit, nachzugeben. Die Habsburger forderten eine Beteiligung an der Herrschaft der Wittelsbacher, diese wiederum erhoben Anspruch auf einige ländliche Besitzungen des Hauses Österreich. In der Nähe von Gammelsdorf (1313) kam es zu einer ersten militärischen Auseinandersetzung. Ludwig ging hierbei als Sieger hervor, der Streit um Thron und Güter war allerdings noch nicht beigelegt, im Gegenteil, die Fronten verhärteten sich weiter und eine diplomatische Lösung schien nicht in Sicht. Kurz danach erfolgt die Doppelwahl im September des Jahres 1314.
Die Ursachen für den Streit Ludwigs mit der Kurie sind meiner Meinung nach schon in den ersten Jahren nach der Doppelwahl von 1314 zu suchen. Außerdem sind die machtpolitischen Verhältnisse und das Machtgefüge jener Zeit zu berücksichtigen. Als sich Ludwig der Bayer und sein Gegenkandidat Friedrich der Schöne zur Wahl stellten, war die Kirche gerade ohne Oberhaupt. Papst Clemens V. starb am 20. April 1314. Der neue Papst Johannes XXII. trat sein Amt erst im Sommer 1316 an. Die Kirche war somit über zwei Jahre ohne Oberhaupt. In Deutschland dagegen überschlugen sich in dieser Zeit die politische n Ereignisse: Erst starb überraschend Kaiser Heinrich VII. und kurz darauf Papst Clemens V. Gerade in dieser schwierigen Phase im Reich traten zwei etwa gleich starke und gewählte Nachfolger auf den deutschen Thron an- Friedrich von Habsburg und der Wittelsbacher Ludwig IV.
Die Herrschaftskonstruktion im Deutschen Reich gestaltete sich so, dass ein Kandidat, der König werden wollte, zuerst die Zustimmung der sieben Kurfürsten benötigte bzw. die Mehrheit dieser sieben. In der Regel war es so, dass der gewählte König nach gewonnener Wahl das Approbationsrecht des Papstes anerkannte. Während die Partei Friedrichs des Schönen sofort das Approbationsrecht des Papstes anerkannte und auf die Ambitionen ihres Gewählten auf die kaiserliche Krone aufmerksam machten, b eließen es die Anhänger Ludwigs des Bayern bei einem Appell an den Papst. Sie unterstrichen in ihrer Anzeige nicht eindeutig den Willen Ludwigs Kaiser zu werden.
Die Kurie war zwischen 1314 und 1316 nur eingeschränkt handlungsfähig und ließ den Streit um den deutschen Thron sowie die Pläne beider Herrscher, die Kaiserkrone zu erlangen, unberücksichtigt. Ich schließe mich der Beurteilung von Jürgen Miethke an, der meint, dass es zum Zeitpunkt der Doppelwahl keine rechtliche Instanz vermochte, die Wahl zu entscheiden
2
und ein Bürgerkrieg der einzige Ausweg war. 3 Viel zu spät nahm sich Papst Johannes XXII. der Streitigkeiten in Deutschland an.
Die Wirren der Jahre 1314 bis 1316 ohne Papst und der Streit um die Krone boten aus meiner Sicht schon sehr gute Voraussetzungen für einen Konflikt zwischen Ludwig dem Bayern und der Kurie. Da jegliche kirchliche Rechtsinstanzen für zwei Jahre außer Kraft gesetzt waren bzw. nicht funktionierten, da es keinen ordentlich gewählten Papst gab, mussten sich beide Herrscher, sowohl Ludwig als auch Friedrich, selbst helfen und die Initiative ergreifen. Dieses eigenmächtige Handeln garantierte zwar den Fortlauf des politischen Tagesgeschehens, jedoch schuf es auch großes Konfliktpotential zwischen den Herrschern, insbesondere Ludwigs des Bayern und den kirchlichen Vertretern. Die Missachtung des Approbationsrechtes kurz nach der Wahl und das selbstbewusste Vorgehen des Bayern gegen seine Widersacher beinhaltete aus meiner Sicht ein hohes Maß an Konfliktpotential zwischen Ludwig und dem Papst.
2. Ludwig siegt über Friedrich den Schönen - Johannes XXII. mischt sich in den Thronstreit
Im Jahre 1322 gerieten das Haus Wittelsbach und Habsburg erneut militärisch aneinander. In der Schlacht bei Mühldorf triumphierte Ludwig der Bayer über den Habsburger Gegenspieler. Friedrich der Schöne wurde von dem Bayern gefangengenommen. Trotz des Sieges und der Gefangennahme Friedrichs war der Konflikt um den Thron nicht beendet, vielmehr nahm dieser ab 1322 an Brisanz zu.
Papst Johannes XXII. verhielt sich hinsichtlich des Thronstreites im Reich bis in die Anfänge der 1320er Jahren bedeckt. Dann aber wollte er eine Entscheidung im deutschen Thronstreit herbeiführen und nahm sich der Sache an. Schließlich eröffnete Papst Johannes XXII. am 8. Oktober 1 323 den Prozess gegen Ludwig den Bayern. Dieser habe sich seine Ämter (römischer König sowie Ausübung königlichen Rechtes) widerrechtlich angeeignet und darüber hinaus den Häretiker Visconti in Italien unterstützt. Daher habe Ludwig sein Amt binnen drei Monaten niederzulegen. Die durch Treueide oder Gelübde an den Bayern gebundenen geistlichen Würdenträger seien von der Treue zu Ludwig entbunden. Dem Bayern weiter Gehorsam zu leisten, sei strengstens verboten. 4 Ob der Papst neben der Lösung des deutschen Thronstreites auch die verworrene Situation in Italien klären wollte, ist nicht bekannt. Es ist jedoch davon auszugehen, dass es für den Papst als sehr willkommen galt, dass sich Ludwig der Bayer in Italien politisch und militärisch betätigte. Dort unterstüt zte er Galeazzo Visconti bei dessen Kampf gegen die Kurie. Obwohl der Papst das Haus der Visconti wegen Häresie abgeurteilt hatte, schloss sich Ludwig der Bayer dem, aus päpstlicher Sicht, rebellischen Hause an.
Aus meiner Sicht ist dies einer der ersten Gründe dafür, dass das Verhältnis zwischen Ludwig dem Bayern sowie der Kurie auf Jahre belastet wurde. Bisher hatte der Papst nur wenig gegen den Bayern in der Hand. In Deutschland wurde Ludwig genauso wie Friedrich der Schöne gewählt- eine manipulierte Wahl konnte also ausgeschlossen sein. Zeigten nicht auch die jahrelangen Auseinandersetzungen Friedrichs mit dem Bayern, dass die Kurie sich in bedeutenden Phasen passiv verhalten hat und ihrer Aufgabe nicht nachgekommen ist? Aus den Quellen geht hervor, dass das Haus Habsburg sich besser mit dem Papsttum verstand als die Wittelsbacher. Mit seinem Engagement in Italien lieferte der Bayer aus meiner Sicht die schlagkräftigen Argumente, die der Papst zum Anlass nehmen konnte, um Ludwig den Bayern endgültig aus dem politischen Geschehen zu verbannen. Bestätigt wurde Johannes XXII. darin, dass Ludwig den Forderungen der Niederlegung der Ämter nicht nachkam. Schließlich konnte der Papst den Bayern am 23. März 1324 öffentlich exkommunizieren.
3 J. Miethke 2002, S. 51.
4 Const. 5 nr. 792.
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Nachdem der Papst über Ludwig IV. den Bann gesprochen hatte, regierte dieser prompt und es wurde die Sachsenhausener Appellation bzw. die im Januar 1324 verfasste Appellation von Frankfurt verkündet. 5 In dieser wird die Wahl von 1314 als rechtsmäßig dargestellt, da die Kurfürsten mehrheitlich für Ludwig den Bayern stimmten. Darüber hinaus werden noch einige Nadelstiche gegen Papst Johannes XXII. unternommen und diesem sogar eine Feindschaft zu den Deutschen unterstellt.
Die Königswahl in Deutschland von 1314 wurde schließlich am 11. Juli 1324 nachträglich für ungültig erklärt und Ludwig offiziell all seiner Rechte als König enthoben. Johannes XXII. hatte seine Macht gezeigt. Die Deutschen hatten fortan auf päpstlichen Beschluss keinen König mehr. Wer meinte, die Auseinandersetzungen um den deutschen Thron seien beendet gewesen, der irrt. Ganz im Gegenteil, in den folgenden Jahren sollte sich der Konflikt zwischen Ludwig dem Bayern und der Kurie noch weiter zuspitzen.
Der in der Schlacht von Mühldorf gefangene Friedrich der Schöne blieb weiterhin in den Händen des Bayern. Dieser versuchte nun seinerseits, den Habsburger als Friedenspfand zu missbrauchen und mit ihm Hausmachtpolitik sowie europäische Politik zu betreiben. Der Westen des wittelsbacheschen Gebietes wurde seit 1301 von ständigen Unruhen geplagt. Häufig kam es zu Übergriffen von Herzog Leopold, aus dem Hause Habsburg, auf die Ländereien der Wittelsbacher. In der Tat, die Pläne Ludwigs schienen erfolgversprechend. Auf der einen Seite wäre der Konflikt mit den Habsburgern aus der Welt geschafft, auf der anderen Seite wäre durch den Frieden mit den Habsburgern eine Durchfahrt mit einem Heer nach Italien möglich gewesen, um den Streit mit der Kurie, auch militärisch, zu beenden. Sofort wurden Verhandlungen aufgenommen und am 1 . September 1325 wurde die Aussöhnung der Habsburger mit den Wittelsbachern bekannt gegeben. Der Papst schien über derartige Schritte der Versöhnung allerdings weniger erfreut. Gegen die Aussöhnung, die auch durch Verlobungen und Ehen unter den beiden Herrscherhäusern stattfand, konnte der Papst nichts einwenden. Friedrich der Schöne und Ludwig versprachen einander beizustehen und falls Ludwig nach Italien zöge, wolle Friedrich auf die Ländereien der Wittelsbacher Acht geben. 6 Im Zuge der Verhandlungen zwischen Friedrich und Ludwig wurde versucht die Thronfrage endlich zu lösen. Die ehemaligen Kontrahenten einigten sich auf einen Kompromiss. Sollte es Friedrich innerhalb von sechs Monaten gelingen, die Anerkennung des Papstes zu erreichen, so werde Ludwig auf den Thron verzichten und Friedrich den Königstitel überlassen. Weder die Kurfürsten noch der Papst wollten Friedrich als deutschen König akzeptieren. Das Doppelkönigtum im Reich blieb weiterhin bestehen.
2.1 Ludwigs Italienzug- Der Griff nach der Kaiserkrone
In den nun folgenden Abschnitten möchte ich mich mit dem Zug Ludwigs des Bayern nach Italien befassen. Hierbei gehe ich auf die Stationen des Herrschers ein und untersuche dabei, wie sich das ohnehin schon gespannte Verhältnis zwischen Ludwig dem Bayer und dem Papst entwickelte. Grundlage meiner Betrachtungen des Italienzuges Ludwigs bildet die Quelle: „Wie Ludwig von Baiern sich vom römischen Volk zum König und Kaiser krönen ließ“. 7 Auf die Konflikte unter den oberitalienischen Städten werde ich nur im Ansatz eingehen, soweit sie mit Ludwigs politischen Plänen und Zielen korrelieren.
Nachdem sich die Lage in Deutschland wieder beruhigt hatte, entschloss sich Ludwig der Bayer nach Italien aufzubrechen. Die Voraussetzungen dafür waren gegeben: Friedrich als Konkurrent gab es nicht mehr und der Weg nach Italien war frei.
5 Appellation von Frankfurt: Const. 5, nr. 836.
6 Reg. Imp. nr. 839 (5. September 1325).
7 W. Friedenburg 2000, S.145- 147.
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Arbeit zitieren:
Thomas Mrotzek, 2004, Ludwig der Bayer, München, GRIN Verlag GmbH
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