INHALTSVERZEICHNIS
Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis. IV
Anhangsverzeichnis V
Abk ürzungsverzeichnis. VI
1. Einleitung - Deutsche Unternehmen in der Krise. 1
2. Krise 2
2.1 Der Begriff der Krise im Allgemeinen 2
2.2 Krisen im Unternehmenskontext 2
2.2.1 Der Begriff Unternehmenskrise 3
2.2.2 Abgrenzung des Begriffs Unternehmenskrise 3
2.2.3 Ursachen für Unternehmenskrisen. 4
2.2.4 Zum Wesen von Unternehmenskrisen - Krisentypen 5
3. Die Rolle der Führungskraft in der Krise. 7
3.1 Abgrenzung der Begriffe Führungskraft - Manager - Leadership 7
3.2 Theoretische Ansatzpunkte eines krisenadäquaten Führungsstils. 7
3.2.1 Eigenschaftstheorien 7
3.2.2 Situative Führungstheorie 8
3.2.3 Rollentheorie 8
3.2.4 Neocharismatische Theorien. 8
3.2.4.1 Charismatische Führung. 9
3.2.4.2 Transformative und transaktionale Führung 10
3.2.4.3 Visionäre Führung. 10
3.3 Charakteristische Verhaltensmuster der Führungskraft in der Krise. 11
4. Krisenvermeidung und -bewältigung als Managementaufgabe. 12
4.1 Zum Begriff Krisenmanagement 12
4.2 Die Instrumente der Krisenvermeidung 13
4.3 Instrumente der Krisenbewältigung. 14
4.4 Anforderungen des Krisenmanagements an die Führungskraft 14
- II -
5. Aktuelle Trends zur Stützung des Krisenmanagements 15
5.1 Innovative Führung - Patentrezept auf dynamischen Märkten? 16
5.2 Autoritärer Führungsstil - die Führungskraft als Leuchtturm? 16
5.3 Schlechte wirtschaftliche Zeiten - Trend zum Machiavellismus? 17
5.4 Dezentrale und laterale Führung - Zeichen eines Mentalitätswechsels? 18
5.5 Schlüsselkompetenzen. 19
6. Implikationen für die Führungspraxis in der Unternehmenskrise 21
6.1 Visionen. 21
6.2 Kommunikation 22
6.3 Persönlicher Kontakt 22
6.4 Führungsspanne 23
6.5 Einbindung der Geführten in Entscheidungsprozesse 23
6.6 Qualifikation als ausdauernder Prozess. 24
6.7 Zwischenerfolge mit Symbolik stützen - Rituale etablieren. 24
6.8 Stabilität. 25
6.9 Fairness. 25
6.10 Vorbildverhalten. 26
7 Auswertung und Schlussfolgerung 26
Anhang. 27
Literaturverzeichnis 32
- III -
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Abbildung 1: Wirkung der „Key enviromental Forces“ auf eine Organisation.
Abbildung 2: Zusammenhang und Abgrenzung zwischen den Begriffen
Unternehmenskrise , Konflikt, Störung und Katastrophe.
Abbildung 3: Krisentypen.
Abbildung 4: Überblick der Führungstheorien
Abbildung 5: Typische Verhaltensmuster in Krisenzeiten
Abbildung 6: Die Rolle der Führungskraft in der Krise
Abbildung 7: Krisenbewältigungspotential eines Unternehmens.
Abbildung 8: Anforderungsraster der Führungskraft.
Abbildung 9: Schlüsselkompetenzen
Abbildung 10: Kernanforderungen
Abbildung 11: Veränderungsrituale.
- IV -
ANHANGSVERZEICHNIS
Anhang A. Schlagzeile der Frankfurter Allgemeinen Zeitung .............................27 Anhang B. Insolvenzzahlen 2003 ..........................................................................28 Anhang C. Aktuelle Entwicklungen bei den Insolvenzzahlen ..............................29 Anhang D. Ursachensystematik und Krisentypen .................................................30 Anhang E. Polaritätenprofil einer Führungskraft in der Krise..............................31
- V -
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
AG Aktiengesellschaft Aufl. Auflage bearb. bearbeitete bspw. beispielsweise CA California d.h. das heißt engl. englisch erw. erweiterte et al. lat. et aliii ff. fortfolgende Hrsg. Herausgeber IBM Industrial Business Machines i.d.R. in der Regel i.S.v. im Sinne von i.V. in Verbindung J.F. John Fitzgerald Kap. Kapitel lat. lateinisch LMU Ludwig-Maximilians-Universität N.Y. New York o.ä. oder ähnliche PR engl. Public Relation (Öffentlichkeitsarbeit) s.o. siehe oben TQM engl. Total Quality Management überarb. überarbeitete UN-Krise Unternehmenskrise US engl. United States USA engl. United States of America u.U. unter Umständen v.a. vor allem VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.
- VI -
vgl. vergleiche vollst. vollständig WWT Wissenschaft, Wirtschaft und Technik z.B. zum Beispiel ZfB Zeitschrift für Betriebswirtschaft ZfbF Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung
- VII -
1 Einleitung - Deutsche Unternehmen in der Krise
„2004 droht neuer Rekord bei Firmenpleiten“, verkündet eine große Schlagzeile der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom fünften November (vgl. Anhang A.). Hiobsbotschaften dieser Art scheinen das Tagesgeschehen in Deutschland zu bestimmen. Die deutsche Wirtschaft wird, wie bereits Mitte der 90er Jahre, von einer heftigen Konjunkturkrise erschüttert und fast täglich werden neue Fälle von Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Die prominenten Beispiele der letzten Jahre sind der Papier- und Büroartikelhersteller Herlitz, Flugzeugbauer Fairchild Dornier oder das Bauunternehmen Philipp Holzmann AG. Parallel sind aktuelle Entwicklungen wie bei Karstadt-Quelle noch in der Schwebe. Für das Jahr 2003 meldete das Bundesamt für Statistik 39.320 Insolvenzen (vgl. Anhang B.), die 220.000 Arbeitnehmer betrafen. Die aktuellsten Daten für August diesen Jahres (vgl. Anhang C.) haben Hoffnungen auf positive Konjunkturtrends berichtigt und das Bundesamt für Statistik erneut die Erwartungen auf bis zu 40.000 Insolvenzen für das laufende Jahr berichtigen lassen. Eine strukturelle Analyse des Insolvenzgeschehens zeigt, dass v.a. kleine und mittlere Unternehmen betroffen sind bzw. sein werden. Die Gründe für die momentane Insolvenzflut sind vielfältig. Bergauer (2003) unterscheidet hier konjunkturelle Probleme, internationalen Wettbewerbsdruck, die hohen Produktionskosten am Standort und Führungsfehler.
Auch wenn viele Firmenchefs immer wieder betonen, dass die krisenhafte Situation im Unternehmen nicht mit ihnen als Person und ihren Führungsfähigkeiten zu tun hat, so sind solche Zustände immer wieder im Zusammenhang mit mangelndem Marktgespür, missglückter Diversifizierung, überteuerten Zukäufen oder nicht tragfähigen Geschäftsmodellen zu sehen.
Nach einer Schätzung von Comelli und Rosenstiel (2004) verfehlen circa zwei Drittel aller Veränderungsprozesse ihr Ziel. Vor diesem Hintergrund und soll diese Arbeit die Rolle der Führung in Krisensituationen von Unternehmungen und daraus resultierenden Implikationen für die Führungskraft in der Praxis behandeln.
In dem Kapitel zwei wird zunächst auf das große Themengebiet der Krise, und im speziellen der Unternehmenskrise, eingegangen. Diese älteren Ansätze sollen nach der Behandlung der theoretischen Führungsansätze (vgl. Kap. drei) mit den relativ jungen Instrumenten des Krisenmanagements (vgl. Kap. vier) zusammengeführt werden. In Kapitel fünf werden die Trends momentaner Führungsmodelle, in denen Unternehmen die Kapitel zwei,
- 1 -
drei und vier am Besten verwirklicht sehen, erläutert. Abschließend werden die Kernanforderungen an eine Führungskraft beim Krisenmanagement unter Berücksichtung der vorher angesprochenen Thematiken zusammengeführt.
2 Krise
An allen Ecken und Enden von Politik, Gesellschaft und Kultur werden wir mit dem Phänomen eines „krisenhaften“ Zustands konfrontiert. Dabei werden sowohl Umstände im persönlichen Bereich darunter verstanden, wie auch Erscheinungen auf allen Ebenen über den Mikrokosmos des Menschen hinaus.
2.1 Der Begriff der Krise im Allgemeinen
Der in der heutigen Verwendung befindliche Begriff der Krise stammt ursprünglich aus dem Griechischen. Nach Krystek (1987) stellt dieser Zustand ganz allgemein einen Bruch einer bis dato kontinuierlichen Entwicklung dar. Im engeren Sinne sieht Krystek (1987) auch eine Entscheidungssituation am Wende- bzw. Höhepunkt einer Entwicklung. Im Rahmen der Wirtschaftswissenschaften wird das Krisenphänomen v.a. im Zusammenhang mit den markantesten Phasen moderner Wirtschaftskonjunkturen gesehen.
2.2 Krisen im Unternehmenskontext
Unternehmen stehen als Subjekte im Zentrum einer sich ständig wandelnden Makroumwelt. Die betriebswirtschaftlich erfolgreiche Bewältigung von sich wandelnden Situationen beeinträchtigt ihr Überleben. Externe sowie interne Einflüsse (Höhn, 1974) und daraus resultierende Konfliktsituationen zu bewerkstelligen, wird als selbstverständlich für eine Unternehmensführung vorausgesetzt. David (1991) gliedert die Haupteinflussgrößen für eine unternehmerische Organisation als „Key enviromental Forces“ (Abb. 1). Die dargelegten Faktoren zeigen, dass ein Unternehmen nur mittelbar auf den Wandel und Entwicklungen Einfluss nehmen kann. Unternehmen waren und sind gezwungen, sich diesen Veränderungen zu unterwerfen. Die betriebswirtschaftliche Krisenforschung ist nach Weidl (1996) vorrangig auf Forschungsbemühungen im Bereich der Produktionstheorie und Verhaltensforschung konzentriert, so dass eine Intensivierung mit dem „Phänomen“ Krise auf Unternehmensebene erst „seit jüngerer Zeit“ 1 verfolgt wird.
1 Nach Weidl, 1996, S.21.
- 2 -
Arbeit zitieren:
Markus Klaus, 2004, Führung in Krisensituationen: Theoretische Ansatzpunkte und Implikationen für die Praxis, München, GRIN Verlag GmbH
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