Gliederung
1. Einleitung
2. Musik in der Werkstufe
2.1. Das Fach Musik
2.2. Der Lehrplan Musik
2.3. Das Problem der Altersgemäßheit
3. Theoretische Grundlagen
3.1. Der Einsatz von Instrumenten - Das Orff-Schulwerk
3.2. Bordun und Ostinat
3.3. Pentatonik
4. Liedbegleitung mit einfachen Dreifarben-Partituren
4.1. Grundlegende Vorgehensweise
4.2. Präparierung von Stabinstrumenten bei Liedern mit Tonartwechsel
4.3. Erstellung einer Farb-Partitur
4.4. Umsetzung mit Instrumenten
5. Beispiele
5.1. Da sprach der alte Häuptling der Indianer
5.2. Marmor, Stein und Eisen bricht
5.3. Über den Wolken
5.4. Anton aus Tirol
5.5. Die Antwort weiß ganz allein der Wind (The Answer is blowing in the Wind)
5.6. Sailing
6. Schluss (Weiterführende Ideen)
Erstellung eines Rhythmicals, Komposition eigener Musikstücke, Bewegungserziehung durch Mu-
sik , Fächerübergreifender Einsatz
7. Anhang: Transponiertafel
8. Quellenangaben
9. Bildnachweis
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1. Einleitung
Dass Musik in unserem Leben eine wichtige Rolle spielt, ist den meisten Menschen durchaus bewusst. Gerade für Kinder und Jugendliche kann die Beschäftigung mit Musik aber noch erheblich mehr sein als ein angenehmer Zeitvertreib. Aktives Singen und Musizieren, aktives Hören von Musik beeinflusst die Entwicklung der Persönlichkeit auf vielfache Weise. Soziale Sensibilität, Teamfähigkeit, Konzentrationsfähigkeit, Gedächtnistraining, Intelligenzschulung, musikalische Erlebnisfähigkeit und Emotionalität - dies alles kann eine musikalische Ausbildung in besonderem Maße fördern. In der Förderschule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung ist das nicht anders. Selbstve rständlich benötigt ein Großteil der Schüler vielfache Unterstützung und Hilfe um musikalisch selbst aktiv zu werden. Auch Menschen mit einer geistigen Behinderung verfügen über musikalische Erlebnisfähigkeit und verspüren den Wunsch, sich durch Musik auszudrücken und mitzuteilen. In der Literatur gibt es vielfach Notenmaterial und Ausarbeitungen von Kinderliedern um diesem Wunsch der Schüler gerecht zu werden. Doch gerade im Bereich der Werkstufe ist es meist schwierig Notenmaterial zu finden, das nicht allzu anspruchsvoll aber dennoch altersgemäß ist. Die meisten „einfachen“ Lieder sind für Kinder im Kindergarten- oder Grundschulalter konzipiert und musikalisch wie inhaltlich für Schülerinnen und Schüler der Werkstufe mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung nicht altersgemäß.
Mit dieser Seminararbeit versuchen wir diese Lücke zu schließen. Mit Hilfe einfacher Farbmarkierungen auf Orff-Instrumenten haben wir altersgemäße Lieder für die Schüler der Werkstufe spielbar gemacht.
2. Musik in der Werkstufe 2.1 Das Fach Musik
Für das Fach 'Musik in der Sonderschule' können grundsätzlich drei große Aufgabenfelder unterschieden werden (vgl. TISCHLER, B.: Musik aktiv gestalten. Frankfurt a. M. 1994 in http://www.musikin-der-sonderschule.de/Aufgabenfelder/aufgabenfelder.html):
Ø Musik als Prinzip integrativ-ganzheitlichen Erlebens
Ø Musik als Mittel entwicklungsorientierter Förderung Ø Musik als Gegenstand fachorientierten Lernens
Musik als Prinzip integrativ-ganzheitlichen Erlebens findet ihren Einsatz vor allem in den jüngeren Jahrgangsstufen (Vor-, Unter- und Mittelstufe). Musik kann dort z. B. ein wichtiges Element der Stundengestaltung sein (Begrüßung, Einstimmung und Vertiefung in ein Thema, Unterstützung von Bewegungs- und Entspannungsphasen, Verabschiedung). Aber auch im vorhabensorientierten Unterricht können Schwerpunktthemen und verschiedene Anlässe oft mit Elementen aus dem Bereich Musik unterstützt und ergänzt werden (z. B. Jahreszeitenlieder, Musik und Tänze der Indianer, Gespenstermusik).
Weiterhin kann Musik in der Sonderschule als ein wichtiges Mittel zur entwicklungsorientierten Förderung genutzt werden. Die Fähigkeiten, die in den verschiedenen Entwicklungsbereichen mit Hilfe von Musik angebahnt und vertieft werden können, sind für die Persönlichkeitsentwicklung der Schüler und für das Erlernen vieler anderer Fähigkeiten und Fertigkeiten von großer Bedeutung. So kann z. B. im
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emotionalen Bereich mit Musik Erlebnisfähigkeit, Eigenwahrnehmung und die Fähigkeit zur Entspannung gefördert werden. Im sensomotorischen Bereich spielt die Förderung der auditiven Wahrnehmung (Reagieren auf Signale, Richtungshören) und Bewegungsaktivierung durch Musik eine wichtige Rolle. Im sozialen Bereich werden durch gemeinsames Musizieren Fähigkeiten in Bezug auf Fremdwahrnehmung, Kommunikation, Interaktion angebahnt. Und auch der kognitive Bereich wird durch Musik angesprochen. Das Erlernen von Aufmerksamkeit und Konzentration, Merkfähigkeit, Sprach-und Sprechaktivierung sind wichtiger Bestandteil bei musikalischen Aktivitäten. Der dritte Bereich des Musikeinsatzes in der Sonderschule stellt Musik als Gegenstand fachorientierten Lernens in den Mittelpunkt. Ziel ist es, den Schülern Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sie sich des vielfältigen Musikangebots der Gegenwart selber machend oder hörend bedienen und es als Mittel der Freizeitgestaltung nutzen können. Dabei sollte das Konzept eines handlungsorientierten Musikunterrichts verfolgt werden, in dem es darum geht, durch vielfältige konkrete und handlungsbezogene Zugangsweisen den an sich unanschaulichen Gegenstand Musik zu veranschaulichen und den Schülern dadurch ein ganzheitliches Erleben und Aufnehmen musikalischer Erscheinungs- und Ausdrucksformen zu ermöglichen.
2.2. Der Lehrplan Musik
Im bayerischen Lehrplan für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung aus dem Jahr 2003 ist das Fach Musik in fünf große Bereiche unterteilt: Musik erleben und hören - DieSchüler sollen Musik und Geräusche bewusst erleben und hören und auf sich wirken lassen. Aus einer Vielzahl an verschiedenen Musikstücken soll sich bei ihnen ein individueller Musikgeschmack entwickeln. Musik mit der Stimme - DieSchüler sollen ihre eigene Stimme erleben und mit ihr experimentieren. Sie sollen lernen ihre Stimme zu pflegen und mit ihr verschiedene Lieder singen und gestalten. Musik und Bewegung - DieSchüler sollen die Musik als einen Bewegungsimpuls erfahren und musikalische Grundelemente in der Bewegung finden. Sie sollen das Tanzen als Körpersprache einsetzen lernen und Tanzen in der Gemeinschaft erleben. Musik mit Instrumenten - DieSchüler sollen zunächst den eigenen Körper als Instrument erfahren und einsetzen und schließlich an einen verantwortungsvollen Umgang mit diversen Instrumenten herangeführt werden. Ein weiteres Ziel ist die Begleitung und Improvisation zu Musikstücken. Musikalische Projekte - DenSchüler wird mit Musikprojekten die Möglichkeit gegeben sich mitzuteilen und mit anderen in Kommunikation zu treten. Hierzu gehören aber auch die Vorbereitung und Organisation einer Aufführung.
Nachfolgend führen wir noch einige Zitate aus dem Lehrplan an, die für diese Seminararbeit am bedeutungsvollsten sind und die noch einmal die Wichtigkeit einer alters- und zeitgemäßen Musikerziehung herausstellen.
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„Die Ausbildung von individuellem Musikgeschmack eröffnet den Zugang zur eigenen Persönlichkeit. [...] Die Kenntnis alters- und zeitgemäßer Musikstücke schafft Gemeinsamkeiten mit Schülerinnen und Schülern anderer Schulen. [...] Die Auswahl der Lerninhalte im Lernbereich Musik orientiert sich an der Lebenswelt und an den Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen, an musikalisch-ästhetischen Kriterien sowie an der inhaltlichen Thematik.“
„Kriterien für die Auswahl von Musikstücken können sein: Eingängigkeit der Musik und die damit ve r-bundene Möglichkeit, Vertrautheit zu erreichen; Fähigkeiten oder Vorlieben, Weckung von Neugier, Eignung für Reproduktion.“
„Individueller Musikgeschmack kann sich entwickeln, wenn Schülerinnen und Schüler Zugang zu einem vielfältigen Musikangebot erhalten und dieses nutzen. Bei der Auswahl von Musikstücken werden die Wünsche der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt. Darüber hinaus werden sie auch mit Musik vertraut, die in ihrer Lebenswelt kaum oder nicht vorkommt. Um auf Vorlieben von Kindern und Jugendlichen eingehen zu können, die sich nicht verbal äußern, beobachten Lehrerinnen und Lehrer deren Reaktion auf verschiedene Musikstücke genau.“
„Singen nimmt in der musikalischen Erziehung einen herausragenden Platz ein. Vor dem Singen steht das Hören von Melodien und Liedern. Der Übergang vom Hören zum Singen gestaltet sich fließend. Bei der Liedauswahl sind folgende Aspekte zu berücksichtigen: Vorlieben, Bedürfnisse und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler - SozialintegrativeWirkung: Altersgemäßheit, Zeitgemäßheit - Vielseitigkeitdes Liedrepertoires - Schwierigkeitsgradin Bezug auf Rhythmus, Takt, Tonart und Tonumfang - Möglichkeitund Zulässigkeit von Vereinfachungen bezüglich Text, Melodie und Rhythmus - MusikalischeGestaltungsmöglichkeiten - Förderungvon Fantasie und Kreativität [...] - Beider Erarbeitung eines Liedes werden im Hinblick auf Rhythmus, Text und Melodie für die jeweilige Lerngruppe geeignete methodische Bausteine verwendet. Je nach Art des ausgewählten Liedes kommt der Bewegung, dem Refrain oder dem gesamten Text besondere Bedeutung zu. Das Erlernen eines Liedes geht in der Regel von Rhythmus und Melodie aus und führt von dort zum Erfassen des Textes.“
(vgl. Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus: Lehrplan für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung - Musik, München 2003, online http://www.isb.bayern.de/fs/lpfspgentw/musik.pdf)
2.3. Das Problem der Altersgemäßheit
Wie schon angesprochen ist die Auswahl altersadäquater Musikstücke gerade in der Werkstufe von großer Bedeutung. Die Schüler hören in ihrer Freizeit vermehrt Lieder aus den Musikcharts auf CDs, im Radio oder auf Musiksendern wie VIVA oder MTV. Sie sind in ihrer Musikauswahl sehr wählerisch und der Einsatz von „Kinderliedern“ in der Werkstufe führt verständlicherweise meist zu Verweigerung. Es ist also notwendig den Schülern möglichst aktuelle aber auch möglichst einfache Lieder beim gemeinsamen Musizieren in der Klasse anzubieten. Je nach örtlichen Gegebenheiten ist hier natürlich
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eine Werkstufenband ideal, doch auch im kleinen Stil kann man mit ein paar Orff-Instrumenten den Jugendlichen ein breites Angebot an Lieder bieten.
In den folgenden Beispielen beschränken wir uns in der Liedauswahl vorwiegend auf Schlager oder Evergreens, die auch heute noch große Aktualität aufweisen und auch als „Partyhits“ gelten. Am besten sind Lieder geeignet die musikalisch gesehen einen einfachen Charakter aufweisen, die also nicht im Liedverlauf in andere Tonarten ausweichen.
Selbstverständlich entsprechen Schlager und Evergreens auch nicht ganz dem Alter der Schülerinnen und Schüler in der Werkstufe. Die meisten Schüler in diesem Alter hören vermehrt Rap und HipHop oder moderne Popmusik. Wir haben uns dennoch für Schlager und Evergreens entschieden, da diese Lieder durch ihren deutschen Text leichter singbar und für den Lehrer musikalisch leichter umsetzbar sind. So ist es zum Beispiel sehr schwierig Rap-Songs auf Orff-Instrumenten zu begleiten und dazu zu singen, insbesondere da die meisten Sonderschullehrer nicht rappen können. Allerdings ist „Der Anton aus Tirol“ für Werkstufenschüler bestimmt ansprechender als beispielsweise „Die Vogelhochzeit“, da er auch unter anderem durch das Münchner Oktoberfest bekannt und somit den Schülern geläufig ist.
3. Theoretische Grundlagen
3.1 Einsatz von Instrumenten - das Orff-Schulwerk
Im Musikunterricht am Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung ist es häufig nicht der Fall, dass die Schüler selbst Instrumente spielen. Meist singen die Schüler nur Lieder, die zuvor im Unterricht erarbeitet wurden. Es gibt aber eine breite Auswahl an Instrumenten, die fast alle Schüler eigenständig oder mit Unterstützung spielen können. Das Spielen auf Instrumenten des Orffschen Schulwerks fördert Kreativität, Individualität und Gemeinschaft und ermöglicht elementare Musikerfahrung.
Carl Orff wollte Freude am spielerischen Musizie-
ren und am schöpferischen Ausprobieren wecken, denn alle Kinder, so Carl Orff, haben musikalisches Talent. Improvisation, Phantasie und Bewegung stehen im Zentrum seiner „Schulwerk-Idee”.
Orff-Instrumente sind leicht spielbar und motivi eren zum Musizieren. Da viele der Instrumente nur mit einer Hand gespielt werden und nicht gehalten werden müssen, sind sie auch für motorisch schwächere Schüler spielbar. Beim Xylophon oder
dem Glockenspiel kann man die Stäbe dem Vermögen das Schülers entsprechend herausnehmen. Dadurch können beim Zusammenspiel keine „falschen“ Töne getroffen werden (mehr dazu später). Diese Instrumente sind wichtig für eine rhythmisch-musikalische Erziehung. Beim Musizieren mit den Instrumenten sollte der Lehrer darauf achten, dass dich Schüler sachgerecht mit ihnen umgehen. Folgende Instrumente gehören zum Orffschen Schulwerk: Handtrommel, Klanghölzer, Rasseln und Schellen, Triangel, Becken und Zimbel, Xylophon, Metallophon, Glockenspiel, usw.
(vgl. Staatsinstitut für Schulpädagogik und Bildungsforschung München: Singen, Tanzen, Musizieren, München 1996; Skript aus dem Seminar „Grundlegende Geistigbehindertendidaktik“ WiSe 03/04 bei Fr. Dr. Kolb; http://www.orff.de/extras/orff_heute_3.pdf)
3.2 Bordun und Ostinat
Die Melodie eines Liedes zu singen ist für viele Schüler mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung recht schwierig. Die Leiermelodik, wie sie in vielen Kinderliedern verwendet wird ist eine einfache form des melodischen Singens. Sie beginnt auf dem 5. Ton und lässt sich durch die Absprungterz nach unten erweitern. Die Leiermelodik wird z.B. im Kinderlied „Backe, backe Kuchen...“ verwendet. Sprechmusik, in Form eines Ostinats, hingegen ist für Schüler mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung relativ einfach. Als Ostinat bezeichnet man ein regelmäßig wiederkehrendes Muster.
Das Wortostinat ist ein einzelnes Wort oder eine kurze Phrase, die man unter ständiger Wiederholung unter einen Vers legt. Diese Form ist ohne Instrumente jederzeit einsetzbar. Die Auswahl und Zuteilung der Ostinat -Wörter kann nach artikulatorischen Gesichtspunkten erfolgen. Beispiel:
Vers:
Ui,
Ostinat: Gum- mi-Ostinat: Re- gen-
Das
melodischesOstinat
ist ein einfaches, gleichmäßiges (am besten an einen Wortrhythmus gekoppeltes) Motiv, welches ständig wiederholt wird. Es handelt sich hier also um ein Wortostinat, das mit einer bestimmten Melodie (meist Leiermelodik) gesungen wird. Beispiel:
Vers
Ostinat
Das rhythmisches Ostinat, wird durch Rhythmusinstrumente, Klatschen o. ä. erzeugt. Beispiel:
Vers
Ostinat
Als einfachste Begleitung des Ostinats wählt man den Bordun. Er besteht aus langen, gleichbleibenden und ruhenden Tönen im Quint- oder Oktavabstand (Dudelsack, Drehleier etc.) und unterlegt die Leiermelodik mit dem Grundton (einfacher Bordun). Im schweifenden Bordun verlässt der ruhende Ton kurzfristig den Grundton oder die Quint. Beispiel:
Vers
Bordun
Legt man nun unter einen, in der Leier zurechtgesungenen Vers, mehrere melodische Ostinate mit verschiedenen Rhythmen, ein rhythmisches Ostinat und einen Bordun, erhält man bereits eine kleine Partitur. Beispiel:
3.3 Pentatonik
Fünftonmusik oder Pentatonik (von griechisch penta - fünf) ist eine halbtonlose Tonreihe, z.B. c-g-d-ae oder d-e-g-a-c. Da keine Halbtöne vorkommen, klingt jede Tonkombination harmonisch. Jede To nfolge ist melodiös. Mehrere auf die gleiche Pentatonik gestimmte Instrumente können zusammen gespielt werden, wobei immer eine wohlklingende Melodie entsteht.
Es gibt keine Halbtonschritte und kein Ton übernimmt eine Leittonfunktion. Auch kann jeder Ton Anfangs- und Schlusston sein. Jede beliebige Abfolge von Tönen dieser Tonleiter empfinden die meisten Menschen als harmonisch, weshalb pentat onisch gestimmte Instrumente (z.B. Flöten) leicht zu spielen
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Arbeit zitieren:
Tim Tengler, Korbinian Müller, 2004, Musizieren mit altersgemäßen Musikstücken in der Werkstufe mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, München, GRIN Verlag GmbH
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