Inhaltsverzeichnis
Kapitel Seite
1. Einleitung 3
2. Vorbedingungen für das Aufkommen des
Kreuzzugsgedankens 4 - 5
3. Was ist ein Kreuzzug? 5 - 7
4. Voraussetzungen für den Aufruf zum Zweiten
Kreuzzug 7 - 8
5. Die Kreuzzugspredigt Bernhards von Clairvaux
5.1 Die Person Bernhard von Clairvaux 8 - 10
5.2 Epistula 363: Aufruf zum Kreuzzug 10 - 15
6. Der Zweite Kreuzzug 15 - 18
7. Die Gründe des Scheiterns und seine Folgen 18 - 21
Literaturverzeichnis
22 - 23
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1. Einleitung
Die vorliegende Arbeit behandelt den Aufruf des Heiligen Bernhard von Clairvaux zum Zweiten Kreuzzug im Jahre 1147, wobei der Brief 363 an die „Erzbischöfe der Ostfranken und Baiern“ 1 die grundlegende Quelle bildet, da von seinen Reden keine schriftlichen Zeugnisse vorliegen und Briefe mit ähnlichem oder sogar identischem Inhalt wohl auch in andere Teile Europas entsandt worden sind, die Bernhard im Vorfeld des Kreuzzuges nicht persönlich aufsuchen konnte 2 . Somit dient uns der vorliegende Brief als schriftliches Exempel für Bernhards predigtartige Aufrufe zum Kreuzzug. Ich werde im Rahmen dieser Arbeit den historischen Kontext und die näheren Umstände darlegen, die Bernhard dazu veranlaßten, in dieser entschiedenen Weise für den Kreuzzug einzutreten. Von Interesse ist in diesem Zusammenhang auch, inwiefern es des Abtes eines durchaus bekannten aber dennoch einfachen Klosters in Burgund bedurfte, das erst wenige Jahre zuvor gegründet worden war und bei weitem nicht den mit Abteien wie Fleury, Saint-Denis oder Cluny vergleichbaren Einfluß hatte 3 , um die Begeisterung für den Zweiten Kreuzzug in ganz Europa zu entfachen. Es liegt also die Vermutung nahe, daß die Person Bernhards eine nähere Betrachtung erfordert, um die Zusammenhänge der wieder aufkommenden Kreuzzugsbewegung zu verstehen. Hierbei dient die Vita Prima 4 , die erste Biographie Bernhards, die von berühmten Zeitgenossen wie Wilhelm von St. Thierry bereits zu seinen Lebzeiten begonnen und unmittelbar nach seinem Tod fertiggestellt worden ist, als maßgebliche Quelle. Zunächst ist allerdings die Entstehung des Kreuzzugsgedankens im Hochmittelalter im allgemeinen zu beleuchten und somi t in aller Kürze die Frage zu klären, warum gerade in jener Zeit eine solche alle gesellschaftlichen, politischen und klerikalen Schichten umfassende europäische Bewegung entstand. Auch ist in diesem Zusammenhang zu untersuchen, was wir genau unter einem Kreuzzug zu verstehen haben und was ihn qua definitionem von einem gewöhnlichen Kriegszug unterscheidet. Einen ausführlichen Abschnitt nimmt darauffolgend die Analyse der Epistula 363 ein, in der Bernhard vehement für die Beteiligung am Kreuzzug wirbt. Das Ergebnis seiner Predigten war ein enormes Aufflammen der nahezu erloschenen Kreuzzugsbegeisterung und das Aufbrechen zum Zweiten Kreuzzug, der jedoch als desaströser Mißerfolg endete, was nicht ohne Folgen für das christliche Europa und vor allem für seine Urheber - in erster Linie Bernhard selbst- blieb.
1 Bernhard von Clairvaux: Sämtliche Werke, Bd. 3, S.648-661. Im folgenden zitiert als Ep. 363.
2 Vgl. Pfeiffer: Die Stellung des hl. Bernhard, S.278. In Anmerkung 45 spricht Pfeiffer von einem „Zirkular“, das im Inhalt und in zentralen Motiven identisch gewesen sei. Die Brücksichtigung regionaler Besonderheiten erkläre die Unterschiede.
3 Vgl. Leclercq : Bernhard von Clairvaux, S.54.
4 Bredero merkt in seinem Aufsatz „Der heilige Bernhard von Clairvaux im Mittelalter“ an, die Autoren der Vita Prima hätten mit der Abfassung der Biographie allein das Ziel vor Augen gehabt, Bernhard solle heilig gesprochen werden, weswegen ein verzerrtes Bild des Abtes überliefert worden sei, das aus ihm eine Kultgestalt gemacht habe. In der Tat ist die Vita Prima als Quelle kritisch zu betrachten, da z.B. Bernhards Rolle hinsichtlich des Zweiten Kreuzzuges nur am Rande erwähnt wird, sicher weil dies in der Nachbetrachtung kein so rühmliches Kapitel seines Wirkens ist. Die Abfassung einer Biographie von Zeitgenossen ist aber als Quelle - wie Bredero selbst einräumt - in jedem Fall zu würdigen. Im übrigen beschränke ich mich auf zentrale Aspekte, die die herausragende Persönlichkeit Bernhards darstellen sollen und die sich auch anhand weiterer Quellen, z.B. anhand seines Breifwechsels, verifizieren lassen.
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2. Vorbedingungen für das Aufkommen des Kreuzzugsgedankens
Die Idee, einen kriegerischen Zug gegen die Moslems im Nahen Osten und später gegen Nichtchristen in weiten Teilen Europas zu führen, kam nicht von jetzt auf gleich und muß als Ergebnis vielschichtiger historischer und politischer Entwicklungen betrachtet werden. Der Kreuzzug ist außerdem als gedankliche Konzeption keineswegs ein Phänomen allein des ´dunklen` Hochmittelalters, wie heutige politische Ereignisse zeigen. 5 Dennoch ist im folgenden die Frage zu klären, warum der Gedanke eines bewaffneten Kreuzzuges im Hochmittelalter erstmals aufkam. Dazu ist es unerläßlich, sich in grundlegenden Zügen die politische Situation im 11. Jahrhundert zu vergegenwärtigen. Mit Rom und Konstantinopel hatten sich zwei geistig-kulturelle Zentren im Mittelmeerraum herausgebildet, was dieser Region eine weltbestimmende Bedeutung verlieh. Beide Städte bildeten zusammen außerdem das Zentrum der christlichen Welt, Rom als Hauptstadt des weströmischen Reiches und Sitz des Papstes und Konstantinopel als Hauptstadt des byzantinischen Reiches und Sitz des Patriarchen der Ostkirche. 6 Noch im Frühmittelalter konnte von einer die Existenz der christlichen Sphäre gefährdenden Bedrohung von außen nicht die Rede sein. Auch die Ausdehnung des eigenen Herrschaftsbereiches hatte keine Priorität, denn man hatte genug mit sich selbst zu tun. Diese Situation änderte sich jedoch im 11. Jahrhundert aufgrund des Machtzuwachses islamischer Reiche. Zunächst untereinander zerstritten, waren die muslimischen Stämme auf dem Weg einer Einigung; der Gedanke an ein großislamisches Reich ließ zeitweise die religiösen Differenzen zwischen Sunniten und Schiiten in den Hintergrund treten. Es bildeten sich mächtige Reiche heraus, die eine ernsthafte Bedrohung für die christliche Welt darstellten. 7 Allen voran ist das Reich der Seldschuken zu nennen, das seine Herrschaft in Vorderasien ausgebaut hatte und unmittelbar an das oströmische Reich angrenzte. 8 Der Stamm der Seldschuken war ein durchaus ebenbürtiger Gegner und mußte demnach als konkrete Bedrohung der christlichen Welt wahrgenommen werden. Je weiter sich die muslimischen Stämme auf ehemals hellenistischem Gebiet ausbreiteten, desto deutlicher traten die religiösen, aber auch die kulturellen und politischen Unterschiede zwischen Christen und Moslems zutage. Zwar zeichneten sich die islamischen Stämme weitgehend als tolerant gegenüber der christlichen und jüdischen Religion aus, allerdings nur unter der Voraussetzung, daß der Islam als die dominierende Glaubensrichtung akzeptiert wurde. Es kann also davon ausgegangen werden, daß es durchaus gewaltsame Übergriffe auf Christen gegeben hat, die als besondere Provokation aufgefaßt wurden, wenn sie sich gegen friedliche Pilger in Israel und Palästina richteten. 9 Hinzu kam, daß die christliche Welt seit der Zerstörung der Grabeskirche auf Befehl des Fatimidenkalifen al-Hakim im Jahr 1009 in einen Alarmzustand versetzt war. Ein offener Konflikt schon zu Beginn des 11. Jahrhunderts konnte nur aufgrund des diplomatischen Vorgehens
5 Man vergleiche das Vokabular in einigen Reden westlicher Politiker sowie ihrer islamistischen Kontrahenten im Zuge der Terrorismusbekämpfung, im Israel-Palästina-Konflikt und nicht zuletzt im Irakkonflikt. Allerdings kann und sollte eine kirchengeschichtliche Arbeit weder auf diese politischen Ereignisse noch auf den mit der Kreuzzugsidee vergleichbaren Dschihad-Gedanken näher eingehen. Dieser aktuelle Bezug unterstreicht aber dennoch meine oben genannte These.
6 Vgl. Jaspert: Die Kreuzzüge, S.1ff.
7 Winkelmann spricht von „jungen angriffslustigen Völkern“: Die Kirchen im Zeitalter der Kreuzzüge, S.20.
8 Die Seldschuken waren sogar bereits in Kleinasien eingefallen, vgl. Winkelmann: Die Kirchen im Zeitalter der Kreuzzüge, S.20. Vgl. auch Jaspert: Die Kreuzzüge, S.5.
9 Vgl. Winkelmann: Die Kirchen im Zeitalter der Kreuzzüge, S. 44.
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Konstantinopels verhindert werden. Die byzantinische Regierung schloß einen Friedensvertrag mit den Fatimiden, der dazu führte, daß die Grabeskirche wieder aufgebaut werden konnte u nd der byzantinische Kaiser als Schutzherr über die heiligen christlichen Stätten anerkannt wurde. 10 Aufgrund der umsichtigen Handlungsweise seiner Herrscher kam im byzantinischen Reich kein Gedanke an einen religiös motivierten Kriegszug auf. Ganz anders war die Reaktion im Westreich: Jerusalem, die Stadt in der Christus gewirkt hatte, das Symbol für die Erlösung der Menschheit, war von ´Ungläubigen` entweiht worden; diese Erschütterung verbreitete sich vor allem in weltlichen Gesellschaftsschichten. 11 Schnell setzte sich die Überzeugung durch, daß von Moslems kontrollierte Gebiete zurückerobert werden müßten. Vor allem wurde der Gedanke, daß die heiligen Stätten nun von Ungläubigen kontrolliert würden, unerträglich. 12 Diese Haltung führte in der Folgezeit zu einer generellen Feindseligkeit gegenüber dem Islam, so daß man sich in ganz Europa genötigt fühlte, die christliche Religion gegen den Islam, später sogar gegen alles Nichtchristliche, zu verteidigen. 13 Im Zentrum des nun aufkommenden Kreuzzugsgedankens stand aber die Rückeroberung des Heiligen Landes. 14 Jerusalem war aufgrund der herausgehobenen Stellung als bedeutendster Wallfahrtsort der Christenheit das Ziel eines jeden Kreuzzuges ins heilige Land 15 , was zu teilweise militärtaktisch fragwürdigen Entscheidungen geführt hat.
3. Was ist ein Kreuzzug?
Zunächst kann der Kreuzzug als solcher wie folgt definiert werden:
A crusade was a holy war authorised by the pope, who proclaimed it in the name of God or Christ. It was believed to be Christ`s own enterprise, legitimazed by his personal mandate. Proposed [...] as a defensive reaction to injury or aggression or as an attempt to recover Christian territories lost to the infidels, it answered to the needs of the whole church or of all Christendom [...]. 16
Auch wenn von einem „holy war“ die Rede ist, war der Kreuzzug hinsichtlich seiner Ideologie und seiner Organisation kein Krieg im eigentlichen Sinne. 17 Die Zeitgenossen sahen ihn als Pilgerfahrt und den Kreuzfahrer demzufolge als Pilger ins Heilige Land: 18
„Der Kreuzfahrer unterschied sich vom Pilger durch seine Waffen [...]“ 19 , aber hieran ist erkennbar, daß die aus heutiger Sicht schwer nachvollziehbare religiöse Komponente des Kreuzzuges nicht unterschätzt
10 Vgl. Winkelmann: Die Kirchen im Zeitalter der Kreuzzüge, S.19 und 43.
11 Zur Stellung Jerusalems vgl. Riley-Smith, J./Riley-Smith, L.: The Crusades, S. 7.
12 Vgl. Mayer: Geschichte der Kreuzzüge, S.19.
13 Als Schlagworte sind Restauratio und Reconquista anzubringen, die die aufkommende Kreuzzugsideologie anschaulich illustrieren. Vgl. Winkelmann: Die Kirche im Zeitalter der Kreuzzüge, S.44 und 49f. In den Folgejahren wurden Kriege auch gegen nichtislamische Völker mit der Prämisse geführt, das Christentum müsse verteidigt werden. Als Beispiel kann hier der Kreuzzug gegen den slawischen Stamm der Wenden angeführt werden, den deutsche Fürsten - von Bernhard von Clairvaux und Papst Eugen abgesegnet - 1147 unternahmen. Im Rahmen dieser Arbeit kann allerdings auf diese Auseinandersetzungen nicht näher eingegangen werden.
14 Vgl. Mayer: Geschichte der Kreuzzüge, S.15.
15 Vgl. Mayer: Geschichte der Kreuzzüge, S.16. 16 Riley-Smith, J/Riley-Smith, L.: The Crusades, S.1.
17 Auch ist die Bezeichnung Kreuzzug für das Phänomen des religiös motivierten Kriegszuges erst nachträglich entstanden. Man behalf sich zunächst mit der Bezeichnung expeditio, iter in terram sanctam oder eben mit peregrinatio. Vgl. Mayer: Geschichte der Kreuzzüge, S.19.
18 Vgl. Winkelmann: Die Kirchen im Zeitalter der Kreuzzüge, S.47. sowie Delaruelle: L´idée de croisade, S.61.
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werden darf. Indem der Kreuzzug als von Gott initiiert betrachtet wurde, hatte nur der Papst die nötige Autorität zu einem solchen Unternehmen aufzurufen oder es zu billigen. Der Kreuzzug wurde als eine höhere Mission angesehen, da man davon ausging, daß Christus seine Nachfahren zur Rückeroberung seines Erbes aufforderte. Die Kreuzfahrer erhielten ganz spezielle Privilegien, so wurde ihnen beispielsweise die vollkommene Vergebung ihrer Sünden in Aussicht gestellt - gefallene Kreuzfahrer wurden sogar als Märtyrer angesehen -, da sie mit der Teilnahme an diesem Unternehmen ihre Liebe zu Gott und ihren von Ungläubigen bedrohten christlichen Mitbrüdern beweisen konnten und sich zugleich einer persönlichen Bußübung hingaben. 20 Auch standen sie selbst sowie ihre Familien und ihr materieller Besitz während der Zeit eines Kreuzzuges im besonderen Schutz der Kirche. 21 Die religiösen Gesichtspunkte rechtfertigten überhaupt erst die Gewaltanwendung, die von an sich friedlichen Pilgern 22 auf ihrer Wallfahrt ausgeübt wurde, und der Aspekt, daß man seinen Glaubensbrüdern der Ostkirche zu Hife eilte und das christliche Erbe im Heiligen Land zurückerobern wollte, machte den Kreuzzug geradezu zu einer religiösen Pflicht. Entscheidend war also der Anlaß der Gewaltanwendung, der eine Tat wie das Töten eines Menschen rechtfertigen kann, die eigentlich jeglicher christlichen Lehre zuwiderläuft. Es ist festzustellen, daß diese „Kreuzzugsfrömmigkeit“ 23 sicher nicht nur vorgeschoben war, sondern als echte religiöse Überzeugung angesehen werden muß. Dennoch haben zahlreiche andere Motive bei der Proklamation eines Kreuzzuges und der Mitwirkung bei einem solchen Unternehmen eine Rolle gespielt, die durchaus als sehr weltlich bezeichnet werden können. Teile der Kirchenobrigkeit in Rom verfolgten das Ziel, die politische Einflußsphäre des Papstes zu vergrößern und gegenüber der Ostkirche eine Vormachtstellung in der christlichen Welt zu übernehmen. 24 Andere sahen in der Unterstützung der Christen im Osten die Möglichkeit der Überwindung des Schismas und die Chance einer Aussöhnung. 25 Was die Kreuzfa hrer anbelangt, so kann man sie sich als mitunter schlecht organisierte Gruppen vorstellen: Unter ihnen befanden sich Könige und Vertreter des Hochadels mit ihrem Gefolge genauso wie Mitglieder der unteren Stände, Söldner, Kriminelle und im Kampf völlig Unerfahrene, wobei jeder auch ganz egoistische Interessen verfolgte: Der Adel sah die Chance, seinen Machtbereich auszubauen und neue christliche Reiche zu gründen. Viele versprachen sich von der Teilnahme materiellen Reichtum durch neue Eroberungen und Plünderungen sowie persönlichen Ruhm und einen Empfang mit allen Ehren bei ihrer Rückkehr, andere beteiligten sich schlicht aus Abenteuerlust an dem Unternehmen. 26 Allerdings muß in weiten Teilen der Kreuzfahrerheere die Überzeugung verankert gewesen sein, daß der Kreuzzug aus religiösen Gründen notwendig sei und die
19 Mayer: Geschichte der Kreuzzüge, S.19. Zu nennen ist in diesem Zusammenhang auch Mayers Einschätzung, daß „der Kreuzfahrer [...] eine Art Vorzugspilger [war], ein Pilger mit Waffenehre. Er stand eine Stufe höher als der friedliche Jerusalempilger, aber der Unterschied war nur ein gradueller, kein grundsätzlicher.“ Mayer: Geschichte der Kreuzzüge, S.33.
20 Diese Lehre vom bellum iustum ist auf Augustinus zurückzuführen. Er nennt vier Kriterien für einen gerechten Krieg: Kriegserklärung durch eine legitime Autorität, z.B. den Papst, ein gerechfertigter Kriegsgrund, das Fehlen einer Alternativlösung und eine angemessene Form der Kriegsführung. Vgl. Jaspert: Die Kreuzzüge, S.13.
21 Vgl. Riley-Smith,J./Riley-S,ith,L.: The Crusades, S.1.
22 Auch wenn es der Hl. Bernhard seinen Ordensbrüdern untersagt hatte, waren doch auch Mönche sowie Frauen und andere Nichtkämpfer an den Kreuzzügen beteiligt, was das Selbstverständnis der damaligen Kreuzfahrer als Pilger unterstreicht. Vgl. Waas: Geschichte der Krezzüge I, S. 170
23 Waas: Geschichte der Kreuzzüge II, S.272.
24 Vgl. Winkelmann: Die Kirchen im Zeitalter der Kreuzzüge, S.46.
25 Vgl. Riley-SmithJ./Riley-Smith, L.: The Crusades, S.6.
26 Vgl. Mayer: Geschichte der Kreuzzüge, S.26 sowie Wendelborn: Bernhard von Clairvaux, S.194.
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Arbeit zitieren:
Jörg Röder, 2004, Bernhard von Clairvaux: Epistula 363 - Der Aufruf zum Zweiten Kreuzzug. Der historische Kontext und seine Folgen, München, GRIN Verlag GmbH
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