Erklärung
über die selbständige Erarbeitung studienbegleitender Hausarbeiten
Hiermit erkläre ich, Björn von der Wroge, Matrikelnummer 788320, dass ich die vorstehende Hausarbeit selbständig verfasst habe.
Des Weiteren versichere ich, dass diese Arbeit weder teilweise noch insgesamt an der Universität der Bundeswehr Hamburg oder an einer anderen Hochschule von mir oder einer anderen Person eingereicht wurde. Alle Stellen, die wörtlich oder indirekt Veröffentlichungen anderer entnommen sind, habe ich kenntlich gemacht und mich keiner anderen als der angegebenen Literatur bedient.
Diese Versicherung gilt auch für alle der Arbeit beigegebenen Zeichnungen, Skizzen, Abbildungen etc.
Hamburg, den 07.07.2004, Björn von der Wroge
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Personalführung und betriebliche Gesundheitsförderung
1. Einleitung 1
2. Hauptteil
2.1 Definitionen
2.1.1 Gesundheit 2
2.1.2 Gesundheitsmanagement 2
2.2 Notwendigkeit und Ziele 3
2.3 Aufbau von betrieblichem Gesundheitsmanagement 2.3.1 Grundmodule 4 2.3.1.1 Arbeitsgestaltung 5
2.3.1.2 Partizipation der Mitarbeiter 5
2.3.1.3 Information/Kommunikation 5 2.3.2 Zusatzmodule 6
2.3.2.1 Betriebliche Gesundheitsberichterstattung 6
2.3.2.2 Medizinische Betreuung 7
2.3.2.3 Gesundheitsförderungsprogramme 7
2.3.2.4 Leistungsfähigkeitsadäquater Mitarbeitereinsatz 7
2.3.2.5 Reintegration in den Arbeitsprozess 8
2.4 Kosten-Nutzen des Gesundheitsmanagement 8
2.5 Besondere Rolle des Vorgesetzten 9
2.6. Ablauf der Implementierung der betrieblichen Gesundheitsförderung 2.6.1 Analyse 11
2.6.2 Intervention 12 2.6.3 Evaluation 12
3. Schluss 13
Literaturverzeichnis 15
Personalführung und betriebliche Gesundheitsförderung
1. Einleitung
Dieses ausgearbeitete Referat befasst sich mit dem Thema: „Personalführung und betriebliche Gesundheitsförderung“. Da eine eindeutige und klare Trennung zwischen Gesundheitsförderung und Gesundheitsmanagement nicht möglich ist, soll die Herausarbeitung und Vorstellung verschiedener Aspekte der
Gesundheitsförderung sowie ihre Einbettung in das Gesundheitsmanagement Ziel dieser Arbeit sein. Das Gesundheitsmanagement zeichnet sich gegenüber der Gesundheitsförderung durch eine dreifache Perspektive aus. Es wird versucht von einem symptombezogenen Ansatz zu einer, auf die Gesundheit bezogenen, kompetenzfördernden Sichtweise, von rein verhaltensbezogenen Maßnahmen zu organisationsspezifischen Interventionsstrategien sowie von Einzelfällen zu einer systematischen und regelmäßigen Vorgehensweise zu gelangen. Die Übergänge zwischen Gesundheitsförderung und Gesundheitsmanagement sind zwar fließend, dennoch lässt sich das Gesundheitsmanagement insgesamt als Rahmengebilde beschreiben in dem alle unternehmerischen, gesundheitsbezogenen Prozesse ablaufen. Um dies deutlich zu machen werden im Hauptteil zunächst einige Definitionen zum Gesundheitsbegriff angeführt. Im Folgenden werden dann die Ziele der Gesundheitsförderung erläutert um dann auf den Aufbau des Gesundheitsmanagements in seinen verschiedenen Modulen einzugehen. Hierbei werden zunächst die Grundmodule und nachfolgend, die je nach Unternehmenssituation in unterschiedlicher Zusammensetzung und Ausprägung einzusetzenden, Zusatzmodule vorgestellt. Weiterhin wird darauffolgend auf die besondere Rolle des Vorgesetzten im Rahmen der Gesundheitsförderung eingegangen. Ebenso wird kurz auf den Kosten- Nutzen-Aspekt des Gesundheitsmanagements eingegangen. Ein praktisches Beispiel zur möglichen Implementierung eines Systems zur Gesundheitsförderung in einem Betrieb bildet, nur noch gefolgt von einem zusammenfassenden Fazit, den Schluss dieser Arbeit.
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2. Hauptteil : Gesundheitsmanagement
Der Hauptteil beschäftigt sich zuerst mit einigen Definitionen, darauf folgend mit dem möglichen Aufbau von Gesundheitsmanagement und als letztes mit dem möglichen Ablauf der Implementierung von Gesundheitsmanagement in einem Unternehmen anhand eines praktischen Beispiels an der Beiersdorf AG.
2.1 Definitionen
Bevor auf das Gesundheitsmanagement und die Gesundheitsförderung in ihren Ausprägungen eingegangen werden kann sind zunächst einige Begrifflichkeiten zu klären.
2.1.1 Gesundheit
Nach der World Health Organisation (WHO) definiert sich Gesundheit als ein „ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens“ ( (Meifert 2004: 6).
Nach Nietzsche wiederum ist Gesundheit „das Maß an Krankheit, das mir noch erlaubt, meinen wesentlichen Beschäftigungen nachzugehen“ (zitiert nach Nietzsche).
Diese beiden unterschiedlichen Auffassungen zeigen die kontroversen Auffassungen von Gesundheit und ihren Ausprägungen. Einigkeit herrscht jedoch über die Bedeutung des Gesundheitsaspektes für das Wohlbefinden eines Menschen. Gerade deshalb gewann in den letzten Jahren das Gesundheitsmanagement in vielen Betrieben immer mehr an Bedeutung.
2.1.2 Gesundheitsmanagement
Nach Schröer (2000: 1) umfasst „Gesundheitsmanagement im Betrieb die Gesamtheit der systematisch aufeinander bezogenen Maßnahmen,
• die dem Erhalt und der Förderung der physischen und psychischen Leistungsfähigkeit (KÖNNEN) und der Leistungsbereitschaft (WOLLEN) der Mitarbeiter dienen
• und die dazu notwendigen Vorrausetzungen (DÜRFEN)“.
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Für Jancik (2002: 16) ist „das regelmäßige Einbeziehen der Verantwortung für die Gesundheit der Mitarbeiter in das unternehmerische Handeln ... gelebte Führungsverantwortung,... [und damit] Gesundheitsmanagement.“ Addiert man nun beide Definitionen, so kommt man zu dem Ergebnis, dass Gesundheitsmanagement sich also nicht nur auf die Krankheitsvermeidung konzentriert, sondern auch das allgemeine Wohlbefinden umfasst. Es integriert Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit und Gesundheitsförderung und bezieht sich hierbei sowohl auf den einzelnen Mitarbeiter und seine konkrete Arbeitssituation (Gestaltung des Arbeitsplatzes) als auch auf das gesamte Unternehmen und sein Umfeld (Sozialsystem, Hierarchie usw.).
2.2 Notwendigkeit und Ziele
Unternehmen, die im Wettbewerb erfolgreich bestehen wollen, brauchen leistungsfähige und vor allem leistungsbereite Mitarbeiter. Gesundheitsmanagement hilft hierbei nicht nur die Gesundheit im Betrieb zu verbessern, sondern fördert wahrscheinlich auch die Wirtschaftlichkeit (vgl. Schröer 2000). Durch sinkende Krankheits- und Arbeitsunfähigkeitsraten bei erfolgreichem Gesundheitsmanagement sinken Krankheitskosten, welche die Unternehmen indirekt im Bereich der Lohnnebenkosten entlasten (vgl. Nieder/Michalk 2004: 122). Jancik (2002: 13) sieht betriebliches Gesundheitsmanagement als „ständigen Optimierungsprozess zur Maximierung der beruflichen Leistung bei einer Minimierung der individuellen Verausgabung.“ Für ihn, wie für viele andere, ist das Gesundheitsmanagement also ein notwendiger Aspekt bei der Optimierung eines Unternehmens auf dem Weg zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit. Er stellt aber auf der anderen Seite auch heraus das „mit zunehmender Dominanz der älteren Jahrgänge in der Bevölkerung [auch die ] Häufigkeit von schweren und schwersten Erkrankungen [steigt]“ und das „die Finanzmittel für diese steigenden Kosten ... zukünftig von einer abnehmenden Anzahl aktiv Berufstätiger erwirtschaftet werden [muss].“ (Jancik 2002: 38). Somit wäre hier eine volkswirtschaftliche Notwendigkeit für die flächendeckende Einführung betrieblichen Gesundheitsmanagements zu erkennen. Viele „gesundheitliche Folgen von Arbeit sind ... erst nach Jahren zu erkennen...“ (Jancik 2002: 170). Ob nun der erwiesene Nutzen generell höher anzusetzen ist als anfallende Kosten, soll im Abschnitt 2.4. geklärt werden. Auf jeden Fall fördert erfolgreiches Gesundheitsmanagement erwiesenermaßen das Wohlbefinden der Mitarbeiter, was
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Björn von der Wroge, 2004, Personalführung und betriebliche Gesundheitsförderung, Munich, GRIN Publishing GmbH
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