Fachhochschule München SS 2001
Fachbereich 11 SW
Seminararbeit zur Lehrveranstaltung
Geschichte, Theorien, Werte und Normen der Sozialen Arbeit
(GTWN)
Thema:
Das beste an Augsburg ist der Zug nach München
(Armutsdefinitionen)
Verfasser: Heiko Helbig
Fachbereich: 11 Sozialwesen
Studiengang: Soziale Arbeit
Semester: 6
Abgabetermin: 15.06. 2001
A.) Einleitung ... S. 1
B.) Fangen wir doch mit Bert Brecht an! ... S. 2-17
I.) Armutsdefinitionen und damit verbundene Probleme ... S. 2-14
1.) absolute Armut ... S. 2
2.) relative Armut ... S. 4
a. relative Deprivation ... S. 5
b. das Lebenslagenkonzept ... S. 5
3.) primäre, sekundäre und tertiäre Armut ... S. 6
4.) das Problemlagen-Modell ... S. 9
5.) Rückblick und Ergänzungen ... S. 13
II.) Woher kommt denn Armut überhaupt? ... S. 14-17
1.) Das Märchen der Lebenslooser und Versager ... S. 14
2.) Umverteilung von unten nach oben ... S. 15
C.) Zu guter Letzt noch ein paar utopische (indische?) Ideen ... S. 17-22
D.) Impressionen ... S. 22-25
1.) Carpe diem und CSU ... S. 22
2.) Wozu noch Steuern zahlen ... S. 22
3.) Millionäre und Steuern ... S. 24
E.) Anhang ... S. 25-27
A.) Einleitung
Eine Studienarbeit, die etwas mit dem Thema Armut zu tun hat, die dann aber eine so merkwürdige Überschrift hat ....? Gut, das sollte man vielleicht erklären: In dieser Studienarbeit geht es darum, was Armut überhaupt ist, wie definiert man Armut und vor allem: Wer definiert das so und warum?
Entstanden ist diese Studienarbeit im Zug von Augsburg nach München. Eigentlich war diese Arbeit ,,nur" ein kleines Referat, welches eben das Thema der Definition von Armut hatte. Begonnen hat dieses Referat mit einem kleinen Spruch von Bert Brecht, und eben jener Brecht hat ja auch den (nicht ganz nachvollziehbaren) Satz gesagt, der gleichzeitig Titel dieser Arbeit ist: Das beste an Augsburg ist der Zug nach München!
Wenn es hier jetzt um Armut geht, speziell natürlich um die Definition dessen was Armut ist, so kann man auf einer Reise von Augsburg nach München viele Menschen treffen, die unter eine der nachfolgenden Definitionen fallen. Armut, so heißt es immer, wäre bei uns eine versteckte Armut, dem kann ich mich nicht so ganz anschließen. Man muß nur mal seine Brille, durch die man die Welt betrachtet putzen oder gar eine andere aufsetzen; wenn man das macht, so sieht man auf so einer kurzen Strecke wie der zwischen Augsburg und München durchaus Armut, sei es in der Zeitung, die tagtäglich im Zug gelesen wird, sei es auf den Bahnhöfen oder deren Vorplätzen oder im Bus vom Bahnhof zur Hochschule; man muß nur hinschauen, in einer Kultur des Reichtums ist das natürlich nicht leicht und deshalb sagt sich eine reiche Gesellschaft leicht: ,,Armut ist etwas verstecktes in unserer Gesellschaft."
Auf meiner Reise von Augsburg nach München soll es um vier mögliche Definitionen von Armut gehen. Weiterhin geht es darum, welche Probleme und Folgen aber auch welchen Nutzen gewisse Definitionen von Armut haben bzw. nach sich ziehen.
Im zweiten Teil dieser Reise (also vom Pasinger Bahnhof zur Fachhochschule) dreht sich dann alles um die Frage woher Armut überhaupt kommt, welche Ideen es dazu gibt und dann natürlich wieder der Blick auf das Detail des Nutzens dieser Ideen der Armutsentstehung - wem bringt welche Erklärung was?
Im Teil C runden dann ein paar (utopische?) Ideen das Thema ab, mal sehen, vielleicht schaffe ich es ja auch in dieser Arbeit etwas von meinen indischen Ideen einfließen zu lassen (Gandhi läßt grüßen!).
Abschließen möchte ich dann noch mit ein paar Impressionen, mit zwei Texten von Michael Sailer und ein paar Comics. Und hier ist die Reise dann auch zu Ende.
[...]
Quote paper:
Heiko Helbig, 2001, Das Beste an Augsburg ist der Zug nach München (Armutsdefinitionen), Munich, GRIN Publishing GmbH
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