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Zentrale Organisationsverwaltungen als Beitrag zur Integration von Anwendungssystemen

Title: Zentrale Organisationsverwaltungen als Beitrag zur Integration von Anwendungssystemen

Diploma Thesis , 2003 , 113 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Dipl.-Inf. Univ. Andreas Wild (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Summary Excerpt Details

Weil heute eine Vielzahl betrieblicher Anwendungssysteme mit jeweils eigenen Organisationsverwaltungen in einem Unternehmen zum Einsatz kommt, ergeben sich zwangsläufig in hohem Maße Effizienzeinbußen bei der Datenverarbeitung. Für Abhilfe kann hier nur eine einzelne, eigenständige Organisationsverwaltung sorgen, die zentral allen Anwendungssystemen ihre Informationen bereitstellt.
Aus diesem Grund ist das erste Ziel dieser Arbeit die Konzeption einer umfassenden Organisationsverwaltung für eine zentrale Anwendung im Bereich betrieblicher Anwendungssysteme. Sie soll den Einsatz mehrerer dezentraler Organisationsverwaltungen im Unternehmen erübrigen, indem sie ihre Funktionalität bei Bedarf betrieblichen Anwendungssystemen zur Verfügung stellt. Zunächst müssen dabei mögliche Anwendungsdomänen identifiziert werden, um die genauen Aufgaben und Funktionen zentraler Organisationsverwaltungen definieren zu können. Aus diesen Erkenntnissen lassen sich schließlich generelle Anforderungen an zentrale Organisationsverwaltungen ableiten. Außerdem wird ein entsprechender Architekturansatz vorgestellt.
Ferner sind bislang in Organisationsverwaltungen eingesetzte Organisationsmodelle stark vom jeweiligen Anwendungssystem abhängig. Sie erweisen sich deshalb als äußerst ungeeignet für den Einsatz in einer zentralen Organisationsverwaltung, die mehrere Anwendungssysteme bedienen können muss.
Somit steht als zweites Ziel dieser Arbeit die Entwicklung eines flexiblen Vorgehensmodells zur Organisationsmodellierung fest, das für den Einsatz in einer zentralen Organisationsverwaltung geeignet ist. Dazu werden zunächst verschiedene gängige Modellierungskonzepte bestehender Organisationsverwaltungen untersucht und deren Problematiken erläutert. Auf dieser Basis wird schließlich ein Vorgehensmodell anhand eines Anwendungsfalls vorgestellt, das den zuvor festgestellten Anforderungen genügt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Ursprünge der Organisationsverwaltung

1.2 Zielsetzung und Methodik der Arbeit

1.3 Inhaltlicher Aufbau der Arbeit

2 Grundlagen

2.1 Einführung in die Modellierung

2.1.1 Modell und Metamodell

2.1.2 Begriffsbestimmung und Einordnung

2.1.3 Entity-Relationship-Modell

2.2 Aufbauorganisation

2.2.1 Strukturierung der Aufbauorganisation

2.2.2 Einliniensystem

2.2.3 Mehrliniensystem

2.2.4 Stabliniensystem

2.2.5 Liniensystem mit Querfunktion

2.2.6 Funktionalorganisation

2.2.7 Spartenorganisation

2.2.8 Matrixorganisation

2.2.9 Projektorganisation

3 Organisationsverwaltung

3.1 Anwendungsdomänen

3.1.1 Workflow-Management

3.1.2 Personalmanagement

3.1.3 Projektmanagement

3.1.4 Nachrichtensysteme

3.1.5 Workgroup-Support-Systeme

3.1.6 Verzeichnisdienste

3.1.7 Meta-Verzeichnisse

3.1.8 Kompetenz- und Berechtigungssysteme

3.2 Anforderungsanalyse

3.2.1 Funktionale Anforderungen

3.2.2 Nicht-funktionale Anforderungen

3.3 Fazit

4 Modellierungskonzepte

4.1 Herkömmliche Ansätze

4.1.1 FlowMark

4.1.2 WorkParty

4.1.3 ARIS

4.1.4 Weitere Ansätze

4.2 Flexiblere Ansätze

4.2.1 COCOS-ORG

4.2.2 MOBILE

4.3 Einordnung und Problematik der Ansätze

4.4 Exemplarisches Vorgehensmodell

4.4.1 Einführung in Metamodellierung und Begriffsbildung

4.4.2 Anwendungsfall

4.4.3 Weitere Aspekte

4.5 Diskussion

4.6 Fazit

5 Architektur

5.1 Funktionale Überlegungen

5.2 Technische Umsetzung

5.2.1 Dreischichtenarchitektur

5.2.2 Modellierungskomponente

5.3 Weitere Aspekte

5.3.1 Datenintegration

5.3.2 Datenreplikation

5.3.3 Web Services

5.4 Fazit

6 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, ein Konzept für eine zentrale Organisationsverwaltung zu entwickeln, die als eigenständige Softwarekomponente betriebliche Anwendungssysteme bei der Verwaltung von Organisationsstrukturen unterstützt, um Mehrfachredundanzen und Inkonsistenzen in dezentralen Systemen zu vermeiden. Zudem soll ein flexibles Vorgehensmodell zur Organisationsmodellierung konzipiert werden.

  • Identifikation relevanter Anwendungsdomänen für zentrale Organisationsverwaltungen.
  • Ableitung funktionaler und nicht-funktionaler Anforderungen an eine solche Verwaltungskomponente.
  • Untersuchung und Vergleich bestehender Modellierungskonzepte sowie Entwicklung eines exemplarischen Vorgehensmodells.
  • Architektonische Konzeption einer zentralen, eigenständigen Verwaltungskomponente inklusive technischer Integrationsaspekte.

Auszug aus dem Buch

4.1.1 FlowMark

Seit Mitte 1994 bietet IBM das eigenentwickelte Workflow-Managementsystem FlowMark an. Die Hauptaufgabe liegt im Bereich der Umsetzung und Automatisierung eines bereits vorhandenen und geplanten Geschäftsprozesses [Flow95], [RoMü96].

Ein Merkmal des Modells ist die – dem WFMC-Modell entsprechende – Aufteilung in eine Organisations- und eine Prozessebene. Organisations- und Ablaufmodellierung erfolgen dem ungeachtet in einer gemeinsamen Entwicklungsumgebung.

Die Objektsprache des Modells bietet zur Modellierung der Aufbauorganisation vier Konstrukte: Organisationseinheit, Rolle, Akteur und Hierarchieebene (Abbildung 4.1).

Organisationseinheit. Unter einer Organisationseinheit versteht man eine administrative Einheit und einen strukturellen Bestandteil der Aufbauorganisation (z.B. Abteilung). Jeder Organisationseinheit können beliebig viele Akteure mit unterschiedlichen Rollen zugeordnet werden, aber sie muss genau einen Manager besitzen. Der Manager ist gleichzeitig auch Mitglied der Organisation und kann keine andere Organisationseinheit managen. Jeder Akteur kann nur Mitglied einer Organisationseinheit sein.

Rolle. In FlowMark wird unter einer Rolle die abstrakte Qualifikation (Aufgaben, Fähigkeiten, Kompetenzen) eines Akteurs verstanden. Eine Rolle kann – muss aber nicht – über einen Koordinator verfügen. Der Koordinator kann optional auch Mitglied der Rolle sein und er kann beliebig viele andere Rollen koordinieren. Jede Rolle darf beliebig viele Mitglieder besitzen und jeder Akteur kann beliebig vielen Rollen angehören.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik der redundanten Organisationsverwaltungen in betrieblichen Systemen ein und definiert die Zielsetzung sowie Methodik der Arbeit.

2 Grundlagen: Hier werden die theoretischen Fundamente zur Modellierung (Modell, Metamodell) sowie die klassischen Konzepte der Aufbauorganisation in Unternehmen erläutert.

3 Organisationsverwaltung: Dieses Kapitel identifiziert diverse Anwendungsdomänen, wie Workflow-Management oder Verzeichnisdienste, und leitet daraus notwendige Anforderungen an eine zentrale Organisationsverwaltung ab.

4 Modellierungskonzepte: Es erfolgt eine detaillierte Analyse gängiger Modellierungsansätze sowie die Entwicklung eines neuen Vorgehensmodells zur flexiblen Organisationsmodellierung.

5 Architektur: Hier wird der architektonische Entwurf einer zentralen Organisationsverwaltungskomponente vorgestellt, inklusive funktionaler Module und technischer Integrationsansätze.

6 Zusammenfassung und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf notwendige zukünftige Forschungsarbeiten.

Schlüsselwörter

Organisationsverwaltung, Aufbauorganisation, Modellierung, Metamodell, Workflow-Management, Anwendungssysteme, Datenintegration, Anforderungsanalyse, Systemarchitektur, Prozessautomatisierung, Koordination, Datenreplikation, Web Services, Rollenbasiertes Zugriffskontrollmodell.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung einer zentralen, eigenständigen Software-Komponente, der sogenannten Organisationsverwaltung, die Informationen über Unternehmensstrukturen effizient speichert und für verschiedene betriebliche Anwendungssysteme bereitstellt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Organisationsmodellierung, die Strukturierung der Aufbauorganisation, die Anforderungsanalyse für IT-Systeme, das Workflow-Management sowie Architekturentwürfe für verteilte Systeme.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Konzeption einer umfassenden Organisationsverwaltung zur Integration dezentraler Daten sowie die Entwicklung eines flexiblen Vorgehensmodells, das sich an verschiedene Organisationsstrukturen anpassen lässt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse bestehender Modelle, einer deduktiven Anforderungsanalyse aus verschiedenen Anwendungsdomänen sowie der konstruktiven Entwicklung eines eigenen Vorgehensmodells und Architekturansatzes für eine Organisationsverwaltung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Anforderungen, die Untersuchung bestehender Modellierungsansätze (herkömmlich vs. flexibel), den Entwurf eines neuen Vorgehensmodells mittels Metamodellierung und die Beschreibung einer modularen Systemarchitektur.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Organisationsverwaltung, Aufbauorganisation, Metamodellierung, Workflow-Management, Systemintegration und Datenreplikation.

Was unterscheidet das hier vorgeschlagene Vorgehensmodell von anderen Ansätzen wie MOBILE?

Im Gegensatz zu MOBILE, das sehr flexibel ist, aber kaum Hilfestellung bietet, ermöglicht das vorgestellte Vorgehensmodell sowohl eine flexible Modellierung als auch gezielte Eingriffe und Vorgaben bereits auf der Ebene des Metaschemas.

Welche Rolle spielt die Architektur für die Organisationsverwaltung?

Die Architektur ist entscheidend, um Anforderungen wie Eigenständigkeit, Erweiterbarkeit und Offenheit zu erfüllen. Durch ein modulares Konzept und standardisierte Schnittstellen wie LDAP oder ODBC wird eine einfache Integration in existierende Systemlandschaften gewährleistet.

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Details

Title
Zentrale Organisationsverwaltungen als Beitrag zur Integration von Anwendungssystemen
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Institut für Informatik)
Grade
1,3
Author
Dipl.-Inf. Univ. Andreas Wild (Author)
Publication Year
2003
Pages
113
Catalog Number
V33363
ISBN (eBook)
9783638338561
ISBN (Book)
9783638901963
Language
German
Tags
Zentrale Organisationsverwaltungen Beitrag Integration Anwendungssystemen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Inf. Univ. Andreas Wild (Author), 2003, Zentrale Organisationsverwaltungen als Beitrag zur Integration von Anwendungssystemen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/33363
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