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INHALTSVERZEICHNIS
I. Einleitung 3
II. Hauptteil
1. Was ist Apartheid ? 4
1.1. Ideologie der Apartheid 4
1.2. Praxis der Apartheid 4-6
2. Geschichte
2.1. ANC 6-9
2.2. Inkatha 9-10
3. Ziele und Methoden
3.1. ANC 10-12
3.2. Inkatha 12-14
4. Beziehung zw. ANC und Inkatha S.14
5. Überblick 15
III) Konklusion 16-17
Literaturverzeichnis 18
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I. Einleitung
Menschenrechtsverletzungen, Rassismus, Diskriminierung, Ungerechtigkeit und Ungleichheit sind nur einige negative Begriffe die man mit der Erklärung der Apartheidpolitik assoziiert. Der schwarzafrikanische Widerstand gegen das Apatheidregime ist noch heute in Erinnerung und in aller Munde, da der Übergang zur Demokratie erst am Ende des 20Jh. erfolgt ist und der jahrzehntelange Widerstandskampf Symbolfiguren und Friedensnobelpreisträger wie Nelson Mandela oder F.W. de Klerk hervorgebracht hat. Schon seit der Kolonisierung Südafrikas durch die Buren und die Engländer versuchten die Eingeborenen ihre
Eigenständigkeit zu bewahren. Im Folgenden werden wir uns aber dem Widerstand des 20. Jh. widmen, wo die Kolonisierten dem Kampf gegen die Eroberer aufnehmen um zumindest eine rechtlich unanfechtbare Gleichstellung mit ihnen zu erreichen. Hiefür bilden sich im Laufe des 20. Jh. eine große Anzahl von Widerstandsorganisationen die alle das gleiche Ziel haben: Freiheit und Gerechtigkeit.
Wir werden uns nun mit den zwei wahrscheinlich bedeutendsten und brisantesten Widerstandsorganisationen beschäftigen: dem ANC und die Inkatha. Innerhalb des Widerstandskampfes führen sie zu einer gewissen Opposition die sogar zur gegenseitigen Bekämpfung führt. Dies führt zur Fragestellung ob die Inkatha und der ANC als Widerstandsorganisation so verschieden sind und wenn ja warum? Bei der Beantwortung dieser Frage begegnet man die Problematik der subjektiven und gefühlsgeladenen Literatur.
Deshalb werde ich den ANC und die Inkatha anhand mehrerer Faktoren wie Strategien, Methoden, Ziele, Ideale und Erfolge miteinander vergleichen.
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II. Hauptteil
“If God wanted us to be equal to the Blacks, he would have
created us all of a uniform colour and intellect. But he
created us differently: Whites, Blacks, Yellow, Rulers and
the ruled.”
Extrahiert aus einer Rede von Präsident Louis Botha an sein
Kabinett, erschienen in der südafrikanischen Zeitung Sunday
Times am 18. August 1985
(www.inithebabeandsuckling.com)
1. Was ist Apartheid?
Die Beantwortung dieser Frage ist fundamental für das Begreifen der Entstehung von Widerstandsgruppen. Durch das Aufklären der Apartheid werden die Motive und Ursachen der Bekämpfer der Apartheidpolitik klarer.
1.1. Ideologie der Apartheid
Wie schon das Zitat oben andeutet, fühlen sich die weißen Eroberer den anderen Rassen überlegen und rechtfertigen somit ihre Vormachtstellung. Die Übersetzung des Begriffes Apartheid aus den Afrikaans bedeutet soviel wie „apart, einzeln, besonders“ und soll ihre Ideologie zum Ausdruck bringen: Eckpfeiler der Apartheid ist die umfassende Rassentrennung mit dem Grundprinzip, dass der Rechtsstatus eines Menschen nach der rassischen Einordnung bestimmt wird. Da die Buren in der Mehrheit Calvinisten w aren, glaubten sie, dass es ihre gottgegebene Pflicht wäre, die Vermischung der Rassen zu verhindern. Die Weißen (15%), Farbigen (8,5%), Inder (2,5%)und Schwarzen (74%) durften sich nach der Apartheidideologie nicht miteinander vermischen.
1.2 Praxis der Apartheid
Vor der administrativ erzwungenen Diskriminierung gab es Rassismus bereits in vielen Bereichen, jedoch waren sie damals eher pragmatischer Natur. Die schwarze Bevölkerung begann immer mehr Aufstände zu organisieren, sodass sich die weiße Bevölkerung bedroht fühlte. Dies verhalf 1948 der National
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Party (NP), die versprach die Weißen vor der schwarzen Gewalt zu schützen, in undemokratischen und nicht allgemeinen Wahlen zum Sieg. Nun sollte eine politische, soziale, wirtschaftliche und räumliche Trennung der Rassen in allen Bereichen herbeigeführt werden. Die NP untermauerte die politisch-gesellschaftliche Doktrinen der Apartheid mit großen Schritten in den folgenden Bereichen: - Segregation im soziokulturellen Feld (z.B. Registration Act: Rassenklassifizierung nach Aussehen, Ansehen und Beruf, etc)
- Im ökonomischen Bereich (Jobreservation: Vorbehalt der besseren Arbeitsplätze für die Weißen unabhängig von der Qualifikation)
- Im politischen Konfliktfeld (Abschaffung der schwarzen Bürgerrechte)
Die Diskriminierung von Nichtweißen betraf sämtliche Bereiche des öffentlichen wie des privaten Lebens. Besonders bei den Schwarzen wurde das ganze Leben durch Gesetzgebung geregelt und eingeschränkt. Es gab eine Trennung von Rassen in drei Ebenen:
Ø Mikro- oder Pety- Apartheid:
Diskriminierung im Alltagsleben. Alle öffentlichen
Einrichtungen wurden nach Rassen getrennt. Der „Prohibition of mixed Marriages Act“ 1949 verbot alle zwischenrassische Beziehungen bzw. Ehen, der „Black Education Act“ 1953 erzwang ein getrenntes Bildungswesen für Schwarze, was dann zu einer unzureichenden Bildung führte.
Ø Meso-Apartheid
Der „Groups Areas Act 1950“ ordnete die Zuweisung bestimmter städtischer Gebiete nach Bevölkerungsgruppen an. Schwarze wurde in eigens geschaffene schwarze Staaten, so genannte „Heimatländer“ (Homelands) ausgegliedert. Dies hatte Enteignungen und Zwangsumsiedlungen als Konsequenz.
Arbeit zitieren:
Saskia Sarmiento, 2004, Schwarzafrikanischer Widerstrand. Motive und Strategien. ANC und Inkatha., München, GRIN Verlag GmbH
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