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Inhaltsverzeichnis
1 Einführung und Definitionen. 1
2 Arten des Technologietransfers 5
2.1 Wissensmanagement. 5
2.2 Produktentwicklung für das Ausland und Produktexport. 8
2.3 Lizenzen, Franchising und Joint Venture 9
2.4 Produktionsverlagerung 10
3 Technologietransfer anhand ausgewählter Beispiele 12
3.1 Wissensmanagement - Firma Siemens 12
3.2.1 Produktentwicklung für das Ausland - Stihl. 13
3.2.2 Export von Produkten - Transrapid International. 14
3.3.1 Verkauf von Lizenzen - Motorola 15
3.3.2 Das Fanchising -System - McDonald’s. 15
3.3.3 Das Joint-Venture - Procter Gamble / Clorox. 16
3.4 Produktionsverlagerung - Epcos / Nissan / Armani 17
4 Zusammenfassung und Fazit 18
etc.
FuE
inkl.
IuK-Technologie
lat.
o.ä.
o.g.
u.a.
usw.
vs. versus
z.B.
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Das Merkmal „Transferbeteiligte“................................................3 Abbildung 2: Das Merkmal „Transferobjekte“ ...................................................4 Abbildung 3: Technologietransfermatrix............................................................4 Abbildung 4: Einsatz von Kapital- und Managementleistung .........................5 Abbildung 5: extrinsische und intrinsische Motivation.....................................7 Abbildung 6: Hauptmotiv für die Produktionsverlagerung ........................... 12
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1 Einführung und Definitionen
Das Ziel der vorliegenden Hausarbeit ist es, verschiedene Möglichkeiten des Technologietransfers in multinationalen Unternehmen aufzuzeigen. Dazu werden in einem ersten Schritt die Begriffe „multinationale Unternehmen“ und „Technologietransfer“ genauer definiert und abgegrenzt. Grundsätzlich lässt sich ein Unternehmen dann als multinational beschreiben, wenn es in mehreren verschiedenen Ländern eigene Niederlassungen besitzt: „A multinational corporation is a firm that has plants in different countries“ 1 . Über das Ausmaß der unternehmerischen Auslandsaktivitäten wird bei dieser Definition jedoch keine Aussage getroffen. Auch die Definition „Unter einem multinationalen Unternehmen versteht man ein Unternehmen, das in mehreren Ländern mit eigenen Produktionsstätten und/oder Vertriebssystemen nachhaltig vertreten ist.“ 2 nennt keine eindeutigen Kenngrößen, mit denen ein Grad an Multinationalität von Unterne hmungen bestimmt werden kann. Beispiele für solche Kenngrößen wären die Anzahl der Beschäftigten in der Auslandsniederlassung, Umsatzkennzahlen oder Marktanteile. Für die weiteren Überlegungen in dieser Ausarbeitung sollen somit alle Unternehmen berücksichtig werden, die neben der Unternehmenszentrale weitere Niederlassung in anderen Ländernunabhängig von der Niederlassungsgröße - betreiben. Die Gründe für Unternehmen, sich multinational auszurichten, sind unterschiedlicher Natur. Oftmals sind es Faktoren, wie Standortvorteile (z.B. geringer Produktionskosten im Ausland), Rohstoffsicherung (Zugang zu knappen Ressourcen), erleichterter Marktzutritt (z.B. bei Importzöllen oder Protektionen), Steuervorteile (geringere Steuersätze, bessere Abschreibungsmöglichkeiten) oder der Ausschluss vo n Wechselkursrisiken (Risikopolitik) 3 , die ein Unternehmen zu diesem Schritt bewegen. Unabhängig von den Gründen, die ein Unternehmen zu einem solchen Schritt bewegt, handelt es sich bei einer Niederlassungsgründung im Ausland immer um
1 Wong (1995), Seite 585.
2 Broll (1996), Seite 246.
3 Vgl. Ebenda.
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eine strategische Entscheidung, die dem gesamten Unternehmen langfristig Effizienzvorteile bringen soll.
Um die gewünschten Effizienzvorteile zu realisieren, werden im Inland bewährte Produktions-, Organisations- und/oder Managementtechniken in der Auslandsniederlassung übernommen oder eingeführt. Es entsteht somit ein Austausch von Gütern (Produktionstechnik, Bauteile, Maschinen, Produkte) und/oder Informationen (Organisationsformen, Managementtechniken, Know-How), der allgemein als „Technologie“ bezeichnet werden kann („Technologie als Summe der bekannten Fähigkeiten zur Kontrolle und Nutzung der Umwelt“ 4 ). Da die Güter und Informationen über eine räumliche Distanz bewegt werden, spricht man von einem Transfer (von lat. „transferre“ = übertragen 5 ). Der Technologietransfer kann anhand der Merkmale „Transferbeteiligte“ und „Transferobjekte“ weiter differenziert werden. Beim ersten Merkmal, den Transferbeteiligten, kann unterschieden werden, ob es sich um einen Technologieaustausch zwischen unternehmensinternen Organisationseinheiten handelt oder ob ein Transfer zwischen einer unternehmensinternen und -externen Stelle erfolgt. Dass es zu einem Transfer zwischen unternehmensinternen Stellen kommt, wurde bereits weiter oben in diesem Kapital erläutert. Aber auch mit unternehmensexternen Stellen, wie z.B. Zulieferern oder Abnehmern kommt es zum Technologieaustausch. Der Grad der Verbindung kann dabei sehr stark variieren und reicht vom einfachen Hersteller-Kunde-Verhältnis bis hin zum vollständig in den Produktionsprozess integrierten Zulieferer. Die Abbildung 1 verdeutlicht die beiden Ausprägungen des Merkmals „Transferbeteiligte“:
4 Sell (1996); Seite 318.
5 Vgl. http://www.commtec.de/wb/index.php (23.05.2004).
Das zweiten Merkmal konkretisiert das Transferobjekt. Bei dem Transferobjekt handelt es sich um die Sache, die Gegenstand des Transfers ist. Eine Unterteilung kann hierbei in materielle und immaterielle Transferobjekte erfolgen 7 . Der Transfer von materiellen Objekten ist oftmals mit hohen Kosten verbunden, vor allem, wenn es sich um sehr schwere oder sehr geräumige Objekte (z.B. Schiffsmotoren, Flugzeugteile, aufwendige Maschinen für den Produktionsprozess etc.) oder um sehr große Distanzen (z.B. aus den USA nach Asien oder von Europa nach Australien) ha ndelt. Immaterielle Objekte können, soweit sie in digitalisierter Form vorliegen (z.B. Baupläne, Organigramme etc.) oder fernmündlich übertragen werden können (z.B. Anweisungen, Wissen, Rechte etc.) in der heutigen Zeit mit sehr geringen Kosten und fast ohne Zeitverzögerung über weite Strecken transferiert werden. Die Unterteilung in materielle und immaterielle Transferobjekte wird in Abbildung 2 verdeutlicht:
7 Eine weitere Art der Unterteilung der Transferobjekte findet sich bei Meißner (1999),
Seite 43.
Arbeit zitieren:
Harald Bembom, 2004, Multinationale Unternehmen und Technologietransfer, München, GRIN Verlag GmbH
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