Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis....................................................................................................... I
Tabellenverzeichnis. II
Abbildungsverzeichnis. II
Abk ürzungsverzeichnis. III
Symbolverzeichnis. IV
1 Einleitung 1
2 Das Solow Modell der kleinen offenen Volkswirtschaft. 1
2.1 Grundlagen. 1
2.2 Das Modell bei perfekter Kapitalmobilität 2
2.2.1 Die Rahmenbedingungen und das Gleichungssystem. 2
2.2.2 Steady State 4
2.2.2.1 Rahmenbedingungen 4
2.2.2.2 Die Stabilität des Gleichgewichtes. 4
2.2.2.3 Das Auslandsvermögen 5
2.2.2.4 Die Leistungsbilanz. 7
2.2.2.5 Der Konsum. 9
2.2.3 Anpassungsprozess der Sparquote. 10
2.3 Das Modell bei nicht perfekter Kapitalmobilität. 11
2.3.1 Steady State 11
2.3.2 Anpassungsprozesse. 18
3 Schlussbetrachtung. 19
Anhang VI
Literaturverzeichnis. X
I
Abkürzungsverzeichnis
Vgl. vergleiche
S. Seite
bzw. beziehungsweise
Abb. Abbildung
const. konstant
d.h. das heißt
f. folgende
ff. fortfolgende
u.a. unter anderem
u.ä. und ähnlich
III
Symbolverzeichnis
∏ Gewinn
B Leistungsbilanzdefizit
b Pro-Kopf-Leistungsbilanzdefizit
c Pro-Kopf-Konsum
D Auslandsschulden
d Pro-Kopf-Auslandsschulden
e Pro-Kopf-Leistungsbilanzüberschuss
E Leistungsbilanzüberschuss
F Auslandsvermögen
f Pro-Kopf-Auslandsvermögen
I Investitionen
i Pro-Kopf-Investitionen
j Tatsächliche Verschuldungsrate
K Kapital
Wachstumsrate des Kapitals K ˆ
k Pro-Kopf-Kapital
m Maximale Verschuldungsrate
N Arbeit
Wachstumsrate der Arbeit N ˆ
n Wachstumsrate der Bevölkerung/Arbeitskräfte
r Inlandszins
Zinssatz auf ausländische Schulden ˆ r
r* Weltmarktzins
IV
s Sparquote
w Lohn
X Nettoexport
x Pro-Kopf-Nettoexport
Y Output, Volkseinkommen
Wachstumsrate des Kapitals Y ˆ
y Pro-Kopf-Einkommen/Output
V
1 Einleitung
In der Wachstumstheorie geht es darum, einen Beitrag zur Erklärung von Wachstums- und Entwicklungsprozessen zu liefern. 1 Die vorliegende Arbeit soll dies für eine kleine offene Volkswirtschaft konkretisieren. Im Gegensatz zu den Modellen geschlossener Volkswirtschaften ermöglicht diese Betrachtung eine Einbeziehung der Kapitalmobilität.
Im ersten Teil der Arbeit sollen zunächst die Grundlagen des Solow Modell der kleinen offenen Volkswirtschaft bei perfekter Kapitalmobilität erörtert werden. Dazu wird insbesondere der langfristige Gleichgewichtszustand genauer analysiert und exemplarisch der kurz- und mittelfristige Anpassungsprozess einer exogenen Variablen betrachtet.
In einem zweiten Teil wird die Annahme der perfekten Kapitalmobilität aufgegeben und ebenfalls der langfristige Gleichgewichtszustand und Anpassungsprozesse beschrieben.
Schließlich sollen die gewonnen Erkenntnisse in der Schlussbetrachtung einer kritischen Würdigung unterzogen werden.
2 Das Solow Modell der kleinen offenen Volkswirtschaft
2.1 Grundlagen
In diesem Abschnitt wird das Solow Modell der kleinen offenen Volkswirtschaft betrachtet. „Klein“ bedeutet, dass die betrachtete Volkswirtschaft nur einen kleinen Teil des Weltmarktes ausmacht und daher nur einen vernachlässigbaren Einfluss auf das Zinsniveau auf dem Geldmarkt hat. 2 Das Solow Modell wird auch als das Referenzmodell aller wachstumstheoretischen Überlegungen innerhalb der Neoklassik gesehen. 3
Im Gegensatz zu einer geschlossenen Volkswirtschaft lässt dieses Modell Kapitalmobilität und damit über ein Leistungsbilanzdefizit zu, dass sich das Land gegenüber dem Ausland verschuldet bzw. dass dieses einen Leistungsbilanzüberschuss verzeichnet und finanzielle Mittel an das Aus-land verleiht.
1 Vgl. NEUMANN 1994, S. 2.
2 Vgl. MANKIW 2000, S. 224.
3 Vgl. GRIES 1995, S. 11.
1
2.2 Das Modell bei perfekter Kapitalmobilität
2.2.1 Die Rahmenbedingungen und das Gleichungssystem
Die folgende Betrachtung wird unter der Annahme der vollständigen Kapitalmobilität, d.h. dem freien, ungehinderten Zugang der Wirtschaftssubjekte zum Kapitalmarkt, 4 untersucht. Zunächst sollen dazu die Rahmenbedingungen für dieses Gleichgewicht erörtert werden.
Die betrachtete Volkswirtschaft produziert unter Verwendung von Kapital K und Arbeit N das homogene Gut Y. 5 Für die Vereinfachung der Darstellung soll angenommen werden, dass die β α N = + > > = β α β α Produktion vom Cobb-Douglas Typ ist: 1 , 0 , 0 , K Y
Es herrscht stets Vollbeschäftigung und das Volkeinkommens verteilt sich auf Konsum, Investitionen und den Nettoexport: Y= C + I + X. Die Bevölkerung und damit auch das Arbeitsangebot
wächst mit der konstanten Rate
der Zeit. 6
Da die kleine Volkswirtschaft keinen Einfluss auf den Zinssatz hat, ist dieser exogen gegeben und stimmt aufgrund der angenommenen perfekten Kapitalmobilität mit dem Weltmarkzins ü- rr,rconst == ** berein: . Die Unternehmen agieren unter vollständiger Konkurrenz und maxi- − − = ∏ mieren ihren Gewinn . Diese Annahme impliziert, dass das Grenzprodukt des wN rK Y
Kapitals dem Zins entspricht (
Arbeit gleich dem Lohn ist (
Aus der Bedingung, dass das Grenzprodukt des Kapitals dem konstanten Zins entspricht, kann ˆ ˆ = . 7 man ableiten, dass Kapital und Produktion mit der gleichen Rate wachsen müssen: K Y
Stellt man die Produktionsfunktion durch Bildung von Wachstumsraten dar, so erhält man: ˆˆˆ =+. Da N ˆ =n gilt und ˆ ˆ = folgt K ˆ =Y ˆ =n. Sowohl das Kapital als auch der Output YKN αβ K Y
wachsen also mit der natürlichen Rate n. Dies gilt nicht nur im Steady State sondern zu jedem Zeitpunkt. 8 Diese Voraussetzung ist in der Pro-Kopf-Betrachtung entscheidend, da nur so das
4 Vgl. MANKIW 2000, S. 225.
5 Vgl. BRÄUNINGER 2001, S. 242.
6 Vgl. CARLBERG, S. 15.
7 Vgl. NEUMANN 1994, S. 11.
8 Vgl. BRÄUNINGER 2001, S. 243.
2
Pro-Kopf-Kapital konstant bleiben kann, wenn die Bevölkerung mit n wächst. 9 Schließlich sind die Investitionen noch durch I=nK bestimmt, da diese das Wachstum des Kapitals darstellen & K
Im nächsten Punkt wird das Einkommen der Inländer betrachtet. Es setzt sich aus dem Faktoreinkommen und den Zinsen auf das Auslandsvermögen zusammen: YrF + . Da ein Teil davon . 10 + = + − = gespart wird ( mit s=const.), ergibt sich für den Konsum: ) ( rF Y s S ) )( 1 ( rF Y s C
Der Leistungsbilanzüberschuss setzt sich aus der Summe von Handelsbilanzüberschuss und & F = Zinszufluss zusammen ( EXrF =+ ) und erhöht das Auslandsvermögen ( ). E
Im nächsten Schritt soll die Untersuchung in Pro-Kopf-Größen fortgeführt werden. Dazu soll folgende Tabelle eine Übersicht über die verwendeten Gleichungen geben. Die Pro-Kopf-Größen ergeben sich, indem die Gesamtgrößen durch die Bevölkerung N dividiert werden.
Aus den Gleichungen (9) und (10) kann das Pro-Kopf-Kapital hergleitet werden:
α = r
9 Vgl. DORNBUSCH/FISCHER 1997, S.327.
10 Vgl. CARLBERG, S.16.
11 Die Änderung des Pro-Kopf-Auslandsvermögens ergibt sich, indem
& = f
Arbeit zitieren:
Eckhard Jung, Sebastian Spreer, 2004, Wachstum in kleinen offenen Volkswirtschaften, München, GRIN Verlag GmbH
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Einbetten
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