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Wachstum in kleinen offenen Volkswirtschaften

Título: Wachstum in kleinen offenen Volkswirtschaften

Trabajo de Seminario , 2004 , 30 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Eckhard Jung (Autor), Sebastian Spreer (Autor)

Economía - Teoría y política del comercio internacional
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In der Wachstumstheorie geht es darum, einen Beitrag zur Erklärung von Wachstums- und Entwicklungsprozessen zu liefern. Die vorliegende Arbeit soll dies für eine kleine offene Volkswirtschaft konkretisieren. Im Gegensatz zu den Modellen geschlossener Volkswirtschaften ermöglicht diese Betrachtung eine Einbeziehung der Kapitalmobilität.
Im ersten Teil der Arbeit sollen zunächst die Grundlagen des Solow Modell der kleinen offenen Volkswirtschaft bei perfekter Kapitalmobilität erörtert werden. Dazu wird insbesondere der langfristige Gleichgewichtszustand genauer analysiert und exemplarisch der kurz- und mittelfristige Anpassungsprozess einer exogenen Variablen betrachtet.
In einem zweiten Teil wird die Annahme der perfekten Kapitalmobilität aufgegeben und ebenfalls der langfristige Gleichgewichtszustand und Anpassungsprozesse beschrieben.
Schließlich sollen die gewonnen Erkenntnisse in der Schlussbetrachtung einer kritischen Würdigung unterzogen werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Solow Modell der kleinen offenen Volkswirtschaft

2.1 Grundlagen

2.2 Das Modell bei perfekter Kapitalmobilität

2.2.1 Die Rahmenbedingungen und das Gleichungssystem

2.2.2 Steady State

2.2.2.1 Rahmenbedingungen

2.2.2.2 Die Stabilität des Gleichgewichtes

2.2.2.3 Das Auslandsvermögen

2.2.2.4 Die Leistungsbilanz

2.2.2.5 Der Konsum

2.2.3 Anpassungsprozess der Sparquote

2.3 Das Modell bei nicht perfekter Kapitalmobilität

2.3.1 Steady State

2.3.2 Anpassungsprozesse

3 Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht Wachstumsprozesse in einer kleinen offenen Volkswirtschaft auf Basis des Solow-Modells. Dabei wird insbesondere analysiert, wie sich Kapitalmobilität, Sparquoten und Zinssätze auf das Pro-Kopf-Auslandsvermögen, den Konsum und die Leistungsbilanz auswirken, wobei sowohl Szenarien perfekter als auch nicht perfekter Kapitalmobilität betrachtet werden.

  • Grundlagen des Solow-Modells in einer offenen Volkswirtschaft
  • Analyse des Steady State bei perfekter Kapitalmobilität
  • Einfluss von Sparquote, Weltmarktzins und Bevölkerungswachstum
  • Untersuchung von Anpassungsprozessen bei Schocks
  • Erweiterung auf das Modell nicht perfekter Kapitalmobilität

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Die Rahmenbedingungen und das Gleichungssystem

Die folgende Betrachtung wird unter der Annahme der vollständigen Kapitalmobilität, d.h. dem freien, ungehinderten Zugang der Wirtschaftssubjekte zum Kapitalmarkt, untersucht. Zunächst sollen dazu die Rahmenbedingungen für dieses Gleichgewicht erörtert werden.

Die betrachtete Volkswirtschaft produziert unter Verwendung von Kapital K und Arbeit N das homogene Gut Y. Für die Vereinfachung der Darstellung soll angenommen werden, dass die Produktion vom Cobb-Douglas Typ ist: Y = K^a N^b, a > 0, b > 0, a + b = 1.

Es herrscht stets Vollbeschäftigung und das Volkeinkommens verteilt sich auf Konsum, Investitionen und den Nettoexport: Y = C + I + X. Die Bevölkerung und damit auch das Arbeitsangebot wächst mit der konstanten Rate N = nN. Der Punkt symbolisiert also die Ableitung nach der Zeit.

Da die kleine Volkswirtschaft keinen Einfluss auf den Zinssatz hat, ist dieser exogen gegeben und stimmt aufgrund der angenommenen perfekten Kapitalmobilität mit dem Weltmarktzins überein: r = r*, r = const. Die Unternehmen agieren unter vollständiger Konkurrenz und maximieren ihren Gewinn PI = Y - rK - wN. Diese Annahme impliziert, dass das Grenzprodukt des Kapitals dem Zins entspricht und das Grenzprodukt der Arbeit gleich dem Lohn ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, Wachstumsprozesse in einer kleinen offenen Volkswirtschaft unter Einbeziehung der Kapitalmobilität zu untersuchen.

2 Das Solow Modell der kleinen offenen Volkswirtschaft: Dieses Hauptkapitel erläutert das Referenzmodell, analysiert Gleichgewichtszustände unter verschiedenen Annahmen zur Kapitalmobilität und untersucht Anpassungsprozesse.

3 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass das Solow-Modell ein geeignetes Instrument zur Wachstumsanalyse darstellt, jedoch bei nicht perfekter Kapitalmobilität realistischere empirische Ergebnisse liefert.

Schlüsselwörter

Wachstumstheorie, Solow-Modell, kleine offene Volkswirtschaft, Kapitalmobilität, Steady State, Auslandsvermögen, Leistungsbilanz, Sparquote, Weltmarktzins, Bevölkerungswachstum, Pro-Kopf-Kapital, Cobb-Douglas-Produktionsfunktion, Handelsbilanzdefizit, Kapitalmarkt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Wachstumsprozesse in kleinen offenen Volkswirtschaften unter Verwendung des Solow-Modells, wobei insbesondere die Auswirkungen von Kapitalmobilität untersucht werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die Bedingungen für langfristige Wachstumsgleichgewichte (Steady State), der Einfluss der Kapitalmobilität auf Leistungsbilanz und Konsum sowie Anpassungsreaktionen bei ökonomischen Schocks.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den langfristigen Gleichgewichtszustand einer kleinen offenen Volkswirtschaft bei perfekter und nicht perfekter Kapitalmobilität zu bestimmen und die Anpassung an exogene Variablen zu modellieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die neoklassische Wachstumstheorie und mathematische Modellierung mittels Cobb-Douglas-Produktionsfunktionen, um das Verhalten von Variablen in Pro-Kopf-Größen abzuleiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Solow-Modells bei perfekter Kapitalmobilität (einschließlich Stabilitätsanalyse und Bestimmungsfaktoren des Auslandsvermögens) sowie bei nicht perfekter Kapitalmobilität.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Solow-Modell, Kapitalmobilität, Steady State, Auslandsvermögen, Leistungsbilanz, Sparquote und Weltmarktzins.

Was bedeutet die Annahme "kleine offene Volkswirtschaft" im Modellkontext?

Sie bedeutet, dass die betrachtete Ökonomie nur einen kleinen Teil des Weltmarktes ausmacht und somit keinen Einfluss auf das globale Zinsniveau (den Weltmarktzins) hat.

Wie unterscheidet sich das Modell bei nicht perfekter Kapitalmobilität?

Hier wird die Annahme eines einheitlichen Zinssatzes aufgegeben; stattdessen steigt der Zinssatz mit der Verschuldungsrate, und es werden explizite Kreditrationierungen durch maximale Verschuldungsraten berücksichtigt.

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Detalles

Título
Wachstum in kleinen offenen Volkswirtschaften
Universidad
University of Hamburg  (Institut für Außenhandel und Wirtschaftsintegration)
Curso
Wachstums- und Strukturpolitik
Calificación
1,3
Autores
Eckhard Jung (Autor), Sebastian Spreer (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
30
No. de catálogo
V33554
ISBN (Ebook)
9783638340007
Idioma
Alemán
Etiqueta
Wachstum Volkswirtschaften Wachstums- Strukturpolitik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Eckhard Jung (Autor), Sebastian Spreer (Autor), 2004, Wachstum in kleinen offenen Volkswirtschaften, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/33554
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