Internationalisierungsstrategien im Prozess der Globalisierung
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Bei GATT oder bei der WTO gemeldete, noch geltende regionale
Handelsabkommen zwischen zwei oder mehreren Ländern.
Abbildung 2: 15 wichtigste Handelspartner Deutschlands im 1. Halbjahr 2004.
Abbildung 3: Entwicklung des Welthandels seit 1998
Abbildung 4: Internationalisierungsprozess
Internationalisierungsstrategien im Prozess der Globalisierung 3
Einleitung
Der Begriff Globalisierung ist in „Aller Munde“. Politiker, Unternehmer, Wissenschaftler alle reden von dem Globalisierungsprozess. Was aber ist genau darunter zu verstehen? Welcher Unterschied besteht zwischen den Begriffen Globalisierung und Internationalisierung? Mit diesen Fragen wird sich in der ersten Hälfte dieser Arbeit auseinander gesetzt.
Es existiert eine Menge Literatur zu dieser Thematik und jeder Verfasser hat seine eigene Meinung was unter „Globalisierung“ zu verstehen ist und wie diese zu beurteilen ist. Dies hat zur Folge, dass keine einheitliche Definition zu diesem Begriff vorhanden ist. In der vorliegenden Arbeit wird ausführlich auf die Bedeutung der Globalisierung i n der Wirtschaft eingegangen, in diesem Zusammenhang wird auch die Entwicklung des Welthandels dargestellt. Bereits vor Jahrhunderten war der Handel international ausgerichtet und nicht auf einen Handelspartner beschränkt. 1 Des Weiteren wird auf die im Laufe des Globalisierungsprozesses zustande gekommenen internationalen Institutionen, sowie regionale Handelsabkommen eingegangen. Anschließend werden die Folgen der Globalisierung für die Unternehmen und die Kritik an dem Prozess der Globalisierung dargestellt. Als nächstes werden die Internationalisierungs-und Globalisierungsmotive sowie die
Internationalisierungsstrategien, welche im Zusammenhang mit der zunehmenden Globalisierung für die Unternehmen von Bedeutung sind, erläutert. Für die Unternehmen brachte die Globalisierung durch die Liberalisierung der Märkte verstärkten Konkurrenzdruck mit sich. 2 Der erhöhte Wettbewerb setzt die Unternehmen unter einen größeren Innovationsdruck durch die Verkürzung der Produktlebenszyklen und der zunehmenden Bedeutung der Zeit als Wettbewerbsfaktor. 3 Aus diesem Grund ist die internationale Geschäftstätigkeit für die Unternehmen zum Schlüsselfaktor des Erfolgs geworden.
Um im Ausland positive Ergebnisse erzielen zukönnen, müssen die Unternehmen die eigenen Möglichkeiten und die Möglichkeiten der Auslandsmärkte analysieren, um rechtzeitig Konzepte und langfristig ausgelegte Strategien zu entwickeln. Sind die Unternehmen bereits auf ausländischen Märkten präsent, sind die
Unternehmenseinheiten in ihrer Arbeit voneinander abhängig und müssen trotz verschiedenster Bedingungen an den unterschiedlichen Standorten ein gewisses Maß an
1 Ausführlich wird darauf unter Punkt 2.1.1 eingegangen.
2 Vgl.: Fuchs, Manfred/ Apfelthaler, Gerhard: Management Internationaler Geschäftstätigkeit, Springer Verlag,
Wien 2002, S. 4
3 Vgl.: Picot, Arnold/ Reichwald, Ralf/ Wigand, Rolf T.: Die grenzenlose Unternehmung, 4., überar. und erw.
Aufl., Gabler Verlag, Wiesbaden 2001, S. 2-3
Internationalisierungsstrategien im Prozess der Globalisierung 4
einheitlicher Unternehmensstrategie verwirklichen, um die Unternehmensziele zu erreichen. Dabei stehen den Unternehmen zahlreiche Strategien zur Verfügung. Diese werden in dem zweiten Teil der vorliegenden Arbeit dargestellt.
1 Begriffliche Grundlagen
Es herrscht keine Einigkeit wie der Begriff Globalisierung, der seit Anfang der 90-er Jahre in „Aller Munde“ ist, definiert werden soll. Alle Lebensbereiche sind von der Globalisierung betroffen, daher kann der Begriff sehr vielseitig und aus unterschiedlichen Sichtweisen heraus definiert werden.
Im wirtschaftlichen Kontext wird mit der Globalisierung die Verflechtung der Ökonomien und insbesondere der Finanzmärkte gemeint. Dieser Prozess beruht vorwiegend auf den bahnbrechenden Innovationen in den Bereichen der Kommunikations-, Produktions- und Transporttechnologie. 4 Begünstigt wird die Globalisierung durch den fortschreitenden Abbau von Handelshemmnissen.
Heute ist der Prozess der Globalisierung zum zentralen Thema in der Wirtschaft und Politik geworden. Es vergeht kein Tag, ohne dass über die Folgen der Globalisierung diskutiert wird, dabei hat das Phänomen Globalisierung ebenso viele Befürworter wie Kritiker.
Oftmals wird der Begriff Globalisierung auch verwendet, um eine besonders starke Ausprägung der Internationalisierung auszudrücken 5 . Aus diesem Grund wird der Globalisierungsprozess gesamtwirtschaftlich als Steigerung der Internationalisierung gesehen. Einzelwirtschaftlich betrachtet, kann die Globalisierung als eine besonders weitreichende Form der Internationalisierung 6 verstanden werden. Internationalisierung hingegen meint eine einfache Ausdehnung von ökonomischen Aktivitäten über die nationale Grenze hinweg, die zur Veränderung räumlichen Muster wirtschaftlicher Tätigkeit führt 7 . Das schließt vor allem den Handel mit Waren und Dienstleistungen ein. Beschleunigt wird der Internationalisierungsprozess, wie auch der Globalisierungsprozess, durch den immer fortschreitenden Abbau von tarifären und nichttarifären Handelshemmnissen. Diese stellen die Rahmenbedingungen der Wirtschaft dar
4 Vgl.: Nohlen, Dieter: Globalisierung, in: Kleines Lexikon der Politik, hrsg. von: Nohlen, Dieter, Beck Verlag,
München 2001, S. 181
5 Vgl.: Kutschker, Michael/ Schmid, Stefan: Internationales Management, 3., überar. Aufl., R. Oldenbourg
Verlag, u.a. München 2004, S. 166
6 Vgl.: ebd., S. 160
7 Vgl.: Link, Wolfgang: Erfolgspotential für Internationalisierung: Gedankliche Vorbereitung - Empirische
Relevanz - Methodik, in: Management International Review, hrsg. von: Macharzina, Klaus/ Welge, Martin/
Kutschker, Michael/ Engelhard, Johann, Gabler Verlag, Wiesbaden 1997, S. 8
Internationalisierungsstrategien im Prozess der Globalisierung 5
und können die treibende Kraft der Internationalisierung, die im Ausland agierenden Unternehmen, behindern. 8
Von einem internationalen Unternehmen ist in der Literatur die Rede, wenn ein Unternehmen r egelmäßige Aktivitäten im Ausland durchführt. 9 Dabei sind nicht alle Unternehmen gleich international. Es existieren unterschiedliche
Internationalisierungsphasen. Der Internationalisierungsgrad eines Unternehmens lässt sich an mehreren Kriterien festmachen. Es ist einleuchtend, dass ein Unternehmen umso internationaler ist, in je mehr Märkten dieses aktiv ist. Dies ist jedoch nicht das einzige Kriterium, da eine gleichzeitige Berücksichtigung mehrerer Kriterien aussagekräftiger ist. Folglich läst sich bei der Verwendung mehrerer Merkmale wie Auslandsanteil des Umsatzes, der Beschäftigten, der Investition, der Zahl der Tochtergesellschaften etc. ein Profil des Internationalisierungsgrades erstellen. 10
Eine andere Weise den Grad der Internationalisierung eines Unternehmens festzustellen ist das EPRG- Schema 11 , welche vier internationale Orientierungen (ethnozentrische, polyzentrische, regiozentrische und geozentrische) unterscheidet. 12 Dabei werden alle Vorgänge im Unternehmen von den Einstellungen und Erfahrungen der Manager und weniger von den finanziellen und technischen Ressourcen bestimmt. Dieses Modell kommt häufig in der Praxis zur Anwendung, auch wenn es nicht auf e mpirischen Untersuchungen basiert, sondern einen idealisierten Typ darstellt, der wohl kaum in seiner reinen Form in der Realität vorkommt.
2 Globalisierung der Weltwirtschaft
Die weltweite Integration wirtschaftlicher Aktivitäten ist durch die Zunahme des Welthandels und einen höheren Grad an internationaler Arbeitsteiligkeit gekennzeichnet. Nach und nach entsteht ein gemeinsamer Weltmarkt, indem die tarifären und nichttarifären Handelshemmnisse für den Austausch von Waren, Dienstleistungen und Informationen immer mehr abgebaut werden und die Mobilität von Kapital und Arbeitskräften zunehmend an Bedeutung gewinnen. 13
8 Vgl.: Kutschker, Michael: Internationalisierung der Wirtschaft, in: Perspektiven der internationalen Wirtschaft,
hrsg. von: Kutschker, Michael, Gabler Verlag, Wiesbaden 1999, S. 9
9 Vgl.: Meier, Harald/ Roehr, Sigmar: Internationalisierung der Wirtschaft, in: Einführung in das internationale
Management, hrsg. von: Meier, Harald/ Roehr, Sigmar, nwb Verlag, Herne/ Berlin 2004, S.12; Kutschker,
Michael: Das internationale Unternehmen, in: Perspektiven der internationalen Wirtschaft, a.a.O., S. 105
10 Vgl.: Meier, Harald /Roehr, Sigmar: Internationalisierung der Wirtschaft, in: Einführung in das Internationale
Management, a.a.O., S.13
11 Diese wird ausführlich unter Punkt 4.1 dargestellt.
12 Vgl.: Kutschker, Michael: Das internationale Unternehmen, in: Perspektiven der internationalen Wirtschaft,
a.a.O., S. 109
13 Vgl.: Scherer, Andreas G.: Multinationale Unternehmen und Globalisierung, in: Ethische Ökonomie, Beitrag
zur Wirtschaftsethik und Wirtschaftskultur, Pysica-Verlag, Heidelberg 2003, S. 63
Internationalisierungsstrategien im Prozess der Globalisierung 6
Verantwortlich dafür sind politische Entscheidungen. Diese führen, durch die Schließung globaler und regionaler Wirtschaftsabkommen, zur Veränderung der
Rahmenbedingungen der Wirtschaft.
Nach dem 2. Weltkrieg ist am 1.1.1948 das globale Abkommen GATT (General Agreement on Tarifs and Trade) in Kraft getreten. Schrittweise wurden durch jeweils mehrere Jahre dauernde Verhandlungen die Handelsbarrieren zwischen den Mitgliedstaaten a bgebaut. In diesem Zusammenhang ist das Prinzip der Meistbegünstigten zu erwähnen. Dieses besagt, dass wenn ein Staat innerhalb des Abkommens bestimmte Handelsvorteile einem anderen Staat einräumt, gilt es für die anderen Mitgliedstaaten im gleichen Maße. Am 1.1.1995 wurde das Abkommen GATT durch die WTO (World Trade Organisation) abgelöst. Heute hat die WTO mehr als 130 Mi tglieder, welche 90% des Welthandels umfangen. Innerhalb der WTO Mitgliedstaaten gewinnt die regionale Kooperation mit steigender Tendenz an Bedeutung. Diese wird sowohl als eine Verstärkung der Globalisierung, als auch als eine Gegenreaktion darauf verstanden. 14 So sind in den vergangenen Jahrzehenten zahlreiche regionale Wirtschaftsabkommen zustande gekommen u.a. NAFTA, ASEAN, MERCOSUR, EU.
Abbildung 1: Bei GATT oder bei der WTO gemeldete, noch geltende regionale
Handelsabkommen zwischen zwei oder mehreren Ländern 15
Die nordamerikanische Freihandelszone NAFTA (North American F ree Trade Association) wurde 1.1.1994 von den USA, Kanada und Mexiko ins Leben gerufen. 16
14 Vgl.: Kutschker, Michael/ Schmid, Stefan: Internationales Management, a.a.O., S. 209
15 Quelle: iwd - Informationsdienst des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, Regionale Handelszonen,
Vorzugsbehandlung für Mitglieder, Nr. 24 vom 12.06.2003, Online in Internet: URL:
http://www.iwkoeln.de/default.aspx?p=contenthigh&i=16744 (Stand 16.09.2004)
16 Vgl.: Meier, Harald/ Roehr, Sigmar: Internationalisierung der Wirtschaft, in: Einführung in das Internationale
Management, a.a.O., S. 8
Internationalisierungsstrategien im Prozess der Globalisierung 7
Ende 1994 wurde Chile in die NAFTA aufgenommen 17 . Das Ziel dieses Bündnisses war in den daraufkommenden zehn Jahren alle Zölle für die Industriegüter abzuschaffen. Die ASEAN (Association of South East Asian Nations) wurde 1967 von Thailand, Indonesien, M alaysia, den Philippinen und Singapur gegründet und bildet eine Freihandelszone. Diese Verbindung setzte sich das Ziel, für den wirtschaftlichen Aufschwung, sozialen Fortschritt und die politische Stabilität zusammenzuarbeiten. 1984 wurde das Sultanat Brunei Mitglied, später kamen noch Burma, Kambodscha, Laos und Vietnam dazu. 1991 wurde AFTA (ASEAN Free Trade Area) gegründet. Zum 1.1.2002 starteten die Gründerstaaten der AFTA ein Projekt der ASEAN- Freihandelszone. Weitere Mitglieder werden 2006 und 2010 folgen. 18
Ein weiteres bedeutendes Abkommen ist das MERCOSUR (Mercado Comun del Sur). Gegründet wurde dieses im November 1991. Nach dem Vorbild der EU streben die Mitgliedstaaten (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay) langfristig die Schaffung eines gemeinsamen Binnenmarkts an. Auch eine Währungsunion wird nicht ausgeschlossen. Bis jetzt haben die Mitglieder einheitliche Außenzölle eingeführt und die Zölle auf Importe stark gesenkt. 19
Die EWG (Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft) wurde 1957 von Frankreich, Italien, Bundesrepublik Deutschland, Belgien, Niederlande und Luxemburg gegründet. Der Vorläufer der EWG war die Montanunion 20 . Diese wurde Anfang der 50-er Jahre von den oben genannten Staaten ins Leben gerufen, mit dem Ziel der Sicherung der Versorgung mit den wichtigsten Produktionsfaktoren Kohle und Stahl für den Wiederaufbau nach dem zweiten Weltkrieg. 1968 wurde die EWG erweitert zu einer Zollunion. Mit der Zusammenführung der Europäischen Vertragswerke und Organe im Jahre 1978, wurde aus der Zollunion eine Europäische Gemeinschaft EG. In den folgenden Jahrzehnten wandelte sich das Gesicht der Union, und die Anzahl der Mitglieder wuchs stark an. Die wichtigsten Ereignisse in der Entwicklung der Europäischen Union sind die Einheitliche Europäische Akte 1985, der Vertrag von Maastricht 1992, die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP), die Einführung des Euro sowie die Arbeit des Europäischen Konvents für eine Europäische Verfassung. 21
17 Vgl.: Die freie Enzyklopädie Wikipedia: North American Free Trade Association, Online in Internet: URL:
http://de.wikipedia.org/wiki/NAFTA (Stand 10.08.2004); Dülfer, Eberhard: Internationales Management in
unterschiedlichen Kulturbereichen, 6., erg. Aufl., R. Oldenburg Verlag, München 2001, S. 86
18 Vgl.: NfA: Neuer Anlauf zur AFTA - Zone, in: NfA 2. Quartal 2002, S. 153, Online in Internet: URL:
http://www.duei.de/nsa/02-2/u06.pdf (Stand 12.08.2004)
19 Vgl.: iwd - Informationsdienst des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln: Regionale Handelszonen,
Vorzugsbehandlung für Mitglieder, a.a.O.
20 auch EGKS (Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl) genannt
21 Vgl.: Welge, Martin K./ Holtbrügger, Dirk : Internationales Management, Theorie, Funktionen, Fallstudie, S.
9-10; Meier, Harald/ Roehr, Sigmar: Internationalisierung der Wirtschaft, in: Einführung in das Internationale
Management, a.a.O., S. 8-10
Internationalisierungsstrategien im Prozess der Globalisierung 8
Anhand dieser Entwicklungen ist deutlich erkennbar, dass der Staat als solches zunehmen an Bedeutung verliert.
2.1 Entwicklung des Welthandels
Globalität ist keine Erscheinung des 20. Jahrhunderts. Länderübergreifende Wirtschaftsaktivitäten existieren bereits seit dem Altertum. 22 4000 v. Ch. errichteten die sumarischen und babylonischen Stadtkulturen des Alten Orients an diversen Orten Stützpunkte, mit denen sie Handel betrieben. 23 Um 2000 v. Ch. sollen vor allem die Städte Ashur und Kanesh, heute Irak und der Osten der Türkei von großer Bedeutung gewesen sein.
Die Ägypter waren ihrer Zeit ebenfalls tüchtige Händler. Für sie spielte der Seehandel eine größere Rolle als der Landhandel. 24
Die Griechen und Römer betrieben ebenfalls regen Handel zunächst als Tauschgeschäft und nach der Einführung von Gold, Silber und Münzen als „Ware- gegen- Geld-Geschäft“. Der Handel fand sowohl mit Städten innerhalb des eigenen Staates als auch mit dem Ausland statt. Die Griechen unterhielten e ine besonders starke Handelsbeziehung zu Phöniziern, aber auch zu Kolonien in Nord- und Mittelasien, zu Völkern am Persischen Golf, Indien und Afrika. Die Römer betrieben Handel mit Völkern im heutigen Nord- und Osteuropa, in Zentral- und Westafrika und As ien. Schon damals wurde die Art und Weise des Handels von der jeweiligen Kultur des Landes beeinflusst. 25 In der Geschichte des Welthandels spielte die berühmte Seidenstraße eine wichtige Rolle. Die Seidenstraße war ein Netz von Karawanenstraßen, die seit dem 2. Jahrhundert v. Chr. von China durch Zentralasien bis zum Mittelmeer und zum Schwarzen Meer führten. Hauptware dieser Handelswege war Seide, aber auch Gewürze, Gold, Glas, Porzellan, Metalle und Luxuswaren. Die Händler beritten diese Handelswege auf Kamelen und Pferden und verbreiteten über sie auch bestimmte Kulturpflanzen sowie religiöse Ansichten wie den Buddhismus, den Islam und das Judentum. Die Blütezeit der Seidenstraße war während der ersten Jahrhunderte nach Christus. Durch Klimaveränderung und Kriegswirren, sowie später durch die zunehmende Bedeutung der Seefahrt verlor die Seidenstraße nach dem 15. Jahrhundert zunehmend an Bedeutung. 26
22 Vgl.: Welge, Martin K./ Holtbrügger, Dirk : Internationales Management, Theorie, Funktionen, Fallstudie, S. 1
23 Vgl.: ebd., S. 1
24 Vgl.: Kutschker, Michael/ Schmid, Stefan: Internationales Management, a.a.O., S. 8
25 Vgl.: ebd., S. 8; Welge, Martin K./ Holtbrügger, Dirk: Internationales Management, Theorie, Funktionen,
Fallstudie, a.a.O., S.1
26 Vgl.: Die freie Enzyklopädie Wikipedia, Seidenstraße, Online in Internet: URL:
http://de.wikipedia.org/wiki/Seidenstra%C3%9Fe, (Stand 10.08.2004)
Arbeit zitieren:
Olga Häusser, 2004, Internationalisierungsstrategien im Prozess der Globalisierung, München, GRIN Verlag GmbH
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