Inhaltsverzeichnis Seite
1. Einleitung 2
2. Was ist Stress? 3
2.1 Begriffsbestimmung 3
2.2 Stressmodelle 5
2.2.1 Allgemeines Adaptions-Syndrom nach Selye 5
(Phasen der Stressreaktion)
2.2.2 Transaktionales Stressmodell nach Lazarus 6
2.3 Ebenen der Stressreaktion 8
2.3.1 kognitiv-emotionale Ebene 9
2.3.2 behaviorale Ebene 9
2.3.3 vegetativ - hormonelle Ebene 10
2.3.4 muskuläre Ebene 11
3. Stressreaktionen und gesundheitliche Folgen 12
3.1 Nicht abgebaute Erregung 12
3.2 Chronische Belastung 13
3.3 Geschwächte Immunkompetenz 14
3.4 Gesundheitliches Risikoverhalten 14
4. Antistress - Modelle (Maßnahmen) 15
4.1 Körperliche Ent-Spannung 15
4.2 Körperliches Bewegungstraining 16
4.3 Muskelentspannung 17
4.4 Atementspannung 18
4.5 Hatha-Yoga 19
4.6 Autogenes Training 19
5. Fazit 21
6. Literaturverzeichnis 22
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1. Einleitung
Der Grund diese Hausarbeit über Stress zu schreiben lag für mich auf der Hand. Wie viele Studenten leide auch ich unter Stress. Ob nun Prüfungsstress, Leistungs- oder Zeitdruck. All dies wirkt sich unter Umständen nicht gerade positiv auf das Leben eines Studenten aus.
Die Folge sind Kopfschmerzen, innere Unruhe, Gereizt- und Verspanntheit, Nervosität, was sich wiederum negativ auf die Leistungsfähigkeit auswirkt - ein Teufelskreis.
In meiner Arbeit möchte ich mich nun mit dem Phänomen Stress auseinandersetzen, um u.a. auch selbst etwas für mein alltägliches Leben und den Umgang mit Stress zu lernen.
Im ersten Abschnitt werde ich klären, was man unter Stress allgemein versteht bzw. was Stress eigentlich ist. Unter P unkt 2.1 werde ich zunächst eine Begriffsbestimmung als Basis zur weiteren Auseinandersetzung mit dem Thema entwickeln. Des Weiteren stelle ich im darauf folgenden Abschnitt 2.2. zwei der bekanntesten Stressmodelle bzw. -theorien vor. Da sind zum einen das Allgemeine Adaptions-Syndrom nach Selye und zum anderen das Transaktionale Stressmodell nach Lazarus. Abschließend differenziere ich unter Punkt 2.3 die vier Ebenen der Stressreaktion.
Im Abschnitt 3 zeige ich verschiedene Stressreaktionen und ihre möglichen negativ auf die Gesundheit wirkenden Folgen. Zu erwähnen sind an dieser Stelle nicht abgebaute Erregung, chronische Belastung, geschwächte
Immunkompetenz sowie gesundheitliches Risikoverhalten. Im letzten Teil meiner Arbeit setze ich mich unter Punkt 4 mit diversen Anti-Stressmethoden auseinandersetzen. Ich werde unterschiedliche Methoden der Stressbewältigung bzw. der Prävention, wie z.B. körperliches
Bewegungstraining, Muskel- und Atementspannung, Hatha- Yoga und autogenes Training, vorstellen.
Abschließend werde ich zu dem Thema Stress sowie zu den beschriebenen Anti-Stress-Maßnahmen Stellung beziehen.
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2. Was ist Stress?
Viele Menschen klagen über Stress z.B. wenn sie sich überarbeitet fühlen oder sie vor einer scheinbar unüberwindbaren Aufgabe stehen. Im folgenden Abschnitt meiner Hausarbeit möchte ich zunächst eine wissenschaftliche Begriffsbestimmung geben bevor ich des Weiteren auf die physiologische wie auch auf die psychologischen Auswirkungen von Stress auf den Menschen eingehen werde. Weiter werde ich kurz die vier Phasen der Stressreaktion (Allgemeines Adaptionssyndrom nach Selye) darstellen. Abschließend folgt eine Auseinandersetzung mit den vier Ebenen der Stressreaktion.
2.1 Begriffsbestimmung
In der Alltagssprache wird der S tressbegriff gebraucht um Druck, intensive Belastung, Frustration, emotionale Spannung oder übermäßige Anforderung auszudrücken. Meist ist mit ihm auch ein Leiden des Betroffenen (physisch / psychisch) wie z.B. Kopfschmerzen, innere Unruhe, Schlaflosigkeit, ect. verbunden.
Grundlegend sei an diese Stelle gesagt, dass Stress in zwei Arten einzuteilen ist. Man unterscheidet zwischen „Distress“, dem als unangenehm empfundenen und langfristig gesundheitsschädigenden Stress, und „Eustress“, dem wenn man so will „guten Stress“, welcher motivierend und stimulierend also positiv wirken kann. In dieser Arbeit werde ich mich jedoch vornehmlich mit „Distress“ und seinen Auswirkungen auf den Menschen befassen.
Der Begriff "Stress" wurde u.a. durch Hans Selye gerade in den letzen zwanzig Jahren sehr populär.
Nach Weinert ist Stress eine „adaptive Reaktion, die durch interindividuelle Unterschiede herbeigeführt wird und/oder durch psychologische Prozesse, die von Umfeldaktivitäten, Situationen oder Ereignissen herrühren, die an eine Person übermäßige psychologische oder physische Anforderungen stellen“ (zit. n.: Weinert, 1998, S. 234).
Stress ist also als eine Reaktion bzw. als ein Zustand zu verstehen.
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Auslöser (Stressoren) können physikalische (Lärm, Hitze,...), körperliche (Schmerz, Hunger Behinderung), informatorische (Informationsflut) oder psychosoziale (Konkurrenz, Mobbing, Tod eines Freundes,
zwischenmenschliche Beziehungen) Belastungen sein (vgl. Kaluza, 1996, S. 15ff.).
Selye formuliert es so: „Stress ist die unspezifische Reaktion des Organismus auf jede Anforderung.“ (zit. n.: Selye, 1976).
Wichtig ist es an dieser Stelle zu erwähnen, dass sich Stressreaktionen stets individuell, d.h. von Mensch zu Mensch verschieden, darstellen (vgl. Kaluza, 1996, S. 27.). So r eagieren manche aggressiv und gewalttätig auf Stresssituationen, während andere in Depressionen verfallen oder sich zurückziehen. Eine andere weit verbreitete Stressreaktion ist der Missbrauch von Drogen wie Alkohol, Beruhigungsmitteln, usw. um sich von den „unangenehmen Begleiterscheinungen“ von Stress, wie innere Unruhe oder Schlaflosigkeit zumindest zeitweise zu befreien.
(Quelle: http://medwell24.at/CDA_Master/1,3008,3087_5515_13861,00.html)
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2.2 Stressmodelle
Im folgenden Abschnitt werde ich zwei der bekanntesten Stressmodelle bzw. Stresskonzepte vorstellen. Hier sei zum Ersten das Allgemeine Adaptions-Syndrom nach Selye und zum Zweiten das Transaktionale Stressmodell nach Lazarus genannt.
2.2.1 Allgemeines Adaptions-Syndrom nach Selye (Phasen der Stressreaktion)
Nach Selye läuft die Stressreaktion (Verteidigung) eines Menschen in drei Phasen ab: Alarm, Widerstandsphase, Erschöpfungsstadium (vgl. Selye, 1974). Die Verteidigungsreaktionen sind als allgemein zu bezeichnen, da die Stressoren auf die verschiedenen Bereiche des menschlichen Körpers wirken. Die Verteidigungsreaktionen sind adaptiv, da Schutzmechanismen ausgelöst werden, welche dem Körper helfen mit den unangenehmen Reizen umzugehen. In der ersten Phase (Alarmphase) ist die Reaktion zumeist als intensiv, fast panikartig zu beschreiben. Hier wird entschieden, ob die Person mit Fluch oder Kampf reagiert.
In der zweiten Phase (Widerstandsphase) wird Widerstand geleistet. Es wird versucht die „stressige“ Situation zu bewältigen.
In der dritten Phase (Erschöpfungsstadium) ist die Energie, die zum Widerstand benötigt wird aufgebraucht. Dies ist der Zeitpunkt an dem der Mensch aufhört sich zur Wehr zu setzen. Er gibt auf.
An dieser Stelle sei erwähnt, dass langanhaltende Stressoren das Immunsystem schwächen können, Krankheiten werden wahrscheinlich und sogar der plötzliche Tod durch Herzschlag oder Schlaganfälle kann eine Folge sein (vgl. 3.2; 3.3). Weinert (1998, S. 235f) führt folgendes Beispiel einer Führungskraft an, die Stressoren ausgeliefert ist:
„Eine Führungskraft muss für den folgenden Tag einen längeren Bericht oder eine umfangreiche Budget-Planung anfertigen. Für den Fall, dass der Stressor extrem stark i st, mag sich die Person nicht in der Lage sehen, wirksam damit umzugehen. In den meisten Situationen allerdings wird die Person versuchen, alle ihre physischen und psychischen Kräfte zu sammeln, um den negativen
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Arbeit zitieren:
Dipl.-Sozialpäd. Stefan Dannheiser, 2004, Das Phänomen Stress - Auswirkungen auf den Körper und die Psyche des Menschen., München, GRIN Verlag GmbH
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