Gliederung
1. Definition von Schulsozialarbeit der Bundesarbeitsgemeinschaft
der Landesjugendämter (1993) Seite 3
2. Praxisstelle Seite 3
2.1 Mitarbeiter Seite 4
2.2 Finanzierung Seite 4
2.3 Zielgruppe Seite 4
2.4 Zielsetzung Seite 5
2.5 Rechtsgrundlagen Seite 7
2.6 Aufgaben Seite 7
3. Meine Aufgaben während des Praktikums Seite 9
4. Bezug zum Studium Seite 9
5. Reflexion des Praktikums Seite 10
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1. Definition von Schulsozialarbeit der Bundesarbeitsgemeinschaft
der Landesjugendämter (1993)
„Schulsozialarbeit ist eine präventive Form der Jugendhilfe zur Förderung von Kinder im schulischen Alter. Sie begibt sich in das Lebensfeld der jungen Menschen, hier an einem speziellen, für Kinder und Jugendlichen besonders wichtigen Ort, die Schule. (...) Schulsozialarbeit ist eine spezifische Form der Jugendhilfe, die sich von anderen Beratungs- und Hilfeformen unterscheidet. (...) Schulsozialarbeit ist ein eigenständiges Angebot der Jugendhilfe, das innerhalb der Organisationsform Jugendhilfe tätig wird. (...) Schulsozialarbeit kann und soll durch ihr Wirken auch die kritische Auseinandersetzung der Schule mit sich selbst bewirken.“
Schulsozialarbeit lässt sich erstmals 1907 auf die Übersetzung auf die den amerikanischen Begriff „school social work“ zurückführen. In Deutschland wurde diese Art der Arbeit im schulischen Tätigkeitsfeld um 1970 zunächst als reine Ausdehnung der Sozialpädagogik auf den Bereich der Schule verstanden. Zur besseren Abgrenzung von der außerschulischen Sozialpädagogik wurde die Bezeichnung Schulsozialarbeit eingeführt. Das Berufsfeld Schulsozialarbeit wird seit längerem diskutiert, aber ein einheitliches Begriff- oder Aufgabenverständnis hat sich bislang noch nicht herausgebildet, so existieren neben dem Begriff Schulsozialarbeit zur Zeit noch andere Bezeichnungen, z. B. schulbezogene Jugendhilfe, soziale Arbeit an Schulen und Jugendarbeit an Schulen. Zunehmend zeigt sich jedoch, dass es ratsam ist, Schulsozialarbeit als Oberbegriff einzusetzen, da dieser Begriff der umfangreichste ist.
2. Praxisstelle
Die Schulsozialarbeit ist für zwei unterschiedliche Schulen zuständig, für die Berufsbildende Schule Technik und für die Berufsbildende Schule Gewerbe, Hauswirtschaft und Sozialwesen. Diese zwei Schulen sind in einem riesigen Gebäude, aber sie haben unterschiedliche Direktoren, Sekretariate etc. An unterschiedlichen Tagen, ist Herr Klewin für die einzelnen Schulen zuständig.
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2.1 Mitarbeiter
Herr Klewin arbeitet vor Ort als einziger Schulsozialarbeiter. Allerdings arbeitet er eng mit den Lehrern und den Direktoren zusammen. Außerschulisch hat er sich aber einer Arbeitsgemeinschaft der Schulsozialarbeiter angeschlossen, um Informationen und Probleme auszutauschen.
2.2 Finanzierung
Die Stelle wird durch das Land Rheinland -Pfalz finanziert. Aber das Land hat den Förderverein der Schule „zwischengeschaltet“. Das bedeutet, dass das Land den Förderverein finanziell unterstützt, die Finanzierung des Schulsozialarbeiters ist dabei mit eingeplant, und der Förderverein bezahlt den Schulsozialarbeiter.
2.3 Zielgruppe
Das Beratungsangebot für die Berufsbildenden Schulen gilt für alle Schüler und Lehrer der Berufsbildenden Schule die Probleme haben, d. h., dass jeder Schüler und Lehrer von dem Schulsozialarbeiter beraten werden kann.
Hauptsächlich ist die Schulsozialarbeit in diesen Schulen aber für die Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) – Klassen eingerichtet worden. Dies sind insgesamt
11 Klassen. In den BVJ Klassen sind nur Schüler ohne Hauptschulabschluss. Die
Schüler können in diesen Klassen ihren Hauptschulabschluss nachholen, oder sie müssen dort ihre Schulpflicht erfüllen. In diesen Klassen sind meist Jugendliche die lernbeeinträchtigt, sozial benachteiligt, Ausländer/innen, Aussiedler/innen, noch nicht berufsreif, in der Erziehungshilfe etc. sind. Die Gemeinsamkeit der Schülern im BVJ ist, dass sie in den Regelschulen, die sie vorher besucht haben, gescheitert sind.
Die Zielgruppe ist u. a. gekennzeichnet durch geringe Motivation, problematische Lebenssituationen, Perspektivlosigkeit, Neigung zu aggressiven Verhaltensweisen, geringer Frustrationstoleranz und oftmals unzureichender Leistungsbereitschaft. Auch haben die Jugendlichen oft unrealistische Vorstellungen von der Arbeitswelt
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Arbeit zitieren:
Nadine Reiner, 2003, Schulsozialarbeit, München, GRIN Verlag GmbH
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