Welche Rolle spielt die Europäische Zentralbank
bei der Stabilisierung des Euro?
von Iris Hüttner
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
2 Der Euro 1
2.1 Wissenswertes 1
2.2 Geschichte des Euro 3
2.3 Konvergenzkriterien 4
2.4 Fahrplan 6
3 Die Europäische Zentralbank (EZB) 7
3.1 Geschichte der Europäischen Zentralbank 7
3.2 Aufbau der Europäischen Zentralbank 9
3.2.1 Direktorium 9
3.2.2 EZB-Rat 9
3.2.3 Erweiterter Rat der EZB 10
3.2.4 Zentralbanken der Mitgliedstaaten 10
3.3 Geldpolitisches Instrumentarium der EZB 10
3.3.1 Offenmarktpolitik 11
3.3.2 Mindestreservepolitik 11
3.3.3 Refinanzierungspolitik (Ständige Fazilitäten) 11
3.4 Zentralbankautonomie 12
3.5 Zielsetzung und Aufgaben der Europäischen Zentralbank 13
3.5.1 Preisstabilität 13
3.5.2 Aufgaben der Europäischen Zentralbank 14
4 Aussicht 15
Literaturverzeichnis
1 Einleitung
In Europa gibt es eine neue Währung - den Euro. Der Weg zum Euro war lang. Bereits in den 50er Jahren setzte sich die Idee durch, eine wirtschaftliche Annäherung in Europa zu erreichen. An deren Ende sollte auch eine gemeinsame Währung stehen. Bis es soweit war, galt es zahlreiche Bedenken und Hindernisse zu überwinden. Erste Entwürfe zur Einführung einer Währungsunion, wie etwa der 1972 vorgestellte Wesner- Plan, scheiterten. Ebenso hatten Versuche, feste Wechselkurse zwischen den Teilnehmerländern der Europäischen Gemeinschaft (EG) einzuführen, keinen Bestand.
Schließlich wurde im Dezember 1991 der Vertrag von Maastricht über die Bildung einer Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion geschlossen. Die Europäische Zentralbank in Frankfurt am Main hat die Aufgabe der "Hüterin" des Euro übernommen. Sie ist die Notenbank der Währungsunion und seit dem 1. Januar 1999 für die Geldpolitik in Europa zuständig. Ihre wichtigste Aufgabe besteht darin, dafür zu sorgen, dass der Euro eine stabile Währung wird, die auf Dauer ihren Wert behält.
2 Der Euro
Seit dem 1. Januar 1999 gibt es in Europa den Euro. Damit wurde der Euro schlagartig die zweitgrößte Währung der Welt. Er soll dabei helfen, Europa noch enger zusammenwachsen zu lassen.
Umtauschgebühren und Wechselkursrisiken zwischen den beteiligten Ländern entfallen, damit haben Unternehmen eine verlässlichere Kalkulationsgrundlage für Investition und Handel. Der Verbraucher kann von mehr Wettbewerb profitieren und der größere schafft Finanzmarkt vielfältigere Anlagemöglichkeiten. Darüber hinaus kann sich die europäische Währung zu einer wichtigen Währungsreserve für andere Länder entwickeln. Diese Vorteile wird es aber nur geben, wenn die Geldwertstabilität in allen teilnehmenden Ländern dauerhaft gesichert ist.
2.1 Wissenswertes
Die Umrechnungskurse der teilnehmenden Währungen zum Euro stehen seit dem 1. Januar 1999 unwiderruflich fest. Damit wurde der Euro zur Rechnungseinheit der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Zentralbanken der teilnehmenden Länder. Wechselkursschwankungen zwischen den Währungen der Mitgliedstaaten werden so für die Zukunft ausgeschlossen. Für alle diese Länder gelten - abhängig von ihrer bisherigen Währung - unterschiedliche Umrechnungskurse.
[...]
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Iris Hüttner, 2002, Welche Rolle spielt die Europäische Zentralbank bei der Stabilisierung des Euro?, Munich, GRIN Publishing GmbH
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