I
Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis III
1 Einleitung 1
2 Erstmalige Bilanzierung des Goodwill. 2
2.1 Ermittlung des Goodwill 2
2.2 Aufteilung des Goodwill auf Reporting Units 3
2.3 Benchmark Assessment 4
3 Die Folgebewertung des Goodwill 5
3.1 Fair Value der Reporting Unit 5
3.2 Zeitpunkt des Impairment Test 6
3.3 Ermittlung des Wertberichtigungsbedarfs 7
4 Vereinbarkeit des SFAS 142 mit § 292a HGB und der 7. EG 9
Richtlinie. 9
5 Kritische Würdigung 11
6 Zusammenfassung und Ausblick. 12
Anhang. 14
Literaturverzeichnis 16
II
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung APB Accounting Principles Board BB Betriebs-Berater Bzw. beziehungsweise DB Der Betrieb DCF Discounted Cash Flow DRS Deutscher Rechnungslegungs Standard EG Europäische Gemeinschaft EK Eigenkapital EU Europäische Union EuGH Europäischer Gerichtshof f. folgende FASB Financial Accounting Standards Board ff. fortfolgende HGB Handelsgesetzbuch IAS International Accounting Standards IASC International Accounting Standards Committee i.d.R. in der Regel inkl. inklusive i.S.d. im Sinne des KoR Kapitalmarktorientierte Rechnungslegung M & A Merger & Acquisition Nr. Nummer R.U. Reporting Unit RWZ Rechnungswesen-Zeitschrift S. Seite SFAC Statement of Financial Accounting Concepts SFAS Statement of Financial Accounting Standards US-GAAP United States Generally Accepted Accounting Principles Vgl. vergleiche WPg Die Wirtschaftsprüfung z.B. zum Beispiel
III
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Ermittlung des Goodwill. 2
Abb. 2: Ermittlung der Wertminderung dem Grunde nach. 7
Abb.3 : Ermittlung des impliziten Goodwill. 9
Abb. 4: Ablaufschema des Impairment-Test nach SFAS 142. 14
Abb 5: Ersetzung des derivativen Firmenwertes im Zeitablauf 15
1
1 Einleitung
Der Rechnungslegung nach den Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP) wird zur Zeit auch in Deutschland höchste Aufmerksamkeit zugewendet. Einer der Gründe hierfür ist die Verabschiedung der beiden Standards SFAS 141 (Business Combinations) und SFAS 142 (Goodwill and Other Inta ngible Assets) am 29.06.2001. Sie lösen die bisherigen Standards APB 16 und 17 ab. Die umstrittene Pooling-of-Interest-Methode ist nicht mehr zulässig und sämtliche Unternehmenszusammenschlüsse sind nun nach der Purchase Methode zu bilanzieren. 1 Während die alte Rechnungslegungsvorschrift 2 eine lineare oder eine dem Wertverlauf entsprechende Abschreibung eines entstandenen Goodwill fo rderte, wird durch den SFAS 142 die Folgebewertung grundlegend geändert. Die planmäßige Abschreibung ist abgeschafft worden und die Werthaltigkeit des Fi rmenwertes wird nun durch einen mindestens jährlich durchzuführenden Impairment-Test überprüft. 3 Eine eventuelle Wertminderung erfordert eine außerpla nmäßige Abschreibung. Die neuen Regelungen sind zwingend für alle nach dem 15.12.2001 beginnenden Geschäftsjahre anzuwenden und auch für alle bereits erfassten Goodwills. Mit der vorliegenden Arbeit sollen die neuen Regelungen zur Bilanzierung eines aus einer Kapitalkonsolidierung entstanden Goodwill dargestellt werden. Zum besseren Ve rständnis wird hierbei zuerst kurz die Entstehung eines Goodwills erläutert. Danach wird auf die Aufteilung dieses Firmenwertes auf die Reporting Units des Unternehmens eingegangen. Der nachfolgende Gli ederungspunkt befasst sich mit der Folgebewertung und mit dem dafür notwend igen Impairment-Test. Danach wird auf die für deutsche Unternehmen wichtige Frage der Vereinbarkeit der neuen Regelung mit dem § 292a HGB und der 7. EG-Richtlinie eingegangen. Anschließend erfolgt eine kritische Würdigung der neuen Bilanzierungsregel. Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung und einem kurzen Ausblick. Auf die Betrachtung eines passiven Unterschiedsbetrages wird verzichtet.
1 Vgl. Pellens, B./Sellhorn, T., Goodwill-Bilanzierung, S. 1681.
2 Für die Darstellung der bisherigen Rechnungslegung vgl. z.B. Schildbach, T., Der Konzerna b-schluss S. 219 ff.
3 Vgl. Küting, K./Weber, C.-P./Wirth, J., Neue Goodwillbilanzierung nach SFAS 142, S. 185.
2
2 Erstmalige Bilanzierung des Goodwill 2.1 Ermittlung des Goodwill
Beim Erwerb eines Unternehmens kann ein Goodwill entstehen. Grundsätzlich erfolgt die Ermittlung des Goodwill nach dem folgenden Muster:
Ein entstehender Goodwill stellt nach US-GAAP einen Vermögenswert (Asset) dar, der in der Bilanz zu aktivieren ist. 4
Vor der Einführung des SFAS 141 5 war es bisher gängige Praxis, den aus einer Kapitalkonsolidierung entstehenden positiven Unterschiedsbetrag in einer Summe als Goodwill auszuweisen und dem Mutterunternehmen als Ganzes zuzuweisen. Mit Inkrafttreten des SFAS 141 und SFAS 142 sind neue Regelungen zur Ermit tlung und bilanziellen Behandlung des Goodwill entstanden. Es sollen nun die vom Goodwill trennbaren immateriellen Vermögensgegenstände separat in der Bilanz erfasst werden und zu Zeitwerten bilanziert werden. Voraussetzung für die separ ate Erfassung ist, dass die erwarteten Nutzenzuflüsse vertraglich oder gesetzlich abgesichert sind. 6 Daneben sind immaterielle Vermögensgegenstände auch dann noch eigenständig zu bilanzieren, wenn sie einzeln oder mit anderen Bilanzposten zusammen verkauft, vermietet oder auf andere Weise nutzbar gemacht werden können. 7 Im Appendix A39 sind einige Beispiele für separat zu berücksichtigende immaterielle Vermögensgegenstände aufgeführt. Die verbleibende positive Diff erenz zwischen dem Kaufpreis und dem zu Zeitwerten angesetzten Reinvermögen des übernommenen Unternehmens wird als Goodwill in der Bilanz erfasst. Diese Differenz stellt nach Meinung des FASB einen Goodwill dar, dessen einzelne Komponenten nun nicht mehr einer planmäßigen Abschreibung bedürfen. 8 Der Goodwill wird deshalb auch als „Core-Goodwill“ 9 bezeichnet.
4 Vgl. SFAS 141.43.
5 Der SFAS 141 wurde gleichzeitig mit dem SFAS 142 eingeführt und regelt die bilanzielle B e-
handlung von business combinations.
6 Vgl. Pellens, B./Sellhorn, T., Goodwill -Bilanzierung, S. 1681.
7 Vgl. SFAS 141.39 („Separability“-Kriterium).
8 Vgl. SFAS 141.B150.
9 Vgl. SAFS 141.B105.
Arbeit zitieren:
Dieter Badry, 2002, Die bilanzielle Behandlung eines aus der Kapitalkonsolidierung entstandenen Goodwill nach SFAS 142, München, GRIN Verlag GmbH
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