Die Bedeutung der Entwicklung des Digitalen Films Diplomarbeit Sonja Askarjan
INHALTSVERZEICHNIS
INHALTSVERZEICHNIS. II
ABBILDUNGSVERZEICHNIS 5
TABELLENVERZEICHNIS 6
ABK ÜRZUNGSVERZEICHNIS. 7
1 EINLEITUNG 8
2 GRUNDLAGEN DER FILMTECHNIK IN BEZUG AUF DEN ZELLULOID-FILM10
2.1 Zelluloid. 10
2.1.1 Filmschwärzung 10
2.1.2 Entwicklung des Filmmaterials 11
2.1.2.1 Negativ/Positiv- und Umkehrverfahren. 11
2.1.3 Farbfilm 12
2.1.4 Filmformate 13
2.2 Bildauflösung 13
2.3 Filmkamera. 14
2.4 Filmschnitt 14
3 GRUNDLAGEN DER DIGITALEN FILMTECHNIK 17
3.1 Definition Digital. 17
3.2 Digitale Kamera 17
3.2.1 Ein-Chip Kamera 17
3.2.2 Drei-Chip Kamera. 18
3.2.3 Chipgröße. 19
3.2.4 Halbbilder und Bildauflösung. 20
3.2.5 Kompression 20
3.3 Digitaler Nonlinearer Schnitt 21
3.3.1 Definition Nonlinear 21
3.3.2 Offene und geschlossene Systeme. 21
3.3.3 Offline- und Onlineschnitt 22
3.3.4 Capturen. 23
3.3.5 Schnittvorbereitung 23
II
INHALTSVERZEICHNIS
Die Bedeutung der Entwicklung des Digitalen Films Diplomarbeit Sonja Askarjan
3.3.5.1 EDL Liste. 24
3.3.5.2 Loggen 24
3.3.5.3 Batchen 24
3.3.6 Schnittsoftware. 25
3.3.7 Digitaler Filmschnitt 26
4 VERGLEICH DER TRADITIONELLEN UND DIGITALEN FILMTECHNIKEN 27
4.1 Vergleich von traditionellem Filmschnitt und digitalem Schnitt 27
4.1.1 Destruktiv vs. Nondestruktiv 28
4.1.2 Zusammenfassung. 29
4.2 Vergleich von Zelluloid und CCD-Chips unter besonderer
Ber ücksichtigung ästhetischer Aspekte 30
4.2.1 Lichtempfindlichkeit 30
4.2.2 Filmkörnung. 30
4.2.3 Schärfentiefe 31
4.2.4 Bildauflösung und Halbbilder vs. Vollbilder. 32
4.2.5 Farben und Kontraste. 33
4.2.6 Zusammenfassung. 33
5 DIE VERÄNDERUNGEN DES FILMPRODUKTIONSABLAUFES DURCH DIE
DIGITALEN TECHNOLOGIEN. 35
5.1 Drehbuch 35
5.2 Kalkulation 36
5.3 Planung 36
5.4 Prävisualisierung 37
5.4.1 Storyboard. 37
5.4.2 Raum, Figur und Licht 38
5.5 Digitale Postproduktion. 39
5.5.1 Compositing 39
5.5.2 3D-Computeranimation 44
5.5.3 Realismus vs. Illusion 47
5.6 Distribution. 48
6 HD UND DIGITAL CINEMA: EIN WEG IN DIE ZUKUNFT? 50
6.1 HD und 35mm Film im Vergleich 50
6.1.1 24p 50
III
INHALTSVERZEICHNIS
Die Bedeutung der Entwicklung des Digitalen Films Diplomarbeit Sonja Askarjan
6.1.2 Seitenverhältnis und Bildauflösung 51
6.1.3 Tiefenschärfe, Kontrast- und Farbwiedergabe 52
6.1.4 Look und Bewegungsdarstellung 52
6.1.5 Kostenersparnis 53
6.1.6 Zusammenfassung. 53
6.2 Digital Cinema 54
7 RESÜMEE 57
LITERATURVERZEICHNIS 60
IV
INHALTSVERZEICHNIS
Die Bedeutung der Entwicklung des Digitalen Films Diplomarbeit Sonja Askarjan
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Abbildung 1 N/P Verfahren
Abbildung 2 Schneidetisch von der Firma Steenbeck
Abbildung 3 Farbfiltermosaik bei einer Ein-Chip Kamera
Abbildung 4 Drei-Chip Kamera
Abbildung 5 Avid Media Composer
Abbildung 6 Timeline
Abbildung 7 Auszug aus dem Programm Storyboard Quick.
Abbildung 8 Glas-Aufnahme.
Abbildung 9 Rückprojektion
Abbildung 10 Maskenverfahren
Abbildung 11 Primitives
Abbildung 12 Bild aus dem Film The Perfect Storm’
Abbildung 13 Die unterschiedlichen Auflösungen der Digitalen Formate
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Die Bedeutung der Entwicklung des Digitalen Films Diplomarbeit Sonja Askarjan
TABELLENVERZEICHNIS
Tabelle 1 Gängige Chipgrößen.................................................................................20 Tabelle 2 Größenvergleich von CCD-Chips und 16- und 35mm Film .......................32
TABELLENVERZEICHNIS 6
Die Bedeutung der Entwicklung des Digitalen Films Diplomarbeit Sonja Askarjan
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
Abb. Abbildung Aufl. Auflage ebd. ebenda Engl. Englisch et al. et alii (und andere) f. folgende ff. fortführende Hrsg. Herausgeber hrsg. herausgegeben Kap. Kapitel N/P Negativ/Positiv o. V. ohne Verfasser S. Seite Tab. Tabelle u.a. unter anderem vgl. vergleiche
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 7
Die Bedeutung der Entwicklung des Digitalen Films Diplomarbeit Sonja Askarjan
1 EINLEITUNG
Die Geschichte des Films ist im Wesentlichen die Geschichte seiner Technik. Die künstlerische Gestaltung des Bildes war und ist abhängig von den technischen Möglichkeiten, die einem Filmemacher zur Verfügung stehen. Der Übergang vom stummen zum tönenden, vom schwarz-weißen zum farbenvollen Film hat unter dem Gesichtspunkt der Kreativität neue Filme hervorgebracht. Diese technischen Neuerungen wurden damals als sensationell empfunden. Sie sind jedoch nicht mit den stetigen Änderungen zu vergleichen, denen der Film heute ausgesetzt ist.
In der Filmindustrie vollzieht sich eine Revolution, die man aufgrund ihrer Gewaltigkeit und Schnelligkeit auch als „’digitale Renaissance’“ 1 bezeichnen kann. Traditionelle Filmtechniken werden immer mehr von sich rasant entwickelnden digitalen Techniken abgelöst. Das physische Medium Film ist dabei sich in digitale Nullen und Einsen umzuwandeln. „An die Stelle des chemischen Prozesses tritt ein digitaler Rechenvorgang“ 2 . Filmsoftware und die dazugehörige leistungsstarke Hardware erlauben heutzutage eine leicht kontrollierbare Bearbeitung und Manipulation von Filmbildern. Da Computer immer schneller und kostengünstiger werden, stehen diese Techniken nun allen Filmemachern zur Verfügung. War vor zwanzig Jahren das Filmemachen aufgrund der hohen Produktionskosten noch eine elitäre Angelegenheit, so ist es heute jedem Filminteressierten möglich sich mit dieser Materie am eigenen Heimcomputer auseinander zu setzen. Es scheint, dass die einzige Grenze, die noch vorhanden ist, die „’eigene Vorstellungskraft’“ 3 des Filmemachers ist.
Doch die Digitalisierung des Films ruft nicht nur Jubel, sondern auch hitzige Kontroversen hervor. Insbesondere im ästhetischen Bereich wird oft kritisiert, dass
1 Ohanian, T & Phillips, M.: Digitale Filmherstellung. Wesselingen 2001, Vorwort des Filmemachers James Cameron.
2 Gierke, C.: Der Digitale Film. Hamburg 2000, S.13.
3 Ohanian, T & Phillips, M.: Digitale Filmherstellung. Wesselingen 2001, Vorwort des Filmemachers James Cameron.
EINLEITUNG 8
Die Bedeutung der Entwicklung des Digitalen Films Diplomarbeit Sonja Askarjan
die auf Pixeln basierenden Bilder noch lange nicht an die Qualität von Zelluloid herankommen. Außerdem wird bemängelt, dass der Film als Kunstform verkommt, da nun ein offener Zugang zum Filmemachen besteht.
Unter diesem Vorzeichen ist es nicht verwunderlich, dass sich die digitale Filmtechnik bis heute ständig dem Vergleich mit der traditionellen Filmtechnik stellen muss, da der Zelluloid Film bis heute ein hochqualitatives physisches Medium darstellt, das der digitalen Technik in gewissen Aspekten noch überlegen ist.
Im Verlauf der Diplomarbeit soll versucht werden herauszufinden, inwiefern die digitalen Technologien den Tod des physischen Films, wie wir ihn seit über hundert Jahren kennen, einleiten, oder ob sie lediglich eine Unterstützung im Produktionsablauf darstellen. Oder ist es gar möglich, dass beides nebeneinander existiert?
EINLEITUNG 9
Die Bedeutung der Entwicklung des Digitalen Films Diplomarbeit Sonja Askarjan
2 GRUNDLAGEN DER FILMTECHNIK IN BEZUG AUF DEN
ZELLULOID-FILM
In diesem Kapitel sollen in groben Anrissen theoretische Grundlagen in Hinblick auf den Zelluloid Film vermittelt werden. Dieses Basiswissen ist notwendig, um das Verständnis bei einer Gegenüberstellung zur Digitalen Filmtechnik zu gewährleisten, Vorerst wird das Speichermedium an sich und der Abbildungsprozess auf diesem erklärt. Weiterhin soll das Entwicklungsverfahren erläutert werden. Zuletzt wird auf die Kameratechnik und den späteren Filmschnitt eingegangen.
2.1 Zelluloid
Zur Darstellung von Bewegungsabläufen werden lichtempfindliche Substanzen auf einem Trägermaterial aufgebracht. Der Film nutzt hier das Verfahren der Fotografie. Lichtempfindliche Silberverbindungen rufen unter Lichteinwirkung Schwärzungen auf dem Speichermedium hervor, die dauerhaft erhalten bleiben. Das transparente Trägermaterial muss reißfest und weich sein, um ein sicheres Aufnahmeverfahren mit der Filmkamera zu gewährleisten. 4
In den späten 80er Jahren des 19. Jahrhunderts entdeckte man 5 , dass sich Zellstoffmaterialien in Verbindung mit Weichmachern sehr gut als Träger erweisen. 1989 entwickelte George Eastman als erster den Rollfilm aus Zelluloid, der bis heute genutzt wird.
2.1.1 Filmschwärzung
„Die lichtempfindliche Schicht besteht aus einer Gelatine-Emulsion, in die als Lichtrezeptoren Silbersalze, meist Silberbromid, eingemischt sind, […]“ 6 . Bei geringer Belichtung der Silberkristalle entsteht ein latentes 7 Bild. Bei längeren
4 vgl. Schmidt, U.: Digitale Film -und Videotechnik. Leipzig 2003, S.22.
5 vgl. o.V., http://de.wikipedia.org/wiki/Zelluloid, Stand: 08.09.2004.
6 Schmidt, U.: Digitale Film -und Videotechnik. Leipzig 2003, S.23.
7 Latent: Unsichtbar.
GRUNDLAGEN DER FILMTECHNIK IN BEZUG AUF DEN ZELLULOID-FILM 10
Die Bedeutung der Entwicklung des Digitalen Films Diplomarbeit Sonja Askarjan
Belichtungszeiten verwandeln sich nun die Silberkristalle in undurchsichtiges metallisches Silber, wodurch die letztendliche Schwärzung entsteht. Je größer die Silberkristalle sind, desto empfindlicher sind sie gegenüber dem Licht, und bilden demnach auch mehr metallisches Silber. Ab einer bestimmten Größe sind die Kristalle als so genanntes Filmkorn (Engl. Grain) erkennbar. Die Körnung ergibt den charakteristischen „Filmlook“ der Zelluloidaufnahmen.
2.1.2 Entwicklung des Filmmaterials
Durch die chemische Entwicklung des Materials, wird das latente Bild in ein „sichtbares Abbild“ 8 umgewandelt. Das Ausmaß der eigentlichen Belichtung wird durch den chemischen Entwicklungsprozess um ein Vielfaches verstärkt, so dass auch die latenten Bildbereiche weniger durchsichtig werden und auch ein wenig Silber bilden. Die Filmschwärzung ist demnach von der Belichtungsstärke abhängig, und später durch den Entwicklungsprozess noch beeinflussbar.
Zuerst müssen nun die überschüssigen Silberkristalle entfernt werden, da sonst das Filmmaterial weiterhin lichtempfindlich bleibt. Wäre das Filmmaterial weiterhin Lichteinstrahlungen ausgesetzt, würde dies zu einem völlig geschwärzten Bild führen. Daher werden mithilfe eines Fixiermittels die Kristalle aufgeweicht und dann herausgewaschen. Nach diesem Vorgang ist nur noch eine Schwärzung an den belichteten Stellen vorhanden. 9
2.1.2.1 Negativ/Positiv- und Umkehrverfahren
Da die Silberkristalle bei Lichteinfall dazu neigen dunkel zu werden, erscheinen bei der Entwicklung die am meisten belichteten Stellen am dunkelsten, was zu einem Negativabbild führt, wo „die Helligkeitswerte vertauscht sind: Helles ist dunkel. Dunkles hell“ 10 . Die Realität wird komplementär abgebildet.
8 Frik, R.: Silberfilm. Aufbau, Verarbeitung und Archivierung., 2001, http://www.fotoagenda.ch/wissen/silberfilm.pdf, Stand: 08.09.2004.
9 vgl. Schmidt, U.: Digitale Film -und Videotechnik. Leipzig 2003, S.23 f.
10 Monaco, J.: Film verstehen. Reinbeg bei Hamburg 2002, S.100.
GRUNDLAGEN DER FILMTECHNIK IN BEZUG AUF DEN ZELLULOID-FILM 11
Die Bedeutung der Entwicklung des Digitalen Films Diplomarbeit Sonja Askarjan
Um nun eine Positivkopie zu erhalten gibt es zwei Verfahren: „Das Negativ/Positiv -und das Umkehrverfahren“ 11 .
Beim N/P Verfahren wird das Negativ bei gleichmäßiger Belichtung auf einen zweiten Film kopiert. Die Kopie wird wieder nach dem oben beschriebenen Verfahren (vgl. Kap. 2.1.2) entwickelt. Es entsteht eine Positivkopie. Dieses Verfahren eignet sich sehr gut, wenn eine größere Anzahl von Positivkopien ohne großen Qualitätsverlust vom Negativ erstellt werden sollen (vgl. Abb. 1).
Beim Umkehrverfahren wird direkt vom Negativ ein Positiv hergestellt, so dass kein zweiter Film benötigt wird. Anstatt die überflüssigen Silberkristalle herauszuwaschen, werden bei diesem Verfahren die geschwärzten Silbermetalle entfernt. Das Material wird dann noch belichtet und fixiert. Die dunklen Schatten entsprechen jetzt den dunklen Stellen, und die Lichter den hellen Stellen auf dem Film. Dieser Vorgang ist zeitsparender und wurde daher damals vor allem in der Fernseh-Berichterstattung verwendet, die heute nur noch auf elektronischem oder digitalem Wege erfolgt. 12
2.1.3 Farbfilm
Von 1900-1935 wurden viele Farbsysteme vorgestellt. „Doch erst 1935 machte das Drei-Streifen-Verfahren von [der Firma] Technicolor den Farbfilm für die Mehrzahl der Filmemacher zugänglich“ 13 . Bei diesem Verfahren wird das Licht durch ein Prisma in seine Rot-, Grün- und Blauanteile aufgeteilt, und auf drei Negativfilme gleichzeitig
11 Schmidt, U.: Digitale Film -und Videotechnik. Leipzig 2003, S.24.
12 vgl. ebd., 2002, S.24.
13 Monaco, J.: Film verstehen. Reinbeg bei Hamburg 2002, S.114.
GRUNDLAGEN DER FILMTECHNIK IN BEZUG AUF DEN ZELLULOID-FILM 12
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Sonja Askarjan, 2004, Die Bedeutung der Entwicklung des 'Digitalen Films' unter besonderer Berücksichtigung von technischen, ökonomischen und ästhetischen Aspekten, München, GRIN Verlag GmbH
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