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Alfred Müller-Armacks Beitrag zur Theorie, Praxis und Reform der Sozialen Marktwirtschaft

Titre: Alfred Müller-Armacks Beitrag zur Theorie, Praxis und Reform der Sozialen Marktwirtschaft

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2003 , 24 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Dipl.-Kfm. Jan Schmidt (Auteur)

Economie politique - Macroéconomie, en général
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Die vorliegende Ausarbeitung beschäftigt sich mit den Beiträgen Alfred Müller-Armacks zur Theorie, Praxis und Reform der Sozialen Marktwirtschaft. Müller-Armack gehörte zu den Begründern und Vordenkern dieser wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Konzeption, die seit 55 Jahren die in Deutschland praktizierte Wirtschaftsordnung ist.
In dieser Arbeit wird primär versucht die gedanklichen Entwicklungslinien Müller-Armacks nachzuvollziehen und die von ihm ausgemachten Vorteile einer Sozialen Marktwirtschaft wiederzugeben. Neben der theoretischen Idee hinter dem Konzept sind auch Müller-Armacks Voraussetzungen für die Verwirklichung der Sozialen Marktwirtschaft von Interesse, die als Grundlage für die praktische Umsetzung einen besonderen Stellenwert einnehmen. Hierbei kommt der Auswertung der Monographien Müller-Armacks ein besonderer Stellenwert zu, da sich die Arbeit konkret mit den Leistungen und Vorstellungen dieser Person auseinandersetzt und nicht durch gefilterte und subjektive Darstellungen Dritter verwässert werden soll. Diese Punkte (Leitidee, Rechtfertigung, Konzept) beschäftigen sich mit Alfred Müller-Armacks Beitrag zur Theorie der Sozialen Marktwirtschaft.
Müller-Armacks Beitrag zur Praxis der Sozialen Marktwirtschaft wird bereits in seinen Forderung zur Umsetzung der Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung deutlich. Aber Müller-Armack war nicht nur Theoretiker sondern als Mitarbeiter von Bundeswirtschaftsminister Ludwig Erhard elf Jahre lang tatsächlich für die Praxis mitverantwortlich, weshalb sich diese Arbeit auch mit den realen Folgen und Erfolgen der Sozialen Marktwirtschaft bis zum Ausscheiden Müller-Armacks aus dem Staatsdienst auseinandersetzt.
Reformerische Bemühungen Müller-Armacks werden in seiner „zweiten Phase“ der Sozialen Marktwirtschaft deutlich, die seine Auffassung von zu lösenden Zukunftsaufgaben widerspiegelt.
Die Arbeit soll die Frage nach den Gründen für die Entstehung der Sozialen Marktwirtschaft und ihren zugrundeliegenden Anforderungen an die Politik und die Menschen aus Sicht Alfred Müller-Armacks beantworten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Leben und Wirken Alfred Müller-Armacks

3. Müller-Armacks Grundüberlegungen zur Sozialen Marktwirtschaft

3.1 Die Leitidee der Sozialen Marktwirtschaft nach Müller-Armack

3.2 Die Rechtfertigung der Sozialen Marktwirtschaft als Wirtschaftsordnung

4. Müller-Armacks Konzept der Sozialen Marktwirtschaft

4.1 Wettbewerbspolitik

4.2 Preispolitik

4.3 Wirtschafts- und Gesellschaftsstruktur

4.4 Sozialpolitik

4.5 Bau- und Wohnungspolitik

4.6 Weitere Betätigungsfelder

5. Die Umsetzung der Konzeption der Sozialen Marktwirtschaft und ihre Auswirkungen (1948 bis 1963)

6. Die „zweite Phase“ der Sozialen Marktwirtschaft

7. Abschließende Betrachtung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Seminararbeit untersucht die theoretischen Grundlagen, die praktische Umsetzung sowie die weiterführenden Reformvorschläge von Alfred Müller-Armack im Kontext der Sozialen Marktwirtschaft, um deren Entstehungsgründe und Anforderungen zu beleuchten.

  • Alfred Müller-Armacks Beitrag als Vordenker und Konzeptionist
  • Theoretische Grundpfeiler und Rechtfertigung der Sozialen Marktwirtschaft
  • Umsetzung des Konzepts in der Bundesrepublik Deutschland zwischen 1948 und 1963
  • Entwicklung und Zielsetzung der sogenannten „zweiten Phase“
  • Kritische Reflexion der Relevanz für aktuelle wirtschaftspolitische Herausforderungen

Auszug aus dem Buch

4.2 Preispolitik

Die freie Preisbildung auf dem Markt sollte die optimale Abstimmung von Angebot und Nachfrage garantieren. Dies war ebenfalls ein Novum, da man bis dato mit Preisfixierungen auf dem Güter- und Dienstleistungsmarkt (z.B. Mietpreisfestsetzung) konfrontiert war. In der Signalisierungsfähigkeit der Preise sah Müller-Armack auch den Vorteil, dass die Konsumenten Druck auf die Produzenten ausüben konnten und sich dadurch eine Steigerung der Produktqualität und Kundenorientierung erreichen ließ. Aber der Wirtschaftswissenschaftler war sich durchaus der Schwierigkeiten der Preispolitik, die Staatseingriffe rechtfertigten, bewusst. Interventionen in Industriebereichen mit hohen Fixkosten, die mit ruinöser Konkurrenz zu rechnen haben, wurden von ihm durchaus befürwortet. Auch angesichts der Tatsache, dass die Marktwirtschaft ohne entsprechende Eingriffe des Staates in die Preispolitik mit den florierenden schwarzen Märkten der Nachkriegszeit kaum konkurrieren konnte, hielt Müller-Armack die von ihm vorgesehenen staatlichen Aktivitäten für zulässig. Bis auf wenige Ausnahmen, wie Mieten und Grundnahrungsmittel (Brot, Fett, Milch), schlug er die Aufhebung der (Zwangs-)Bewirtschaftung und der Festpreise vor. Die Sorge, dass die Preise wegen der allgemeinen hohen Nachfrage aufgrund der Mangelsituation extrem ansteigen könnten, hegte Alfred Müller-Armack nicht. Denn Voraussetzung für das Funktionieren der Liberalisierung der Binnen- und Außenwirtschaft war die ausreichende Versorgung Deutschlands mit Rohstoffen – in diesem Zusammenhang ist auch die Forderung einer Kreditgewährung in Höhe von (mindestens) einer Milliarde Dollar zu sehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung von Alfred Müller-Armack als Mitbegründer der Sozialen Marktwirtschaft ein und skizziert das Ziel der Arbeit, seine Theorien und praktischen Beiträge zu analysieren.

2. Leben und Wirken Alfred Müller-Armacks: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über den Lebenslauf, die akademische Karriere und die politische Laufbahn von Alfred Müller-Armack.

3. Müller-Armacks Grundüberlegungen zur Sozialen Marktwirtschaft: Hier werden die theoretischen Wurzeln der Sozialen Marktwirtschaft als „dritter Weg“ zwischen Kapitalismus und Planwirtschaft sowie deren Rechtfertigung als Wirtschaftsordnung erläutert.

4. Müller-Armacks Konzept der Sozialen Marktwirtschaft: Dieses Kapitel detailliert die verschiedenen Bausteine des Konzepts, darunter Wettbewerbs-, Preis-, Sozial- und Außenhandelspolitik.

5. Die Umsetzung der Konzeption der Sozialen Marktwirtschaft und ihre Auswirkungen (1948 bis 1963): Der Fokus liegt hier auf der praktischen Einführung und den ökonomischen Erfolgen der Marktwirtschaft in der frühen Bundesrepublik.

6. Die „zweite Phase“ der Sozialen Marktwirtschaft: Hier werden die von Müller-Armack formulierten Weiterentwicklungsgedanken zur Lösung neuer gesellschaftlicher Zukunftsaufgaben vorgestellt.

7. Abschließende Betrachtung: Dieses Kapitel fasst das Lebenswerk Müller-Armacks zusammen und diskutiert die Übertragbarkeit seiner Konzepte auf heutige wirtschaftliche Probleme.

Schlüsselwörter

Alfred Müller-Armack, Soziale Marktwirtschaft, Wirtschaftsordnung, Ludwig Erhard, Wettbewerbspolitik, Preispolitik, Sozialpolitik, Währungsreform, Zweite Phase, Wirtschaftswunder, Wirtschaftsreform, Marktwirtschaftliche Prinzipien, Vollbeschäftigung, Ordnungspolitik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem wissenschaftlichen und praktischen Beitrag von Alfred Müller-Armack zur Entwicklung der Sozialen Marktwirtschaft in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretische Begründung der Sozialen Marktwirtschaft, die Analyse der Umsetzungsphase nach dem Zweiten Weltkrieg und das Konzept der „zweiten Phase“.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die gedanklichen Entwicklungslinien Müller-Armacks nachzuvollziehen und zu prüfen, inwieweit seine Ansätze als Grundlage für die praktische Wirtschaftspolitik dienten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf die Auswertung von Monographien und Schriften Müller-Armacks sowie auf zeitgeschichtliche Daten zur wirtschaftlichen Entwicklung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundpfeiler, spezifische politische Handlungsfelder wie Wettbewerbs- und Preispolitik sowie die historische Umsetzung des Konzepts.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Soziale Marktwirtschaft, Wirtschaftsordnung, Ordnungspolitik und der Beitrag Alfred Müller-Armacks.

Inwiefern beeinflusste Müller-Armack die Währungsreform?

Er sah die Währungsreform als essenzielle Voraussetzung für das Vertrauen in die neue Wirtschaftsordnung und forderte eine strikte Geld- und Währungspolitik.

Was verstand Müller-Armack unter der „zweiten Phase“?

Damit meinte er die notwendige Weiterentwicklung des Konzepts über die reine Bedürfnisbefriedigung hinaus, hin zu Investitionen in Bildung, Wissenschaft und die Gestaltung der sozialen Umwelt.

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Résumé des informations

Titre
Alfred Müller-Armacks Beitrag zur Theorie, Praxis und Reform der Sozialen Marktwirtschaft
Université
RWTH Aachen University
Cours
Seminar "Soziale Marktwirtschaft"
Note
1,3
Auteur
Dipl.-Kfm. Jan Schmidt (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
24
N° de catalogue
V34840
ISBN (ebook)
9783638349499
ISBN (Livre)
9783638645133
Langue
allemand
mots-clé
Alfred Müller-Armacks Beitrag Theorie Praxis Reform Sozialen Marktwirtschaft Seminar Soziale Marktwirtschaft
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dipl.-Kfm. Jan Schmidt (Auteur), 2003, Alfred Müller-Armacks Beitrag zur Theorie, Praxis und Reform der Sozialen Marktwirtschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/34840
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Extrait de  24  pages
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