Unterschiedliches Psychotherapie-Verständnis in den USA und Europa und gemeinsame Entwicklungen in den Richtungen der Psychologie der Gegenwart sowie daraus folgende Entwicklung des Drei-Prozeß-Modells der Partikulogie
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INHALTSVERZEICHNIS
1.Über den AutorSeite 4
2. Die drei partikulogischen ProzesseSeite 5
2.1. ErklärungenSeite 5
2.2 Der erste partikulogische ProzeßSeite 6
2.2.1. Die Persönlichkeitsskalen nach David LeithaSeite 7
a) Unterschiedliche Denkstile im Umgang mit der Welt (ein interkultureller Vergleich)
b) Was unter "Denkstilen" bis zu den neuen Ansätzen von Leitha und Ehlers verstanden
wurde
2.2.2. Das GlobusmodellSeite 14
a) Zusätzlicher Bericht über Korrelate von Denkmodellen aus unterschiedlichen
geschichtlichen Epochen
2.3. Der zweite partikulogische Prozeß:
Voraussetzungen für das partikulogische Arbeitsbündnis zwischen dem
Psychotherapeut und dem Patient zur Durchführung einer PsychotherapieSeite 18
2.4. Der dritte partikulogische Prozeß:
Die Psychothera pieSeite 20
a) Entwicklung der Psychotherapie in Österreich
b) Die verschiedenen Psychotherapie-Schulen
3. Intellektuelle Strömungen und Entwicklungen verschiedener Psychologie -
Auffassungen als Beitrag zum Aufbau der PartikulogieSeite 24
3.1. Versuch, die kulturhistorischen Psychologie der Humanistischen Psychologie
zuzuordnen
4. LiteraturverzeichnisSeite 30
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1. Über den Autor:
Bisherige Veröffentlichungen:
http ://bibliographie.onb.ac.at/biblio/content/200418/150-1.html -
http ://diplomarbeiten -psychologie.gleich-lesen.de/ -
http ://www.examicus.de/Diplomarbeit/diplomarbeit.cfm/ARTIKEL NR/4083 -
http ://www.examicus.de/Diplomarbeit/diplomarbeit.cfm/ARTIKEL NR/4178 -
http ://www.examicus.de/Diplomarbeit/diplomarbeit.cfm/ARTIKEL NR/4467 -
Qualit ätsmanagement in Kinderbetreuungseinrichtungen unter der Leiterin des Charlotte
B ühler Instituts zusammengestellt mit Stellungnahmen von Fthenakis und Tietze.
http ://www.examicus.de/Diplomarbeiten-
Katalog /themenschwerpunkt.cfm/FACHBID/37 -
Über Verbale und Zeichnerische Qualität http://www.gleich-
lesen.de /catalog/10f3p11n10/ -
https ://www.examicus.de/AutorenAccount/list arbeit details.cfm?Artikel Nr 4468
-
Hier ist eine Seminararbeit, die ein Beispiel für ein Anamnesegespräch mit einer
betroffenen Mutter gibt, deren Tochter unter Trennungsproblemen, Enuresis und
Enkopresis im Kindergarten leidet
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2. Die drei partikulogischen Prozesse:
2.1. Erklärungen:
Attest, Gutachten, Attestierung: Der Partikuloge macht in seinem Respekt, den er dem Patient erweist, keinen Unterschied mehr zwischen einem Kranken und einem Gesunden. Die Empathie ist grundlegender Bestandteil jedes partikulogischen Prozesses und seiner jeweils in der Partikulogie festgelegten Grundlagen.
Ethnie, Volkszugehörigkeit, Milieuverbundenheit: Dieser Aspekt wird als Bestandteil des partikulogischen Gutachtens dem psychologischen Eignungsgutachten angefügt. Er spielt im ersten partikulogischen Prozeß eine tragende Rolle.
Empathie: Die Partikulogie baut auf der in Kapitel 3 erklärten transkontinentalen geschichtlichen Entwicklung der letzten Jahrzehnte auf, gemäß der es zu einem ähnlichen Fortschreiten in der Psychologie in den USA und in Europa gekommen ist, der Entwicklung aus der Humanistischen Psychologie und der Kulturhistorischen Psychologie heraus. Die Partikulogie verwendet den Begriff "Empathie" im Sinne der Humanistischen Psychologie:
"Die Einfühlung ist ein wichtiges Werkzeug, um verschiedene Ausdrucksformen der menschlichen Erfahrung verstehen zu können. Empathie. (Einfühlung ist notwendig, um die Pluralität der vom Menschen produzierten Bedeutungen zu verstehen.) Speziell wichtig ist sie für das Verständnis von Erfahrungen, die sich voneinander unterscheiden (das "Fremde")." (Hutterer 2002, S. 23)
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2.2. Der erste partikulogische Prozeß:
Drei wesentliche Merkmale der Partikulogie als Arbeitsbasis für den Psychotherapeut, unabhängig von der fachspezifischen Ausprägung, sind die Persönlichkeitsskalen nach David Leitha •
das Globusmodell auf der Basis der ethnologischen Perspektiven von Hans Lajta •
der Blickwinkel der jeweiligen epochalen Kultur •
Alle drei Merkmale sind zugleich die Eckpfeiler des qualitativen Teils des ersten partikulogischen Prozesses, des eignungsdiagnostischen Attests des Patenten, oder in anderen Worten: der Erstellung eines Psychologischen Gutachtens, erweitert durch partikulogische Erhebungen.
die Persönlichkeitsskalen, indem die Ausprägung der Persönlichkeit auf die •
ausgesuchten Qualitäten aus den Bereichen Glaube, Liebe und Hoffnung zurückgehend ein Attest der Persönlichkeit des Patienten ermöglichen das Globusmodell, indem auf die in meinem ersten Partikulogie - Band •
beschriebene Weise die Charakteristika der Ethnie und des Milieus, in welcher/welchem der Patient lebt, mit in den eignungsdiagnostischen Prozeß einbezogen werden
der Blickwinkel der jeweiligen epochalen Kultur. Der Begriff Kultur wird hier als •
etwas Typisches für eine geschichtliche Epoche bezeichnet
Der quantitative Teil des ersten partikulogischen Prozesses, der Gutachtenerstellung, ist das leistungsdiagnostische Attest. Hierbei werden mit Leistungstests, zu denen nach partikulogischem Verständnis auch Intelligenzleistungen zählen, die erst in jüngster Zeit durch Pionierarbeit von Howard Gardner als solche anerkannt werden, unter anderem Kreativitätstests, die Fähigkeiten und Fertigkeiten des Klienten gemessen. Es folgt nun das erste Merkmal des qualitativen Teils
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2.2.1. Die Persönlichkeitsskalen nach David Leitha
Ähnlich dem Globus-Modell ist auch das Pendant zur Typologie im Rahmen der Partikulogie eine vielseitig anwendbare und zukünftig sehr dienliche Austeilungsmethode, denn sie teilt nicht ein, sondern sie teilt die vielen Partikeln eines modernen Menschen in von einem Therapeuten gewünschtem Maß aus. Sie beruht auf der eingangs erklärten gestalttherapeutisch als wertvoll resourcten Dreiheit von Glaube, Liebe und Hoffnung.
Die Partikeln sind die Werte auf den folgenden Skalen: vh-Skala, hu-Skala, stgw-Skala. Jede Skala ist eine Doppelskala. Die vh-Skala besteht aus den nebeneinander laufenden Teilskalen der horizontal und der vertikal verlaufenden Gemeinsamkeiten zwischen verschiedenen Menschen, die man insgesamt als Liebe bezeichnen kann. Im Vertikalen findet man Denkansätze wie: hierarchisch geordnetes Vertrauen und Erbitten (bzw. Verlangen und Fordern), die analytische Bewertung, die Höhe-Tiefe Polarität, etc. Im Horizontalen findet man hingegen Denkansätze wie: ante ilsmäßig verteilte Gleichwertigkeit, Synthese aus niveaugleichen Werten, das Enge-Weite-Schema, etc. Wenn es Polaritäten innerhalb der horizontalen bzw. innerhalb der vertikalen Skala gibt (bei „anteilsmäßig verteilter Gleichwertigkeit“ wäre das der große versus dem geringen Anteil, bei „Synthese aus niveaugleichen Werten“ die Häufung versus der Gelockertheit, etc, so sind es Polaritäten mit nicht mehr und nicht weniger Bedeutung als Licht und Schatten. Es muß das eine und das andere geben. Deshalb bezeichne ich den Faktor mit Liebe, der in dieser Skala augedrückt wird.
Die hu-Skala hat ebenfalls ihrer zwei. Die Himmel-Faktoren und die geographischen Faktoren. In ersterer Teilskala spiegelt sich das ganze Umfeld eines Menschen wider, egal ob es augrund seiner Geist-Dominanz (gegenüber Körper oder Seele), oder aufgrund seiner Beeinflußbarkeit durch die geistige Umwelt untersucht wird (der Einflußbereich der Astrologie, die Unterteilung in mehrere Himmeln, der Umwelteinfluß, Eltern, Schule, Milieufaktoren, Kollegialität, etc.). Diese beiden sind wieder nur Licht-Schatten-Variationen. Diese Skala spiegelt die Dimension des Glaubens wieder.
Die stgw-Skala : In diesmal strenger Polarität zueinander stehen die erste und die zweite Teilskala hier. Man findet Zuteilmöglichkeiten wie die Staatsbürgerschaft, die Staatsbürgerschaft der elterlichen Generationen, die Volkszugehörigkeit, die Religion und das Weltbild. Die Polarität besteht aber in einer Skala, die kindliches Denken repräsentiert und in einer zweiten, die für Erwachsene gelten wird. Man kann überall durch den verschwimmenden Übergangsbereich - so etwa hier zwischen Kindheit und Alter ist der von einigen verbindlichen Merkmalen der Biologie abgesehen von Mensch zu Mensch verschieden - eine gewisse Relativität ausmachen.
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Für diese Skala scheint mir aber zweckmäßiger, im Gegenteil ein Polarität nicht aus den Augen zu verlieren. Diese Skala ist meiner Meinung nach die bedeutendste für die Verteilung der Partikeln. Was hier zum Vorschein tritt ist die Hoffnung, mit Fundamenten wie: Judentum, Freimaurer, Islam, Roma/Sinti, Animismus, und vieles ur-menschliches mehr.
Wie diese Punkte gibt es in jeder der insgesamt 6 Skalenpunkte, die die Verschiebbarkeit des Zeigers auf der Skala deutlich machen. Durch die Kombination all dieser Punkte oder Partikeln entsteht eine Vielzahl von Typen, die aber deswegen keine „Typen“ mehr sind, weil ihre Zahl mehr Stellen als Nationen, als Regionen und als Menschen auf der Erde hat.
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Arbeit zitieren:
David Leitha, 2005, Die Partikulogie - Grundlage für die Psychotherapie - Band 2, München, GRIN Verlag GmbH
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