Inhalt
Abkürzungsverzeichnis. Ι
1 Einleitung. 1
2 Kooperationen in der Theorie. 2
2.1 Bedeutung von Unternehmenszusammenschlüsssen. 2
2.2 Kooperation - Begriffsbestimmung. 2
2.3 Kooperationsformen und Abgrenzung zu verwandten Begriffen. 3
2.3.1 Unterscheidung nach verbleibender Selbständigkeit. 3
2.3.2 Unterscheidung nach verbundenen Produktions- / Handelsstufen. 3
2.3.3 Unterscheidung nach betrieblichen Kooperationssektoren. 4
2.3.4 Grenzüberschreitende Vereinigungen. 5
3 Determinanten im Rahmen der Umsetzung einer Kooperation. 5
3.1 Angestrebte Ziele und Chancen. 5
3.2 Maßnahmen zur Risikominderung. 6
3.3 Die Konfliktwahrscheinlichkeit und -intensität im Zeitverlauf. 7
4 Kontaktwege zum idealen Partner. 8
4.1 Traditionelle Wege 8
4.2 Nutzung neuer Medien. 9
4.2.1 Funktionsweise einer Börse. 9
4.2.2 Business Angels Forum. 9
4.2.3 Börsen der IHK. 10
4.2.3.1 Die Kapazitätenbörse. 10
4.2.3.2 Die Kooperationsbörse. 11
4.2.3.3 Die Technologiebörse. 11
4.2.3.4 Die Existenzgründerbörse. 12
5 Schlußbetrachtung. 12
Anhang - Kontaktadressen. ΙΙ
Literaturverzeichnis ΙV
-ΙΙ- Neugründung Selbständigkeit - Die Suche nach dem geeigneten Partner
Abkürzungsverzeichnis
ADT Arbeitsgemeinschaft Deutscher Technologie- und Gründerzentren BAND Business Angels Netzwerk Deutschland BDI Bundesverband der Deutschen Industrie BFAI Bundesstelle Für Außenhandelsinformationen BMWI Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie DIHT Deutscher Industrie- und Handelstag DtA Deutsche Ausgleichsbank
IHK Industrie- und Handelskammer KfW Kreditanstalt für Wiederaufbau RKW Rationalisierungs-Kuratorium der Deutschen Wirtschaft SWOT Strength, Weakness, Opportunities, Threats (Instrument der Unternehmensanalyse) UBA Unternehmens-Beteiligungs-Agentur der DtA
1 Einleitung
Anzeigentext zur Suche nach einem Kooperationspartner (Quelle: IHK, Wirtschaft, S. 38)
In diese Form könnten beispielsweise Überlegungen eines Unternehmens münden, das sich zu einem Verbund mit einem anderen Betrieb entschlossen hat. Immer mehr Firmen drücken auf diesem oder ähnlichem Wege den Willen zur Suche nach einem geeigneten Geschäftspartner aus. In den vergangenen Jahren hat sich sukzessive der Trend zur Kooperation herauskristallisiert.
Nach Balling 1 läßt sich zwar der empirische Nachweis der Bedeutung und Entwicklung mittels sekundärstatistischem Datenmaterial nicht erbringen, da amtliche Statistiken nur Anhaltspunkte über vollständige Vereinigungen liefern (z.B. bei Fusionen), dennoch werde dies deutlich durch vermehrte Pressemeldungen und das zunehmende Interesse der Firmen an Kooperationsformen. Zudem habe bereits im Jahre 1991 eine Umfrage des Rationalisierungs-Kuratoriums der Deutschen Wirtschaft (RKW) ergeben, daß seit Mitte der achtziger Jahre Kooperationsformen stärker in Betracht gezogen würden. Im Rahmen dieser empirischen Erhebung bei kleinen und mittleren Unternehmen in Ost- und Westdeutschland sei festgestellt worden, daß 28% der Befragten bereits Erfahrungen mit Partnerschaften gesammelt und von den übrigen sich mehr als 40% entschlossen hätten, in nächster Zeit Kooperation einzugehen. Diese Zahlen stünden somit im deutlichen Gegensatz zu der bis zu diesem Zeitraum „eher zurückhaltenden Einstellung“ deutscher Unternehmen hinsichtlich Zusammenschlüssen.
Aber warum suchen Unternehmen eigentlich die Zusammenarbeit mit anderen Betrieben, welche Hintergründe, Voraussetzungen und Zielsetzungen können zu diesem Sc hritt mit teilweise weitreichenden Konsequenzen führen, welche Möglichkeiten der Kooperation existieren und welche Wege beschreiten Unternehmen um den für sie idealen Partner zu finden?
Diese sind nur einige der wichtigsten Fragen, die in diesem Zusammenhang zu klären sind. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die zentralen theoretischen Hintergründe aufzuzeigen, eine gewisse Systematik in der Vorgehensweise zur Kooperation aufzudecken und sowohl auf erreichbare Ziele und Chancen als auch auf Risiken hinzuweisen, die solch eine Verbindung mit sich bringt. Zudem werden für die praktische Umsetzung der Partnersuche Wege erläutert, die ein Unternehmen mittels der sich im Anhang befindenden Kontaktadressen einschlagen kann.
1 vgl. Kelting-Büttner, Ergebnisse der RKW-Kooperationsumfrage Eschborn 1991, S.1, zitiert nach Balling,
Kooperation, S.29-30
1
2 Kooperationen in der Theorie
2.1 Bedeutung von Unternehmenszusammenschlüssen
Aufgrund des zunehmenden Wettbewerbes auf weitgehend gesättigten Märkten sehen sich viele Unternehmer im Zwiespalt zwischen Beibehaltung der selbständigen Entscheidungsfreiheit und Sicherung der Unternehmensexistenz. 2 Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen müssen sich der Tatsache stellen, daß sie nur beschränkte Ressourcen bzw. nur ein branchenspezifisches Know-how aufweisen und somit dem wachsenden Konkurrenzdruck auf Dauer nicht standhalten können. Häufig wird in diesen Fällen der Weg der Kooperation eingeschlagen, da sich durch einen geeigneten Partner diese Schwierigkeiten mindern oder sogar beseitigen lassen. Allerdings setzen Zusammenschlüsse nicht automatisch eine Zwangslage voraus, auch angestrebte Kostensenkungen oder bessere Auslastung können als Motive hinter der Entscheidung stehen. Die vielfältigen, im folgenden noch erläuterten, Formen der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen bieten einen großen Spielraum innerhalb dessen sich jeder gezielt auf die Suche nach seinem individuellen Geschäftspartner m achen kann.
2.2 Kooperation - Begriffsbestimmung
Der Begriff der Kooperation wird alltagssprachlich wenig differenziert für alle Arten von Unternehmenszusammenschlüssen angewandt. Allerdings trifft diese Bezeichnung nicht immer zu, da sich eine Partnerschaft innerhalb der fließenden Grenzen zwischen losen Absprachen in bestimmten Funktionsbereichen bis zur vollständigen Aufgabe der wirtschaftlichen und rechtlichen Selbständigkeit eines Unternehmens bewegt und somit nicht automatisch im Sinne einer Kooperation abläuft.
Aus diesem Grund scheint es angebracht, zunächst einmal den Begriff „Kooperation“ eindeutig zu definieren.
Nach Gabler versteht man unter einer Kooperation eine „Zusammenarbeit zwischen meist wenigen, rechtlich und wirtschaftlich selbständigen Unternehmungen zur Steigerung der gemeinsamen Wettbewerbsfähigkeit.“ 3
Wichtig ist in diesem Zusammenhang die Beschränkung auf „wirtschaftlich und rechtlich selbständige Unternehmungen“, die kennzeichnend ist für Kooperationen. Zwar sind in der Praxis die Grenzen fließend, dennoch soll an dieser Stelle kurz auf verwandte Begriffe eingegangen werden, da die Kooperation auch selbst nochmals untergliedert werden kann.
2 vgl. Hartmann u.a., Allgemeine, S. 376; Luger, BWL, S. 170
3 Gabler, Lexikon, S.1817
2
Arbeit zitieren:
Petra Waidmann, 2001, Neugründung / Selbständigkeit - die Suche nach einem geeigneten Partner, München, GRIN Verlag GmbH
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Einbetten
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