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Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis. 3
Abbildungsverzeichnis. 4
1 OUTSOURCING VON UNTERNEHMENSBEREICHEN 6
1.1 Outsourcing Begriffsbestimmung 6
1.2 Wirtschaftliche Überlegungen 6
1.3 ASP als besondere Form des IT Outsourcing. 8
2 EINFÜHRUNG VON WARENWIRTSCHAFTSSYSTEMEN. 9
2.1 Interne und externe Vorgaben. 9
2.2 Kosten-Nutzen Überlegungen 10
3 ASP AM BEISPIEL EINES KMU 12
3.1 Die Ausgangssituation 12
3.2 Systemkonzept und Kostenermittlung 13
3.3 Outsourcing als Lösungsansatz 16
3.4 Application Service Providing vs. Outsourcing 16
3.5 Personalwi rtschaftliche Aspekte 18
3.6 Die Umsetzung. 19
4 ZUSAMMENFASSUNG. 23
LITERATURVERZEICHNIS. 24
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Abkürzungsverzeichnis
Abs
AO
ca.
d. h.
GoDV
EDI
EDV
ERP
etc.
HGB
IT
KMU
ROI
SAP
SRM
vgl.
vs. versus
3
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Abbildungsverzeichnis
Seite
Abb. 1 Datenfluss integrierter EDV Systeme 9 Abb. 2 Systemkonzept 14 Abb. 3 Verteilung der Projektkosten 16 Abb. 4 Betriebs- und Wartungskosten ERP-Lösung 17
Abb. 6 Technischer Aufwand und Management Ein-24
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Einführung
In der Wirtschaft genießt das Auslagern bestimmter unternehmerischer Bereiche und Funktionen, besonders in Zeiten der schwachen Konjunktur, eine große Popularität. Die Kernfunktionen der Geschäftstätigkeit rücken hierbei stärker in den Vordergrund, und der Wunsch nach Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit wird häufig in der Kostenreduzierung und Stärkung der Innovationskraft gesehen. Meistens werden Prozesse aus der Wertschöpfungsskette der Unternehmen ausgelagert, die von einem externen Dienstleister günstiger und effizienter h ergestellt oder erbracht werden können. Gut lassen sich vor allem folgende Unternehmensbereiche outsourcen: Informationstechnologie (IT), Personalverwaltung, Finanz- und Betriebsbuchhaltung, Lohn- und Gehaltsabrechnung, Gebäudemanagement, Fuhrpark, Logistik, Beschaffung, etc.
Gerade im Bereich der Informationstechnologie (IT) erfreut sich das Mieten von Programmen und Rechnerkapazitäten (ASP) in den letzten Jahren steigender Beliebtheit.
In dieser Arbeit soll am Beispiel der Einführung eines Warenwirtschaftssystems (ERP-System) untersucht werden, inwieweit Outsourcing oder Application Service Providing für kleine und mittlere Unterne hmen eine Alternative zur eigenen IT-Lösung in diesem Bereich ist.
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1 Outsourcing von Unternehmensbereichen
1.1 Outsourcing Begriffsbestimmung
Der aus dem angloamerikanischen Raum stammende Begriff „Outsourcing“ wird seit Beginn der 90er Jahre hauptsächlich in Management-Kreisen verwendet, und meint damit eine Leistung, die vom Unternehmen eigentlich selbst erbracht werden kann, durch einen anderen Dienstleister durchführen zu lassen. Das Kunstwort „Outsourcing“ setzt sich zusammen aus den Worten "Outside", "Resource" und "using". Wirtschaftlich ist dieses zumeist mit den Zielen Leistungs- und Kostenoptimierung verbunden (vgl. PIETSCH 2001, 42).
1.2 Wirtschaftliche Überlegungen
Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten erfreut sich das Outsourcing zunehmender Beliebtheit. Gerade in diesen Zeiten setzen Unternehmen den Focus auf die Kernkompete nzen des Unternehmens, um hier in den entscheidenden Bereichen die Ressourcen und Investitionen zu bündeln. Die Konzentration auf die Bereiche, die einem Unternehmen einen Vorsprung gegenüber den Wettbewerbern verschaffen, also sein Kerngeschäft oder seine Kernkompetenz, führt längerfristig zu geringeren Kosten und zu einer verbesserten Wettbewerbsfähigkeit. Als wichtigste Gründe für die Make-or-Buy-Entscheidung werden:
• Internes Know-how reicht nicht aus: technische Herausforderungen können mit internem Know-how nicht oder nicht kurzfristig ge-
löst werden
• Strukturwandel: Wachstums- oder Restrukturierungsmaßnahmen haben meist auch eine Änderung der Organisation zur Folge, die
Dienstleistungen auslagern oder Prozesse verringern (Lean Mana-
gement)
• Nutzen von Kostenvorteilen: durch den Einsatz von Standardsoft und -hardware können IT - Dienstleister fast alle Leistungen kos-
tengünstiger anbieten
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• Planbarkeit der Kosten: durch den Abschluss von klaren Verträgen werden die Kosten für einzelne Leistungen besser planbar
angesehen (vgl. PIETSCH 2001, 42).
Leistungen müssen beim Outsourcing auch nicht komplett vergeben werden. Es besteht vielmehr die Möglichkeit, je nach individueller Situation des Unternehmens, auch eines der vier Auslagerungs-Grundmodelle zu wählen (vgl. PIETSCH 2001, 42).
• Komplett-Outsourcing: alle betrieblichen Informationstechnologie-Leistungen und -Funktionen werden an einen Dienstleister überge-
ben.
• Übergangs-Outsourcing: zeitlich befristete Auslagerung, wird meist in Zusammenhang mit der Einführung neuer, umfangreicher
Systeme genutzt.
• Partielles-Outsourcing: es wird nur ein klar abgegrenzter Bereich ausgelagert.
• Kapazitäts-Outsourcing: Abbau von Überkapazitäten in Spitze nzeiten.
Gerade im Bereich IT lassen sich die Vorteile des Outsourcings klar aufzeigen. Hier treiben insbesondere Softwareanschaffungen, deren Wartungskosten und die kontinuierliche Wartung und Pflege der eingesetzten Hardware, die IT-Budgets jedes Jahr erneut in schwindelerregende Höhen (vgl. BAYER 2004, 10). Viele Führungskräfte erhoffen sich durch das Outsourcing signifikante Einsparungen in der IT, die Konzentration auf das Kerngeschäft, Sicherung des technischen Fortschritts, die Verfügbarkeit von State-of-the-art Komponenten und dieses alles zu einem langfristig gleich bleibenden kalkulierbaren Preis (vgl. THIELE 2001, 230).
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Arbeit zitieren:
Paul Goldbeck, 2004, Application Service Providing (ASP) als Alternative zu eigenen IT-Lösungen für KMU, München, GRIN Verlag GmbH
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