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Grenzen und Möglichkeiten der Geschäftsprozessoptimierung als Form der prozessorientierten Reorganisation

Title: Grenzen und Möglichkeiten der Geschäftsprozessoptimierung als Form der prozessorientierten Reorganisation

Term Paper , 2004 , 19 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Patricia Dettweiler (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Die Geschäftsprozessoptimierung war eines der wichtigsten Managementthemen der ve rgangenen Jahre. Seit der Veröffentlichung des Buches „Business Reengineering: die Radikalkur für das Unternehmen“ von Michael Hammer und James Champy Anfang der 90er Jahre erobern Schlagwörter wie Business Process Design, Reengineering und prozessorientierte Optimierung die Welt. Doch es scheint eine Art Hierarchie zu geben in der G eschäftswelt. „Finanzen und Strategien stehen ganz oben, Marketing und Vertrieb in der Mitte, und die eigentliche Geschäftstätigkeit befindet sich am unteren Ende.“ 1 Wie sonst ist es zu erklären, dass einer Untersuchung bei mittelständischen Unternehmen zufolge „36 Prozent der Arbeitszeit unproduktiv genutzt werden, weil die Prozesse unzureichend geplant und gesteuert werden“ 2 ? Das bedeutet, dass, Jahre nachdem die Prozessorganisation ihren Durchbruch feierte, 78 Arbeitstage pro Mitarbeiter und Jahr aufgrund von Strukturschwächen verschwendet werden 3 ! In einem Großteil der Unternehmen wird erst jetzt, mit der prozessorientierten Umgestaltung der Organisationsstruktur begonnen. Auch an den Hochschulen ist die Bilanz des neuen Organisationskonzepts ernüchternd. Studiengänge, die sich auf die Prozessorganisation spezialisieren, sprießen erst langsam aus dem Boden. Die Prozessorganisation war also nicht nur eines der wichtigsten Managementthemen der letzten Jahre, sondern wird es wohl auch künftig bleiben.

Angesichts der Tatsache, dass sich die Prozessorientierung als Organisationskonzept noch immer nicht vollständig durchgesetzt hat, soll diese Arbeit die Geschäftsprozessoptimierung (GPO) als Form der prozessorientierten Reorganisation näher beleuchten. Dazu werden zunächst der Weg von der funktionalen zur Prozessorganisation sowie die Verbreitung des neuen Konzepts und wichtige Begriffe erklärt. Anschließend werden die Perspektiven aufgezeigt, die sich durch eine GPO erreichen lassen. Ferner soll diese Arbeit herausstellen, wie die GPO in der Praxis umgesetzt wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Aufbau und Ziel der Arbeit

2 Der Wandel zur prozessorientierten Organisationsstruktur

2.1 Die funktionale Organisation

2.2 Der Anstoß für den Wandel

2.3 Die Prozessorganisation

2.4.1 Die begriffliche Abgrenzung der Schlagwörter

2.4.1.1 Business Process Reengineering

2.4.1.2 Geschäftsprozessoptimierung

2.4.2 Anwendung und Verbreitung der prozessorientierten Reorganisation

3 Chancen und Möglichkeiten durch die GPO

4 Vorgehensweise bei GPO-Projekten

4.1 Die Projektvorbereitung

4.2 Die Ist-Analyse

4.3 Die Erstellung des Soll-Konzepts

4.4 Die Umsetzung des Soll-Konzepts

4.5 Das Prozess-Controlling

5 Prozessmodelle als Werkzeug und Erfolgsfaktor für die GPO

6 Hindernisse bei der Durchführung der GPO

7 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht die Geschäftsprozessoptimierung (GPO) als eine Form der prozessorientierten Reorganisation, um Unternehmen dabei zu unterstützen, in einem dynamischen Wettbewerbsumfeld effizienter zu agieren. Ziel ist es, den Wandel von funktionalen zu prozessorientierten Strukturen zu erläutern, die praktischen Vorgehensweisen bei GPO-Projekten aufzuzeigen und die zentrale Bedeutung der Prozessmodellierung sowie die kritischen Erfolgsfaktoren bei der Implementierung herauszustellen.

  • Grundlagen der funktionalen Organisation und die Notwendigkeit des Wandels zur Prozessorientierung.
  • Differenzierung der Begriffe Business Process Reengineering und Geschäftsprozessoptimierung.
  • Phasenmodell der Vorgehensweise bei GPO-Projekten von der Vorbereitung bis zum Controlling.
  • Einsatz von Prozessmodellen (insbesondere ARIS und EPK) als Werkzeug für die Geschäftsprozessanalyse.
  • Analyse von Hindernissen und kritischen Erfolgsfaktoren, insbesondere unter Berücksichtigung der Mitarbeiterbeteiligung.

Auszug aus dem Buch

2.3 Die Prozessorganisation

Die neue Gestaltungsstrategie richtet die gesamte Organisation auf relevante Unternehmensprozesse, die sogenannten Geschäftsprozesse, aus. Unter einem Geschäftsprozess wird dabei „eine Struktur von Tätigkeiten, die durch logische Folgebeziehungen verknüpft sind“, verstanden. Zudem hat jeder Prozess „einen definierten In- und Output und dient dazu, einen Wert für den Kunden zu schaffen.“ Da Geschäftsprozesse nicht an organisatorische Strukturen gebunden sind, können sie auch quer durch das gesamte Unternehmen und darüber hinaus verlaufen.

„Die Neustrukturierung des Unternehmens erfolgt horizontal, funktionsübergreifend entlang der wesentlichen Geschäftsprozesse …“. Infolgedessen wird die Schnittstellenproblematik verringert und Hierarchien werden abgebaut. Den Mitarbeitern wird damit größere Eigenverantwortung zugestanden, die gleichzeitig als Motivation dient. Kundenorientierung und Servicedenken dienen als überbetriebliche Leitgedanken, wodurch die ständige Optimierung der Abläufe im Unternehmen im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses unterstützt wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Aufbau und Ziel der Arbeit: Einführung in die Relevanz der Geschäftsprozessoptimierung und Darlegung der Zielsetzung sowie des Vorgehens der Arbeit.

2 Der Wandel zur prozessorientierten Organisationsstruktur: Analyse der funktionalen Organisation, der Anstöße für den Wandel und Einführung in die Prozessorganisation inklusive begrifflicher Abgrenzungen.

3 Chancen und Möglichkeiten durch die GPO: Erörterung der Vorteile wie Kostensenkung, Qualitätsverbesserung und erhöhte Flexibilität durch prozessorientiertes Arbeiten.

4 Vorgehensweise bei GPO-Projekten: Detaillierte Beschreibung der einzelnen Phasen: Projektvorbereitung, Ist-Analyse, Soll-Konzept, Umsetzung und Prozess-Controlling.

5 Prozessmodelle als Werkzeug und Erfolgsfaktor für die GPO: Darstellung der Bedeutung von Prozessmodellen und der Anwendung des ARIS-Konzepts sowie ereignisgesteuerter Prozessketten.

6 Hindernisse bei der Durchführung der GPO: Untersuchung der Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf Modellierungsfehler und den kritischen Erfolgsfaktor „Mensch“.

7 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Prozessorganisation als Antwort auf eine turbulente Umwelt und abschließende Einschätzung der Erfolgsfaktoren.

Schlüsselwörter

Geschäftsprozessoptimierung, GPO, Prozessorganisation, funktionale Organisation, Business Process Reengineering, Prozessmodellierung, ARIS, ereignisgesteuerte Prozesskette, EPK, Prozess-Controlling, Ist-Analyse, Soll-Konzept, Prozessorientierung, Unternehmensorganisation, Veränderungsmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Geschäftsprozessoptimierung (GPO) als zentrales Managementkonzept zur Neugestaltung von Unternehmensorganisationen, um diese wettbewerbsfähiger und effizienter zu machen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen den Wandel von funktionalen zu prozessorientierten Strukturen, die methodische Vorgehensweise bei Optimierungsprojekten, die Nutzung von Prozessmodellen sowie die Bewältigung von Hindernissen bei der Implementierung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die GPO als Instrument zur nachhaltigen Verbesserung betrieblicher Abläufe darzustellen und den Prozess von der Ist-Analyse bis zum Controlling praxisnah zu erläutern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der strukturierten Darstellung etablierter Managementkonzepte, ergänzt durch die Erläuterung von Modellierungsmethoden wie dem ARIS-Konzept.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erläutert theoretische Grundlagen des Wandels, die Phasen eines GPO-Projekts sowie den Einsatz von Werkzeugen wie EPK zur Prozessdarstellung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere GPO, Prozessorientierung, Geschäftsprozessmodellierung, Effizienzsteigerung und Veränderungsmanagement.

Warum ist der Mensch der kritischste Erfolgsfaktor bei der GPO?

Da Mitarbeiter Veränderungen oft scheuen und die Umstellung neue Lernprozesse sowie ein geändertes Denken in bereichsübergreifenden Zusammenhängen erfordert, ohne deren Kooperationsbereitschaft das Vorhaben scheitern kann.

Welche Rolle spielt die Prozessmodellierung in dieser Arbeit?

Sie dient als unverzichtbares Werkzeug, um Unternehmensabläufe systematisch und eindeutig abzubilden, Schwachstellen zu identifizieren und die Qualität von Optimierungsideen durch Simulationen zu prüfen.

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Details

Title
Grenzen und Möglichkeiten der Geschäftsprozessoptimierung als Form der prozessorientierten Reorganisation
College
University of Cooperative Education Villingen-Schwenningen
Grade
1,7
Author
Patricia Dettweiler (Author)
Publication Year
2004
Pages
19
Catalog Number
V35433
ISBN (eBook)
9783638353502
Language
German
Tags
Grenzen Möglichkeiten Geschäftsprozessoptimierung Form Reorganisation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Patricia Dettweiler (Author), 2004, Grenzen und Möglichkeiten der Geschäftsprozessoptimierung als Form der prozessorientierten Reorganisation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/35433
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