Literaturverzeichnis
I. Quellen
Vattel, Emer de, Le droit des gens, ou principes de la loi naturelle, appliqués à la conduite des nations et des souverains, Das Völkerrecht oder Grundsätze des Naturrechts, Band III., deutsche Übersetzung, 1959, Mohrverlag, Tübingen.
Vattel, Emer de, Le droit des gens, ou principes de la loi naturelle, appliqués à la conduite des nations et des souverains, Originaltext, Band II und III, herausgegeben durch die Carnegie Institutuin of Washington, 1916, Washington.
II. Sekundärliteratur
Anzilotti, Dionisio, Corso di dirittio internazionale, Bd. I 1912, 3. Auflage 1928. Bergbohm, Jurisprudenz und Rechtsphilosopie, 1892, Auvermannverlag, Glashütten im Taunus.
Cicero, Marcus Tullius, Pro P. Sextio,1877, Teubnerverlag, Leipzig. Dickinson, Edwin D., Changing concepts and the doctrine of incorporation, in AJIL, Volume 26, 1932.
Grotius, De iure belli ac pacis, Libre III,1651, Blaeuverlag, Amsterdam. Grotius, Hugo, De iure praedae commentaries, 2 volumes, in der Reihe “The classics of international law”, Oxford 1949.
Guggenheim, Paul, traité de droit international public, deuxième édition, Georgverlag, Genf. Holtzendorffs Handbuch des Völkerrechts, 1871.
Kaltenborn, Carl von, Kritik des Völkerrechts, 1847, Schmidtverlag, Halle. Lapradelle, Albert de, „Emer de Vattel“, Einleitung zu „Le droit des Gens, ou principes de la loi naturelle…“, in der Reihe „The classics of international law“, volume I, herausgegeben durch die Carnegie Institution of Washington, Washington 1916.
Lapradelle/ Politis, Recueil des arbitrages internationaux, Tome premier (1798-1855), Paris 1905, Tome deuxième (1856-1872), Paris 1923.
Livius, Titus, T. Livii Patavini Historiarum ab urbe condita libri, qui supersunt, omnes, Libre XXVIII, Soc. Wuertembergicaeverlag, Stuttgart. Maximus, Valerius, Libre III, 1516, Schürerverlag.
II
McNair, International Law Opinions, 1956.
Meylan, Philippe, Jean Barbeyrac (1674-1744) et les débuts de l’enseignement du droit dans l’ancienne académie de Lausanne. Contribution à l’histoire du droit naturel, 1937, Lausanne. Nussbaum, Arthur, A concise history of the law of nations, 1947, McMillanverlag, New York. Ompteda, Dietrich Heinrich Ludwig Freiherr von, Literatur des gesamten sowohl natürlichen, als positiven Völkerrechts, 1785, Scientiaverlag, Aalen. Plutarch, Leben des Phyrhus, 1962, Presses Univ. de France, Paris. Plutarch, Leben des Publicola.
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Wolff, Christian, Jus gentium methodo scientificia pertractum, in der Reihe “The classics of international law”, herausgegeben durch die Carnegie institution of Washington, Washington 1935.
III
Thesenpapier
Emer de Vattel- „Le droit des gens, ou principes de la loi naturelle, appliqués à la conduite des nations et des souverains“ - ius in bello.
I. Emer de Vattel und das Völkerrecht
II. Der völkerrechtliche Standort
III. Biographie von Emer de Vattel
Emer de Vattel und sein Werk „Le droit des gens ou
principes de la loi naturelle, appliqués à la conduite et aux
affaires des nations et des souverains“ - ius in bello
Juliane Weis
Seminararbeit zur Kriegsvölkerrechtsgeschichte im SS 2004 INHALTSVERZEICHNIS
I. Einführung: Emer de Vattel und das Völkerrecht....................................... 1
II. Der völkerrechtliche Standort…………………………………………………………………………… 3
a) Die naturrechtliche Richtung……………………………………………………………………………… 3
b) Die positivistische Richtung………………………………………………………………………………..4
c) Die grotianische Richtung…………………………………………………………………………………… 4
III. Biographie von Emer de Vattel
.................................................................................................................... 4
IV. Die gerechten Gründe des
Krieges.........................................................................................................6
V. Die Rechte im Krieg……………………………………………………………………………………………….7
a. Die Kriegshandlungen, die berechtigt sind und die Kriegshandlungen, die nur erlaubt und straflos sind....................................................................………… 8
b. Das Recht, den Feind mit allen an sich zulässigen Mitteln zu
schwächen................................................................................................... 8
c. Das Recht über die Person des Feindes.................................................... 8
d. Die Repressalien ………………………………………………………………………………………………… 9
e. Die Bestimmungen über Überläufer und Deserteure................................ 10
f. Die Bestimmungen über Frauen, Kinder, Greise und Kranke.................... 11
g. Die Bestimmungen über Religionsdiener und Gelehrte ......................... 11
h. Die Bauern und das allgemein unbewaffnete Volk................................... 12
i. Das Recht, Kriegsgefangene zu machen.................................................. 12
VII
j. Das Verbot, Kriegsgefangene zu töten.....................................................13
k. Die Behandlung der Kriegsgefangenen.................................................... 13
l. Erörterung der Frage, ob es erlaubt ist, Kriegsgefangene, die man nicht bewachen, oder ernähren kann, zu töten.....................................................13
m. Die Frage, ob Kriegsgefangene zu Sklaven gemacht werden dürfen........ 14
n. Der Austausch und der Rückkauf der Gefangenen....................................15
o. Das grundsätzliche Verbot, einen Feind zu ermorden oder vergiften zu
lassen................................................................................................ ………… 16
p. Das Verbot, Wasser zu vergiften..............................................................17
q. Die Rechtsgrundsätze das feindliche Eigentum betreffend...................... 17
r. Das Recht, sich der Sachen zu bemächtigen............................................ 18
s. Die Beute................................................................................................ 18
t. Die Beschießung der Städte........................................................... ………… 19
u. Das Schleifen der Festungen.................................................................. 19
v. Die Schutzwachen................................................................................... 19
w. Die a llgemeine Regel für das Maßhalten bei der Schädigung des Feindes…………………………………………………………………………………………………………………………. 20
VI. Die Einordnung Vattels Werk „Droit des gens ou principes de la loi naturelle appliqués à la conduite et aux affaires des nations et des souverains“…………………………………………………………………………………………………………………. 20
VII. Die Verbreitung und der Einfluss Vattels’
Werk............................................................................................................ 21
VIII. Das Besondere an Vattels „droit des gens“……………………………………………….21
IX. Vattels Absicht bei der Abfassung seines „Droit des gens“……………………………………………………………………………………………………………………………..22
VIII
I. Emer de Vattel und das Völkerrecht
Emer de Vattels großes Lebenswerk „Le droit des gens ou principes de la loi naturelle“ 1 , welches in vielen Auflagen und Übersetzungen erschienen ist, ist ein Handbuch über das Völkerrecht, dessen Ausarbeitung unter den schwierigsten äußeren Umständen und Entbehrungen sich auf viele Jahre erstreckte und nach seinem Erscheinen im Jahre 1758 Anlass zu verschiedensten Beurteilungen gegeben hat. Schon kurz nach Vattels Tod 1767 hat das 1785 erschienene Werk des Freiherrn Died. Heinr. Ludwig von Ompteda über die „Literatur des gesamten sowohl natürlichen als positiven Völkerrechts“ die in der ferneren Beurteilung immer wiederholte Behauptung aufgestellt, Vattel sei lediglich ein getreuer Gefolgsmann seines großen Vorgängers Christian Wolff gewesen. Er sei ihm nicht allein in der Disposition, „sondern auch in der Gedankenreihe…sorgfältig gefolgt.“ 2 Auf der anderen Seite wird Vattel lediglich angerechnet, er kleide auch, welches
„ohnstreitig“…sein „größter Verdienst um die Völkerrechtswissenschaft ist“, die von Wolff in
„dürrer, mathematischer Leseart vorgetragenen Sätze in einen angenehmen natürlichen Vortrag ein, sodass sein Buch in der Tat noch zur Zeit das einzige vom natürlichen Völkerrecht handelnde Buch ist, dass sich zum Gebrauch für Staatsmänner und Personen schickt, die sich nicht eigentlich der Gelehrsamkeit widmen.“.
Schon in dieser Kritik gegen Vattels Werk kommt jene Einwendung zum Ausdruck, die bis in die Gegenwart die Durchschnittsmeinung der Völkerrechtsliteratur vorwegnimmt, nämlich dass Vattel
1 Was übersetzt so viel heißt, wie „Das Völkerrecht oder Grundsätze des Naturrechts, angewandt auf das Verhalten und die Angelegenheiten der Staaten und Staatsoberhäupter“.
2 D. H. Ludwig Freiherr von Ompteda, Literatur des gesamten sowohl natürlichen, als positiven Völkerrechts, 1785, S. 345. Die Verflachung des Werkes von Wolff wird Vattel dauernd von der Kritik vorgehalten. So z.B. C.v. Kaltenborn, Kritik des Völkerrechts, 1847, S.79: „Auch ist der abstrakte Charakter Wolffs etwas gemäßigt, indessen doch gerade hierin das Werk selbst sehr wach, indem sein eigener positiver, praktischer Charakter uns sehr zweifelhaft erscheint.“ Vgl. auch S. 81: „Die eigene Zutat besteht nur in der breiten Erörterung und Verarbeitung, sowie in der praktischen Färbung.“ Dies ist sicher unrichtig. Vattel selbst hat in einem Schreiben an seinen Freund Formey vom 14. April 1754 hinsichtlich seines Verhältnisses zu Wolff sich folgendermaßen geäußert, nachdem er feststellte, dass sein „droit des gens“ langsamer fortschreite, als wünschenswert: „Wolff n’a pas touchée toutes les matières, et je suis obligé de les aller chercher dans Grotius, Puffendorf, etc…. Au reste je ne charge point mon ouvrage d’autorité; je l’orne seulement d’exemples,et je dresse les décisions sur ce qui me paroît découler des principes…“.
1
Arbeit zitieren:
Juliane Weis, 2004, Emer de Vattel - ius in bello, München, GRIN Verlag GmbH
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