Gliederung Seite
1. Einleitung 03
2. Begriffsklärung 03
2.1 Was bedeutet Prävention? 03
2.2 Was bedeutet Intervention? 04
2.3 Was bedeutet Sucht? 04
3. An der Suchtprävention beteiligte Institutionen / Professionen 04
4. Zielgruppen der Suchtprävention 05
4.1 Indirekte und direkte Adressatinnen und Adressaten 05
4.2 Differenzierung nach Alter 05
4.3 Differenzierung nach zeitlichem Verlauf einer potenziellen
Suchtentwicklung 05
4.4 Differenzierung nach Substanz 06
4.5 Differenzierung nach ethischer Zugehörigkeit 06
4.6 Differenzierung nach Geschlecht 06
4.7 Differenzierung nach bestimmten Lebenslagen 06
4.8 Differenzierung nach bestimmten Lebenssituationen 07
5. Ausgewählte Zielgruppen 07
5.1 Multiplikatoren 07
5.2 Mädchen und Jungen 08
5.3 MigrantInnen 09
Literaturverzeichnis 11
Erkl ärung 12
2
1. Einleitung
Suchtprävention ist eine gesamtgesellschaftliche Querschnittsaufgabe. Es gibt kaum einen anderen Bereich, in dem die Zielgruppenanalyse eine derartige Vielfalt bei der Ausdifferenzierung zeigt, wie bei der Suchtprävention. So unterscheiden die Autoren in acht Differenzierungen hinsichtlich der Zielgruppen der Suchtprävention. Dabei gibt es neben den klassischen Formen wie Geschlecht und A lter spezielle Formen wie z.Bsp.: Art der Substanz, spezielle Lebenslagen und -situationen und ethische Zugehörigkeit. Suchtprävention findet in den verschiedensten Bereichen bestimmter Einrichtungen und / oder Institutionen wieder. So kann Suchtprävention zum Aufgabenfeld von u.a. Kindergärten, Schulen, Jugendarbeit, Erziehungshilfen, Betrieben, Gemeindewesen u.v.m. gehören. Suchtprävention ist demnach nicht allein auf das Aufgabenfeld der Sozialen Arbeit ausgerichtet bzw. beschränkt. Bei der Suchtpräve ntion steht der Auseinandersetzung mit Suchtursachen immer im Vordergrund und bildet den zentralen Anknüpfungspunkt für die Prävention. Suchtprävention ist nicht auf die Behandlung von Suchtproblemen ausgerichtet. Aus den oben aufgezählten verschieden Berufsfeldern ergibt sich, dass die Suchtprävention eine umfassende gesamtgesellschaftliche Querschnittsaufgabe ist. Sie findet vornehmlich in der gesundheitlichen, sozialen und pädagogischen arbeit statt.
2. Begriffsklärung
2.1 Was bedeutet Prävention?
Prävention ist ein vorbeugendes Eingreifen, welches der Verhinderung von Problemen, Auffälligkeiten und Abweichungen dienen soll. Dabei versteht sich die Prävention stets als ein Handeln im Vorfeld. Prävention soll Gefahren abwenden, Risikosituationen verhindern uns ein Problembewusstsein bei der Zielgruppe für das Thema entwickeln. (vgl. Böllert 2001, S. 1394ff)
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2.2 Was bedeutet Intervention?
Interventionen sind meist aktive Reaktionen auf manifestierte Probleme Auffälligkeiten, Abweichungen. Intervention sind Maßnahmen, die ein gezieltes Eingreifen mit sich bringen. Interventionen sollen (weiteren) Störungen vorbeugen, vorhanden Störungen beheben oder zumindest deren Folgen eindämmen. Interventionen können z.Bsp. therapeutischen Maßnahmen darstellen. (vgl. Böllert 2001, S. 1394ff)
2.3 Was bedeutet Sucht?
Der Begriff der Sucht hat sich über Jahrhunderte hinweg entwickelt und immer wieder verändert. Im 16. Jh. war Sucht noch die allgemeine Bezeichnung für jede Art von Krankheit. Später entwickelte sich das Verständnis von Sucht zu einer Form des extrem übersteigerten Hang (Laster). Mit den Erkenntnissen der Alkoholismusforschung im 19. Jh. wurde die Sucht als eine medizinisch beschreibbare, erforschbare und behandelbare Krankheit angesehen. Somit beschreibt Sucht heute eine spezifische Krankheitsform. „Unter Sucht ist also (...) ein bis zur Existenzgefährdung übersteigertes, verstandesmäßig unbeherrschtes und immer wiederkehrendes Verlangen nach einer (sinnlichen, gefühlsmäßigen) Erfahrung zu verstehen, das alle anderen Werte und Aktivitäten des Individuums in den Hintergrund drängt.“ (Scheerer 1995, S. 35)
3. An der Suchtprävention beteiligte Institutionen / Professionen Die zentrale Organisation in Bezug auf Suchtprävention nicht nur auf Bundesebene ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Sie ist die oberste Einrichtung auf Bundesebene und stellt mit Kampagnen, Ausstellungen, Internetauftritten, Wettbewerben u.v.m. eine Vielzahl von Möglichkeiten der Suchtprävention auch für andere Institutionen / Professionen zur Verfügung. Die BZgA initiiert und fördert wissenschaftliche Untersuchungen und stellt Serviceleistungen für alle erdenklichen Bereiche gesundheitlicher Aufklärung. Weitere Einrichtungen, die auf Bundesebene agieren sind die Bundesarbeitsgemeinschaft Aktion Jugendschutz und die Bundesvereinigung
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Arbeit zitieren:
Diplom Pädagoge Andy Stock, 2004, Zielgruppen der Suchtprävention, München, GRIN Verlag GmbH
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Einbetten
DOI
Suchtprävention, insbesondere auch bei Kindern und Jugendlichen
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