I. Inhaltsverzeichnis
I. INHALTSVERZEICHNIS. I
II. ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS II
III. ABBILDUNGS- UND TABELLENVERZEICHNIS II
1. EINLEITUNG 1
2. ZIEL DER ARBEIT 1
3. INVESTMENTFONDS - ALLGEMEINES 2
4. IDEE UND ENTWICKLUNG DES INVESTMENTSPARENS. 2
4.1 IDEE DES INVESTMENTSPARENS. 2
4.2 ENTWICKLUNG DES INVESTMENTSPARENS UND DES FONDSVERMÖGENS 4
4.3 ENTWICKLUNG DER INVESTMENTFONDS IM JAHR 2003. 6
5. ANGEBOTSPALETTE UND ORGANISATION DER
INVESTMENTGESELLSCHAFTEN.................................................................................. 7
5.1 PUBLIKUMFONDS UND SPEZIALFONDS. 7
5.2 GESELLSCHAFTSTYP UND VERTRAGSTYP. 7
6. TRANSFORMATIONSLEISTUNGEN VON INVESTMENTFONDS. 8
6.1 LOSGRÖßENTRANSFORMATION. 8
6.2 INFORMATIONSTRANSFORMATION 9
6.3 RISIKOTRANSFORMATION. 9
6.4 LIQUIDITÄTSTRANSFORMATION 9
7. BEDEUTUNG DER KAPITALANLAGEGESELLSCHAFTEN ALS
FINANZINTERMEDI ÄRE. 9
8. VOLKSWIRTSCHAFTLICHE FUNKTIONEN DES INVESTMENTSPARENS 10
8.1 FINANZIERUNGSPOLITISCHE FUNKTION 10
8.2 KAPITALMARKTPOLITISCHE FUNKTION. 12
8.3 SOZIALPOLITISCHE FUNKTION 13
8.3.1. Beteiligung der Bevölkerung am Produktivkapital. 13
8.3.2. Private Altersvorsorge. 14
8.3.3. Soziale Verantwortung durch Lehrstellen. 15
9. FAZIT 16
IV. LITERATUR III
V. EIDESSTATTLICHE VERSICHERUNG. IV
I
II. Abkürzungsverzeichnis
ADIG Allgemeine Deutsche Investment GmbH AG Aktiengesellschaft AS Fonds Altersvorsorge-Sondervermögen Fonds BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V. DEKA Deutsche Kapitalanlagegesellschaft DIT Deutscher Investmenttrust DWS Deutsche Gesellschaft für Investmentsparen GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung InvG Investmentgesetz KAG Kapitalanlagegesellschaft KAGG Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften KG Kommanditgesellschaft OHG offene Handelsgesellschaft o.V. ohne Verfasser v.a. vor allem
III. Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
Abb. 1: Überblick Fondsvermögen Publikums- und Spezialfonds, Quelle BVI........... 5 Abb. 2: Überblick Anzahl verschiedener Fonds, Quelle BVI ......................................... 5 Abb. 3: Anzahl und Gesamtwert von VL-Fonds-Sparplänen, Quelle BVI................... 6
II
1. Einleitung
Die deutsche Investmentbrache wächst. Kapitalanlagegesellschaften können heute neben Banken, Bausparkassen und Versicherungsunternehmen als eigenständige Branche im Finanzsektor der deutschen Volkswirtschaft angesehen werden und erwirtschaften derzeit eine beachtliche Bruttowertschöpfung 1 . Gleichzeitig drängt sich angesichts aktueller Entwicklungen in Politik sowie auf den Finanz- und Kapitalmärkten die Vermögensanlage in Wertpapieren nicht nur institutionellen Anlegern und Unternehmen auf, sondern auch dem „kleinen“ Sparer.
2. Ziel der Arbeit
Im Rahmen dieser Seminararbeit soll die volkswirtschaftliche Rolle von Investmentfonds, einer immer wichtiger werdenden Anlageform, näher beleuchtet werden. Innerhalb des kurzen Rahmens dieser Arbeit kann jedoch nicht der Anspruch auf vollständige Durchdringung des Themas erhoben werden. Vielmehr wurde versucht die Rolle von Investmentfonds aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu sehen, was sich in den verschiedenen volkswirtschaftlichen Funktionen der Investmentfonds zeigt.
1 Vgl. Seip, S.: Hoher Stellenwert - zur volkswirtschaftlichen Rolle der Investmentfonds, Verlagsbeilage "Investmentfonds" der FAZ vom 25.05.04
1
3. Investmentfonds - Allgemeines
Eine Kapitalanlagegesellschaft (KAG) bündelt das Kapital mehrerer Anleger, um nach dem Prinzip der Risikomischung in verschiedenen Vermögenswerten (Wertpapieren, Geldmarktinstrumenten, Immobilien, stillen Beteiligungen) diese dann effizient anzulegen und zu verwalten. Die Gesamtheit der von den Anlegern eingezahlten Geldern und der dafür angeschafften Vermögenswerte wird somit als „Investmentfonds“ bezeichnet. Durch den Erwerb von Investmentanteilscheinen wird man aber nicht Mitgesellschafter der KAG, sondern die Einza hlungen werden einem gesondert verwalteten Vermögen, dem sog. Sondervermögen zugeführt. Dieses Vermögen haftet nicht für die Schulden der KAG, was dem Schutz der Anleger zugute kommt. Die KAG haben den Status von Kreditinstituten und unterliegen dem KAGG. Das zuständige Bundesaufsichtsamt wacht über die Einhaltung des KAGG und über die Vertragsbedingungen. 2
4. Idee und Entwicklung des Investmentsparens
4.1 Idee des Investmentsparens
Will man sein Kapital am Kapitalmarkt gewinnbringend nicht nur in festverzinsliche Rentenpapiere sondern auch in Aktien anlegen, muss man über erhebliche Mittel verfügen, um eine gewisse Risikostreuung und eine gleichmäßige Ertragsaussicht zu realisieren. 3 Das Ziel des Investmentsparens wurde schon 1868 im Gründungsprospekt des Foreign and colonial government trust wie folgt beschrieben: „Das Ziel der Gesellschaft ist es, den kleinen Sparern dieselben Vorteile zu verschaffen wie den Reichen, indem das Risiko durch die Streuung der Kapitalanlage auf eine Vielzahl verschiedener Aktien vermindert wird.“ 4 Investmentgesellschaften (Kapitalanlagegesellschaften) sind also Unternehmen, die per Gesetz dazu verpflichtet sind, ihnen anvertraute Kapitalbeträge so in
2 Vgl. Basisinformationen über die Vermögensanlage in Investmentfonds- Grundlagen, wirtschaftliche Zusammenhänge, Chancen und Risiken, 5. Aufl., Stuttgart, o.V. , S. 14f.
3 Vgl. Barocka, E.: Investment-Sparen und Investment-Gesellschaften - Eine volkswirtschaftliche und rechtspolitische Betrachtung, Kiel, 1956, S. 27ff.
4 Vgl. http://www.bvi.de/fsSEKM-4MYMRG.hmtl, Zugriffsdatum: 12.10.04
2
Wertpapiere oder Immobilien zu investieren, dass sie dem Anleger sowohl eine sichere Anlage als auch einen guten Ertrag bringen. In §1 KAGG heißt es wie folgt: „Kapitalanlagegesellschaften sind Unternehmen, deren Geschäftsbetrieb darauf gerichtet ist, bei ihnen eingelegtes Geld im eigenen Namen für gemeinschaftliche Rechnung der Einleger (Anteilinhaber) nach dem Grundsatz der Risikomischung in den nach diesem Gesetz zugelassenen Vermögensgegenständen gesondert vom eigenen Vermögen in Form von Wertpapier-, Beteiligungs- oder Grundstücks-Sondervermögen anzulegen und über die hieraus sich ergebenden Rechte der Anteilhaber Urkunden (Anteilscheine) auszustellen.“ 5
Einem Investmentsparer kommen also nicht nur Zins- und Dividendenerträgnisse des Investmentfonds zugute, vielmehr soll ihm auch die Aussicht auf die Beteiligung an Kursgewinnen in Aussicht gestellt werden. Die ihm nachteilig entstehenden Kosten bei Ankauf und Ausgabe werden von den KAG genutzt, um deren Verwaltungs-, Vertriebs-, Depot- und Werbekosten sowie Mittel für die Gewinnausschüttung an die Gesellschafter der KAG zu decken. Auch werden bei einer Rücknahme der Anteilscheine durch die KAG Spesen und Gebühren erhoben. Jeder Investmentsparer hat die gleiche Chance, unabhängig von seinem Kapitaleinsatz, von der durch die Anlagemischung erzielten Risikominderung, der Sachkunde von Anlagespezialisten und der Ersparnis an Spesen durch zusammengefasste Verwaltung der Vermögenseinlagen vieler Sparer zu profitieren. 6
„Das Investmentsparen schafft damit Chancengleichheit zwischen dem breiten Sparerpublikum und institutionellen Anlegern mit hochqualifizierten Finanzabteilungen.“ 7
Durch weitreichende Gesetzesänderungen und die Innovationsfreude deutscher Investmentgesellschaften wurde das Investmentsparen zu einer der bequemsten und modernsten Anlageformen der heutigen Zeit und wird heute in standardisierter Form für die Vermögensverwaltung für breite Bevölkerungsschichten und deren Beteiligung an allen attraktiven Märkten des In- und Auslandes verwendet. 8
5 KAGG §1 Abs. 1
6 Vgl. Barocka, E.: Investment-Sparen …, a.a.O., S. 11 ff.
7 http://www.bvi.de/fsSEKM-4MYMRG.hmtl, Zugriffsdatum: 12.10.04
8 Vgl. ebenda
3
Arbeit zitieren:
Patric Heby, 2004, Welche volkswirtschaftliche Rolle spielen Investmentfonds?, München, GRIN Verlag GmbH
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