Internetwerbung und Werbeerfolgskontrolle 3
I Inhaltsverzeichnis
II Abbildungsverzeichnis 4
III Abkürzungsverzeichnis 5
1 Einleitung. 6
2 Werbeformen im Internet. 8
2.1 Banner. 8
2.2 Buttons. 13
2.3 Interstitials (Unterbrechungswerbung) 13
2.4 E-Mail und Newsletter 14
2.5 Viral Mail 17
3 Kennzahlen. 19
3.1 Serverseitige Kennzahlen. 20
3.2 Nutzerseitige Kennzahlen. 25
4 Entwicklung Klick - Raten 27
5 Alternativen/ Werbeträger 30
6 Kaufraten 33
7 Fazit. 36
IV Literaturverzeichnis 38
Heike Simons
Internetwerbung und Werbeerfolgskontrolle
II Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Bannergrößen
Abbildung 2: Pop-up Banner
Abbildung 3: S tatischer Banner
Abbildung 4: HTML-Banner von travelchannel.de
Abbildung 5: Unterbrechungswerbung von Saturn.
Abbildung 6: Nutzung verschiedener Informations- und Kommunikations-
medien in
Abbildung 7: Kosten und Effektivität von Online-Werbung
Abbildung 8: Ausbreitung eines Virus
Abbildung 9: Nutzungspyramide einer Website
Abbildung 10: Netto - Werbeumsätze der Online - Angebote
Abbildung 11: Werbemarkt im Internet im Jahr 2003.
Abbildung 12: Entwicklung Breitband-Anschlüsse
Abbildung 13: Webverzeichnisse
Abbildung 14: Verzeichnis von yahoo.de
Abbildung 15: Online-Nutzungsdaten August 2004
Abbildung 16: Erfolgsbericht für einzelne Werbekampagne
Heike Simons
Internetwerbung und Werbeerfolgskontrolle 5
III Abkürzungsverzeichnis
bezgl. bezüglich Bsp. Beispiel bzw. beziehungsweise CTR Click-Through-Rate HTML Hypertext Markup Language IP Internet Protocol Mio. Millionen o.g. oben genannten PIs PageImpressions s. siehe S. Seite TKP Tausender Kontakt Preis URL Uniform Resource Locator WWW World Wide Web z.B. zum Beispiel
© Heike Simons
Internetwerbung und Werbeerfolgskontrolle 6
1 Einleitung
„Freundlich begrüßt die Homepage von Buchversender Amazon den neuen Besucher. „Hallo, Martin Fingerle! Nicht nur den Namen scheint Amazon zu kennen, auch die Vorlieben des 42-jährigen Ingenieurs aus Stuttgart: „Der letzte Tauchgang“ sei ein hervorragendes Buch, liest Fingerle, auch der Soundtrack aus dem Film „Im Rausch der Tiefe“ wird ihm ans Herz gelegt.“ 1 Grund für die hellseherischen Fähigkeiten der Webseite ist dadurch begründet, dass der Hobbytaucher vor ein paar Monaten ein Buch über Freitauchen bestellt hat.
Der Bücher-Web-Shop hat die individuelle Kundenansprache zur hohen Kunst entwickelt. In einer riesigen Matrix verwaltet das Amazon - System über zehn Millionen Produkte jedem anderen zu - mit der Information, wie viele Menschen sowohl das eine als auch das andere gekauft haben. 2 Dadurch versucht das Unternehmen das Verhalten seiner Kunden genau vorherzusagen und die Angebotsparlette genau darauf abzustimmen.
Die steigende Qualität und Übersicht des Informationsangebotes, verbesserte Sicherheitssysteme und Internetsoftware sowie die höhere Qualität der Datenübertragung lassen das Internet attraktiver werden und bieten damit Unternehmen vielschichtige Möglichkeiten multimedialer Werbung auch im Internet. Die Verfügbarkeit von Interaktiven Medien macht es möglich den Kunden damit in den Mittelpunkt aller Marketing - Strategien zu stellen und auf seine Wünsche individuell einzugehen (vgl. Amazon Beispiel). Mit dem Aufkommen des Internet und des WWW als multimedialer Dienst im Internet ist es Unternehmen jetzt möglich Individual - Marketing massenweise möglich zu machen und nicht nur nach Einzelaufträgen. Produkte und Dienste können hinsichtlich ihrer Eigenschaften und der Preisbereitschaft individuell auf die Bedürfnisse einzelner Kunden zugeschnitten werden (segement of one). Man
1 Müller, B.: Gute Kunden, schlechte Kunden, im Focus vom 4.10.04, Nr. 41, S. 142
2 vgl. ebenda, S. 142f.
© Heike Simons
Internetwerbung und Werbeerfolgskontrolle 7
spricht hier auch von Personalisierung und Mass Customization, um die Wettbewerbsfähigkeit in Zukunft zu stärken. 3
Die vorliegende Hausarbeit ergründet die Bedeutung der Internetwerbung als neues multimediales Medium in ihren Chancen und Schwierigkeiten. Nach einer kurzen Einleitung werden die am meist benutzen Werbeformen im Internet beschrieben, mit ihren Vor- und Nachteilen bzw. Einsatzgebieten und kurzer Kostenbetrachtung. Darunter wird auch die Effektivität angesprochen und an zwei Praxisbeispielen gelungene Werbemaßnahmen erläutert.
Kennzahlen, die sowohl serverseitig als auch nutzerseitig unterschieden werden, liefern einen Eindruck zur Messung der Werbewirksamkeit. Hier werden vor allem Definitionen getroffen, die für die Messung einer Werbekampagne notwendig sind.
Anschließend wird kurz die Entwicklung der Click-Raten im Verhältnis zu den allgemeinen Werbeumsätzen dargelegt und dies bezüglich hauptsächlich auf die Bannerwerbung eingegangen. Die zukünftige Entwicklung spielt dabei eine Rolle, genauso wie die immer schneller vorschreitenden technischen Entwicklungen der Internetnutzer bezgl. Breitbandtechnologie.
Darauffolgend werden Alternativen z u den herkömmlichen Werbeformen erläutert und besonders auf die Vor- und Nachteile von Suchmaschinen eingegangen. Im weiteren Kapitel werden Kaufraten für eine beispielhafte Werbekampagne anhand einer Wirtschaftlichkeitsrechnung verdeutlicht und die Effizienz dargelegt. In einem abschließenden Fazit wird ein Resümee gezogen.
3 vgl. Albers, S.: Besonderheiten des Marketing mit Interaktiven Medien, in Marketing mit
Interaktiven Medien, herausgegeben von Albers, S.; Clement, M.; Peters, K.; Skiera, B., S. 16 © Heike Simons
Internetwerbung und Werbeerfolgskontrolle 8
2 Werbeformen im Internet
Interaktive Medien lassen sich besonders gut in der Kommunikationspolitik einsetzen. Schon bereits jede Web-Präsens stellt eine Kommunikation dar, die aber nur wirkt, wenn sie auch von Nachfragern genutzt wird und dementsprechend bekannt gemacht wird. Es ist deshalb erforderlich, das Informationsangebot im Internet durch Werbung bekannt zu machen. Folgende Vorteile bietet die Internetwerbung gegenüber der klassischen Werbung: 4
Ø Das Angebot ist 24 Stunden verfügbar und bietet dadurch einen hohen Servicegrad
Ø Internet ist ein dialogfähiges Medium und ermöglicht dadurch einen permanenten Informationsaustausch Ø Das Internet bietet schnelle Reaktionsmöglichkeiten Ø Durch die hohe Flexibilität können Angebote jederzeit modifiziert werden Ø Als Direktmarketinginstrument ermöglicht es die Kontaktaufnahme zu genau selektierten Zielgruppen mit messbaren Reaktionsdaten Ø Angebote können international kommuniziert genutzt werden
Bei der Entwicklung des Internets zu einem Massenmedium bleibt aber nach wie vor die Frage: Werden die heute im Internet vorkommenden Werbeformen dem Anspruch neuer Kommunikationsparadigma gerecht? Um dieser Frage weiter auf den Grund zu gehen, werden in den folgenden Unterpunkten die Formen der werblichen Ansprache im Internet erläutert.
2.1 Banner
Bei Bannerwerbung wird auf der Website des Werbeträgers die Werbegrafik (Werbebanner) dargestellt. Klickt ein Besucher des Werbeträgers auf diesen Banner, gelangt er dann zur Homepage des Werbenden. Banner sind eines der meistgenutzten Werbemöglichkeiten im Internet, da sie eine geeignete
4 vgl. Unger, F.; Durante, N.; Gabrys, E.; Koch, R.; Wailersbacher R.: Mediaplanung, S. 331f.
© Heike Simons
Internetwerbung und Werbeerfolgskontrolle 9
Möglichkeit darstellen eine Website zu bewerben und durch grafische Gestaltungsmöglichkeiten den Bekanntheitsgrad leicht zu erhöhen. 5 Folgende Bannergrößen sind üblich:
6 Abbildung 1: Bannergrößen
Aufgrund der Überschwemmung des Marktes mit Internetseiten und der darauf enthaltenen Werbebanner ist bei den Verbrauchern ein Gewöhnungseffekt eingetreten, so dass dazu geneigt wird, Werbebanner nicht mehr zu bemerken. Somit sollte die Wirkung von Bannern nicht zu hoch bewertet werden. Die Vielzahl der werblichen Maßnahmen hat auch im Internet zu einer gewissen Abstumpfung geführt.
Auffälliger ist die Verwendung sogenannter PopUp- oder PopUnder-Banner, da hier zusätzlich zur betrachteten Seite ein weiteres Browserfenster geöffnet wird, welches ausschließlich die Werbung enthält. Das PopUp Banner (s. Abbildung 2), in Größen von 250 x 200 oder 250 x 400 Pixel, erscheint dabei unmittelbar und überlagert die Hauptseite, während das PopUnder im Hintergrund geöffnet wird und der Nutzer es erst bemerkt, wenn er das Hauptfenster des Browsers schließt. PopUnder Banner können in den Größen 800 x 600 Pixel erscheinen und fallen damit meist größer aus.
5 vgl. Förster, A.; Kreuz, P.: Offensives Marketing im E-Business, S. 40f.
6 in Anlehnung an Preißner, A.: Marketing im E-Business, S. 292
© Heike Simons
Arbeit zitieren:
Heike Simons, 2005, Internetwerbung und Werbeerfolgskontrolle, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
AGOF - Auf dem Weg zu einer Online-Währung
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
Seminararbeit, 20 Seiten
Werbekontrolle - Werbeerfolg - Werbewirkung
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Seminararbeit, 22 Seiten
Das neue Sehen - Die neuen Frauen - Die neuen Fotografinnen - Bildbetr...
Medien / Kommunikation - Sonstiges
Hausarbeit, 23 Seiten
Reichweitenmessung für Internetwerbung - eine Würdigung des Modells de...
Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management
Studienarbeit, 32 Seiten
Online-Werbung und ihre Auswirkungen auf die Sozialisation
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
Hausarbeit (Hauptseminar), 36 Seiten
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing
Seminararbeit, 17 Seiten
Werbeziele und Werbeerfolgskontrolle
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Seminararbeit, 29 Seiten
Heike Simons hat den Text Internetwerbung und Werbeerfolgskontrolle veröffentlicht
Heike Simons hat einen neuen Text hochgeladen
Getting Business to Come to You: A Complete Do-It-Yourself Guide to At...
Paul Edwards, Laura Clampitt, Sarah Edwards
Mass Customization: The New Frontier in Business Competition
B. Joseph, II Pine, Joseph B. III Pine
Keep the Family Baggage Out of the Family Business: Avoiding the Seven...
Quentin J. Fleming
Leading Authorities on Business: Winning Strategies from the Greatest ...
Leading Authorities Press
Guide to Self-Employment: A Round-Up of Career Alternatives Ranging fr...
David Lord, National Business Employment Weekly Staf, Robert G. Lord
Doing Business Tax-Free: Perfectly Legal Techniques to Reduce or Elimi...
Robert A. Cooke, Cooke
0 Kommentare