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Freiwilliges Engagement in Deutschland

Title: Freiwilliges Engagement in Deutschland

Term Paper , 2003 , 29 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Kristin Brauer (Author)

Social Work
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In dieser Hausarbeit wird auf die komplexe Bedeutung des freiwilligen Engagements im gesellschaftlichen Wandel und dessen Förderungsmöglichkeiten eingegangen. Schwerpunkte dieser Arbeit sind gerichtet auf die unterschiedlichen vorfindbaren Begrifflichkeiten, die historischen Hintergründe, die verschiedenen Facetten der Hintergründe dieser Begrifflichkeiten und die Bedeutung des freiwilligen Engagements.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Komplexität des Begriffes

2.1 allgemeiner Definitionsversuch

2.2 Das Ehrenamt

2.2.1 Klassisches Ehrenamt

2.2.2 Neues Ehrenamt

2.3 Selbsthilfe

2.3.1 Aufgaben der Selbsthilfe

2.4 Bürgerschaftliches Engagement

2.4.1 Die Bürgergesellschaft

2.4.2 Eigenschaften des freiwilligen- bzw. bürgerschaftlichen Engagement.

2.5 Freiwilligenarbeit

3. Historische Hintergründe der Begrifflichkeiten (Komplexität)

4. Strukturen der Freiwilligenarbeit

4.1 Zugangswege/Motive

4.2 Wer engagiert sich „freiwillig“?

4.3 Tätigkeitsfelder des freiwilligen Engagements

4.4 Motivationswandel vs. Strukturwandel

5. Bedeutungen des Freiwilligen Engagements

5.1 allgemein gesellschaftliche Bedeutungen

5.2 ökonomische Bedeutung als 3. Sektor

5.3 Bedeutung des freiwilligen Engagements für ausgewählte Sektoren

6. Jugend und freiwilliges Engagement

6.1 Motive und Rekrutierungswege für die Ausübung der Jugendlichen

6.2 Beteiligung und Rahmenbedingungen

6.3 Förderung der Jugend

7. Freiwilliges Engagement verändern und entwickeln

7.1 Engagementförderung/ Verbesserung der Rahmenbedingungen

7.2 Einflüsse auf freiwilliges Engagement durch Politik und Medien

7.3 Zukunftsvisionen

8. Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die komplexe Bedeutung freiwilligen Engagements im gesellschaftlichen Wandel und analysiert dessen vielfältige Erscheinungsformen, historische Hintergründe sowie Förderungsmöglichkeiten, wobei die Jugend als zentrale Beispielgruppe für zukünftige Entwicklungen fokussiert wird.

  • Vielfalt der Begrifflichkeiten wie Ehrenamt, Selbsthilfe und bürgerschaftliches Engagement
  • Historische Traditionslinien und aktueller Strukturwandel des Engagements
  • Bedeutung für gesellschaftliche Sektoren (Staat, Wirtschaft, Soziales)
  • Spezifische Anforderungen und Förderansätze für jugendliches Engagement
  • Rolle von Politik und Medien bei der Gestaltung von Rahmenbedingungen

Auszug aus dem Buch

Die Komplexität des Begriffes

Der internationale Begriff des „Volunteers“ hat in Deutschland nicht solch eine einheitliche Bedeutung. Dennoch lassen Tendenzen erkennen, daß von den Akteuren zunehmend der Begriff des „freiwilligen Engagements“ verwendet wird. (vgl. Rosenbladt, 2001, S.16)

Dieser Oberbegriff wird in 3 Segmente gesplittert, dass der privaten Hilfe, der Selbsthilfe und des Ehrenamtes. Jedes dieser 3 genannten weist Überschneidungsbereiche mit dem jeweils anderen auf. (vgl. Beher u.a., 2002, S.118)

Der Begriff hat in unserer Gesellschaft ein „terminologisches Problem, weil im deutschen Sprachgebrauch derzeit verschiedene, teils konkurrierende Begriffe für die Sache verwendet werden.“ (Rosenbladt, 2001, S.50) Dieses Phänomen ist sehr verschwommen, und die empirische Forschung begegnet dem meist in 2 Formen. Einmal bestimmt man einen bestimmten Gegenstandsbereich, mit der Folge, dass eine bestimmte Perspektive festgelegt wird und das generelle Problem zu einem Definitorischen wird. Und die andere Form ist, wenn das Problem als eindeutig und bekannt vorausgesetzt wird mit der Folge, dass man damit die faktische Komplexität des Begriffes unterläuft. Diese Verfahrensweisen werden von den Verfassern des Buches als unzureichend beschrieben, welches ein theoretisch analytisches Defizit darstellt. (vgl. Beher u.a., 2002, S.101)

„Das breite und intensive Interesse von Öffentlichkeit und Politik am bürgerschaftlichen Engagement steht in einem deutlichen Gegensatz zu Vagheit und Mehrdeutigkeit des Begriffs sowie der Diversität und Vielfalt der hiermit bezeichneten Phänomene. Auch stehen Theoriebildung und empirische Forschung zu Phänomenen wie Ehrenamt, Selbsthilfe, bürgerschaftlichem Engagement und Sozialkapital erst am Anfang ihrer Entwicklung.“ (Heinze u.a., 2001, S.13)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung der Relevanz des Themas Ehrenamt und Definition des Ziels der Arbeit, die Bedeutung und Förderung freiwilligen Engagements zu untersuchen.

2. Die Komplexität des Begriffes: Analyse der begrifflichen Vielfalt und Überschneidungen zwischen Ehrenamt, Selbsthilfe und bürgerschaftlichem Engagement.

3. Historische Hintergründe der Begrifflichkeiten (Komplexität): Untersuchung der langen Traditionen von Selbstorganisation und Freiwilligkeit, von der Antike bis zum 20. Jahrhundert.

4. Strukturen der Freiwilligenarbeit: Beleuchtung der Zugangswege, Akteursgruppen und Tätigkeitsfelder sowie kritische Auseinandersetzung mit dem Struktur- und Motivationswandel.

5. Bedeutungen des Freiwilligen Engagements: Erörterung der gesellschaftlichen und ökonomischen Relevanz des Sektors und dessen Nutzen für Akteure, Staat und Wirtschaft.

6. Jugend und freiwilliges Engagement: Spezifische Analyse der Motive, Rahmenbedingungen und besonderen Förderbedarfe junger Engagierter.

7. Freiwilliges Engagement verändern und entwickeln: Diskussion politischer und medialer Einflüsse sowie strategischer Ansätze zur Zukunftsgestaltung und Rahmenverbesserung.

8. Zusammenfassung: Synthese der Ergebnisse und Fazit über die Notwendigkeit, das Engagement-System trotz gesellschaftlicher Kosten-Nutzen-Debatten zu stützen.

Schlüsselwörter

Freiwilliges Engagement, Ehrenamt, Selbsthilfe, bürgerschaftliches Engagement, Zivilgesellschaft, Sozialkapital, Strukturwandel, Motivationswandel, Jugend, Engagementförderung, Gemeinwohlorientierung, Sozialpolitik, Partizipation, Bürgergesellschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung, den verschiedenen Formen und dem historischen Wandel von freiwilligem Engagement in Deutschland.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentral sind die begriffliche Klärung von Ehrenamt und Selbsthilfe, die historische Einordnung, der Einfluss von Politik und Medien sowie die spezifische Rolle der Jugend.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Komplexität des Begriffs zu entwirren und aufzuzeigen, wie freiwilliges Engagement als unverzichtbare Ressource für die Gesellschaft gestärkt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Hausarbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Auswertung von Berichten verschiedener Kommissionen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit thematisiert?

Der Hauptteil analysiert Strukturen, Tätigkeitsfelder, den Wandel des Engagements sowie die spezifische Bedeutung für den Staat und die Zukunftsgestaltung.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe umfassen Freiwilliges Engagement, Ehrenamt, Bürgergesellschaft, Strukturwandel und Engagementförderung.

Warum ist gerade das jugendliche Engagement von besonderem Interesse?

Jugendliche gelten als Agenten des Wandels; ihre Förderung ist essentiell, da in dieser Lebensphase der Grundstein für ein späteres gesellschaftliches Engagement gelegt wird.

Welchen Einfluss haben Politik und Medien auf freiwilliges Engagement?

Politik und Medien spielen eine entscheidende Rolle bei der Rahmengestaltung, der Anerkennung von Leistungen sowie der Vernetzung und Motivation der Engagierten.

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Details

Title
Freiwilliges Engagement in Deutschland
College
University of Applied Sciences Jena
Course
Sozialpolitik
Grade
1,7
Author
Kristin Brauer (Author)
Publication Year
2003
Pages
29
Catalog Number
V36063
ISBN (eBook)
9783638358033
ISBN (Book)
9783638692342
Language
German
Tags
Freiwilliges Engagement Deutschland Sozialpolitik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kristin Brauer (Author), 2003, Freiwilliges Engagement in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/36063
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