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Rüstungs- und verteidigungspolitische Ansätze der CDU/CSU im Europapolitischen Kontext

Title: Rüstungs- und verteidigungspolitische Ansätze der CDU/CSU im Europapolitischen Kontext

Term Paper , 2003 , 12 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Dennis Hickethier (Author)

Politics - Political Systems - Germany
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Summary Excerpt Details

1. Das „Jetzt“ 4

1.1 Die Bundeswehr 4
1.2 Die Deutsche Rüstungsindustrie 5
1.3 Europäische Militärische Verbände 6
1.4 Die Europäische Rüstungsindustrie 7

2. Das „Soll“ aus Sicht der CDU 8

3. Bewertung der in der Sache von CDU vertretenen Standpunkte 10

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Inhaltsverzeichnis

1. Das „Jetzt“

1.1 Die Bundeswehr

1.2 Die Deutsche Rüstungsindustrie

1.3 Europäische Militärische Verbände

1.4 Die Europäische Rüstungsindustrie

2. Das „Soll“ aus Sicht der CDU

3. Bewertung der in der Sache von CDU vertretenen Standpunkte

4. Literatur

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die rüstungs- und verteidigungspolitischen Ansätze der CDU/CSU im europäischen Kontext. Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen der geforderten Stärkung europäischer Verteidigungsstrukturen und der tatsächlichen außenpolitischen Ausrichtung der Partei auf eine transatlantische Westintegration kritisch zu analysieren und zu bewerten.

  • Aktueller Zustand der Bundeswehr und der deutschen Rüstungsindustrie
  • Struktur und Entwicklung europäischer militärischer Verbände
  • Analyse der rüstungspolitischen Positionen und Ziele der CDU/CSU
  • Bedeutung der transatlantischen Partnerschaft zur USA in der Sicherheitspolitik
  • Kritische Würdigung der europäischen Handlungsfähigkeit im internationalen System

Auszug aus dem Buch

Die Deutsche Rüstungsindustrie

Deutschland war lange Zeit eine der weltweit führenden Exportnationen von Rüstungsgütern bzw. Kriegswaffen. Wobei auch im Rüstungsbereich Deutsche Erzeugnisse regelmäßig nicht über einen besonders günstigen Preis konkurrenzfähig waren und sind, sondern durch vergleichsweise sehr hohe Qualität und besondere Leistungsfähigkeit.

Am Standort Deutschland hat sich in verschiedenen Bereichen eine sehr hohe technologische und Fertigungskompetenz herausgebildet.

Es gibt verschiedene Indikatoren für einen nachhaltigen Kahlschlag in der Deutschen Rüstungsindustrie mit den 90er Jahren begonnen wurde und bis heute anhält. So ist die Zahl der Beschäftigten von etwa 270000 im Jahre 1999 auf 90000 im Jahr 2001 geschrumpft, der Anteil der Ausfuhr von Kriegswaffen betrug im Jahr 1999 noch 0,3 % am BSP und brach bis 2001 auf nur noch 0,06% des BSP (718,4 Mio. DM) ein.

Vom ehemals viertgrößten Waffenexporteur ist Deutschland insbesondere durch die legislativen Aktivitäten der rot/grünen Bundesregierung soweit marginalisiert worden, dass es „[i]n der aktuell[en] CRS Studie […] im Jahr 2001 bei den weltweiten Waffenlieferungen nicht unter den angegebenen ersten elf Plätzen [lag].“

Inzwischen gibt es nur noch wenige "harte" Sparten, in denen Deutschland führend ist: Panzer, U-Boote und Hubschrauber, aber auch diese Führerschaft ist gefährdet und droht auf dem Altar einer hochgradig ideologisch verbrämten Politik militärischer Dilettanten und weltpolitischer Ignoranten geopfert zu werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Das „Jetzt“: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Bundeswehr, der deutschen Rüstungsindustrie sowie der europäischen militärischen Verbände und Industrie.

2. Das „Soll“ aus Sicht der CDU: Hier werden die rüstungspolitischen Forderungen der CDU/CSU dargelegt, die insbesondere auf eine Bündnisfähigkeit und enge Partnerschaft mit den USA setzen.

3. Bewertung der in der Sache von CDU vertretenen Standpunkte: In diesem Abschnitt erfolgt eine kritische Analyse der CDU-Positionen hinsichtlich ihrer Bedeutung für die europäische Handlungsfähigkeit und die deutsch-amerikanischen Beziehungen.

4. Literatur: Dieses Kapitel listet die für die Ausarbeitung verwendeten Quellen und Dokumente auf.

Schlüsselwörter

CDU/CSU, Rüstungspolitik, Bundeswehr, Verteidigungspolitik, Westintegration, transatlantische Partnerschaft, Rüstungsindustrie, Sicherheitspolitik, Europäische Union, Militär, Landesverteidigung, Bündnisfähigkeit, Außenpolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der rüstungs- und verteidigungspolitischen Konzepte der CDU/CSU und deren Einbettung in den europäischen sowie den transatlantischen Kontext.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören der Zustand der Bundeswehr, die Situation der deutschen und europäischen Rüstungsindustrie sowie das Verhältnis zwischen europäischer Verteidigungsidentität und der sicherheitspolitischen Führung durch die USA.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die politischen Forderungen der CDU im Bereich der Verteidigung zu identifizieren und zu bewerten, insbesondere unter dem Aspekt, ob diese eine eigenständige europäische Handlungsfähigkeit fördern oder eher der transatlantischen Bindung unterordnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Analyse von Primärquellen der CDU, wie Regierungsprogrammen und Parteitagsbeschlüssen, sowie ergänzender Fachliteratur und Berichterstattung zur Sicherheits- und Rüstungspolitik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert den Ist-Zustand der Streitkräfte und Rüstungsindustrie, das durch die CDU propagierte „Soll“-Bild der Sicherheitspolitik und nimmt eine kritische Bewertung dieser Standpunkte vor.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Rüstungspolitik, Westintegration, transatlantische Partnerschaft, Verteidigungsfähigkeit und europäische Handlungsfähigkeit geprägt.

Wie bewertet der Autor den Einfluss der US-Rüstungsindustrie auf Europa?

Der Autor sieht eine Gefahr in der technologischen Abhängigkeit und dem Einfluss amerikanischer Unternehmen, die durch die Fusionsaktivitäten und die aktuelle Beschaffungspolitik zu Lasten europäischer Standorte gehen können.

Welche Rolle spielt die „Brüskierung“ der USA in der Argumentation der CDU?

Der Autor konstatiert eine fast pathologische Furcht der CDU vor einer möglichen Verstimmung der USA, die dazu führt, dass europäische Interessen oft hinter der atlantischen Partnerschaft zurückgestellt werden.

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Details

Title
Rüstungs- und verteidigungspolitische Ansätze der CDU/CSU im Europapolitischen Kontext
College
University of Leipzig  (Institut f. Politikwissenschaft)
Course
Europäische Öffentlichkeit zwischen Konflikt und Konsens
Grade
1,7
Author
Dennis Hickethier (Author)
Publication Year
2003
Pages
12
Catalog Number
V36100
ISBN (eBook)
9783638358286
ISBN (Book)
9783640319114
Language
German
Tags
Rüstungs- Ansätze CDU/CSU Europapolitischen Kontext Europäische Konflikt Konsens
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dennis Hickethier (Author), 2003, Rüstungs- und verteidigungspolitische Ansätze der CDU/CSU im Europapolitischen Kontext, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/36100
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