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Aspekte der 'Funktionellen Biomechanik' am Beispiel des Handgelenks - Gelenkmechanik & Muskelmechanik für die Gelenkfreiheitsgrade

Título: Aspekte der 'Funktionellen Biomechanik' am Beispiel des Handgelenks - Gelenkmechanik & Muskelmechanik für die Gelenkfreiheitsgrade

Trabajo de Seminario , 2001 , 26 Páginas , Calificación: sehr gut

Autor:in: Lars Wegner (Autor)

Deporte - Medicina deportiva, terapia, nutrición
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Aus rein funktioneller Sicht ist das Handgelenk das distale Gelenk der oberen Extremität, das dem ausführenden Organ Hand ermöglicht, optimale Griffstellungen einzunehmen. Sie besitzt zwei Freiheitsgrade zusammen mit den Umwendbewegungen, der axialen Drehung des Unterarms, kann die Hand unter jeglichem Winkel einen Gegenstand greifen und halten. Das Handgelenk setzt sich aus zwei Einzelgelenken zusammen, dem Radiolkarpalgelenk (Articulatio radiocarpea) und dem Mediokarpalgelenk (Articulatio mediocarpea). Im Ersteren artikulieren Unterarmpfanne und karpaler Gelenkkopf, im Zweiten die beiden Reihen der Handwurzelknochen miteinander (Kapandji 1992, S. 130).

„Warum gerade das Handgelenk?“, könnte man sich jetzt fragen, um diese Frage zu begegnen und alle Bedenken zu zerstreuen möchte ich die Bedeutung der Hände für die Menschen aufzeigen, zugleich aber bei den folgenden Ausführungen immer zu bedenken geben, dass all diese Vielfalt ohne den Einsatz des Handgelenkes niemals zu ermöglichen wären. Die menschliche Hand ist nicht nur ein exekutives Werkzeug, sondern ebenso ein hochgradig empfindsames Sinnesorgan, alles in allem ein beeindruckendes Instrument, das selbst Aristoteles schon als das „Instrument der Instrumente“ bezeichnete. Sie besitzt nicht nur die Fähigkeit zum Greifen um somit eine Vielzahl von Tätigkeiten ausführen zu können, nein die Hand kann einiges mehr. Dank ihr wird unsere Sprache erst intensiv, ausdrucksstark und betont, erst durch ihre Gestiken (auch in der Gebärdensprache der Tauben) werden unsere Worte impulsiv und vermögen es gar Stimmungen und Gefühle auszudrücken und für manche ist sie die einzige Form der Verständigung. Das führt sogar soweit, dass ganze Bevölkerungsgruppen mit ihrer gestenreichen Sprache in Verbindung gebracht werden, man denke an dieser Stelle nur an einen wild mit den Händen gestikulierenden Italiener („mama mia“).

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Prolog

2 Einführung in die Biomechanik

2.1 Innere und äußere Biomechanik

2.2 Gegenstand der Biomechanik

2.3 Aufgaben und Untersuchungsziele der Biomechanik

3 Allgemeine Gelenklehre (Arthrologie) & Bestandteile eines Gelenks

4 Spezielle Gelenklehre (Gelenkmechanik) & Gelenkfreiheitsgrade

4.1 Bewegungsausmaß eines Gelenks & Gelenkachsen

4.2 Zweiachsige & Straffe Gelenke

5 Allgemeine Muskellehre (Myologie) & Gelenkfreiheitsgrade

6 Das Handgelenk

6.1 Bänder und Muskulatur des Handgelenkes

6.2 Muskelketten der Handgelenke & Bewegungsamplituden des Handgelenks

6.3 Definition der Handgelenksbewegungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die komplexen biomechanischen Grundlagen des menschlichen Handgelenks unter Berücksichtigung anatomischer und mechanischer Prinzipien zu durchleuchten, um ein tiefgreifendes Verständnis für die Funktionsweise dieses „Instruments der Instrumente“ zu schaffen.

  • Grundlagen der allgemeinen Biomechanik und deren Forschungskonzeptionen
  • Anatomische Struktur und Gelenkmechanik unter Einbeziehung von Freiheitsgraden
  • Physiologische Muskellehre und das Zusammenwirken in Muskelketten
  • Biomechanische Analyse der Bewegungsamplituden und Handgelenksbewegungen

Auszug aus dem Buch

1 Einführung

Aus rein funktioneller Sicht ist das Handgelenk das distale Gelenk der oberen Extremität, das dem ausführenden Organ Hand ermöglicht, optimale Griffstellungen einzunehmen. Sie besitzt zwei Freiheitsgrade zusammen mit den Umwendbewegungen, der axialen Drehung des Unterarms, kann die Hand unter jeglichem Winkel einen Gegenstand greifen und halten. Das Handgelenk setzt sich aus zwei Einzelgelenken zusammen, dem Radiolkarpalgelenk (Articulatio radiocarpea) und dem Mediokarpalgelenk (Articulatio mediocarpea). Im Ersteren artikulieren Unterarmpfanne und karpaler Gelenkkopf, im Zweiten die beiden Reihen der Handwurzelknochen miteinander (Kapandji 1992, S. 130).

„Warum gerade das Handgelenk?“, könnte man sich jetzt fragen, um diese Frage zu begegnen und alle Bedenken zu zerstreuen möchte ich die Bedeutung der Hände für die Menschen aufzeigen, zugleich aber bei den folgenden Ausführungen immer zu bedenken geben, dass all diese Vielfalt ohne den Einsatz des Handgelenkes niemals zu ermöglichen wären. Die menschliche Hand ist nicht nur ein exekutives Werkzeug, sondern ebenso ein hochgradig empfindsames Sinnesorgan, alles in allem ein beeindruckendes Instrument, das selbst Aristoteles schon als das „Instrument der Instrumente“ bezeichnete.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Prolog: Einleitende Betrachtung zur Bedeutung der Hand und des Handgelenks.

2 Einführung in die Biomechanik: Theoretische Grundlagen der Biomechanik sowie Definitionen und Abgrenzungen zu anderen Wissenschaften.

3 Allgemeine Gelenklehre (Arthrologie) & Bestandteile eines Gelenks: Anatomische Grundlagen von Gelenkverbindungen und der Aufbau eines Gelenks.

4 Spezielle Gelenklehre (Gelenkmechanik) & Gelenkfreiheitsgrade: Differenzierung von Gelenktypen und Betrachtung der mechanischen Achsen.

5 Allgemeine Muskellehre (Myologie) & Gelenkfreiheitsgrade: Untersuchung der Muskelfunktionen und der Struktur von Muskelketten.

6 Das Handgelenk: Detaillierte biomechanische und funktionelle Analyse des Handgelenks, seiner Bänder, Muskulatur und Bewegungsamplituden.

Schlüsselwörter

Biomechanik, Handgelenk, Gelenkmechanik, Arthrologie, Myologie, Freiheitsgrade, Muskelketten, Bewegungsamplitude, Radiolkarpalgelenk, Mediokarpalgelenk, Anatomie, Sportwissenschaft, Gelenkkapsel, Kinematik, Dynamik.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema der Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der biomechanischen Beschreibung und funktionalen Analyse des menschlichen Handgelenks.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten zählen die allgemeine Biomechanik, die Gelenk- und Muskellehre sowie die spezifische Funktionalität des Handgelenks.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die biomechanischen Grundlagen von Bewegung und Funktion des Handgelenks präzise darzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt die systematische Analyse und Synthese auf Basis quantitativer Charakteristika und biomechanischer Prinzipien.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der Biomechanik sowie detaillierte anatomische und biomechanische Beschreibungen von Gelenken und Muskeln.

Welche Schlüsselbegriffe definieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Biomechanik, Handgelenk, Freiheitsgrade, Muskelketten und Bewegungsamplituden.

Was unterscheidet innere von äußerer Biomechanik?

Die äußere Biomechanik analysiert beobachtbare Bewegungen an der Peripherie, während die innere Biomechanik Kräfte im Körperinneren, wie Muskel- und Gelenkkräfte, untersucht.

Welche Bedeutung haben "straffe Gelenke"?

Diese Gelenke (Amphiarthrosen) zeichnen sich durch ein geringes Bewegungsausmaß aus, bieten jedoch eine hohe Festigkeit und Tragkraft durch die Summation vieler kleiner Teilbewegungen.

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Detalles

Título
Aspekte der 'Funktionellen Biomechanik' am Beispiel des Handgelenks - Gelenkmechanik & Muskelmechanik für die Gelenkfreiheitsgrade
Universidad
Martin Luther University  (Institut für Sportwissenschaft)
Calificación
sehr gut
Autor
Lars Wegner (Autor)
Año de publicación
2001
Páginas
26
No. de catálogo
V36187
ISBN (Ebook)
9783638358781
Idioma
Alemán
Etiqueta
Aspekte Funktionellen Biomechanik Beispiel Handgelenks Gelenkmechanik Muskelmechanik Gelenkfreiheitsgrade
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Lars Wegner (Autor), 2001, Aspekte der 'Funktionellen Biomechanik' am Beispiel des Handgelenks - Gelenkmechanik & Muskelmechanik für die Gelenkfreiheitsgrade, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/36187
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