Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis...........................................................................................I
Abkürzungsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis .................................................................................. III
Tabellenverzeichnis...................................................................................... III
1 Ausgangssituation 1
2 Controlling-Funktionen und Instrumente für das Emissionsmanagement 3
2.1 Informationsbeschaffung und Analyse 4
2.1.1 Strategische Frühaufklärung und Risikomanagement 5
2.1.2 Szenarioanalyse 7
2.2 Planung 9
2.3 Steuerung 11
2.3.1 Die Balanced Scorecard 12
2.4 Kontrolle und Externe Kommunikation 14
3 Fazit 16
Literaturverzeichnis 17
Rechtsquellenverzeichnis 20
I
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung
AktG Aktiengesetz
Aufl. Auflage
BSC Balanced Scorecard
CDM Clean Development Mechanism
CO 2 Kohlendioxid
DEHSt Deutsche Emissionshandelsstelle
Diss. Dissertation
EDV Elektronische Datenverarbeitung
EEG Erneuerbare-Energien-Gesetz
ERP Enterprise Resource Planning
et al. (et alii) und andere
EUR Euro
FCKW Fluorchlor-Kohlenwasserstoff
GEMS German Electricity Market Simulation
GuD Gas und Dampf
hrsg. heraus gegeben
Jg. Jahrgang
JI Joint Implementation
KonTraG Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im
Unternehmensbereich
KWKModG Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz
MW Megawatt
MWh Megawattstunde
o.O. ohne Ort
o.V. ohne Verfasser
S. Seite(n)
SBSC Sustainability Balanced Scorecard
SKE Steinkohleneinheit
Tab. Tabelle
TEHG Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz
UmweltHG Umwelthaftungsgesetz
Vgl. vergleiche
II
Abbildungsverzeichnis
Abb 1: Schnittstellen im Emissionsmanagement 2
Abb 2: Funktionen des (Umwelt-) Controlling 3
Abb 3: Informationssegmente im Umweltcontrolling 6
Abb 4: Denkmodell für Szenarien 8
Tabellenverzeichnis
Tab 1: Brennstoffpreise frei Kraftwerk inkl CO 2 -Kosten EUR MWh thermisch 8
Tab 2: CO 2 -Ausstoß fossiler Energieträger je Tonne SKE 10
III
1 Ausgangssituation
Im Januar 2005 startete der europaweite Handel mit Emissionszertifikaten. In Deutschland werden diese Zertifikate für die erste Handelsperiode (2005-2007) kostenlos durch die Bundesregierung an Betreiber emittierender Anlagen ausgeteilt. Ein Zertifikat verleiht das Recht auf den Ausstoß von einer Tonne Kohlendioxid (CO 2 ) 1 ; die Gesamtmenge an Zertifikaten ist in Deutschland für die erste Handelsperiode auf 503 Millionen Tonnen CO 2 pro Jahr begrenzt und wird für die zweite Handelsperiode (2008-2012) auf 495 Millionen Tonnen CO 2 reduziert. 2 Letztere Menge entspricht der Minderungsverpflichtung von 21% (bezogen auf die CO 2 -Emissionsmenge im Basisjahr 1990), die Deutschland im Kyoto-Protokoll eingegangen ist. 3
Das Kyoto-Protokoll, das am 15.02.2005 in Kraft trat, ist ein im japanischen Kyoto verhandeltes und 1997 verabschiedetes internationales Abkommen zum Klimaschutz. Es schreibt verbindliche Ziele für die Verringerung des Ausstoßes von so genannten Treibhausgasen fest – darunter vor allem CO 2 , Methan und Fluorchlor-Kohlenwasserstoffe (FCKW). 4
In Deutschland sind vorerst nur ca. 2 .400 Anlagen von der Zertifizierung betroffen, vor allem große Feuerungsanlagen (größer 20 MW Feuerungswärmeleistung) sowie größere Anlagen der energieintensiven Sektoren (z.B. Stahlindustrie). 5 Diese emittieren derzeit 503 Millionen Tonnen
CO 2 pro Jahr, also mehr als in der zweiten Handelsperiode von den Zertifikaten
abgedeckt sein wird. 6 Folglich sehen sich die Anlagenbetreiber der Herausforderung gegenüber gestellt, ihre Emissionen zu überwachen und zu regulieren sowie Entscheidungen über die Nutzung der Zertifikate zu treffen.
1 Vgl. Richtlinie 2003/87/EG, 2003, Artikel 3.
2 Vgl. ZuG 2007 (Zuteilungsgesetz 2007, 2004), § 4 Abs. 2-3. 3 Vgl. Fickinger, N. (Kyoto-Protokoll, 2005), S. 12.
4 Vgl. o.V. (Emissionsrechtehandel für die unternehmerische Praxis, 2004), S. 5-8. 5 Vgl. TEHG (Gesetz über den Handel mit Berechtigungen zur Emission von Treibhausgasen, 2004), Anhang 1.
6 Vgl. o.V. (Netzintegration Windenergie , 2005), S. 3.
1
Die vorliegende Arbeit soll aufzeigen, wie Instrumente des strategischen Controlling zur Bewältigung dieser Herausforderung beitragen können. 7
Dabei soll d er Begriff „Emissions-Controlling“ allerdings zunächst durch einen globaleren ersetzt werden, da die Gefahr besteht, damit nur das Erfassen von Emissionswerten in Verbindung zu bringen – eine Aufgabe für das operative Controlling. Vielmehr werden die neuen Aufgaben, die der Emissionshandel mit sich bringt, in der Praxis häufig unter dem Begriff Emissionsmanagement zusammen gefasst. 8 Das Emissionsmanagement ist dabei nicht alleinige Aufgabe des Controlling, sondern eine Querschnittsfunktion über das ganze Unternehmen mit Schnittstellen u.a. zu Buchführung, Controlling, Rechtsabteilung, Investmentplanung, etc. 9
Abb. 1: Schnittstellen im Emissionsmanagement 10
7 Die Betrachtung beschränkt sich dabei auf direkt betroffene Unternehmen, gleichwohl die neue Gesetzeslage auch Veränderungsprozesse bei indirekt betroffenen Unternehmen (z.B. Herstellern emissions-reduzierender Technologie) bewirkt. 8 Vgl. z.B. o.V. (Ökonomischer Klimaschutz, 2004), S. 12. 9 Vgl. o.V. (Emissionsrechtehandel für die unternehmerische Praxis, 2004), S. 18. 10 Vgl. o.V. (Emissionsrechtehandel für die unternehmerische Praxis, 2004), S. 18.
2
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Nico Thom, 2005, "Emissions-Controlling" - eine neue Aufgabe für das strategische Controlling?, Munich, GRIN Publishing GmbH
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