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'LHQRUPDOH(QWZLFNOXQJGHU6SUDFKH 6SUDFKVFKZLHULJNHLWHQ 2.1 Die verzögerte Sprachentwicklung..........................................................................4 2.1.1 Verschiedene Formen von Sprachentwicklungsverzögerungen..............................4 2.2 Störungen der Sprachentwicklung...........................................................................5 2.2.1 Verschiedene Formen von Sprachstörungen...........................................................5 2.2.2 Mögliche Ursachen für eine Sprachentwicklungsverzögerung
bzw. Sprachstörung.................................................................................................6 2.2.3 Behandlungsmaßnahmen für Kinder mit Sprachschwierigkeiten...........................7
)DOOEHLVSLHO+DQV 3.1 Stottern: eine Sprachstörung....................................................................................9 3.2 Die Entwicklung vom „physiologischen“ zum „chronischen Stottern“..................9 3.2.1 Ursachen für die Sprachstörung „Stottern“...........................................................11 3.2.2 „Präventiv- Therapie“: Was Eltern tun können....................................................12
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema: Sprachstörungen, es handelt sich dabei, um eine Ausarbeitung über Störungen der Sprachbildung und Aussprache und ihre Ursachen.
In meinen Ausführungen gehe ich im 1. Teil zunächst auf die normale Sprachentwicklung ein, um im Zusammenhang damit den Aspekt der Sprachentwicklungsverzögerung zu kommentieren. Im 2. Teil, der auch den Hauptteil meiner Arbeit darstellt, widme ich mich
dem Punkt der Sprachstörungen Kommunikationsstörung, „Stottern“. Am Ende meiner Ausarbeitung erläutere ich die Ursachen und Therapiemöglichkeiten für stotternde Kinder. Der Grund für meine Entscheidung „Stottern“ als Schwerpunkt meiner Konzipierung auszuwählen ergab sich unter der Tatsache, dass „Stottern“ mit eine der am häufigst auftretenden Sprachstörungen ist, Stotterer machen etwa ein Prozent der Bevölkerung aus. Besonders interessieren mich dabei die Hintergründe dieser Sprachschwäche, also was für Unterschiede es gibt, welche Ursachen und daraus resultierend die dementsprechenden Therapiemöglichkeiten.
2
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Die ersten Lebensjahre sind eine bedeutungsvolle Zeit für die Sprachentwicklung des Kindes.
1
Bereits der erste ‚Reflexschrei’, „bei dem sich die Atmung auf die
Lungenatmung umstellt“, ist der Beginn dieser Entwicklung. Diese Schreie können verschiedene Bedeutungen haben, z.B. „Hunger- oder Schmerzschrei“, die oft nur die Mutter unterscheiden kann. 2 So beginnt mit der Geburt der zeitliche Ablauf der
Sprachentwicklung. Bis zum ca. 6. Monat produziert das Kind Sprache in Form von „lallen“, „gurren“ und „quietschen“. 3 In den folgenden 6 Monaten hat das Kind hörbar
Spaß daran diese Laute herzustellen, der sich in „längeren Lallmonologen“ äußert. Denn in dieser Phase hört das Kind sich selbst und probiert die Laute anderer zu imitieren. Nach und nach begreift es, dass Dinge bestimmte Namen haben und kann nach einem Gegenstand suchen, wenn man es fragt, (aber nur wenn dieses sich in seinem Blickfeld befindet). Im Alter von 1 - 1 ½ Jahren kann das Kind einfache Anweisungen verstehen und ihnen auch nachgehen . 4 Die Kindersprache entwickelt sich, z.B. „Wauwau“ oder
„Mimi“. Später kann das Kind sich bereits in „Einwortsätzen“ verständigen, z.B. „Mama“, „haben“. Bis zum 2. Lebensjahr ist das Kind in der Lage Verben und Adjektive zu verwenden und somit erweitert sich der „aktive Wortschatz“ bis zu 50 Wörtern. Ebenso treten die ersten Fragen auf, z.B. „Was ist das“? Das nächste Jahr ist durch die Bildung von Mehrwortsätzen charakterisiert, dabei können sogar Formen der Vergangenheit auftreten, wenn auch noch fehlerhaft. Das Sprachverständnis hat sich verbessert, es versteht Fragen und kann diese auch beantworten. Ca. mit 3 Jahren beherrscht das Kind auch die Anwendung von Personalpronomina und durch die schon fast immer glückende Umstellung von Verb und Subjekt können auch Fragen wie z.B. „Hast du geschlafen?“, gebildet werden. 5 Im Laufe des nächsten Jahres verbessert sich die Grammatik und die
1
Richter, E.: Wenn mein Kind anfängt zu stottern: Ratgeber für Eltern und Erzieher. 3., neubearb. Aufl.- München; Basel: E. Reinhardt, 1998, S. 17
2
Stengel, I.: Sprachschwierigkeiten bei Kindern: Früherkennung und Hilfe bei Sprachstörungen und verzögerter Entwicklung. 6. Aufl.- Stuttgart: Klett-cotta, 1990, S. 14
3
Wendlandt, W.: Sprachstörungen im Kindesalter: Materialien zur Früherkennung und Beratung. 3., aktual. und erw. Aufl.- Stuttgart; New York: Thieme, 1998, S. 20; Hinweis: bei den folgenden Altersbegrenzungen kann es zu individuellen Abweichungen kommen
4
Richter, E.: Wenn mein Kind anfängt zu stottern: Ratgeber für Eltern und Erzieher. 3., neubearb. Aufl.- München; Basel: E. Reinhardt, 1998, S. 20/21
5
Wendlandt, W.: Sprachstörungen im Kindesalter: Materialien zur Früherkennung und Beratung. 3., aktual. und erw. Aufl.- Stuttgart; New York: Thieme, 1998, S. 20/21
3
Aussprache zunehmend, z.B. können Doppelkonsonanten, Nebensätze, Vergangenheit,
Präpositionen etc. richtig angewandt werden. 6 In diesem Alter kann es zu
„entwicklungsbedingten Stottern“ kommen. Die Fragen häufen sich, speziell Fragen mit
„Warum“, „Wozu“ oder „Wohin“. Bis hin zum 6. Lebensjahr sollte das Kind fließend
sprechen können, d.h. vielschichtigere Sätze formulieren und seinen Namen nennen und
telefonieren können. 7
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Von einer verzögerten Sprachentwicklung spricht man, wenn das Sprachverhalten des
Kindes auffällig stark von der oben genannten „normalen“ Sprachentwicklung abweicht. 8
Die Entwicklung der Sprache erfolgt hier in den Gebieten des „Sprachverständnisses“, der
„Artikulation“, des „Wortschatzes“, und der „Grammatik“. Es erfolgt eine „zeitlich
verzögerte“ Sprachentwicklung. Im Gegensatz zur Sprachstörung kann diese in einem
relativ kurzen Zeitraum abgebaut werden. 9
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Anzeichen für eine Sprachentwicklungsverzögerung sind vor allem, dass das Kind sehr
spät anfängt zu schreien, zu lallen oder nur sehr wenig Laute von sich gibt. Nach ca. 6-8
Monaten hören sie sogar ganz auf Laute zu erzeugen. 10 Bei der Dyslalie, im allgemeinen
auch unter „Stammeln“ bekannt, liegt ein Defekt in der Artikulation vor. Manche Laute
werden weggelassen, unkorrekt ausgesprochen oder mit anderen Lauten vertauscht. Diese
Störung der Artikulation zählt man bis zum 5. Lebensjahr zum „Entwicklungsstammeln“
bzw. zum „physiologischen stammeln“. Dyslalie selbst lässt sich in weitere
symptomatische Gruppen einteilen.
Ich nenne nur wenige Untergruppen des Stammelns, da die Erläuterung dessen, den
Rahmen dieser Arbeit sprengen würden.
Zum einen gehört Sigmatismus (Lispeln) zum Stammeln. Bei dieser Störung geht es
besonders um die Laute „s“, „sch“, „ch“ und „z“, die durch das Anstoßen der Zunge an
die Zähne falsch ausgesprochen werden. Unter Rhotazismus versteht man die Unfähigkeit
den Laut „r“ zu formulieren. Beim Kappazismus wird das „k“ durch „t“ oder „d“
6 Hermann-Röttgen, M.: Unser Kind spricht nicht richtig: kindliche Sprachstörungen und ihre Ursachen. Stuttgart: TRIAS, 1997, S. 25 7 Richter, E.: Wenn mein Kind anfängt zu stottern: Ratgeber für Eltern und Erzieher. 3., neubearb. Aufl.- München, Basel: E. Reinhardt, 1998, S. 21 8 Ortner, A., Ortner, R.: Verhaltens- und Lernschwierigkeiten: Handbuch für die Grundschulpraxis. 3., unveränd. Aufl.- Weinheim; Basel: Belz, 1995, S. 241 9 Wendlandt, W.: Sprachstörungen im Kindesalter: Materialien zur Früherkennung und Beratung. 3., aktual. und erw. Aufl.- Stuttgart; New York: Thieme, 1998, S. 39 10 Wendlandt, W.: Sprachstörungen im Kindesalter: Materialien zur Früherkennung und Beratung. 3., aktual. und erw. Aufl.-
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Susanne Linsel, 2000, Störungen der Sprache, Munich, GRIN Publishing GmbH
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