II
Inhaltsverzeichnis
Literaturverzeichnis
A. Einführung 1
B. Einordnung des Bühnenbilds als Werk 1
I. Werk der bildenden Künste i.e.S. 2
1. Geistiger Inhalt 2
a) Geistiger Inhalt eines Werks im Allgemeinen 2
aa) Rechtsprechung 2
bb) Literatur 3
cc) Stellungnahme 3
b) Geistiger Inhalt des Bühnenbilds 3
2. Bestimmte Form 4
a) Bestimmte Form eines Werks im Allgemeinen 4
b) Bestimmte Form des Bühnenbilds/ der szenischen Anordnung 4
3. Individualität 5
a) Individualität eines Werks im Allgemeinen 5
aa) Abgrenzung Gemeingut/ schöpferische Leistung 6
bb) Neuheit 6
b) Individualität des Bühne nbilds 6
aa) Literatur 6
bb) Rechtsprechung 7
cc) Stellungnahme 8
4. Zwischenergebnis 9
II. Werk der angewandten Kunst 9
III. Werk der Baukunst 10
C. Spezielle Fragestellungen zur Urheberrechtefähigkeit des Bühnenbilds 11
I. Schutz des Entwurfs des Bühnenbilds 11
1. Schutz gem. § 2 Abs. 1 Nr. 4 UrhG 11
2. Schutz gem. § 2 Abs. 1 Nr. 7 UrhG 12
II. Schutz von Teilen des Bühnenbilds 12
D. Der Bühnenbildner als Inhaber des Urheberrechts 12
I. Der Bühnenbildner als selbständiger Mitarbeiter 13
1. Urheberpersönlichkeitsrechte 13
a) Veröffentlichungsrecht 13
b) Namensnennung 13
c) Entstellungs-/ Änderungsverbot 14
aa) Einwilligung des Urheberrechtsberechtigten 14
bb) Änderungen nach Treu und Glauben 15
cc) Konkurrenzen zwischen § 23 UrhG und § 39 UrhG 15
dd) Vernichtung 16
ee) Rückrufsrecht 16
2. Verwertungsrechte 16
a) Vervielfältigungsrecht 16
b) Verbreitungsrecht 17
aa) Das Bühnenbild und § 17 Abs. 2 UrhG 17
bb) Versteigerung von Bühnenbildern 18
c) Ausstellungsrecht 18
d) Vorführungsrecht 18
3. Sonstige Rechte 18
III
II. Der Bühnenbildner als unselbständiger/ angestellter Mitarbeiter 19
1. Pflichtwerke 19
2. Anbietungspflicht 19
3. Zeitpunkt der Übertragung der Nutzungsrechte 20
4. Urheberpersönlichkeitsrecht 21
5. Sonstige Rechte 23
6. Nutzungsrecht nach Beendigung des Dienst- oder Arbeitsverhältnis-
ses 24
E. Miturheberrecht des Bühnenbildners an der Inszenierung
24
F. Schlussbemerkung 25
IV
Literaturverzeichnis
I. Lehrbücher
Heker Harald G.
Der urheberrechtliche Schutz von Bühnenbild und Filmkulisse UFITA-Schriftenreihe, Band 90 (Hrsg.: Rehbinder Manfred), 1990 Zit.: Heker, Bühnenbild und Filmkulisse, S.
Kohler Josef
Urheberrecht an Schriftwerken und Verlagsrecht Stuttgart 1907 Zit.: Kohler. Urheberrecht, S.
ders.
Kunstwerkrecht Stuttgart 1908 Zit.: Kohler, Kunstwekrecht, S.
Kummer Max
Das urheberrechtlich schützbare Werk Bern 1968
Zit.: Kummer, Das urheberrechtlich schützbare Werk, S.
Kurz Hanns
Praxishandbuch Theaterrecht München 1999 Zit.: Kurz, Theaterrecht, Kap., Rn.
Larenz Karl/ Canaris Claus-Wilhelm
Methodenlehre der Rechtswissenschaft 5. Aufl., Berlin [u.a.] 2003 zit.: Larenz/Canaris, Methodenlehre, S.
V
Loewenheim Ulrich (Hrsg.)
Handbuch des Urheberrechts München 2003
Zit.: Loewenheim/Verf., Hdb UrhR, §, Rn.
Osterrieth Albert/ Marwitz Bruno
Das Urheberrecht an Werken der bildenden Kuenste und der Photographie
2. Aufl., Berlin 1929 zit.: Osterrieth/Marwitz, KUG, §, Ziff.
Rehbinder Manfred
Urheberrecht
13. Aufl., München 2004 zit.: Rehbinder, UrhR, Rn.
Schuberth Ottmar
Das Bühnenbild München 1955 Zit.: Schuberth, Bühnenbild, S.
Ulmer Eugen
Urheber- und Verlagsrecht
3. Aufl., Berlin, Heidelberg, New York 1980 zit.: Ulmer, UrhR, §, Ziff.
II. Aufsätze
Beier Friedrich-Karl
Der Schutz von Modeschöpfungen in Deutschland und Frankreich In: Auslands- und Internationaler Teil von Gewerblicher Rechtschutz und Urheberrecht 1955, S. 337ff. Zit.: Beier, GRUR Int. 1955, S.
VI
Elster Alexander
Formgebung und Ausdrucksmittel in ihrer Bedeutung für das Recht des Urhebers In: Archiv für Urheber-, Theater- und Filmrecht, Bd. 2, 1929, S. 595ff. Zit.: Elster, UFITA Bd. 2, 1929, S.
Gaul Dieter
Wechselwirkungen zwischen Urheberrecht und Arbeitsrecht, insbesondere Grenzfragen des Arbeitnehmererfindungsrechts In: Neue Juristische Wochenschrift 1961, S. 1509ff. Zit.: Gaul, NJW 1961, S.
Hodik Kurt H.
Die Urheberrechte des Bühnenbildners In: Film und Recht 1983, S. 298ff. Zit.: Hodik, FuR 1983, S.
Marwitz Bruno
Erweiterung oder Beschränkung des Kreises der urheberrechtlichen Geschützten In: Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht 1926, S. 373ff. Zit.: Marwitz, GRUR 1926, S.
Sack Rolf
Anmerkung zu BGH JZ 1986, S. 1014f. „Oberammergauer Passionsspiele I“ In: Juristenzeitung 1986, S. 1015ff. Zit.: Sack, JZ 1986, S.
Rehbinder Manfred
Bühnenbild und Urheberrecht
In: Festschrift zum 60. Geburtstag von Ulrich Uchtenhagen, UFITA-Schriftenreihe Bd. 75, S. 189ff.
Zit.: Rehbinder, UFITA-Schriftenreihe Bd. 75, S.
VII
ders.
Recht am Arbeitsergebnis und Urheberrecht
In: Archiv für Urheber-, Film-, Funk-, und Theaterrecht, Band 66 (1973), S. 125ff. Zit.: Rehbinder, UFITA Bd. 66 (1973), S.
Sack Rolf
Computerprogramme und Arbeitnehmer-Urheberrecht In: Betriebsberater 1991, S. 2165ff. Zit.: Sack, BB 1991, S.
Sahmer Heinz
Der Arbeitnehmer im Spiegel des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte In: Archiv für Urheber-, Film-, Funk-, und Theaterrecht, Band 21 (1956), S. 34ff. Zit.: Sahmer, UFITA 21 (1956), S.
Schricker Gerhard
Abschied von der Gestaltungshöhe im Urheberrecht?
In: Festschrift für Reinhold Kreile zum 65. Geburtstag „Wanderer zwischen Musik, Politik und Recht“, Baden- Baden 1994, S. 715ff. Zit.: Schricker, FS Kreile, S.
Westen Klaus
Zur urheberechtlichen Stellung des Wissenschaftlers im Arbeits- oder Dienstverhältnis nach deutschem Recht In: Juristische Rundschau 1967, S. 401ff. Zit.: Westen, JR 1967, S.
III. Kommentare
Dreyer Gunda/ Kotthoff Jost/ Meckel Astrid
Heidelberger Kommentar zum Urheberrecht Heidelberg 2004
Zit.: Dreyer/Kotthoff/Meckel, Bearb., HK UrhR, §, Rn.
VIII
Fromm Friedrich Karl (Begr.), Nordemann Wilhelm, Vinck Kai, Hertin Paul W. Urheberrecht
9. Aufl., Stuttgart 1998 zit.: Fromm/Nordemann, Bearb., UrhR, §, Rn.
Gamm Otto-Friedrich Frhr. v.
Urheberrechtsgesetz München 1968 Zit.: v. Gamm, UrhG, §, Rn.
Nicolini Käte/ Ahlberg Hartwig (Hrsg.)
Urheberrechtsgesetz
2. Aufl., München 2000 zit.: Möhring/Nicolini, Bearb., UrhG, §, Rn.
Richardi Reinhard/ Wlotzke Otfried (Hrsg.)
Münchener Handbuch zum Arbeitsrecht, Band 1
2. Aufl., München 2000 zit.: MünchHdb ArbR/ Bearb., §, Rn.
Schricker Gerhard (Hrsg.), Dietz Adolf
Urheberrecht
2. Aufl., München 1999 zit.: Schricker/ Verf., UrhR, §, Rn.
Der Begriff des Bühnenbilds ist sowohl relativ jung -er entstand erst Anfang des
20. Jahrhunderts-, als auch relativ verwirrend, da er sich mit seiner Entstehung so-fort selbst widerlegte: diese Zeit war geprägt von Reformbestrebungen, die schließlich eine Abkehr von der illusionistischen Kulissenmalerei hin zur beleuchteten Raumbühne bewirkten. Somit hörte der Bühnenmaler in dem Moment, als er zum Bühnenbildner wurde, auf ein Bild zu malen, sondern begann räumlich zu gestalten 1 .
Verglichen mit anderen deutschsprachigen Ländern ist die Problematisierung des Urheberrechts am Bühnenbild ein bislang rein nationales Phänomen: in der Schweiz und in Österreich hat dies weder die Literatur noch die Gerichte bewegt 2 . Im Folgenden soll zunächst die Frage diskutiert werden, ob das Bühnenbild bzw. der Entwurf hierzu ein „Werk“ i.S.d. Urheberrechts sein kann. Anschließend werden die Rechte des Bühnenbildners dargestellt und schließlich das Problem des Miturheberrechts an der Inszenierung kurz umrissen.
B. Einordnung des Bühnenbilds als Werk
Vor Inkrafttreten des Urhebergesetzes 1965 gab es für das Urheberrecht in Deutsch-land zwei verschiedene Gesetzesquellen: das „Gesetz betreffend das Urheberrecht an Werken der Literatur und der Tonkunst“ (LUG) und das „Gesetz betreffend das Urheberrecht an Werken der bildenden Künste und der Photographie“ (KUG). Be ide Gesetze zählten die ge schützten Werke enumerativ auf, wobei eine Legaldefinition des Begriffs „Werk“ nicht vorhanden war. Es blieb Rechtsprechung und Literatur überlassen, diesen Begriff auszufüllen 3 .
Nach h.M. 4 sollte dementsprechend ein Werk vorliegen, wenn es drei Grundvoraussetzungen erfüllt: es muss über einen geistigen Inhalt verfügen, in einer bestimmten Form vorliegen und über einen gewissen Grad an Individualität verfügen. Daran hat sich auch nach Inkrafttreten des Urhebergesetzes, welches in § 2 ebenfalls von „Werken“ spricht, nichts geändert 5 .
Zunächst soll aber geklärt werden, um welche Form eines geschützten Werkes i.S.v.
§ 2 UrhG es sich beim Bühnenbild handelt.
1 Schuberth, Bühnenbild, S. 134.
2 Hodik, Film und Recht, S. 298ff.
3 Fromm/Nordemann, Nordemann/Vinck, UrhR, § 2, Rn. 3.
4 Schricker/Loewenheim, UrhR, § 2, Rn. 10ff.; Fromm/Nordemann, Nordemann/Vinck, UrhR, § 2,
Anm. 9ff, der allerdings als zusätzliche Voraussetzung eine „persönliche Schöpfung“ verlangt.
5 Heker, Bühnenbild und Filmkulisse, S. 21.
Arbeit zitieren:
Andreas Patz, 2005, Das Urheberrecht am Bühnenbild - eine Darstellung der Problematik, München, GRIN Verlag GmbH
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