Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 2
2. Definition der Logopädie 3
3. Grundzüge der Gestaltung einer logopädischen Therapie 3
3.1 Die Vorübungen 5
3.2 Die Atemübungen 5
3.3 Die Hörfähigkeit 6
3.4 Der Spiegel als Artikulationshilfe 6
4. Verdeutlichung logopädischer Methoden am Fallbeispiel eines
stammelnden Kindes 7
5. Schlussbemerkung 8
6. Literaturverzeichnis 9
1
1. Einleitung
Das Problemfeld der Sprachstörungen ist ein weites, sehr ernst zu nehmendes Thema, da immer mehr Kinder bereits früh daran leiden. Ob die Ursachen mehr organisch bedingt sind, wie zum Beispiel durch Gaumenspalten, Zahnanomalien, schlechte Hörkapazität oder Hirnschäden, oder ob doch eher die psychischen und sozialen Aspekte wie die Trennung der Eltern, Probleme mit Familienangehörigen, mangelnde sprachliche Anregung oder zweisprachige Erziehung für die Störungen der Sprachentwicklung verantwortlich sind, bleibt umstritten. 1 Die Logopäden haben jedoch, das steht fest, immer mehr zu tun. 2 Ein bekanntes Zitat, welches den Grundgedanken der Logopädie verdeutlicht, stammt von Steven Pinker, welcher Psychologe an der Harvard Universität ist und eine Reihe von Büchern im Bezug auf Psychologie und Sprache veröffentlicht hat: 3
„Indem wir nichts weiter tun, als mit dem Mund Geräusche zu produzieren, können wir im Gehirn anderer Personen neue und präzise Gedankenkombinationen erzeugen. Diese Fähigkeit heißt Sprache. Sie kommt uns so selbstverständlich vor, daß wir nur allzu leicht vergessen, welch ein Wunder sie ist.“ 4
Aber was genau macht die Logopädie, wie wird sie definiert und mit welchen Methoden arbeitet sie? Mit diesen Fragen habe ich mich in meiner Hausarbeit näher auseinandergesetzt und die Grundzüge dieser Fragestellungen herausgearbeitet. Die Grundzüge umfassen die Definition von Logopädie, verschiedene grundsätzliche Aspekte für eine erfolgreiche Therapie und die Verdeutlichung spezieller logopädischer Therapiemethoden am Beispiel einer bekannten und weit verbreiteten Sprachstörung. In diesem Fall habe ich die Sprachstörung Dyslalie angebracht, da ich mich mit dem sogenannten Stammeln und Dysgrammatismus bereits bei meiner Präsentation beschäftigt habe. Durch den Aspekt der Präsentation, welche den Titel „Sprachstörungen bei Kindern“ trug, habe ich mich nicht nur für einzelne Therapiemethoden interessiert, sondern wollte mich allgemein mit den Grundzügen der Logopädie beschäftigen, was nun auch der Gegenstand meiner Hausarbeit darstellt.
1 http://home.t-online.de/home/H.-W.Becker/stoer/dyslalie.htm
2 www.Logopaedie.de
3 http://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_Pinker
4 Pinker, S.: Der Sprachinstinkt. Aus: www.logopaedie-krytzner.de
2
2. Definition der Logopädie
Logopädie ist die sogenannte Sprachheilkunde. Sie beschäftigt sich mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, deren Kommunikationsfähigkeiten beeinträchtigt sind. Behandelt werden alle Arten von Sprachstörungen. Die am häufigsten auftretenden Sprachstörungen sind das Stottern, das Lispeln, das Stammeln aber auch andere Formen von Stimm-, Sprech-, Sprach- und Hörstörungen. 5 Das Ziel der Logopädie ist es, die kommunikative Kompetenz betroffener Personen zu verbessern und vor allem auch ihre Benachteiligungen im privaten, beruflichen und auch im schulischen Leben zu vermindern. 6
3. Grundzüge der Gestaltung einer logopädischen Therapie
Bei jeder logopädischen Behandlung gibt es spezielle Linien, die jeder Logopäde auf seine eigene Art und Weise verfolgt und dabei immer bestimmte Formen verwendet eine Behandlung zu planen und daraufhin dann auch durchzuführen. Eine Person mit Sprachstörungen wird von dem behandelnden Hausarzt zu einem Logopäden überwiesen. Dort angekommen führt der Logopäde erst einmal ein langes und informatives Gespräch mit dem Patienten. Um die Therapie plane n zu können, muss der Therapeut erst einmal wissen, um welche Art von Sprachstörung es sich handelt, wie weit sie fortgeschritten ist und welche Ursachen ihr zugrunde liegen. Um das herauszufinden, macht der Logopädie mit dem Patienten verschiedene einfache Tests, wie zum Beispiel das Erkennen verschiedener Gegenstände auf Karten oder Bildern. Bei weiteren Gesprächen erhält der Therapeut Informationen, wie zum Beispiel in welchen häuslichen und familiären Verhältnissen der Patient lebt, welchem beruflichen Verhältnissen er ausgesetzt ist, bei jungen Patienten Informationen über den jeweiligen Entwicklungsstand, über den Kindergarten, die Schule, sowie über Einstellungen des Kindes zum Lernen, seine Möglichkeiten und Schwierigkeiten und über die Bereitschaft zum Überwinden von Schwierigkeiten. Anhand dessen entwirft er nun einen
individuellen Therapieplan für den Patienten. Jede Therapie muss individuell auf den Patienten abgestimmt sein, das heißt, die Störung und dessen Grad, die
5
www.lebenshilfe -nbg-land.de/content_einrichtungen/med_fachdienst/leistungen
6 www.schulheim-so.ch/hb_seiten/therapie
3
Arbeit zitieren:
Inga Hemmerling, 2004, Die Grundzüge der Logopädie, München, GRIN Verlag GmbH
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Einbetten
DOI
Sprachentwicklung beim Kind - Verlauf, Störung und deren pädagogische ...
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