I Gliederung
I Gliederung I
II Abkürzungsverzeichnis. II
III Symbolverzeichnis III
1 Einleitung 1
2 Eigenkapitalbasierte Entgeltformen 1
3 Reale Eigenkapitalinstrumente zur
Managementverg ütung 2
3.1 Belegschaftsaktien (Restricted Stock) 3
3.2 Aktienoptionen (Stock Options) 3
3.3 Wirtschaftliche Auswirkungen auf das ausgebende
Unternehmen 4
4 Bilanzierung realer Eigenkapitalinstrumente zur
Managementverg ütung nach IFRS 2 - Share-based
Payment 6
4.1 Anwendungsbereich 6
4.2 Ansatz 7
4.3 Bewertung 7
4.4 Beachtung von Vesting conditions 9
4.5 Zeitliche Verteilung des Aufwands 10
4.6 Veränderte Annahmen 11
4.7 Anhangangaben 12
5 Beispiele 12
6 Schluß 14
IV Literaturverzeichnis. IV
I
II Abkürzungsverzeichnis
APB: Accounting Principles Board BB: Betriebs-Berater (Zeitschrift) bzw.: beziehungsweise d.h.: das heißt DB: Der Betrieb (Zeitschrift) Diss.: Dissertation DStR: Deutsches Steuerrecht (Zeitschrift) evtl.: eventuell f: folgende FASB: Financial Accounting Standards Board Hrsg.: Herausgeber IASB: International Accounting Standards Board IASB F: Framework for the Preparation and Presentation of Financial Statements IASC: International Accounting Standards Committee IFRS: International Financial Reporting Standard(s) IFRS IG: Guidance on Implementing IFRS 2 Share-based Payment i.V.m.: in Verbindung mit JFB: Journal für Betriebswirtschaft (Zeitschrift) KoR: Zeitschrift für kapitalmarktorientierte Rechnungslegung (Zeitschrift) S.: Seite SFAS: Statement of Financial Accounting Standards Tab.: Tabelle
US-GAAP: United States Generally Accepted Accounting Principles Vgl.: Vergleiche WPg: Die Wirtschaftsprüfung (Zeitschrift) z.B.: zum Beispiel
II
III Symbolverzeichnis
Euro € % Prozent
III
1 Einleitung
Seit Beginn der 90er Jahre betrachten Unternehmen ihre Mitarbeiter nicht mehr nur als reinen Kostenfak-tor, sondern vielmehr als „Gewinnproduzenten“. Damit hat sich auch das Wesen der Vergütung vom Kostenbe-standteil zum Anreiz- und Steuerungsmechanismus g e-wandelt. 1 Im Zuge dieser Entwicklung treten zunehmend aktienkursbezogene Entlohnungselemente und die damit verbundenen Fragen zur bilanziellen Berücksichtigung auf. 2 Diese Arbeit konzentriert sich auf reale eigenkapitalbasierte Entgeltformen und ihre Bilanzierung im Abschluß nach IFRS.
2 Eigenkapitalbasierte Entgeltformen
Eigenkapitalbasierte Entgeltformen zeichnen sich in erster Linie dadurch aus, daß sich ihr Wert auf Basis des Aktienkurses ergibt. 3 Einerseits können mit ihrer Hilfe unternehmensfremde Dritte, wie z.B. Berater 4 , für Güter oder Dienstleistungen entlohnt werden, 5 andererseits dienen sie als Teil der Vergütung eigener Mitarbeiter, vor allem des Managements. 6 Unternehmens-
eigner erhalten durch sie die Möglichkeit, persönliche Ziele der begünstigten Führungskräfte mit dem eigenen Interesse an der Steigerung des Unternehmenswerts in Einklang zu bringen. 7 Dabei ist zwischen realen und virtuellen Instrumenten zu unterscheiden. 8 Bei realen Entgeltformen werden als Vergütung für die vom Unternehmen empfangenen Gegenleistungen tatsäch- 1 Vgl.Evers (1998), S. 55. Dies gilt für die letzten beiden Sätze.
2 Vgl. Küting/Dürr (2004), S. 609.
3 Vgl. Küting/Dürr (2004), S. 610.
4 Vgl. Pellens/Crasselt (2004), S. 113.
5 Vgl. Hasbargen/Stauske (2004), S. 1153.
6 Vgl. Bühner (1989), S. 2183. Dies bezieht sich auf den zweiten Halbsatz.
7 Vgl. Schildbach (2002), S. 237.
8 Vgl. Pellens/Crasselt (2004), Tab. 1, S. 113.
1
lich Eigenkapitaltitel gewährt. Beispiele für derartige Instrumente sind Belegschaftsaktien und Aktienoptionen, die nachfolgend näher beschrieben werden. 9 Virtuelle Entgeltformen sehen dagegen als Vergütung eine Zahlungsverpflichtung seitens der U nternehmung vor, deren Höhe von der Entwicklung der zugrundegelegten Anteile abhängt. Sie besitzen entweder Aktien-oder Optionscharakter. In erstgenannte Gruppe sind Phantom Stocks einzuordnen. 10 Durch die Zuteilung er-
hält der Begünstigte hierbei als Teil seines Gehalts virtuelle Aktien, deren Gegenwert sich mit dem Kursverlauf der echten Aktie positiv oder negativ entwickeln kann. Nach einer bestimmten Laufzeit wird der dann aktuelle Gegenwert vom Unternehmen ausgezahlt. 11 Der zweiten Gruppe sind Stock Appreciation Rights zuzuordnen. 12 Bei diesen virtuellen Optionen
hat der Empfänger Anspruch auf Barausgleich der Differenz zwischen dem Aktienkurs zum Ausübungszeitpunkt und dem vereinbarten Ausübungspreis, nicht jedoch das Recht, tatsächlich Aktien zu erwerben. 13
3 Reale Eigenkapitalinstrumente zur Managementvergütung
Auch reale Eigenkapitalinstrumente lassen sich in solche mit Aktiencharakter, zu denen die Belegschaftsaktien (Restricted Stock) zu zählen sind, und solche mit Optionscharakter, zu denen Aktienoptionen (Stock Options) gehören, unterscheiden. 14 Die Begünstigten werden direkt zu Gesellschaftern, bzw. erhalten das Optionsrecht auf spätere Beteiligung. 15
9 Vgl. Pellens/Crasselt (2004), S. 113. Dies gilt für die letzten beiden Sätze.
10 Vgl. Pellens/Crasselt (2004), S. 113. Dies gilt für die letzten drei Sätze.
11 Vgl. Pellens/Crasselt (1999), S. 766. Dies gilt für die letzten beiden Sätze.
12 Vgl. Pellens/Crasselt (2004), Tab. 1, S. 113.
13 Vgl. Schildbach (2002), S. 239 f.
14 Vgl. Pellens/Crasselt (2004), Tab. 1, S. 113.
15 Vgl. Pellens/Crasselt/Rockholtz (1998), S. 11 f.
2
Arbeit zitieren:
Ulli Papke, 2004, Reale Eigenkapitalinstrumente zur Managementvergütung gemäß IFRS 2 'Share-based Payment', München, GRIN Verlag GmbH
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