Aufgabenstellung
Thema 2: Prinzipien der Preisfestsetzung
Grundsätzlich unterscheidet die betriebswirtschaftliche Diskussion zwei Prinzipien der Preisfestsetzung: - Kostenorientierte Preisbindung
- Nachfrageorientierte Preisbildung.
Gehen Sie im Rahmen der Analyse auf beide Konzepte ein. Diskutieren Sie vor diesem Hintergrund u.a. die Begriffe Gewinnmarge, Solldeckungsbeitrag, Knappheitsrelation, Preisunter- und Preisobergrenze, retrograde Kalkulation. Welche Auswirkungen haben beide Konzepte auf diese Werte?
Was ist damit gemeint, wenn von einer Erfassung der Nutzeneinschätzung der Nachfrager gesprochen wird?
Analysieren Sie für welche Art von Gütern die Konzeptionen vorteilhaft bzw. nachteilig sind? Welche Aussagen sind hinsichtlich gewinnmaximaler Preisentscheidungen zu treffen?
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Inhaltsverzeichnis
1. Begriffsklärung Seite 5
1.1 Gewinnmarge Seite 5
1.2 Solldeckungsbeitrag Seite 5
1.3 Knappheitsrelation Seite 6
1.4 Preisunter- und Preisobergrenze Seite 6
1.5 Retrograde Kalkulation Seite 7
2. Die Prinzipien der Preisfestsetzung Seite 8
2.1 Die kostenorientierte Preisbildung Seite 8
2.2 Die nachfrageorientierte Preisbildung Seite 10
3. Die Anwendung im Ausbildungsunternehmen Seite 12
Literaturverzeichnis
Anhang
Abb. 1 Kalkulationsschema für die retrograde Kalkulation
Abb. 2 Kalkulationsschemen für die Zuschlagskalkulation
3
Abkürzungsverzeichnis
PU Preisuntergrenze PO Preisobergrenze
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1 Kalkulationsschema für die retrograde Kalkulation Abb. 2 Kalkulationsschemen für die Zuschlagskalkulation Abb. 3 Auszug aus einem Angebot für ein TK-System Abb. 4 Abbild einer Artikelmaske
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1. Begriffsklärung
In diesem Abschnitt möchte ich die Begriffe näher erläutern, welche im weiteren Verlauf der Arbeit von Bedeutung sind.
1.1 Gewinnmarge
Als Gewinnmarge bezeichnet man das prozentuale Verhältnis von Gewinn zum Umsatz eines Unternehmens 1 . Wenn ein Unternehmen beispielsweise einen Jahresumsatz von 10 Millionen Euro bei einem gleichzeitigen Gewinn von 1,5 Millionen Euro macht, hat es eine Gewinnmarge von 15 %. Man unterscheidet den Begriff in Brutto- und Nettogewinnmarge 2 . Während bei der Bruttogewinnmarge Steuern keine Berücksichtigung finden, werden bei der Nettogewinnmarge die Steuern vom Gewinn abgezogen. Die Gewinnmarge ist also eine wichtige Kennzahl für das Unternehmen. Aus ihr lässt sich auch der Standpunkt auf dem Markt ableiten. Während Marktführer oder Monopolisten eine hohe Gewinnmarge aufweisen, ist bei Markteinsteigern oder zweitrangigen Konkurrenten eher eine niedrige Marge vorzufinden. Die Firma Nokia, die in Europa Marktführer auf dem Mobiltelefonmarkt ist, hatte im März diesen Jahres beispielsweise eine Gewinnmarge von 20,7 %. Die Firma Ericsson, die auf demselben Markt eher eine zweitrangige Rolle einnimmt, kann im Gegenzug nur eine Gewinnmarge von 4,1 % aufweisen.
1.2 Solldeckungsbeitrag
Unter Solldeckungsbeitrag versteht man den Deckungsbeitrag, der sich aus der Differenz vom Preis eines Produktes oder einer Leistung und den variablen Kosten errechnet. Er „soll“ so hoch sein, daß die entstehenden variablen Kosten gedeckt werden. Des weiteren sollte man diesen Deckungsbeitrag und somit auch den Preis möglichst hoch halten um seine preispolitischen Möglichkeiten voll ausschöpfen zu können. Er ist also auch ein Instrument des Marketing.
1 vgl. http://onstock.inetwebserver.de/lexikon/?id=96
2 vgl. http://www.fool.de/schule/glossar/glossar4.htm
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Arbeit zitieren:
Sebastian Heyl, 2002, Prinzipien der Preisfestsetzung, München, GRIN Verlag GmbH
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