INHALTSVERZEICHNIS
1 EINLEITUNG 1
2 BEGRIFFE UNTER DEM GESICHTSPUNKT DES KAPITALMANGELS. 2
2.1 ARMUT 2
2.2 UNTERENTWICKLUNG 3
3 KAPITALBEDINGTE URSACHEN DER UNTERENTWI CKLUNG 4
3.1 KAPITALMANGEL 4
3.2 PRO-KOPF-EINKOMMEN UND BEVÖLKERUNGSWACHSTUM. 5
3.3 UNZUREICHENDE FINANZMÄRKTE 6
4 ANSÄTZE ZUR URSACHENBEKÄMPFUNG 7
4.1 IMPORTSUBSTITUTION UND EXPORTFÖRDERUNG. 7
4.2 LIBERALISIERUNG DES WARE-N UND KAPITALVERKEHRS 9
4.3 EXPORTERLÖSSTABILISIERUNG 10
4.4 FÖRDERUNG DER INVESTITIONSBEREITSCHAFT 11
4.5 VERSCHULDUNG 12
5 SCHLUSSWORT 13
LITERATURVERZEICHNIS 15
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
Aufl. Auflage bzw. beziehungsweise f. folgende Seite o.V. ohne Verfasser S. Seite sog. so genannt vgl. vergleiche z.B. zum Beispiel
FACHSPEZIFISCHES ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
GDI Gender Development Index HDI Human Development Index HPI Human Poverty Index LDC Least Developed Country PKE Pro-Kopf-Einkommen UNDP United Nations Development Program USA United States of America
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1. EINLEITUNG
Aufgrund der ungleichen Verteilung v on Kapital und Wohlstand zwischen den Industrie- und Entwicklungsländern befasst sich diese Arbeit mit den wichtige n Determinanten der kapitalbedingten Entwicklung vor dem Hintergrund der Armutsbekämpfung in Entwicklungsländern und untersucht deren U rsachen und Wirkungen.
Da es kein allgemeingültiges, für alle Entwicklungsländer anwendbares Konzept gibt, diese in kürzester Zeit zu den Industrieländern aufschließen zu lassen, werden einige Förderungsmöglichkeiten diskutiert, die allerdings nicht zwangsläufig zur Lösung der Entwicklungsproblematik in „armen“ Ländern führen.
Die vorliegende Arbeit hat demnach weder den Anspruch, eine abschließende Untersuchung aller Einflussfaktoren auf die Entwicklung der Länder aufzuzeigen, noch versucht sie, ein Patentrezept zur Entwicklungsförderung zu entwerfen. Vielmehr soll sie ein Verständnis für die vielfältigen und komplizierten, kapitalbedingten Faktoren vermitteln, die auf die Entwicklung eines Landes positiv oder negativ wirken können sowie zu nachhaltigen Überlegungen und Diskussionen anregen, um ein unvoreingenommenes Interesse für die Probleme von Entwicklungsländern zu wecken.
Zudem möchte ich auf die Problematik eingehen, was unter Entwicklung in Verbindung mit Kapital verstanden wird, und welche Methoden angewandt werden, um den Entwicklungsstand einzelner Länder anhand ihrer monetären Ausstattung zu messen und zu vergle ichen.
2
2 BEGRIFFE UNTER DEM GESICHTSPUNKT DES KAPITALMANGELS
2.1 ARMUT
Der Begriff Armut kann unter subjektiven und objektiven Gesichtspunkten gesehen, sowie in absolute und relative Armut unterteilt werden.
Unter subjektiver Armut wird das Empfinden der Betroffenen verstanden, die sich im Vergleich zu anderen Gruppen stark unterprivilegiert sehen und dies oftmals auch sind. Dies verdeutlicht das nachstehende Zitat: „Armut ist Erniedrigung; das Gefühl von anderen abhängig und gezwungen zu sein, Rohheit, Be leidigungen und Gleichgültigkeit zu ertragen, wenn wir Hilfe suchen.“ (Stimme eines Armen). 1 Objektive Armut ist an bestimmten messbaren oder vergleichbaren Tatsachen erkennbar, wie z.B. ein niedriges Pro-Kopf-Einkommen (PKE), schlechte medizinische Versorgung oder unzureichende Ernährung. Die absolute Armut analysiert das Einkommensniveau verschiedener gesellschaftlicher Gruppen in Verbindung zum physischen Existenzminimum, dem Betrag, welcher zum Überleben notwendig ist. 2 Es wird untersucht, in wieweit Arme in der Lage sind, ihren existentiellen Lebensbedarf z.B. an Lebensmitteln und medizinischer Versorgung, d.h. ihr Existenzminimum, aus eigener Kraft zu erwirtschaften.
Da der Versuch, eine bestimmte Armutsgrenze festzulegen, sich als sehr problematisch erweist, weil Armut vor dem jeweiligen wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Hintergrund sowie der jeweiligen Zeit gesehen werden muss, 3 gibt es noch den Begriff der relativen Armut. Dieses Konzept untersucht die zeitliche Entwicklung der wirtschaftlichen Armut anhand von bestimmten prozentualen Verhältnissen. 4 So kann ein in Deutschland lebender Bürger im Vergleich zu seinen Mitbürgern als relativ arm gesehen werden, wenn er aufgrund seiner finanziellen Mittel in den Bereichen Wohnen, Bildung, Gesundheit, Freizeit und Sozialprestige benachteiligt ist. Wäre die Person aber mit den gleichen finanziellen Mitteln in einem Entwicklungsland ansässig, würde er nicht als relativ arm gelten, da sie immer noch viel besser gestellt wäre, als die Mehrheit aller anderen Bewohner in dem jeweiligen Land.
1 vgl. Medienhandbuch (2002), S. 62.
2 vgl. Lachmann (2004), S. 36.
3 vgl. Brockhaus (1986), Band 2, Stichwort: Armut S. 131.
4 vgl. Lachmann (2004), S. 36.
Arbeit zitieren:
Christian Krauß, 2004, Kapitalbedingte Entwicklung - Alles nur Theorie?, München, GRIN Verlag GmbH
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