Inhalt
Einleitung Seite 2
1. Diktat-Praxis - wie sie gegenwärtig praktiziert wird und wie sie sein sollte Seite 3
2. Die Problematik des Diktierens Seite 6
3. Geübte und ungeübte Diktate Seite 8
4. Korrektur Seite 10
4.1 Korrektur durch den Schüler Seite 10
4.2 Fehlerzählung durch die Lehrkraft Seite 10
4.3 Fehlermarkierung und Diktatberichtigung Seite 11
5. Benotung Seite 13
5.1 Was wird beurteilt Seite 13
5.2 Wie wird benotet Seite 14
6. Kritik am Diktat Seite 16
6.1 Auswertung der Gruppenarbeit Seite 16
6.2 Argumente gegen das Prüfungsdiktat Seite 16
7. Gründe für die unveränderte Diktatpraxis Seite 19
7.1 Ursachen, die in den Anforderungen der Gesellschaft an die
Schule zu suchen sind Seite 19
7.2 Ursachen, die in den Anforderungen der alltäglichen
Unterrichtssituationen an die Lehrer begründet sind Seite 19
8. Alternativformen zum herkömmlichen Diktat Seite 21
8.1 Das Eigendiktat Seite 21
8.2 Das Partnerdiktat Seite 22
8.3 Das Zweistufendiktat Seite 23
9. Notwendige Forderungen und sinnvolle Möglichkeiten Seite 24
Schlusswort Seite 26
Literatur
1
Einleitung
Sehr oft erhalten Kinder immer noch allein durch herkömmliche Prüfungsdiktate eine Rückmeldung über ihre Rechtschreibleistungen und ihren Übungserfolg. Denn nach wie vor nimmt das Diktat im Rechtschreibunterricht einen großen Raum ein. Manchmal wird sogar der Rechtschreibunterricht mit „Diktatunterricht“ gleichgesetzt. 1
Schon seit 150 Jahren befassen sich Fachautoren auf kritische Art und Weise mit dem Diktat. 2 Sowohl die Vor- als auch die Nachteile des Diktats wurden in vielen Aufsätzen ausführlich dargestellt. Immer noch ist das Diktat ein Reizthema, bei dem die Meinungen extrem auseinander gehen. Doch trotz der teilweise vehementen Kritik am Diktat, konnte es bis heute noch nicht wirklich aus dem Unterricht verbannt werden. Warum dies so ist, soll unter anderem in dieser Arbeit näher erläutert werden.
Doch zunächst wird beschrieben, wie die Diktat-Praxis gegenwärtig in den meisten Fällen vonstatten geht und wie sie, im Gegensatz dazu, sein sollte. Anschließend werden die Probleme, die das Diktieren mit sich bringt, dargelegt. Danach wird, in Hinblick auf den Aspekt des Schwierigkeitsgrades, der Unterschied zwischen geübten und ungeübten Diktaten erläutert. Punkt vier und fünf widmen sich der Korrektur und der Benotung des Diktats. Dabei geht es um die Korrektur durch den Schüler, die Fehlerzählung durch die Lehrkraft und die Fehlermarkierung und Diktatberichtigung. Außerdem wird näher beleuchtet, was beurteilt und wie benotet wird. Bevor das Referat vorgetragen wurde, wurde in Gruppenarbeit nach Gründen gesucht, die gegen das Prüfungsdiktat sprechen. Viele der gefundenen Kritikpunkte können mithilfe der Fachliteratur bestätigt werden. Einige dieser Argumente werden in Punkt sechs aufgeführt. Wie bereits erwähnt, kommt das Diktat im Rechtschreibunterricht immer noch sehr häufig zum Einsatz. Punkt sieben befasst sich mit den Gründen dafür. Auf das herkömmliche Prüfungsdiktat sollte man möglichst verzichten, doch es sind bereits viele Alternativformen bekannt, die es sich lohnt, im Rechtschreibunterricht einzusetzen. Dazu gehören beispielsweise das Eigendiktat, das Partnerdiktat und das Zweistufendiktat. In Punkt neun werden notwendige Forderungen und sinnvolle Möglichkeiten hinsichtlich des Diktats vorgestellt. Abschließend wird anhand eines Praxisbeispiels gezeigt, wie man, auch mit Diktaten, selbstständig rechtschreiben üben kann. Dabei wird in erster Linie auf Alternativformen zum herkömmlichen Prüfungsdiktat zurückgegriffen.
1 Fix, Martin: Geschichte und Praxis des Diktats im Rechtschreibunterricht. Frankfurt/Main, 1994. S. 11
2 Fix, Martin: Geschichte und Praxis des Diktats im Rechtschreibunterricht. Frankfurt/Main, 1994. S. 11
2
1. Diktat-Praxis - wie sie gegenwärtig praktiziert wird und wie sie sein sollte
Wenn in der Praxis vom Diktat die Rede ist, ist damit in den allermeisten Fällen das Prüfungsdiktat und nicht das Übungsdiktat gemeint. Mit dem Prüfungsdiktat geht immer auch eine Benotung einher.
Sinnvoll könnte das Prüfungsdiktat nach Abschluss einer Lerneinheit eingesetzt werden, um damit festzustellen, wie sicher der behandelte Stoff von den Schülern beherrscht wird. In der Wirklichkeit sieht das meistens jedoch anders aus. Oft werden Diktattexte aus einem der folgenden Gründe ausgewählt: sie stehen zufällig in einem Sprachbuch bzw. in einer Diktatsammlung oder der Text enthält bestimmte Wörter, bei denen der zuvor behandelte Rechtschreibfall auftritt. Es handelt sich meist um einen den Schülern unbekannten Text, der aufgrund seiner Länge und den rechtschriftlichen Schwierigkeiten der Jahrgangsstufe als angemessen erscheint. Dabei wird nicht berücksichtigt, ob einzelne darin vorkommende Wörter von den Schülern bereits geschrieben wurden, ob alle auftretenden Rechtschreibphänomene bereits im Unterricht behandelt wurden und ob die Regeln bekannt sind, mithilfe derer man auf die Schreibung von bestimmten Wörtern schließen kann. Das heißt, dass die Lehrkraft in vielen Fällen etwas kontrolliert, was überhaupt noch nicht Gegenstand des Unterrichts war. Jedoch kann nur das geprüft und bewertet werden, was bereits durchgenommen und geübt wurde. 3
Bisher war immer nur von Textdiktaten die Rede. Doch es gibt auch Alternativen, wie Wort- oder Satzdiktate.
Vornehmlich wird in Rechtschreibmaterialien an Wörtern und Sätzen geübt. Für Satzdiktate spricht, dass Sätze kurze Einheiten darstellen. Diese können ohne künstliche Intonation und Pausen diktiert werden (vgl. auch Punkt 2). Zudem verfügen Sätze über keine kontextuellen Elemente. Wenn es also um die Einbettung der Wörter in Sätze geht (beispielsweise bei Wörtern in flektierten Formen oder bei der Groß- und Kleinschreibung) dann stellen Satzdiktate eine gute Alternative zu den üblichen Textdiktaten her. Wenn nur die Wortschreibung überprüft werden soll, wie z.B. beim Dehnungs-h, können durchaus auch nur Wortdiktate eingesetzt werden.
Wenn Texte diktiert werden, sollten diese aus den Alltagssituationen der Kinder stammen. Menzel erwähnt in seinem Aufsatz „Diktieren und Diktiertes aufschreiben“ die Anregung seines Schulrates: „Schauen Sie mit den Kindern aus dem Fenster; lassen Sie sie beschreiben, erzählen, was sie sehen; schreiben Sie es dann gemeinsam mit den Kindern an der Tafel auf - und gestalten Sie daraus mit ihnen Diktate. Diktattexte müssen von Kindern für Kinder gemacht sein!“ 4 Zudem sollte darauf geachtet werden, dass es sich um sachliche Texte handelt. Poetische und spannende Texte lenken Kinder leicht ab. Das kann man aus mehreren Kinderaussagen ableiten: „Wenn es ein sachlicher Text ist, konzentriere ich mich auf das, was ich schreibe. Bei lustigen Texten auf den Inhalt.“, „Wenn es
witzige Geschichten sind, passe ich nicht auf.“ 5
3 Greil, Josef: Rechtschreiben in der Grundschule. Basisüberlegungen - Wertung bisheriger Bemühungen - Unterrichtsmodelle. Donauwörth, 1989 3 . S. 182f
4 Menzel, Wolfgang: Diktieren und Diktiertes aufschreiben. In: PRAXIS DEUTSCH 142/1997. S. 25
5 Menzel, Wolfgang: Diktieren und Diktiertes aufschreiben. In: PRAXIS DEUTSCH 142/1997. S. 25
3
In der Praxis werden diese Kriterien meist wenig oder nicht beachtet. Oft werden die Texte, wie bereits erwähnt, aus Diktatbüchern genommen. Diese Texte stehen dann natürlich in keinem Bezug zum vorausgegangenen Unterricht. 6 Wie die Diktat-Praxis vor sich gehen sollte, beschreibt Bartnitzky in seinem Aufsatz „Diktate und Zensuren - Hilfen und Behelfe für ein leidiges Praxisproblem“. Der Weg bis hin zum zensierten Diktat vollzieht sich in verschiedenen Etappen: 7
Etappe 1: Unterrichtsziele festlegen
- Sollen bereits eingeführte Wörter geübt werden oder geht es um neue Grundwortschatzwörter, die in verschiedenen Sinnzusammenhängen angewendet werden sollen?
- Geht es um die Erfassung bestimmter Regelungen und um Transferleistungen? (Großschreibung, Zeichensetzung, Silbentrennung,...)
- Soll die Selbstständigkeit erweitert werden? (Nachschlagen, Fehlerkorrektur, Selbst- und Fremdkontrolle) Dabei wird auf eine Differenzierung nicht verzichtet werden können. Beispielsweise sollen rechtschreibschwache Schüler auf den zahlenmäßig begrenzten Grundwortschatz hin gefördert werden, wohingegen die anderen Schüler weiteres Wortmaterial schreiben und üben sollen.
Etappe 2: Unterrichten
Der Unterricht wird nun an den Zielen ausgerichtet durchgeführt. Beachtet werden muss, dass schwache Schüler mehr Lernzeit, mehr Lehrerhilfe und anderes Übungsmaterial benötigen.
- Wichtig ist die regelmäßige Rechtschreibarbeit, denn nur so kann erfolgreiche Arbeit gewährleistet werden: tägliches Schreiben in sinnvollen Verwendungssituationen, Gewinnen von Wortmaterial, regelmäßige Selbstkontrolle.
- ABC-Hefte oder Karteikarten, um die Grundwortschatzwörter zu sammeln.
- Differenziertes und weitgehend selbstständiges Üben (eigene Rechtschreibkartei).
- Durch feste Regelungen (Übungsstunde, Arbeit nach Wochenplan) hat die Lehrkraft Zeit, mit einzelnen Kindern konzentriert zu üben.
Etappe 3: Leistungen feststellen
Durch Beobachtung im Unterricht werden Leistungsstand, Fortschritte und Schwierigkeiten festgestellt. Diese Beobachtungen werden durch schriftliche Lernkontrollen ergänzt.
Ein Text, ein Lückentext oder eine Wörterliste werden konzipiert. Als Basis dafür dienen die festgelegten Ziele, die Erfahrungen und Beobachtungen im Unterricht und die tatsächliche Leistungsfähigkeit der Schüler. Schriftliche Lernkontrollen können für eine Gruppe der Schüler, für alle Schüler (aber mit differenzierten Teilen: erster, leichter Teil, den alle Schüler mitschreiben und ein zweiter,
6 Menzel, Wolfgang: Diktieren und Diktiertes aufschreiben. In: PRAXIS DEUTSCH 142/1997. S. 25
7 Bartnitzky, Horst: Diktate und Zensuren - Hilfen und Behelfe für ein leidiges Praxisproblem. In: Naegele / Valtin (Hrsg.): Rechtschreibunterricht in den Klassen 1-6. Grundlagen, Erfahrungen, Materialien. Frankfurt/Main 1994. S. 89
4
schwerer Teil, den nur einige Schüler mitschreiben) oder für alle Schüler gleich erstellt werden.
Die Lehrkraft muss zunächst feststellen, wie viel der Schüler geleistet hat und dann, wie viel davon falsch ist und was daran falsch ist. Die Fehler können auf unterschiedliche Art und Weise markiert werden (Korrektur, Fehlermarkierung am Rand) (siehe auch Punkt 4).
Etappe 4: Leistungen beurteilen
Hier ergeben sich ganz konkrete Zahlenwerte: x Wörter wurden richtig geschrieben und y Wörter wurden falsch geschrieben. Es gilt nun, die Leistungen pädagogisch zu beurteilen. Dazu können die individuellen Anstrengungen bzw. Lässigkeiten hervorgehoben werden, die Lehrkraft kann ermutigen oder Ansporn aussprechen (siehe auch Punkt 5).
5
2. Die Problematik des Diktierens
Riehme ermahnt den Lehrer, dass er „beim Diktieren stets so spricht, wie es die Schüler auch sonst von ihm gewöhnt sind: in natürlichem Sprechton und mit normaler hochlautender Aussprache. (...) Jedes unnatürliche, von der gewohnten Sprechweise des Lehrers abweichende Diktieren beeinträchtigt das Resultat der Rechtschreibleistungen der Schüler.“ 8
Leider wird dieser Forderung in der Praxis nur in den wenigsten Fällen nachgegangen. Beim Diktieren wird der Redeprozess verfälscht und zwar insbesondere durch die Dehnung und das Einschieben von Pausen. 9 Die verschiedenen Möglichkeiten des Diktierens sollen nun anhand eines Beispielsatzes aufgezeigt werden. 10
Beispielsatz:
„Sie sah / einen hellen Blitz / und ist gleich wieder / ins Haus / hineingerannt.“
Dieser Satz steht in einem Diktattext für das 5. Schuljahr. Der Satz wird von der Lehrkraft zuerst einmal vorgelesen, so dass der Sinn verstanden werden kann. Für das anschließende Diktieren stehen drei Möglichkeiten zur Verfügung:
1. Möglichkeit
Der Satz wird Wort für Wort so langsam und gedehnt gesprochen, dass er von den Kindern mitgeschrieben werden kann. Zwischen den Wörtern werden möglicherweise noch Pausen eingefügt.
2. Möglichkeit
Der Satz wird in einzelne Sinneinheiten zerlegt, die ohne Tempoverzögerung gesprochen werden. Zwischen den Sinneinheiten werden deutliche Pausen gemacht (siehe Pausenzeichen) und jede Sinneinheit wird ein- bis zweimal wiederholt.
3. Möglichkeit
Der ganze Satz wird in normaler Intonation vorgelesen, d.h. ohne dass einzelne Wörter gedehnt werden und ohne unnatürliche Pausen. Der Satz wird mehrere Male wiederholt. Da es sich um einen längeren Satz handelt, kann er in zwei Teile zerlegt werden (bis vor „und“). Kürzere Sätze können ohne Unterbrechung diktiert werden.
Das Diktatschreiben besteht aus einem Wechselspiel folgender Tätigkeiten: hören, denken (assoziieren, reflektieren, Analogien bilden), empfinden (Unruhe bei Unsicherheit), ablesen von den Lippen des Diktierenden, niederschreiben (eventuell mit feinmuskulären Verkrampfungen, Händeausschütteln), wieder lesen und in vielen Fällen korrigieren. Das muss alles synchron bzw. in sehr kurzen Zeitabständen vonstatten gehen.
8 Riehme, Joachim: Probleme und Methoden des Rechtschreibunterrichts. Berlin 1974. S. 164f
9 Ossner, Jakob: Wozu Diktate? In: DISKUSSION DEUTSCH 117 / 1991. S. 53f
10 Menzel, Wolfgang: Diktieren und Diktiertes aufschreiben. In: PRAXIS DEUTSCH 142 / 1997. S. 18ff
6
Arbeit zitieren:
Christine Erdel, 2004, Die Problematik des Schreibens von Diktaten, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Erarbeitung der Flächeninhaltsformel des Rechtecks durch Auslegen mit ...
Unterrichtsentwurf, 18 Seiten
Neutestamentliche Exegese zur Perikope Markus 4, 1-9
Theologie - Biblische Theologie
Hausarbeit, 22 Seiten
Differenzierung im Unterricht unter besonderer Berücksichtigung des Pr...
Pädagogik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden
Zwischenprüfungsarbeit, 40 Seiten
Handlungs- und produktionsorientierter Umgang mit Gedichten - Dargeste...
Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft
Examensarbeit, 56 Seiten
Inkarnation als Repräsentation Gottes - Denkmodelle der Christologie
Theologie - Systematische Theologie
Seminararbeit, 12 Seiten
Emil und die Detektive - Handelnder Umgang mit dem Roman für Kinder ...
Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft
Unterrichtsentwurf, 7 Seiten
Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht
Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft
Hausarbeit (Hauptseminar), 28 Seiten
Das Gesicht des Unsichtbaren. Zur Transparenz des Faktischen im Johann...
Theologie - Biblische Theologie
Hausarbeit (Hauptseminar), 101 Seiten
Ausführlicher Unterrichtsentwurf nach Klafki: Substantivierung von Ver...
Deutsch - Deutsch als Fremdsprache / Zweitsprache
Unterrichtsentwurf, 30 Seiten
Christine Erdel hat den Text Die Problematik des Schreibens von Diktaten veröffentlicht
Christine Erdel hat einen neuen Text hochgeladen
Rechtschreibung und Rechtschreibunterricht. Handbuch
Können - Lehren - Lernen. Eine...
Gerhard Augst, Mechthild Dehn
RICHTIG üben - Diktate richtig schreiben 3. Klasse - Cornelsen Scripto...
Dorothee Raab, Bernhard Mark, Karin Schliehe, Eva Wagendristel
RICHTIG üben - Diktate richtig schreiben 4. Klasse - Cornelsen Scripto...
Dorothee Raab, Bernhard Mark, Karin Schliehe, Eva Wagendristel
Zentrale Prüfung 2012 Englisch 10. Klasse. Gesamtschule GK / Hauptschu...
Mit der aktuellen Prüfung. Hau...
Topfit für die Prüfung - Englisch. Abschluss 9. Klasse. (Ausgabe Haupt...
(Ausgabe Hauptschule Süd)
0 Kommentare