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"Rap is not music per se. Rap is vocal culture." - Chuck D.

Titel: "Rap is not music per se. Rap is vocal culture." - Chuck D.

Hausarbeit , 2005 , 19 Seiten , Note: sehr gut (1)

Autor:in: Miriam Hassan (Autor:in)

Musik - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Rap hat sich vom Sprachrohr, vom Medium der afro-amerikanischen „Ghetto-Kids“ zu einer der bedeutendsten und kommerziell erfolgreichsten Jugendkulturen weltweit entwickelt. Längst sind Rapper erfolgreiche Geschäftsleute geworden, wobei der Ghetto-Ursprung nie verleugnet, im Gegenteil, meist sogar in unerschöpflicher Weise hervorgehoben wird, um sich Respekt und vor allem „Street Credibility“ (Glaubwürdigkeit) zu verschaffen. Die Hip Hop-Kultur, all das, was Rap umgibt, von Lifestyle und Mode bis hin zu Lebensphilosophien und politischem Bewusstsein, bietet Identifikationsmöglichkeiten und Gemeinschaftssinn für eine Generation, der die politischen Führungspersönlichkeiten abhanden gekommen sind.
Rap zog in den achtziger Jahren aus, die Welt zu erobern. In den Neunzigern wurde der Devise „Crossover“ gefolgt, Rap vermischte sich mit Soul, Rhythm and Blues und sogar Heavy Metal und wurde so zum kommerziell erfolgreichsten Musikgenre. Dem Phänomen Hip Hop wurden noch mehr Facetten hinzugefügt, und längst ist die Hip Hop-Kultur kein afro-amerikanisches Phänomen mehr, sondern vielmehr „the CNN for young people all over the world.“
Seine Ursprünge jedoch, die politische und soziale Relevanz, findet der Rap in den Ghettos der amerikanischen Großstädte und in der vocal culture der afro-amerikanischen Bevölkerung.
In dieser Arbeit möchte ich die Vorläufer des Rap aufzeigen und auf seine Entwicklung zu einer eigenständigen und einflussreichen Kultur mit ihrem Facettenreichtum und ihrer Wirkung eingehen. Hierbei möchte ich besonderes Augenmerk auf das Entstehen einer Untergattung des Rap, den sogenannten „Message Rap,“ richten und versuchen, seine Themen und Motivation darzulegen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ursprünge und Entwicklung des Rap und der Hip Hop-Kultur

2.1 Vorläufer des Rap

2.2. Geburt des Rap als Genre

3. Raparten

3.1. Das Aufkommen des Message Rap

3.2. Islamischer Rap und die “Nation of Islam”

3.3. Gangsta Rap

3.4. Politischer Message Rap

4. Fazit

5. Bibliographie

6. Anhang

6.1. “The Message” von Grandmaster Flash

6.2. “Fight the Power” von Public Enemy

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung des Rap als kulturelles Phänomen sowie dessen Aufstieg zu einer der einflussreichsten Ausdrucksformen der afro-amerikanischen Gesellschaft, mit besonderem Fokus auf die Entstehung und Bedeutung des sogenannten „Message Rap“ als sozial- und gesellschaftskritisches Medium.

  • Historische Wurzeln von Rap und Hip Hop in der afro-amerikanischen Oral Culture.
  • Entwicklung des Rap als eigenständige Musikgattung und Subkultur.
  • Differenzierung verschiedener Rap-Strömungen, insbesondere des Message Rap.
  • Analyse der sozio-politischen Wirkung von Rap-Texten am Beispiel von Grandmaster Flash und Public Enemy.

Auszug aus dem Buch

3.1 Das Aufkommen des Message Rap

“what always gave rap a leg up on other music was the anger in it, but the anger was always directed at other rappers (…). When we came along, we decided to direct our anger at something real… the government and the people who were responsible for what was happening in society.” (Chuck D.)

Message Rap findet seinen künstlerischen Ursprung in der schon eingangs erwähnten Poesie der Sechziger, in der sozio-politische Themen speziell der afro-amerikanischen Gesellschaft behandelt wurden. Auch die Tradition der Radio-DJs und das sogenannte „Signifying“ wirkten im Besonderen auf die Entwicklung des Message Rap ein. Motiviert ist der Message Rap von seinen sozialen Wurzeln, den Lebensumständen der oft arbeitslosen, politisch machtlosen, afro-amerikanischen urbanen Jugend.

Obwohl Message Rap nur einen relativ kleinen Teil des Genres darstellte, hatte er doch großen Einfluss. In einer Zeit geringer politischer Bewegungsmöglichkeiten von Seiten der schwarzen Jugend verstand er sich als Sprachrohr dieser von der amerikanischen Gesellschaft marginalisierten Gruppe, „attempting to create a sense of order out of the mayhem and disorder of contemporary urban life.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung des Rap als globale Jugendkultur ein und skizziert das Ziel, die Entwicklung des „Message Rap“ sowie dessen sozio-politische Motivation zu untersuchen.

2. Ursprünge und Entwicklung des Rap und der Hip Hop-Kultur: Dieses Kapitel beleuchtet die Wurzeln des Rap in der afro-amerikanischen Oral Culture sowie die Entstehung der Hip Hop-Kultur in der New Yorker South Bronx der 1970er Jahre.

3. Raparten: In diesem Hauptteil werden verschiedene Untergattungen wie der islamisch geprägte Rap, Gangsta Rap und der politische Message Rap detailliert analysiert.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Rap trotz kommerzieller Einflüsse als wichtiges Stimmungsbarometer und Sprachrohr für politisch Unterrepräsentierte bestehen bleibt.

5. Bibliographie: Das Verzeichnis listet die verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Literatur zur Arbeit auf.

6. Anhang: Der Anhang enthält die vollständigen Songtexte von „The Message“ und „Fight the Power“ als Referenzmaterial.

Schlüsselwörter

Rap, Hip Hop-Kultur, Message Rap, Afro-Amerikanische Erfahrung, Oral Culture, Gangsta Rap, Politisches Bewusstsein, Soziale Identität, Subkultur, Grandmaster Flash, Public Enemy, Marginalisierung, Ghetto-Leben, Empowerment.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung des Rap von seinen Ursprüngen als Teil der afro-amerikanischen Oral Culture bis hin zu seiner Etablierung als einflussreiches, gesellschaftskritisches Medium, dem sogenannten „Message Rap“.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die soziale Relevanz von Rap-Musik, die Verbindung zur Hip Hop-Kultur, die Bedeutung politischer Botschaften in der Musik sowie die Auswirkungen des sozio-ökonomischen Umfelds auf die afro-amerikanische Jugend.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, die Entwicklung einer eigenständigen, einflussreichen Kultur aufzuzeigen und die Themen sowie die Motivationen innerhalb der Untergattung des „Message Rap“ darzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturgestützte Analyse durchgeführt, die musikwissenschaftliche und soziologische Ansätze kombiniert, um die kulturellen und politischen Kontexte des Rap zu verstehen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Genre-Entwicklung sowie eine tiefgehende Analyse spezifischer Richtungen, insbesondere des islamisch geprägten Rap, des Gangsta Rap und des explizit politischen Message Rap.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird vor allem durch Begriffe wie Rap, Hip Hop-Kultur, Message Rap, afro-amerikanische Identität, soziale Marginalisierung und politisches Sendungsbewusstsein definiert.

Warum wird dem „Message Rap“ eine besondere Rolle zugeschrieben?

Im Gegensatz zu rein kommerziell ausgerichteten Strömungen verstand sich der Message Rap als Sprachrohr für marginalisierte Jugendliche und versuchte, soziale Missstände aktiv zu thematisieren.

Inwiefern beeinflussten Grandmaster Flash und Public Enemy die politische Dimension des Rap?

Beide Künstler bzw. Gruppen nutzten Rap-Texte, um das Leben im Ghetto, Polizeibrutalität und systemische Ungerechtigkeiten sichtbar zu machen und so ein Bewusstsein für politische und soziale Themen in der Jugendkultur zu schaffen.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
"Rap is not music per se. Rap is vocal culture." - Chuck D.
Hochschule
Universität Hamburg
Veranstaltung
"The Afro-American Experience"
Note
sehr gut (1)
Autor
Miriam Hassan (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
19
Katalognummer
V36820
ISBN (eBook)
9783638363440
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Chuck Afro-American Experience
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Miriam Hassan (Autor:in), 2005, "Rap is not music per se. Rap is vocal culture." - Chuck D., München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/36820
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Leseprobe aus  19  Seiten
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