Fachhochschule Hof
Corporate Identity
von
Silke Jena
Gliederung
1 Unternehmens-Persönlichkeit S. 1
2 Unternehmens-Verhalten S. 2
3 Unternehmens-Erscheinungsbild S. 3
4 Unternehmens-Kommunikation S. 5
5 Entstehung
5.1 Traditionelle Periode S. 6
5.2 Marken-Periode S. 6
5.3 Design-Periode S. 7
5.4 Image-Periode S. 7
5.5 Strategie-Periode S. 7
6 Ziele S. 8
7 Umsetzung S. 9
8 Möglichkeiten und Chancen S. 10
9 Grenzen S. 11
10 Literaturverzeichnis S. 11
[...] Seiten 17 bis 33 Power-Point-Präsentation
1. Unternehmens-Persönlichkeit
Die Unternehmenspersönlichkeit bildet den Mittelpunkt des so genannten Identitäts-Mix. Sie ist eine dynamische Größe wie die menschliche Persönlichkeit, d.h. dass sie sich im Laufe ihrer Existenz immer wieder verändert u. weiterentwickelt.
Es gibt auch noch weitere Parallelen zum Menschen, weil man Unternehmen menschliche Eigenschaften zuschreiben kann. So spricht man von einigen Unternehmen z. B. als cool, jung, unkonventionell, usw. Die jeweilige Unternehmens-Persönlichkeit muss dem Unternehmen zuerst bekannt sein, bevor es nach außen vermitteln kann, wer es ist und was es will. Nur wenn die eigene Persönlichkeit richtig erkannt wurde, wird die Darstellung nach außen auch glaubhaft vermittelt.1
Die Bestimmung der Unternehmens-Persönlichkeit kann beispielsweise wie unten aufgeführt erfolgen:
Hier steht die Frage nach der Kernkompetenz des Unternehmens zur Debatte. Was hat den Erfolg des Unternehmens bewirkt? Gibt es Alleinstellungsmerkmale, über die nur das Unternehmen und sonst kein anders verfügt?
Weiterhin müssen Corporate Identity und Corporate Image unterschieden werden:
2. Unternehmens-Verhalten
Das Unternehmensverhalten ist das sichtbar gelebte Wertesystem eines Unternehmens. Dieses kommt zum Beispiel zum Ausdruck
Das Unternehmensverhalten stellt eine kritische Größe dar, weil es nur sehr schwer beeinflusst werden kann, ist aber gleichzeitig auch das wichtigste und wirksamste Instrument der Corporate Identity.
Von einer kritischen Größe spricht man auch deshalb, weil es die persönliche Beteiligung ALLER voraussetzt und weil die Umsetzung oft sehr langwierig ist.
Es gibt aber auch Möglichkeiten zur Verwirklichung des so genannten Corporate Behavior:
Nur wenn die Führungskräfte die Unternehmens-Philosophie ihren Mitarbeitern täglich vormachen und vorleben, werden sich die Mitarbeiter auch danach richten.
3. Unternehmens-Erscheinungsbild
Das Unternehmens-Erscheinungsbild wird als Corporate Design bezeichnet. Dabei fallen einem spontan einige Untenehmen ein, die sich durch ein spezielles Produkt-Design oder eine auffallende Gebäude-Architektur hervorheben (Beispiele: Ariel, AUDI, Aral, Shell, etc.)
Durch dieses aggressive Auftreten nach außen wird die Unverwechselbarkeit durch ein individuelles und attraktives Erscheinungsbild garantiert. Alle Unternehmen, die ihr Corporate Design nach außen bekannt gemacht haben, sind durch eine bestimmte Farbkombination unverwechselbar geworden, z. B. Marlborough durch die Farbe rot und weiß.
[...]
1 vgl.: Herbst, Dieter: Corporate Identity, 2. Aufl. , Berlin 2003, S. 12
2 vgl.: Herbst, Dieter: Corporate Identity, 2. Aufl. , Berlin 2003, S. 22f.
3 vgl.: Regenthal, Gerhard: Corporate Identity – Luxus oder Notwendigkeit, Wiesbaden 1997, S. 34
4 vgl.: Regenthal, Gerhard: Corporate Identity – Luxus oder Notwendigkeit, Wiesbaden 1997, S. 52ff.
Arbeit zitieren:
Silke Jena, 2004, Kurzer Überblick zur Corporate Identity, München, GRIN Verlag GmbH
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