Inhalt___________________________________________________________
A Einleitung
B Verbraucherschutzvorschriften im deutschen Recht
I. Informationspflichten online
1. Informationen auf der Website
a) Allgemeine Informationspflichten bei Telediensten, § 6 TDG
(1 ) Diensteanbieter von geschäftsmäßigen Telediensten
(2 ) Die Informationspflichten nach § 6 TDG im Einzelnen
(3 ) Position der Informationen auf der Website
b) Allgemeine Informationspflichten bei Mediendiensten, § 10 MDStV
(1 ) Abgrenzung Teledienste - Mediendienste
(2 ) Informationspflichten bei Mediendiensten
2. Angaben in e-Mails
a) Angaben auf Geschäftsbriefen
b) Werbung, § 7 TDG
3. Angaben bei Angeboten
a) Preisangaben
b) Preisnachlässe und kostenlose Leistungen, § 7 TDG
4. Angaben beim Vertragsschluss
a) Allgemeine Angaben
(1 ) § 312e BGB
(2 ) BGB-InfoV
b) Angaben beim Fernabsatz an Verbraucher
(1 ) Vor Vertragsschluss
(2 ) Nach Vertragschluss
5. Andere zur Informa tion verpflichtende Normen (UStG, BDSG, UWG)
II. Die Einbeziehung von AGB im e-Commerce
1. Ausdrücklicher Hinweis auf die AGB gemäß § 305 II Nr. 1 BGB
2. Möglichkeit zumutbarer Kenntnisnahme gemäß § 305 II Nr. 2 BGB
3. Einbeziehung von AGB in fremder Sprache
4. Sonderregelungen für den b2b-Bereich
III. Fernabsatzrecht
1. Originärer Anwendungsbereich
2. Ausnahmen vom Anwendungsbereich
3. Ausnahmen vom Widerrufsrecht
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IV. Verbraucherkreditrecht im elektronischen Geschäftsverkehr
1. Anwendungsbereich des Verbraucherkreditrechts im Internet
2. Schriftformerfordernis
a) Grundsatz
b) Ausnahme: das Fernabsatzprivileg für Finanzierungshilfen in § 502 II BGB
c) Ausnahmeregelung für Ratenlieferungsverträge. § 505 BGB
3. Widerrufsrecht, $ 495 I BGB
V. Das Haustürgeschäftewiderrufsrecht
1. § 312 BGB und das Fernabsatzrecht
2. Anwendbarkeit von § 312 BGB im e-Commerce
C Verbraucherschutz bei Internet-Auktionen
I. Internet-Auktionen als Fernabsatzverträge
II. Unternehmereigenschaft III. Widerrufsrecht nach § 312d BGB
D Anwendbarkeit von deutschem Recht bei internationalen Geschäften
I. Vorrang des CISG/ Nichtanwendbarkeit des CISG
II. Anwendbares Recht nach dem EGBGB
1. Freie Rechtswahl nach Art. 27 EGBGB
2. Keine Rechtswahl: Objektive Anknüpfung
3. Besonderheiten bei Verbraucherverträgen
4. Verbraucherschutz für Sondergebiete
E Fazit
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Literatur________________________________________________________
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A Einleitung__________________________________________________
Das Internet ist in den letzten Jahren zu einem weltweiten elektronischen Marktplatz gewo rden und ist sowohl aus dem Wirtschaftsleben als auch aus der Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Jede Art von wirtschaftlicher Aktivität, die man bislang aus dem nicht- virtuellen Raum kannte, ist seit geraumer Zeit auch über das Internet möglich. Solche elektronisch abgewickelten geschäftlichen Transaktionen via Internet subsumiert man unter dem Begriff
„e-Commerce“ 2 . Allein in Deutschland wurden 2003 im e-Commerce etwa 138 Mrd. € umgesetzt, davon ca. 16,4 Mrd. € im business-to-consumer(b2c)-Bereich 3 , mit dem sich vorliege nde Arbeit vorwiegend befasst. Trotz der Annahme einer Konsolidierungsphase nach dem Platzen der Spekulationsträume der New Economy werden dem e-Commerce wie der allgemeinen Nutzung des Internet immer noch hohe jährliche Wachstumsraten von bis zu 50% prognostiziert 4 . Daraus lässt sich erkennen, welch eine erhebliche Bedeutung der e-Commerce für die Wirtschaft schon erha lten hat und die weiter zunehmen wird.
Durch das Internet wird einem riesigen Teilnehmerkreis eine Vielzahl von Möglichkeiten g eschaffen, durch elektronische Willenserklärungen Verträge abzuschließen 5 . Die Stellung des Verbrauchers wird dadurch deutlich verbessert; zum einen hat er den Vorteil einer großen Angebotsvielfalt und dadurch eine große, globale Markttransparenz - weltweite Preisvergle iche sind heutzutage leicht durchzuführen. Zum anderen wird die Marktposition des Verbrauchers durch die zunehmende Vernetzung gestärkt, indem er sich mit anderen Nutzern zu Informations- oder Einkaufsgemeinschaften zusammenschließen oder bei Verbraucherschutzorganisationen schne llen Rat und Hilfe suchen kann. Außerdem hat der Verbraucher beim Internet-Shopping vergleichsweise geringe Transaktionskosten.
Allerdings bergen Geschäftsabschlüsse über das Internet auch Risiken. So kann der Verbraucher ob der Einfachheit des Bestellvorgangs zu übereilten Vertragsschlüssen verleitet werden, obwohl
2 Zur genaueren Definition des Begriffs s. Dohmann S. 1ff. (Einleitung); insb. zum Unterschied zwischen Offline-und Online-Geschäften s. Köhler/Arndt S. 62.
3 tns infratest - Monitoring Informationswirtschaft, 7. Faktenbericht - Juni 2004, Kap. 6.6.4 (S. 272ff.), auf http://www.tns-infratest-bi.com/bmwa/ abrufbar.
4 tns infratest Presseinformation vom 21.06.2004 -http://www.tns-infratest.com/03_presse/presse_detail.asp?ID='220'.
5 Zum Vertragsschluss im Internet s. MK-Säcker Einleitung Rn 176f.; Köhler/Arndt S. 63ff.; Köhler NJW 1998, 185, 187; Taupitz/Kritter JuS 1999, 839,840; Palandt-Heinrichs § 145 Rn 2; Waldenberger BB 1996, 2365.
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Christian Raepple, 2005, Verbraucherschutz im Internet, München, GRIN Verlag GmbH
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