Inhaltsverzeichnis
1. Darstellung der Ausgangssituation des Studios 4
1.1. Studiogröße und Flächenverteilung 4
1.2. Einrichtungen und Angebote 4
1.3. Mitarbeiterstruktur 5
1.4. Kundenstruktur 5
1.5. Angebote und Positionierung von Mitbewerbern 6
2. Daten zum ausgewählten Schwerpunktthema 7
2.1. Nennung des gewählten Schwerpunktthemas 7
2.2.Begründung der Auswahl des Schwerpunktthemas 7
2.3. Daten und Informationen zur gewählten Zielgruppe 9
2.4. Beschreibung der allgemeinen Aufgaben und Ziele des ausgewählten Gesundheitskonzepts. 10
3. Inhalte und Gliederung des „Kids Aktiv Club“- Konzeptes 11
3.1. Zeitliche Planung des „Kids Aktiv Club“-Konzeptes im Batavia 11
3.2. Lernziele und Inhalte der theoretischen Informationseinheiten 11
3.3. Lernziele und Inhalte der praktischen Einheiten 14
4. Organisation des „Kids Aktiv Club“- Konzeptes 18
4.1. Einplanung der Kurszeiten in das bestehende Angebot 18
2
4.2. Organisation der notwendigen Ressourcen (des Betreuungspersonals, der Räumlichkeiten, der
Medien , Geräte und Hilfsmitteln) 19
5. Vermarktung und Umsetzung „Kids Aktiv Club“- Konzeptes 20
5.1. Produktpolitik 20
5.2. Preispolitik 20
5.3. Platz (Distributionspolitik) 21
5.4. Promotion (Kommunikationspolitik) 21
6. Fazit/Schlussfolgerung 22
6.1. Vorteile des „Kids Aktiv Club“-Konzeptes 22
6.2. Zu erwartender Umsatz in der Praxis 23
6.3. Eigene allgemeine Bewertung des Gesundheitskonzeptes mit schlüssiger Begründung und
Bewertung 24
7. Literaturverzeichnis 27
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1. Darstellung der Ausgangssituation des Studios
1.1. Studiogröße und Flächenverteilung
Die Studiofläche beträgt insgesamt ca. 2000 m² über zwei Etagen verteilt. Die Anlage verfügt über einen großzügigen Trainingsbereich (Trainingsfläche Cardiobereich 300 m ², Trainingsfläche Kraftbereich 500 m²) mit einer Auswahl von über 80 Cardio- und Kraftgeräten. E in separater Freihantelbereich 60 m² und ein Therapiegarten 60 m² (mit speziellen Geräten für Bauch und Rückentraining) sind ebenfalls vorhanden. E s gibt 2 Kursräume (120 m² und 90 m²), in denen wöchentlich über 40 Kurse stattfinden. Für Squash-Begeisterte stehen sechs speziell ausgestatteten Räume zur Verfügung. In einem separaten Spielzimmer wird täglich zu bestimmten Zeiten mit Berücksichtigung Kursangebote eine kostenlose Kinderbetreuung angeboten. Die Saunalandschaft des Studios beinhaltet auf einer Fläche von 400 m² neben vier verschiedenen Saunen (Dampfsauna, Finnische Sauna, Biosauna und Damensauna) ein Schwallduschenraum und Fußbäderbereich sowie mehrere Ruheräume. Solarium wird ebenfalls angeboten. Der übrige Nassbereich, Duschen, Toiletten und Umkleideräume, erstrecken sich auf einer Größe von 300 m². Darüber hinaus verfügt das Studio über einen 50 m² großen Schulungsraum.
1.2. Einrichtungen und Angebote
Sowohl Kraft- als auch Cardiobereich und Therapiegarten verfügen über eine ausreichende Anzahl an verschiedensten Trainingsgeräten. Auch der Freihantelbereich ist sehr gut ausgestattet. In beiden Kursräumen werden parallel unterschiedliche Kurse angeboten. Dazu gehören Aerobic, Step, Fatburner Gym, Body Pump, Wirbelsäulen Gym, Indoor-Cycling, Problemzonen-Workout, Thai Bo, Kick Boxen, Jazz Dance, Kindertanz, Ballett für Kinder, Yoga, Stretching und Mental Balance. Squash wird ebenfalls angeboten. Das Kursangebot richtet sich entsprechend der Nachfrage und Jahreszeit. In den Sommermonaten finden verstärkt die Lauf-, Scate- und Nordikwalkingtreffs statt. Der Wellnessbereich bietet eine Dampfsauna, eine Finnische Sauna, eine Biosauna und eine Damensauna sowie die Fußbäder und ein Schwallduschenraum. Übriger Nassbereich sowie der Umkleidebereich entsprechen in Ausstattung und Gestaltung ebenfalls den Anforderungen. Für ein Entspannungs-Gefühl sorgen mehrere verschiedenartig gestaltete Ruheräume. Solarium rundet das Wellnessangebot ab. Der Bistrobereich hat ein Vitaminbar mit frischem Obst und Gemüse und bietet eine nette Atmosphäre für einen abschließenden Proteinshake nach dem Training.
Im Fitness-Club werden Jahres- und Halbjahresmitgliedschaften angeboten, wobei die monatlichen Mitgliedsbeiträge bei einer Erstlaufzeit von 12 Monaten 56 € und bei einer Erstlaufzeit von 6 Monaten
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68 € betragen. Diese Preise enthalten die Nutzung aller Studioleistungen, also Training an den Geräten, Kursteilnahme und Saunabesuche. Hinzu kommt eine einmalige Verwaltungs- und Servicegebühr in Höhe von 89 €. Das Startpaket enthält einen Ausdauerleistungsfähigkeitstest, Einweisung an den Geräten, die Erstellung eines Trainingplanes und dessen kontinuierliche Überarbeitung sowie alle während der Mitgliedschaft anfallenden Re-Tests. Eine Tageskarte für Fitness kostet 8 €, inklusive Sauna und Kursen 14,50 €. Eine Tageskarte für ein Probetraining wird bei Abschluss einer Mitgliedschaft angerechnet.
Ein relativ hohes Preisniveau rechtfertigt sich durch die erstklassige Qualität der angebotenen Dienstleistungen, durch ein überdurchschnittlich hohes Maß an Service, ein hohes Niveau der Betreuung der Mitglieder aufgrund fachlich bestens qualifizierter Mitarbeiter sowie individueller Bedürfnisbefriedigung der Kunden.
1.3. Mitarbeiterstruktur
Ein Mitarbeiter der Anlage wird als Studioleiter in einem Angestelltenverhältnis beschäftigt. Sein Aufgabenfeld ist der studiointerne Bereich, wozu unter anderem die Studioorganisation und die Personaleinsatzplanung gehören sowie der externe Bereich, die das Marketing und die Firmenfitness einschließt. Für den Trainings-, Service- und Kursbereich sind drei frei berufliche Bereichsleiter zuständig. Unter ihnen arbeiten fünf teilzeitbeschäftigte Trainer, acht teilzeitbeschäftigte Servicekräfte sowie drei frei berufliche (zwei Krankengymnasten und ein Wellness & Gesundheitslehrer) und sechs teilzeitbeschäftigte Kursleiter. Außerdem gibt es eine Buchhaltung (4 Bürokräfte) und einen Diplom-Fitnessökonomen in Ausbildung.
1.4. Kundenstruktur
Das F itnessstudio verfügt derzeit über 1300 zahlaktive Mitglieder. Ca. 60 % der Mitglieder sind weiblich, ca. 40 % der Mitglieder sind männlich. Etwa 30 % sind 50 Jahre alt und älter. Sie besuchen die Anlage, um mit Gleichgesinnten zusammen zu sein, um körperlich fit zu bleiben oder aufgrund ärztlicher Empfehlung als Rehabilitations- oder Präventionsmaßnahme und um körperliche Beschwerden positiv zu beeinflussen. Der Anteil der 30- bis 50-jahrigen beruflich stark engagierten Frauen und Männer beträgt 50 %. Sie suchen einen Ausgleich zur Arbeit, zum beruflichen Stress, Wege um den Alltagsbelastungen besser standhalten zu können, nach Möglichkeiten des Gleichgewicht und der Entspannung. Etwa 20 % der Mitglieder sind jünger als 30 Jahre. Sie kommen in die Anlage, um ihr eigenes Körperbild zu verändern, mit den Zielen des Muskelaufbaus (bei Männer) oder der Gewichtsreduktion (bei Frauen). Die Kinder gehören auch zu den Mitgliedern des Studios. Die
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kleinen Kunden kommen ins Studio um sich zu bewegen und Spaß zu haben. Sie wollen mittels Tanz und Ballett ihre natürlichen Bewegungsbedürfnisse ausleben. Die meisten Kunden der Anlage (etwa 60 %) sind folglich dem Bereich der Primärprävention zuzuordnen, welche das Training im Studio als gesundheitserhaltende oder krankheitsvorbeugende Maßnahme betreiben. Etwa 40 % der Mitglieder sind dem Bereich der Sekundärprävention zuzuordnen. Sie treiben Sport, um bereits eingetretene Gesundheitsgefährdungen zu vermeiden sowie einer Entstehung von Erkrankungen bei bestehenden Risikofaktoren entgegenzuwirken.
1.5. Angebote und Positionierung von Mitbewerbern
Im Umkreis von 20 km existieren drei andere Fitnessstudien. Die Anlage des Mitbewerbers A befindet sich etwas abgelegen in einer kleinen Nebenstrasse. Von der Straße aus ist das unscheinbar wirkende Gebäude, welches in einem Hinterhof gelegen ist, nicht sichtbar und daher schwer zu finden. Auch die Außenwerbung ist nicht sehr ansprechend und informativ gestaltet. Der seit fünf Jahren bestehende Club verfügt über ein sehr eingeschränktes Angebot. Der Gymnastikraum ist sehr klein. So werden lediglich sechs Kurse pro Woche angeboten. Die Angebote für Kinderaktivitäten gibt es in dieser Einrichtung nicht. Die Geräteausstattung ist zwar relativ neu, jedoch nicht ausreichend. Eine Sauna und ein Solarium mit zwei Sohnenbänken sind im Club vorhanden. Nassbereich und Umkleideräume sind zufrieden stellend. Mit insgesamt ca. 800 m² gehört diese Einrichtung eher zu den kleinen Anlagen. Der derzeitige Mitgliederbestand wird auf höchstens 600 geschätzt. Eine Zielgruppenspezialisierung ist nicht erkennbar. Externe Werbemaßnahmen werden kaum durchgeführt. Die einzige erkennbare Stärke des Clubs ist der niedrige Mitgliedsbeitrag (39 €). Dies wird jedoch von den dargestellten Schwächen bei weitem übertroffen. Somit wird die Marktabschöpfung dieses Mitbewerbers (unter ähnlichen Bedingungen) in Zukunft keinesfalls höher sein als jetzt.
Das Studio des Mitbewerbers B befindet sich direkt an einer Hauptverkehrsstraße und ist daher leicht zu finden. Die Außenwerbung ist sehr auffällig gestaltet. Der Club beläuft sich insgesamt auf eine Größe von ca.1000 m². Neben einem räumlich und gerätetechnisch jeweils gut ausgestatteten Cardio-und Kraftbereich gibt es einen großen Kursraum, eine Sauna und Solarium sowie den üblichen Nassbereich und die Umkleidebereiche. Die derzeitige Mitgliederzahl liegt bei ca. 800. Das angebotene Kursprogramm ist nicht sehr umfangreich. Außerdem werden in diesem Studio keine Sport- oder Tanzunterrichte für Kinder angeboten. Die regulären Mitgliedschaftsbeiträge lassen sich in das sehr hohe Preisniveau einordnen (56 €), wenn man die eingeschränkten Angebotsbereiche dieser Einrichtung analysiert. Dies gehört zu den Schwächen des Clubs. Zur Zielgruppe des Clubs gehören vor allem Jugendliche sowie Frauen und Männer bis etwa zum 40. Lebensjahr. Die Atmosphäre im Club ist harmonisch, die Mitglieder äußern sich positiv über Service und Betreuung. Dies gehört sicher zu den Stärken des Clubs.
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Mitbewerber C ist neu am Markt. Die Anlage wurde erst vor einigen Monaten eröffnet. Das Eröffnungsangebot war in der regionalen Tageszeitung annonciert. Die gute Lage und Erreichbarkeit des Studios, neu gebaute Gebäude, die neuste Geräteausstattung, niedrige Mitgliedsbeiträge und ärztliche Trainingsberatung zählen zu den Stärken des Clubs. Allerdings bietet der neue Club nur Krafttrainingsmöglichkeiten und hat sehr begrenzte Abendöffnungszeiten. Auch e ine Sauna und Solarium sind im Studio nicht vorhanden. Der Erfolg eines Unternehmens hängt wesentlich von der Marketingstrategie ab. Entscheidend ist, sich erst einmal ins Gespräch zu bringen und sich bekannt zu machen, um sich am Markt zu etablieren.
2. Daten zum ausgewählten Schwerpunktthema
2.1. Nennung des gewählten Schwerpunktthemas
Für die Fitnessanlage Batavia soll ein „Kids Aktiv Club“-Konzept (ein Club-im-Club System) durch die Zusammenarbeit mit Kindergärten und Gesamtschulen sowie die Kooperation mit Krankenkassen und Kinderärzten auf Basis bereits vorhandenen Kindersportangeboten erstellt werden. Die sportmotorische Grundausbildung wird seit vielen Jahren für Kinder im Alter von 6-11 Jahren an Schulen angeboten. In einer Zusammenarbeit von Schulen und dem Batavia Fitness soll nun dieses Angebot erweitert und als freiwillige Arbeitsgemeinschaft angeboten werden.
Die Wettbewerbsanalyse zeigt, dass keiner der drei oben genannten Mitbewerber (wie bereits unter Punkt 1.5. aufgeführt) bietet für Kinder die Möglichkeiten der sportlichen Aktivitäten an, wie in der Fitnessanlage Batavia bereits gemacht wird (Kindertanz 1 -ab 4 Jahre, Kindertanz 2 -ab 6 Jahre, Kindertanz 3-ab 7 Jahren, Kindertanz 4-ab 9 Jahren sowie Ballett für Kinder). Von daher sind die anderen Fitnessanlagen im Umkreis von 20 km (unter ähnlichen Bedingungen) im Bereich des Sportangebots für Kinder und Jugendliche wettbewerbsunfähig.
In der Stadt existieren mehrere Sportvereine, in deren auch verschiedene Möglichkeiten für Kinder und Jugendlichen angeboten werden um Sport zu treiben - dazu gehören Leichtathletik, Tennis, Fußball, Volleyball, Basketball, Schlittschuh fahren, Schwimmen, Rudern sowie Reiten. Durchaus bedenkenswert ist, dass im Bereich des Sportangebots für Kinder nach der Erstellung eines „Kids Aktiv Club“- Konzepts ein gewisser Wettbewerb entstehen kann.
Jedoch bieten die Vereine nur sportartspezifische und einseitige Sportmöglichkeiten sowie teilweise nur allgemeine Betreuung/Unterstützung für die Kinder und Jugendliche beim Sport. Außerdem werden externe Werbe-Maßnahmen kaum durchgeführt. In diesen Bereichen hat die Fitnessanlage Batavia nach der Erstellung eines „Kids Aktiv Club“- Konzepts große Vorteile.
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Arbeit zitieren:
Julia Huber, 2005, Planung eines Gesundheitskonzepts für die Fitnessanlage "Batavia", München, GRIN Verlag GmbH
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