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Inhaltsverzeichnis
1. Teil Allgemeine Beschreibung SPA- Anwendungen und den Einfluss der
Hydrotherapie 4
1.1 Darstellung der internationalen und nationalen SPA-Anwendungen im Vergleich 4
1.2 Bedeutung der Hydrotherapie ( Kneipp) und deren Einfluss auf SPA-Behandlungen 5
2. Darstellung der Ausgangssituation des Studios 7
2.1. Studiogröße und Flächenverteilung 7
2.2. Einrichtungen und Angebote 7
2.3. Kundenstruktur 8
2.4. Mitarbeiterstruktur 9
2.5. Angebote und Positionierung von Mitbewerbern 9
3. Daten zum ausgewählten Schwerpunktthema 10
3.1. Nennung des gewählten Schwerpunktthemas 10
3.2. Begründung der Auswahl des Schwerpunktthemas 10
3.3. Daten und Informationen zur gewählten Zielgruppe 11
3.4. Wettbewerbanalyse 12
3.5. Beschreibung der allgemeinen Aufgaben und Ziele des ausgewählten SPA-Konzepts 12
4. Inhalte und Gliederung des SPA-Angebots 13
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4.1. Zeitliche Planung Wellness Vital Aktion im Batavia-SPA 13
4.2. Darstellung der Inhalte und der Angebotbereiche Wellness Vital Aktion im Batavia
SPA 13
4.3. Inhalte der theoretischen Informationseinheiten 15
4.4. Praxis 16
5. Organisation des SPA-Konzepts 22
5. 1 Organisation des neuen SPA-Angebots aus personeller zeitlicher und räumlicher Sicht 22
5. 2 Umsetzung der neuen Angebote (Werbung und Akquirierung von Teilnehmern Kunden) 22
6. Vermarktung und Umsetzung des SPA-Konzepts 23
6.1. Produktpolitik 23
6.2. Preispolitik 23
6.3. Platz (Distributionspolitik) 24
6.4. Promotion (Kommunikationspolitik) 24
7. Fazit Schlussfolgerung 25
7.1. Vorteile des SPA-Konzepts 25
7.2. Zu erwartender Umsatz in der Praxis 25
7.3. Eigene allgemeine Bewertung des SPA-Konzepts mit schlüssiger Begründung und
Bewertung 27
8. Literaturverzeichnis 28
1. Teil Allgemeine Beschreibung SPA-Anwendungen und den Einfluss der Hydrotherapie
1.1. Darstellung der internationalen und nationalen SPA-Anwendungen im Vergleich
Wellness und SPA erfreuen sich derzeit einer zunehmenden Beliebtheit. Vielerorts werden Thermen neu errichtet oder wieder in Betrieb genommen. Kein Hotel mit gutem Ruf kann inzwischen auf die eigene SPA-Abteilung verzichten.
„Gesund durch Wasser“- dafür steht die Bezeichnung SPA. In der Praxis stecken dahinter eine ganze Reihe von Wellness-Angeboten. Internationale Wellness- und Gesundheitshotels, die in etwa unseren traditionellen Heil- und Kurbäder entsprechen, bieten Gästen und Patienten im Rahmen des Gesamtkonzepts für Gesundheit, Wellness und Schönheit einen breiten Spektrum SPA-Anwendungen bei dem Wasser zur Entspannung oder auch Heilung eingesetzt wird. Dazu gehören Dampfbäder, Saunen, Kneipp-Kuren oder Thalasso-Therapien genauso wie Aqua-Fitness. Das Angebot ist in der Regel sehr vielseitig – es gibt Fitnesstage mit einem Personal-Trainer, Sauna, Thalasso-Therapie etc. oder auch reine Schönheitstage mit Peeling, Massagen, Sauna, Mani- und Pediküre sowie einer Make-Up-Beratung. Aromatherapie, Floating oder entspannende Blütenbäder sind heute unter anderem wichtigen Bestandteile einer SPA-Behandlung.
Internationale SPA-Anwendungen basieren sich auf den kulturellen Einflüssen und unterschiedlichen Lebensweisen, haben religiöse Hintergrunde und geographische Besonderheiten.
Indische SPA-Anwendungen (Ayurveda) stellen eine Behandlungskombination aus Massagen, Öltherapien, vegetarische Diät sowie Yoga- und Meditationsübungen dar, die zu Förderung des Gleichgewichts und Revitalisierung des Körpers eingesetzt wird.
Indonesische SPA-Anwendungen bestehen aus den wohltuenden Behandlungen wie Peelings, Blütenbäder, Massagen sowie Teil- und Ganzkörperpackungen und dienen Pflege, Beruhigung, Entspannung, Entgiftung und Regeneration des Körpers.
Chinesische und Japanische SPA-Anwendungen schließen Pflanzenheilkunde, Akupunktur, Moxibustion, Akupressur, Fußreflexzonenmassage, spezielle Massagetechniken wie Tui Na, Shiatsu, Reiki und Atem-Bewegungsübungen wie Tai Qi und Qi Gong ein. Dies fördert den allgemeinen Gesundheitszustand, löst Energieblokaden, befreit den Körper von Giftstoffen und soll bei Schlaflosigkeit, Migräne und Arthritis hilfreich sein.
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Thailändische SPA-Anwendungen sind die Behandlungsformen wie Thai-Massage, Heilpflanzen-Packung, Peelings und Pflanzenheilkunde die schmerzlindernde und muskelverspannunglösende Wirkung haben.
Die traditionellen Heilverfahren wurden zu modernen Therapienformen modifiziert, ohne dabei das ursprüngliche Prinzip des inneren und äußeren Gleichgewichts zu vernachlässigen. Fast alle dieser neuartigen Anwendungsformen kombinieren mehrere traditionelle Ansätze in einer den europäischen Kundenwünschen angepassten Behandlung.
Beispiele wichtiger moderner SPA-Anwendungen sind: Aromatherapie (die Behandlung mit Duftstoffen und Pflanzen, die auf die Inhalation und die Massage basiert und die Atemwege sowie Muskeln, Organe und Gelenke positiv beeinflusst); die Thalassotherapie (die Verwendung von Meerwasser und Algen, die bei Allergien, Depressionen und Reizbarkeit eingesetzt wird); La Stone -Therapie (die Verwendung glatter Steine mit unterschiedlicher Temperaturen, die zu einer besseren Gewebedurchblutung, einer Stimulierung des Lymphsystems und Entgiftung des Körpers führt); Lichttherapie (die Anwendung von gefilterter UV-Strahlung zur Beeinflussung von Haut- und Stoffwechselerkrankungen, Immunsystemaktivierung und der Behandlung von depressiven Störungen) sowie verschiedene Massagetherapien (Lomi-Lomi-Nui, Synchronmassage, Shiatsu, Reiki usw.). Moderne asiatische und orientalische SPA-Anwendungen im Gegensatz zu europäischen Methoden arbeiten bewusst mit der Harmonisierung vom Körper, Seele und Geist im Einklang mit der Natur. Die europäischen Methoden (mit Ausnahme von Kneippkuren) sind mehr auf körperliche Bereiche spezialisiert (z.B. klassische Massage, Bindegewebsmassage).
1.2. Bedeutung der Hydrotherapie ( Kneipp) und deren Einfluss auf SPA- Behandlungen
Der Internist Winternitz (1835-1917) definierte den Begriff Hydrotherapie als „methodische Anwendung des Wassers in seinen verschiedenen Temperaturen und Aggregatzuständen zu diätetischen, prophylaktischen und therapeutischen Zwecken“. Diese Definition gilt auch heute noch. Wasser eignet sich als Träger von Wärme, Kälte, Druck und Elektrizität für viele verschiedene physikalische Anwendungen. In der Hydrotherapie werden vor allem Bäder, Güsse, Waschungen, Wickel und Packungen, Sauna und Dampfbad eingesetzt.
Je nach Anwendungsform und behandeltem Körperbereich hat Wasser unterschiedliche Heileffekte. Grundsätzlich wirkt es umso stärker, je weiter seine Temperatur von der Haut entfernt ist. Immer ist mit dem Einfluss des Wasserreizes auf die Haut auch eine “Tiefenwirkung“ auf den gesamten Organismus verbunden. So werden die Körperfunktionen harmonisiert und die Selbstheilungskräfte gestärkt. Wasserbehandlungen können zur allgemeinen Anregung von Kreislauf, Stoffwechsel und Immunsystem angewandt werden sowie bei Beschwerden wie Krampfadern, Kreislaufstörungen und
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Herzleiden, neurovegetativen Störungen, Atemwegserkrankungen, Kopfschmerzen, einer Reihe von Infekten, Entzündungen und rheumatischen Beschwerden.
Wer heute von Wasserbehandlung spricht, meint vor allem die Kneipp’schen Anwendungen. Als „Wasserdoktor“ bekannte Pfarrer Sebastian Kneipp (1821-1897) hat ein regelrechtes System aus verschiedene Wasseranwendungen Behandlungsmethoden längst wissenschaftlich anerkannt und die nach ihm benannte Kneippkur zum „Klassiker“ unter den Naturheilverfahren geworden.
Die Kneippkur umfasst folgende Behandlungen:
Wasserbehandlung (Hydrotherapie): Über hundert Anwendungen wurden von Kneipp entwickelt. Welche Arten von Güssen, Bädern, Wickeln oder Packungen während der Kur eingesetzt werden, richtet sich nach den jeweiligen Beschwerden. Das Wasser wird nicht nur kalt, sondern häufig auch im Wechsel von warm und kalt oder ausschließlich warm angewendet. Damit wollte Kneipp bezwecken, dass der Körper durch Kälte unempfindlicher und somit gegen Krankheiten „abgehärtet“ wird. Behandlung mit Heilpflanzen (Phytotherapie): Verschiedenste Pflanzenstoffe finden als Tees, Badezusätze oder Inhalationsstoffe Verwendung. Besonders chronische Leiden wie beispielsweise Herz-Kreislauferkrankungen, Verdauungsstörungen, rheumatische und psychische Beschwerden können günstig beeinflusst werden.
Ernährungstherapie (Diäten): Die negativen Auswirkungen von falschen Ernährungsgewohnheiten auf den Gesundheitszustand erkannte Kneipp schon sehr früh. Als tägliche Vorsorge empfahl er „einfache und natürliche“ Kost. Ausgewogenes Vollwertessen gehört daher zu jeder Kneippkur.
Bewegungstherapie (Gymnastik): Ausdauertraining, Muskelaufbau und gezielte Anregung von Organen durch Bewegung und Massage gehören zum Kneippschen Behandlungsprogramm. Ordnungstherapie (Entspannung, Umgang mit Stress): Der Pfarrer und Seelsorger Kneipp war davon überzeugt, dass man nicht vollständig gesund werden könne, wenn man nicht „ mit sich und der Welt im reinen“ sei. Ordnungstherapie in Kneipps Sinne heißt, Gedanken und Gefühle „in Ordnung“ zu bringen und einen naturgemäßen Lebensrhythmus (wieder) zu finden.
Heute ist bekannt, dass kurze Kaltanwendungen durchblutungsförndernd und gefäßtrainierend wirken. Regelmäßig angewendet, führt die Kaltwasserbehandlung zur Abhärtung und die Empfindlichkeit des Körpers gegenüber Kälte nimmt ab. Ein weiterer positiver Effekt dieses Gefäßtrainings besteht in der Reduzierung von Verhärtungen und Verkalkungen der Gefäße, der Arteriosklerose. Fehlregulationen der Durchblutung und übermäßiger psychischer Stress lassen sich ebenfalls wirkungsvoll beheben. Warme Bäder, mit Kräuterzusätzen angerichtet, verbessern den Stoffwechsel, wirken muskelentspannend besonders nach Sport und Stress, und haben auch bei rheumatischen Beschwerden eine positive Wirkung. Es tritt nicht nur eine körperliche, sondern auch eine psychische Entspannung und Beruhigung ein. Die heute wieder zunehmende Beliebtheit der Kneippschen
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Naturheilbehandlungen liegt auch daran, dass sie leicht und jederzeit und nahezu überall durchführbar ist. Ob jung oder alt, gesund oder krank, jeder kann bereits nach kurzer Zeit selbst fühlen, wie Spannkraft, Wohlgefühl und Lebenslust zunehmen. Die von Kneipp entwickelte Hydrotherapie zeigt ganz klar Parallelen zu den heutigen SPA-Behandlungen.
2. Darstellung der Ausgangssituation des Studios
2.1. Studiogröße und Flächenverteilung
Die Studiofläche beträgt insgesamt ca. 2000 m² über zwei Etagen verteilt. Die Anlage verfügt über einen großzügigen Trainingsbereich (Trainingsfläche Cardiobereich 300 m ², Trainingsfläche Kraftbereich 500 m²) mit einer Auswahl von über 80 Cardio- und Kraftgeräten. E in separater Freihantelbereich 60 m² und ein Therapiegarten 60 m² (mit speziellen Geräten für Bauch und Rückentraining) sind ebenfalls vorhanden. E s gibt 2 Kursräume (120 m² und 9 0 m²), in denen wöchentlich über 40 Kurse stattfinden. Für Squash-Begeisterte stehen sechs speziell ausgestatteten Räume zur Verfügung. In einem separaten Spielzimmer wird täglich zu bestimmten Zeiten mit Berücksichtigung Kursangebote eine kostenlose Kinderbetreuung angeboten.
Die Saunalandschaft des Studios beinhaltet auf einer Fläche von 400 m² neben fünf verschiedenen Saunen (Dampfsauna, Finnische Sauna, Biosauna, Tepidarium und Damensauna) ein Schwallduschenraum und Fußbäderbereich sowie mehrere Ruheräume. Solarium wird ebenfalls angeboten. Der übrige Nassbereich, Duschen, Toiletten und Umkleideräume, erstrecken sich auf einer Größe von 300 m². Darüber hinaus verfügt das Studio über einen 50 m² großen Schulungsraum.
2.2. Einrichtungen und Angebote
Sowohl Kraft- als auch Cardiobereich verfügen über eine ausreichende Anzahl an verschiedensten Trainingsgeräten. Auch der Freihantelbereich ist sehr gut ausgestattet. In beiden Kursräumen werden parallel unterschiedliche Kurse angeboten. Dazu gehören Aerobic, Step, Fatburner Gym, Body Pump, Wirbelsäulen Gym, Indoor-Cycling, Problemzonen-Workout, Thai Bo, Kick Boxen, Jazz Dance, Kindertanz, Ballett, Yoga, Stretching und Mental Balance. Squash wird ebenfalls angeboten. Der Saunabereich bietet eine Dampfsauna, eine Finnische Sauna, eine Biosauna, ein Tepidarium und eine Damensauna sowie die Fußbäder und ein Schwallduschenraum. Übriger Nassbereich sowie der Umkleidebereich entsprechen in Ausstattung und Gestaltung ebenfalls den Anforderungen. Für ein Wellness-Gefühl sorgen mehrere verschiedenartig gestaltete Ruheräume. Solarium rundet das
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Julia Huber, Huber Julia, 2004, Planung eines SPA (Wellness) Konzepts für die Fitnessanlage Batavia, Munich, GRIN Publishing GmbH
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