Marco Rothenhöfer Exegese: Römer 7, 4- 6 Kurs: C 02
7.1 Kleines Wortstudium 25 7. 1. 1 ev qanatw, qhte 25
7. 1. 2 gene, sqai 25 7. 1. 3 ev gerqe, nti 25 7. 1. 4 karpoforh, swmen 25
7. 1. 5 tou? no, mou 25 7. 1. 6 paqh, mata 26 7. 1. 7 qana, tw| 26
7. 1. 8 douleu, ein 26 7. 1. 9 pneu, matoj 26 7. 1. 10 gra, mmatoj 27 7.2 Großes Wortstudium 27
7.2.1 Bedeutung der Wortwurzel 27
7.2.1.1 Identifizieren der Wortwurzel 7.2.1.2 Wortfeld erarbeiten
7.2.2 Bedeutung in der klassischen Zeit
7.2.3 Bedeutung in der Koine- Zeit 29
7.2.4 Bedeutung in der LXX 29
7.2.5 Verwendung bei jüdischen Schreibern zur NT- Zeit 31
7.2.6 Verwendung bei den einzelnen NT- Verfassern 31
7.2.6.1 Paulus 7.2.6.1.1 Kolosserbrief 7.2.6.1.2 Epheserbrief 7.2.6.2 Johannes 7.2.6.2.1 Johannesevangelium 7.2.6.2.2 Johannesbriefe 7.2.6.3 Hebräerbrief 7.2.6.4 Petrusbriefe 7.2.6.5 Judasbrief
7.2.7 Zusammenfassung und Formulierung der relevanten Bedeutung 8 Betrachtung der Textprobleme 35 8.1 Grammatische Probleme 35
8.2 Inhaltliche Schwierigkeiten 36
8.2.1 Kultureller Hintergrund 36
8.2.2 Form und Gattung 37
8.2.3 Thema des Schriftstückes 37
8.2.4 Historische oder theologische Selektion 37
8.2.5 Parallelen im Neuen Testament 37
9 Betrachtung zur Textaussage 38 9.1 Darstellung des Inhalts 38
9.2 Wiedergabe in freier und verständlicher Form 38 10 Betrachtung zur Gliederung 39
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10.1 Entwicklung des Hauptgedankens 39
10.2 Darstellung der Nebengedanken 39
11 Betrachtungen zur Anwendung: Hermeneutische Erwägungen 40
11.1 Der Charakter des Textes 40
11.2 Heilsgeschichtliche Einordnung 40
11.3 Der Platz des Textes im Rahmen der Systematischen Theologie 40
11.4 Anwendung von gewonnenen Aussagen und Prinzipien 41
12 Bibliographie 43
Marco Rothenhöfer Exegese: Römer 7, 4- 6 Kurs: C 02
1 Eigene Übersetzung
4) Deshalb meine Brüder, seid auch ihr dem Gesetz gestorben, durch den Tod Jesu Christi, damit ihr dem gehört der aus den Toten auferstanden ist und damit ihr Gott Frucht bringt. 1) Denn als wir im Fleisch waren, bewirkten die sündigen Leidenschaften durch das Gesetz in unseren Gliedern, dass wir dem Tot Frucht brachten.
2) Aber nun sind wir losgelöst vom Gesetz, welches uns gefangenhielt. Deshalb dienen wir in der neuen Wirklichkeit des Geistes und nicht in der Alten des Buchstabens.
2 Einleitungsfragen zum Römerbrief
Bevor ich mich meiner Exegese des siebten Kapitels des Römerbriefes zuwende, möchte ich die Einleitungsfragen zu diesem Brief klären.
2.1 Empfänger des Briefes
Schon bei der Frage der Empfänger dieses Briefes sind sich die namhaften Ausleger nicht hundertprozentig sicher. Ob der Brief so wie er uns vorliegt überhaupt nach Rom ging oder ob er an die Gemeinde in Ephesus gerichtet war, ist bei manchen Exegeten eine Überlegung.
Ebenso ist es für F. F. Bruce fraglich, ob es in Rom überhaupt eine Gemeinde gab, wie wir sie uns heute vorstellen würden. Der Apostel Paulus schrieb diesen Brief nicht, wie es für ihn üblich wäre an “die Gemeinde Gottes die in Rom ist“ … “sondern an alle Geliebten Gottes, die in Rom sind“ (Basiswissen Neues Testament 200). Dies kann seiner Meinung nach bedeuten, dass sich viele Christen in Rom aufhielten, welche sich in den Synagogen oder kleinen Hausgemeinden trafen (z. B. Römer 16, 5), aber dass es keine große, von einer Leitung verwalteten Gesamtgemeinde gab.
Das von ihm hier angeführte Abschiedskapitel in unserem Brief sei auch eine absolute Ausnahme bei Paulus, denn er pflegt niemals einzelne Glieder der Gemeinde in diesem Umfang aufzuführen und zu grüßen, außer wenn es keine Gemeinde als Ganzes gibt. Gleichermaßen sieht es Schnelle in seiner Einleitung in das Neue Testament. Er geht nach Römer 16, 14ff von mehreren selbständigen Hausgemeinden aus (vgl. Schnelle 140). Auf die große Problematik des Römerbrief- Schlusses werde ich aber später noch näher eingehen.
Für Schirrmacher ist diese Argumentation jedoch überhaupt nicht bindend. Seiner Meinung nach ist es nämlich so, dass der Apostel Paulus dies “ohne Grund tat und nur einfach andere Bezeichnungen verwendet“ ( Der Römerbrief Band I 25).
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Für T. W. Manson gibt es jedoch berechtigte Gründe für die Annahme, dass es neben der Gemeinde in Rom noch weitere Empfänger für diesen Brief gab, und weitere Kopien davon angefertigt und an andere Gemeinden gesandt wurden. Diese Meinung kann ich sehr gut nachvollziehen, denn auch F. F. Bruce bemerkt dazu in seinem Kommentar, dass sich die Hinweise für diese These am Ende des 15en Kapitels befinden. Es ist gut vorstellbar, dass Paulus diesen Brief bis zu dem oben erwähnten Kapitel als „geistliches Zeugnis“ für die umliegenden Gemeinden vorgesehen hat, da er sich in diesem Brief in besonderer Art und Weise der Erklärung des Evangeliums widmet (vgl. Der Römerbrief 20). Aus diesem Anlass gibt es auch in dem griechisch- lateinische Kodex G und bei Origenes diesen Text in Römer 1, 7: ev n ~Rw, mh| (in Rom) nicht.
Dies ist auch meiner Ansicht nach eine logische Folgerung, mit der Ich einverstanden wäre. Obwohl die Argumentation mit dem griechisch- lateinischen Kodex von Bruce sehr mager ist, denn alle anderen wichtigen Textzeugen haben diesen Text. Auf das textkritische Problem des Römer- Schlusses werde ich aber ebenfalls noch eingehen.
Ebenso wie Bruce sieht es jedoch auch Marxsen in seiner Einleitung und G. Bornkamm (vgl. Marxsen Einleitung in das Neue Testament 111). Für die Gemeinde in Rom wäre dann das Grußkapitel 16 extra verfasst worden.
Gegen eine solche Variante sprechen sich jedoch ebenso einige Ausleger aus. Auch darauf werde ich später noch näher eingehen.
Die Annahme, dass die Briefe von Paulus nicht nur dort gelesen würden, wohin sie geschickt wurden, bestätigt auch der Brief des Clemens Romanus aus dem Jahre 96 n. Chr.. Er muss den Brief des Paulus an die Römer gekannt haben, denn er zitiert ihn oft in seinem Brief. Ebenso könnten wir die Aussage im 2. Petrus 3, 16 so verstehen, dass es schon im Jahre 63-64 n. Chr. eine Zusammenstellung von den Paulusbriefen gab.
Marcion, ein reicher Reeder aus Sinope in Pontus, begab sich um 138/ 139 nach Rom und bediente sich dort auch dem „corpus Paulinum“, einer Zusammenstellung der paulinischen Briefe, welche zu einem Kodex zusammengefasst und nicht mehr einzeln weitergereicht wurden. Seiner Anschauung nach ist Paulus der einzige Apostel, der den Herrn verstanden hat, während die Urapostel und die Kirche in den Judaismus zurückgefallen sind (vgl. Heussi 52).
Die Empfänger des Briefes waren also, wie ich es gleich ausführlicher darlegen werde, eine Gemeinde in Rom, welche sich aus Juden- und Heidenchristen zusammengesetzt hat.
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2.1.1 Zusammensetzung der Gemeinde
Für Gerhard Hörster gibt es keine anderen biblischen Quellen über die Zusammensetzung der Gemeinde in Rom, außer den Römerbrief selbst. Dieser Aussage würde ich mich enthalten und auch noch die Apostelgeschichte hinzufügen. (vgl. 181)
2.1.1.1 Teilweise Judenchristen
Dass es in der Gemeinde in Rom Christen mit jüdischem Hintergrund gegeben haben muss, ist unumstritten, denn in Rom gab es eine große jüdische Synagoge, aus welcher sicherlich die ersten Gläubigen kamen und in deren Räumen die ersten Versammlungen dieser Gemeinde stattfand. Da wir - über den ganzen Brief verteilt - auch immer wieder Andeutungen auf den Alten Bund finden, bleibt nur die Frage, wieviel Prozent der Gemeinde Judenchristen waren. Hierüber gibt es aber nur vage Angaben und keine zuverlässigen Zahlen.
Zu Beginn der Gemeindetätigkeit scheint es sich nach Baur, Mangold und Zahn um eine überwiegend jüdisch- christliche Gemeinschaft zu handeln. “Auf diese judenchristliche Gemeinde der Hauptstadt bezieht man die Notiz des Sueton (Claud. 25): ‚Judaeos impulsore Chresto assidue tumultuantes Roma expulit.‘ “ (F. Barth 58). Diese Notiz nimmt Bezug auf die Streitigkeiten der Juden über die Person des Christus (= Chrestos) ob er der Messias sei. Diese Streitigkeiten wiederum nutzte Claudius, um die Juden durch ein Edikt aus der Stadt zu werfen. Das Edikt des Claudius wird unter dem Punkt 2.1.2 Vorgeschichte und Umfeld der Gemeinde in Rom näher beschrieben.
2.1.1.2 Teilweise Heidenchristen
Schon im ersten Kapitel des Briefes können wir erkennen, dass in dieser Gemeinde in Rom teilweise Heidenchristen waren, denn der Apostel Paulus schreibt in Römer 1, 13f, dass er gerne nach Rom kommen würde um Frucht zu schaffen wie unter den anderen Heiden. Da der Brief ca. 2- 3 Jahre nach der Aufhebung des Edikt des Claudius geschrieben wurde, ist davon auszugehen, dass sich während dieser Zeit viele Heiden bekehrten und sich dann zur römischen (Haus-) Gemeinde hielten.
Nach Kümmel handelt es sich bei den Empfängern des Briefes mehrheitlich um Heidenchristen, denn seiner Ansicht nach kann man sich bei der Annahme “Paulus kämpfe gegen nach Rom zurückkehrende Judenchristen, die wieder Boden gewinnen wollen“, nicht auf irgendeinen Text berufen, welcher die Mehrheit der Juden kennzeichnet, sondern nur “auf die lebendige Auseinandersetzung des Paulus mit jüdischen Argumenten“ (270).
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Wir müssen also davon ausgehen, dass sich zu Beginn der Gemeindetätigkeit mehrheitlich jüdische Gläubige zusammenfanden, und dass es nach dem Edikt des Claudius mehr Gläubige aus den Nationen in den Zusammenkünften gab. Diese haben mittlerweile - Kümmels Ansicht nach - ebenso Kenntnis vom Alten Bund, “denn das AT war ihre Bibel so gut wie die der Judenchristen, durch ständigen Gebrauch in Gottesdienst und Unterricht vollkommen vertraut“ (270). Daher sei die Argumentation, Paulus wendet sich nach 7, 1 an Leute, die das Gesetz kennen, falsch dahingehend zu verstehen dass er hier Juden meint. Hier werde ich mich Kümmel anschließen, denn die junge christliche Gemeinde hatte noch kein Neues Testament, wie wir es heute vorliegen haben. Sie mussten sich an den Text des Alten Testaments halten, bis die Briefe der Apostel in ihre Gemeinde kamen. Daher auch die Aussage des Paulus an Timotheus:
Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, daß der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt. (DIE BIBEL LUT 84, 2. TIMOTHEUS 3, 16f)
2.1.2 Vorgeschichte und Umfeld der Gemeinde in Rom
Um das breit gestreute Spektrum der Themen im Römerbrief zu verstehen, müssen wir uns auch um die Entstehung der Gemeinde und deren Umfeld kümmern.
Es handelt sich bei der Gemeinde in Rom um eine Gemeinde, welche nicht von Paulus gegründet wurde. Aus diesem Grund möchte er sie ja schon seit Jahren besuchen, um unter ihnen das Evangelium zu verkünden (Römer 1, 15). Diese Aussage war für mich bis zu dieser Ausarbeitung sehr fragwürdig, denn wieso sollte er in einer Gemeinde die gute Nachricht erneut verkündigen?
Dafür war dann Kapitel 18 Vers 2ff in der Apostelgeschichte sehr hilfreich, denn hier können wir lesen, dass Aquila und seine Frau Priszilla aus Italien gekommen waren, weil Kaiser Claudius ein Edikt erlassen hatte welches allen Juden geboten hatte, Rom zu verlassen. Die Ursache für dieses Edikt waren - wie schon erwähnt - die Streitigkeiten über die Person des Christus und die Ablehnung der Christen des Kaiserkultes. Dieser Kult war zur damaligen Zeit üblich und in vollem Gange.
Dieses Judenedikt wurde 49 n. Chr. erlassen. Die Beweise hierfür liefert die sog. Gallio-Inschrift, welche in einem 1905 erstmalig veröffentlichten Brief des Kaiser Claudius enthalten ist (vgl. Lohse Die Entstehung des Neuen Testaments 32). Nach F. F. Bruce, “datiert übrigens auch Orosius das Edikt“ auf das Jahr 49 n. Chr. ( Teil II 100).
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Dies bedeutet für uns, dass es schon vor dem Jahre 49 eine Gemeinde in Rom gegeben haben muss. Ob diese Gemeinde durch die Juden entstand, welche sich in Apg. 2, 10 in Jerusalem einfanden, ist nicht bekannt - es könnte aber der Fall sein. Für Schirrmacher könnten es auch herum reisende Kaufleute wie Aquila und Priscilla gewesen sein, welche das Evangelium nach Rom brachten (Der Römerbrief Band. I 24).
Wenn wir die Tradition betrachten, wird immer wieder ausgesagt, dass Petrus der Gemeindegründer sei. Doch gibt es für diese Aussage keine Beweise.
Nach diesem Edikt verließen alle Juden Rom, also auch die Juden in der Gemeinde. So wurde die römische Gemeinde aus ihrer jüdischen Wurzel, dem jüdischen Gedankengut und der Verankerung mit dem Alten Testament herausgerissen. Es blieb eine Gemeinde zurück, welche aus Heiden aller Art und Hintergrund zusammen gemixt war. Diese hatten nun die Verantwortung für die Gemeinde und mussten bei vielen Fragen, welche bestimmt aufkamen ihre eigenen Entscheidungen treffen. Dieser Zustand dauerte so lange, bis die Juden nach dem Tod - und somit der Aufhebung des Edikts - des Claudius im Jahre 54 n. Chr. wieder nach Rom zurück kehren konnten. Mit diesem Datum beginnt für die Christen in Rom ein neues Kapitel in ihrer Geschichte.
Und aus diesem Grund ist es möglich, dass Paulus hier erneut Evangelium verkünden musste, da hier einige Dinge falsch praktiziert wurden. Diese Ansicht fand ich noch stärker ausgeprägt in dem Einleitungswerk von Marxsen. Er beruft sich auf G. Klein und schreibt: “Er meint, Paulus habe trotz der Nichteinmischungsklausel nach Rom schreiben können (und müssen), weil die römische Gemeinde keine apostolische Gründung war und daher ‘der apostolischen Signatur ... nach entbehrt(e)‘, denn nur eine apostolische Kirche ist wahrhaft Kirche“ (112). Dies ist meiner Meinung nach etwas übertrieben und entbehrt jeder Grundlage und dem Verständnis, welches Paulus hatte. Wenn wir den Streit der Gemeinde in Korinth betrachten, sehen wir genau, dass der Apostel Parteiungen und das Hervorheben von Menschen nicht billigte (1. Kor. 3, 4ff).
2.2 Verfasserschaft, Echtheit und Einheitlichkeit des Briefes
2.2.1 Verfasser des Briefes
Glücklicherweise gibt es bei der Frage über den Verfasser des Briefes keine Schwierigkeiten. Paulus selbst gibt sich als Verfasser in den ersten Versen zu erkennen und spricht auch an
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einigen Stellen im Brief von sich persönlich (2, 16: 8, 18; 9, 1- 4; 11, 1-2; 12, 1+3; 16, 1- 24).
Es gibt keinen verantwortlichen Kritiker, welcher die paulinische Verfasserschaft diskutiert 1 . Sehr interessant, aber in der Antike eine gängige Form, ist die Tatsache, dass Paulus für die Niederschrift des Römerbriefes einen Sekretär benutzt. Dies wird explizit in 16, 22 erwähnt.
Schon die altkirchlichen Überlieferungen sprechen von Paulus als Verfasser des Römerbriefes und aus diesem Grund möchte ich hier einige wiedergeben:
- Der Häretiker Marcion, ein großer Verehrer des Apostels Paulus, nahm den Römerbrief in seinen Kanon auf, jedoch in verkürzter Fassung.
- Der Kanon Muratori, das älteste uns erhaltene Kanonverzeichnis aus dem 2 Jahrhundert, behandelt den Römerbrief als einen Brief des Paulus.
- Der Kirchenvater Irenäus erwähnt bei seinen Zitaten aus dem Römerbrief, dass Paulus 2 oder der Apostel 3 der Verfasser dieses Briefes sei.
- Der Kirchenvater Clemens Alexandrinus zitiert mit dem Vermerk, dass dieser Brief von
Paulus sei 4 .
- Erwähnenswert sind des weiteren:
- Clemens von Rom (95)
- Ignatius
- Polycarb
- Justin
vgl. Klaus Schmidt: Einleitung in das Neue Testament 164
2.2.2 Echtheit des Briefes
Auf die verschiedenen Meinungen wegen der Echtheit und Einheitlichkeit des Briefes bin ich schon bei der Empfängerfrage eingegangen, möchte dazu aber noch einiges feststellen.
Bis auf wenige Hypothesen, welche wenig Anklang gefunden haben, ergeben sich auch bei der Frage der Echtheit des Briefes keine Probleme. Spitta vertritt - ähnlich wie W.
1 Lohse, Erich 45; Schirrmacher, Thomas 23; Barth, Fritz 56; Hörster, Gerhard 170; Mauerhofer, Erich 104; Schnelle, Udo 134; Kümmel, Werner 175.
2 Iren. Adv. haer. Adv. haer. III, 16,3/Röm 1, 1ff und Röm 9,5; Adv. haer. IV, 16,1/Röm 8,36
3 Iren. Adv. haer. IV, 21,2/Röm 9,10ff; Adv. haer. IV, 29,1/Röm 1,28
4 Clemens Alexandrinus, Paidagogos I, 8/Röm 11,22: Stromateis III, 11/Röm 6,2.6.
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Marco Rothenhöfer, 2004, Exegese Römer 7, 4- 6, München, GRIN Verlag GmbH
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