Inhaltsverzeichnis:
1. Einführung:
1.1. Ausbildungsmittel und Arbeitsmaterialien
1.2. Unterweisungsmethode
1.3. Grundlage lt. Ausbildungsordnung
1.4. Ausgangssituation/Beschreibung des Auszubildenden
2. Lernziele der Unterweisung:
2.1. Richtlernziel
2.2. Groblernziel
2.3. Feinlernziel
2.3.1. Kognitives Lernziel
2.3.2. Psychomotorisches Lernziel
2.3.3. Affektives Lernziel
3. Unterweisungsablauf
3.1. Vorbereitung und Motivation (1.Stufe)
3.2. Vormachen und erklären der einzelnen Arbeitsschritte (2.Stufe)
3.3. Nachmachen der einzelnen Schritte (3.Stufe)
3.4. Nachmachen und Üben (4.Stufe)
4. Abschlussworte
5. Anlagen:
5.1. Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan
5.2. Übungen für den Auszubildenden
5.3. Lösungen zu den Übungen
1. Einführung:
1.1. Ausbildungsmittel und Arbeitsmaterialien:
Arbeitsmaterialien: Digitalmultimeter - Messplatine - DiverseMessspitzen - 1.2.Unterweisungsmethode:
Die 4-Stufen-Methode bildet die Grundlage für die Unterweisung: Vorbereitung des Auszubildenden, Weckung von Interesse, Beseitigung von - Hemmungen
Vormachen und Erklären durch den Ausbilder - Nachmachendurch den Auszubildenden - Übenund Festigen des Gelernten - 1.3.Grundlage lt. Ausbildungsordnung:
Die Grundlage bildet der Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik (siehe Anlage): Messen und Analysieren von elektrischen Funktionen und Systemen (Absatz 1 - Nr.8des §10)
1.4. Ausgangssituation und Beschreibung des Auszubildenden: Beschreibung des Auszubildenden: Der Auszubildende heißt Marc Schulz, ist - 17Jahre alt und hat die Realschule mit der mittleren Reife verlassen. Er zeigt sich sehr interessiert an seiner Ausbildung, ist handwerklich begabt und bringt gute Leistungen.
Fachliche Voraussetzungen des Auszubildenden: Da es sich um die erste - Einweisungan einem Messgerät im Betrieb handelt, sind kaum praktische Kenntnisse auf diesem Gebiet zu erwarten. Im Berufsschulunterricht hat der Auszubildende aber schon Einiges über die Größen von Strom, Spannung und Widerstand, sowie über deren physikalischen Zusammenhänge gelernt. Außerdem ist davon auszugehen, dass er die theoretischen Grundlagen im Bereich der Messtechnik vermittelt bekommen hat.
2. Lernziele der Unterweisung:
2.1. Richtlernziel:
Der Auszubildende soll einmal in der Lage sein, qualifiziert in seinem Beruf zu arbeiten. 2.2. Groblernziel:
Der Auszubildende soll einmal in der Lage sein, ein Digitalmultimeter fehlerfrei zu bedienen. Dies ist hauptsächlich notwendig, um Fehler in elektrischen Anlagen, Geräten und Schaltungen zu suchen und um Spannungsfreiheit feststellen zu können.
2.3. Feinlernziel:
Der Auszubildende soll nach der Unterweisung in der Lage sein, Gleichspannungen mit einem Digitalmultimeter zu messen. 2.3.1. Kognitives Lernziel:
Der Auszubildende soll wissen, wie ein Digitalmultimeter eingestellt und bedient wird. Er soll die Gefahren, die bei unsachgemäßem Gebrauch auftreten können, kennen und wissen, wie man sie vermeidet. 2.3.2. Psychomotorisches Lernziel:
Der Auszubildende soll die Handhabung des Messgeräts, der Messleitungen und der Messspitzen lernen. 2.3.3. Affektives Lernziel:
Der Auszubildende soll lernen sorgfältig und konzentriert zu arbeiten, um sowohl Unfälle und Schäden an Messgerät und Messschaltung als auch Messfehler zu vermeiden.
3. Ablauf der Unterweisung:
3.1. Vorbereitung und Motivation (ca.3 min): 3.1.1. Vorstellung des Themas:
Der Ausbilder weckt das Interesse des Auszubildenden zu Beginn der Unterweisung, indem er ihm anschaulich erklärt, wie unentbehrlich der sichere Umgang mit einem Messgerät ist um zum Beispiel Fehler in elektrischen Anlagen zu lokalisieren und zu beseitigen. 3.1.2. Vorkenntnisse feststellen.
Mit einigen kurzen Fragen stellt der Ausbilder fest, welche Vorkenntnisse der Auszubildende im Bereich der Messtechnik hat, und wie man darauf aufbauen kann.
3.2. Vormachen und Erklären der einzelnen Arbeitsschritte (ca.5 min): 3.2.1. Unfallverhütungsschriften:
Der Ausbilder erklärt den Auszubildenden einige wichtige Grundregeln, die für einen gefahrlosen Gebrauch eines Messgeräts notwendig sind:
-
Vorsicht,die Messspitzen sind sehr spitz, es besteht Verletzungsgefahr!
-
Arbeit zitieren:
Benedikt Lauer, 2005, Messung von Gleichspannungen mit Hilfe eines Digitalmultimeters (Unterweisung Energieelektroniker / -in Fachrichtung Betriebstechnik), München, GRIN Verlag GmbH
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