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Barbara Berckhan.................................................................................................................................... 2 Einleitung ................................................................................................................................................. 2 1. Strategie zur Unverwundbarkeit: Die Selbstentwertung beenden....................................................... 3 2. Strategie zur Unverwundbarkeit: Wie Sie Abstand herstellen und sich schützen können.................. 3 3. Strategie zur Unverwundbarkeit: So befreien Sie sich von Ärger, Aufregung und Sorgen................ 4 4. Strategie zur Unverwundbarkeit: Mit Kritik selbstsicher fertig werden ................................................ 5 5. Strategie zur Unverwundbarkeit: Entgiften sie die Schlangengrube ................................................... 6 6. Strategie zur Unverwundbarkeit: So machen Sie Angriffe wirkungslos .............................................. 6 Zum Schluss dieses Buches dürfen wir uns einen Stern vom Himmel pflücken..................................... 7
Mein persönlicher Kommentar................................................................................................................. 7
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Die Autorin des Buches, Barbara Berckhan, ist 1957 geboren, hat Diplompädagogin studiert und arbeitet heute als Kommunikationstrainerin in Hamburg. Neben dem Bestseller "So bin ich unverwundbar" hat sie noch weitere erfolgreiche Bücher geschrieben, die uns helfen können, ein besseres Selbstbewusstsein zu erlangen.
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"Unverwundbar sein bedeutet, den wunderbaren Teil der eigenen Seele beschützen zu können. " (Berckhan 2000, S. 10)
Dieses Zitat ist eines der zentralsten des Buches. Lernen unverwundbar zu sein heisst lernen, wie man sein eigenes "Ich" schützen kann, mit anderen Worten wie wir im Alltag bei Ärger, Kritik und in ungewohnten Situationen widerstandsfähiger sein können. Diese Kunst versucht uns also Barbara Berckhan in ihrem Buch mit sechs Strategien zur Unverwundbarkeit etwas näherzubringen.
Berckhan will uns durch eine doppelte Zielrichtung die Fähigkeit der Unverwundbarkeit beibringen. Einerseits lernen wir den Umgang mit negativen Einflüssen von Außen zu optimieren (z. B. sich vor anderen Respekt zu verschaffen oder mit verletzender Kritik angemessen umzugehen). Andererseits werden wir aufgefordert, unser Inneres zu reflektieren. (Beispielsweise lernen wir den inneren Kritiker zu bändigen und Ärger und Sorgenfallen zu vermeiden.)
In jedem Kapitel liefert uns Barbara Berckhan Denkanstösse und Übungsanleitungen, es ist also eine Art Selbsthilfebuch. Sie gibt uns immer sehr anschauliche Beispiele zu den jeweiligen Themen, oft auch von Erfahrungen, die sie mit ihren Seminarteilnehmern gemacht hat.
Rezension Regina Jenzer 2
Nun etwas genauer zu den sechs Strategien der Unverwundbarkeit, welche die einzelnen Kapitel des Buches bilden:
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Im ersten Kapitel lernen wir den LQQHUHQ.ULWLNHU kennen. Damit bezeichnet Berkhan eine innere Stimme, die uns immer wieder schlecht macht. Obwohl dieser innere Kritiker eigentlich eine Art Selbstschutz ist, wird er manchmal ein Problem für unsere Persönlichkeit. Da wir meistens sehr hohe Ansprüche an uns selbst stellen, werden wir oft von unserem inneren Kritiker attackiert. Durch ihn sinkt unser Selbstwertgefühl, denn er reibt uns jeden Fehler unter die Nase, entmutigt uns, vergleicht uns dauernd mit anderen und lässt uns dabei schlecht abschneiden.
Nun möchte uns Berckhan beibringen, wie wir unseren inneren Kritiker in den Griff bekommen. Sie schlägt verschiedene Methoden vor, zuallererst möchte sie aber, dass wir den inneren Kritiker bewusst wahrnehmen. Erst dann können wir ihm Grenzen setzen. Eine Methode dazu wäre, den Kritiker beispielsweise einmal am Tag ganz bewusst sprechen zu lassen und ihm zuzuhören, weiter könnten wir dann seine Kritikpunkte notieren, damit wir etwas mehr Distanz gewinnen und uns von seinen Kommentaren lösen können. Ausserdem sollen wir uns auch wagen, unserem inneren Kritiker zu widersprechen.
Wir lernen also in diesem ersten Kapitel durch die Bändigung des inneren Kritikers, wie wir mehr Selbstvertrauen gewinnen können ohne uns dauernd auf irgendeine Art und Weise herabzusetzen.
"Wenn Sie Ihr volles Selbstvertrauen zurückgewonnen haben, merken Sie, wer Sie wirklich sind: Sie sind ein einmaliger, kostbarer Schatz. " (Berckhan 2000, S. 34)
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Oft lassen wir uns von Stimmungen anderer Menschen einschüchtern. Genau dies sollen wir lernen zu vermeiden. Berckhan zeigt uns in diesem Kapitel, wie wir uns so weit bringen, dass uns die Verhaltensweisen unserer Mitmenschen nicht mehr unter die Haut gehen. Sie erklärt uns an anschaulichen Beispielen, meist an Leuten, die an ihren Seminaren teilgenommen haben, wie wir uns durch die Stimmungen anderer beeinflussen und manchmal auch erpressen lassen. Beispielsweise erzählt sie von Sven, der immer seine Feiertagsausflüge ins Wasser fallen lässt, weil seine Mutter regelmässig in Tränen ausbricht, sobald er verreisen möchte. Er lässt sich also von den Gefühlen seiner Mutter erpressen. Wir erfahren, wie er lernt, sich ein dickeres Fell zuzulegen. Es gibt verschiedene Methoden für dieses sogenannte dicke Fell, die aber alle das gleiche beabsichtigen: Wir sollen uns nicht mehr so schnell stressen lassen, zuerst einmal klar nachdenken ohne ärgerlich zu werden und vor allem sollen wir uns nicht mehr unter Druck setzen lassen.
Rezension Regina Jenzer 3
Eine dieser Methode besteht aus einem ganz bestimmten Zustand, den wir in diesem Kapitel lernen: den XQSHUV|QOLFKHQ=XVWDQG. Er distanziert uns, und wir können sachbezogener handeln. Denn wenn wir ständig in unserem persönlichen Zustand sind, können wir uns nie richtig abgrenzen und lassen uns zum Beispiel von arroganten Menschen viel zu stark einschüchtern, sind also emotional geöffnet. Am besten ist es, wenn wir selber wählen können, in welchen Zustand wir uns versetzen wollen. Denn auch den persönlichen Zustand brauchen wir. Für einen Familienvater ist es beispielsweise meistens von Vorteil, wenn er sich im Berufsleben im unpersönlichen Zustand befindet, zu Hause mit den Kindern wechselt er dann aber sicher in den persönlichen Zustand, wo er emotional zugänglich und offen ist. Natürlich enthält das Buch auch eine Anleitung zum unpersönlichen Zustand: Wir sollen uns von der Welt distanzieren, uns vorstellen, dass unser Herz geschützt ist und uns ganz intensiv auf die Sache konzentrieren, um die es geht. Und immer tief durchatmen, damit wir ruhig und gelassen bleiben. Bei der zweiten Methode geht es darum, HLQ6FKXW]VFKLOG, das heisst eine gedankliche Barriere vor sich aufzustellen. Auch dieses Schutzschild dient zur Abgrenzung. Wir sollen uns dies wie eine unsichtbare Wand aus kugelsicherem, dickem Glas vorstellen. Bei der dritten Methode erfahren wir, dass es manchmal bei einer angriffslustigen Stimmung von Vorteil ist, kurz innezuhalten. Wir können so in turbulenten Situationen einen klaren Kopf behalten und bewahren uns davor, spontan und unüberlegt zu antworten. Wir lernen zudem, dass wir unseren Gesprächspartner jederzeit um eine Bedenkzeit bitten dürfen, wenn wir gerade nicht weiterwissen. So schaffen wir uns Zeit um in Ruhe nachzudenken.
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Diese Kapitel soll uns zeigen, wo der Ursprung von Ärger und Aufregung liegt und gibt uns auch wirksame Methoden in die Hand, mit denen wir Aufregung und Sorgen beenden können.
Wir alle wissen, dass Ärger krank machen kann. Er erzeugt Stress und kann sogar zu Herzinfarkt führen. Dabei reagieren wir oft unangemessen auf Ereignisse und machen aus einer Mücke einen Elefanten. Denn wenn wir uns ärgern, schalten sich unsere höheren Denkfunktionen ab. Damit geht natürlich unsere innere Ruhe und die Fähigkeit, angemessen zu handeln, verloren. Berkhan erklärt uns dies an anschaulichen Beispielen aus ihrem Alltag, und wir erfahren auch, dass Ärger und Aufregung nicht plötzlich auftauchen, sondern langsam und schrittweise aufgebaut werden. Um gegen diese Unannehmlichkeit anzukämpfen, müssen wir wissen, dass sie im Kopf entsteht. Wir beurteilen ein ganz bestimmtes Ereignis negativ und sind dazu persönlich betroffen. Häufig nehmen wir zwar gar nicht wahr, dass wir uns innerlich betroffen fühlen, weil die Verwundung mit Empörung zugedeckt wird. Danach beginnen wir uns meistens in etwas hineinzusteigern und haben noch das Gefühl, so oder so am kürzeren Hebel zu sein. So beginnen wir, eine nach Berckhan benannte HPRWLRQDOH/DZLQH, auszulösen. "Die innere Einstellung, ständig den Kürzeren zu ziehen und immer benachteiligt zu werden, kann den Ärger enorm steigern." (Berckhan 2000, S. 74)
Rezension Regina Jenzer 4
Arbeit zitieren:
Regina Jenzer, 2001, Buchrezension von - So bin ich unverwundbar - von Barbara Beakhan, München, GRIN Verlag GmbH
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