Das Herz-Kreislaufsystem
von: Tanja Lauinger
5. Semester
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung Seite 3
2. Das Blut Seite 4
2.1 Die Bestandteile des Blutes
2.1.1 Erythrozyten Seite 5
2.1.2 Leukozyten Seite 5
2.1.3 Thrombozyten Seite 6
2.1.4 Blutplasma Seite 6
2.2 Der Blutkreislauf
2.2.1 Arterien Seite 7
2.2.2 Venen Seite 7
2.2.3 Der Körperkreislauf Seite 7
2.2.4 Der Lungenkreislauf Seite 8
3. Das Herz
3.1 Anatomie des Herzens
3.1.1 Lage Seite 9
3.1.2 Aufbau Seite 9
3.2 Funktion Seite 10
3.3 Herztransplantationen Seite 10
4. Die Atmung
4.1 Sauerstofftransport Seite 11
4.2 Der Gasaustausch in der Lunge Seite 11
5. Beeinflussung des Herz-Kreislaufsystems durch Sport
5.1 Effekte des Ausdauertrainings Seite 12
5.2 Schwimmen Seite 13
5.3 Sonstige Sportarten Seite 14
5.4 Das Sportlerherz Seite 14
6. Herz-Kreislauferkrankungen
6.1 Herzinfarkt Seite 15
6.2 Leukämie (Blutkrebs) Seite 15
6.3 Anämie (Blutarmut) Seite 15
6.4 Arterienverkalkung (Arterionsklerose) Seite 16
6.5 Der Schock Seite 16
7. Schluss Seite 17
8. Literaturverzeichnis Seite 18
1. Einleitung
Biologie war schon immer eines meiner Lieblingsfächer. Dabei hat mich der menschliche Körper am meisten beeindruckt. Er ist einfach erstaunlich und weist für fast alle Lebenssituationen eine geeignete Funktion auf, um sein Leben erhalten zukönnen. Das Herz-Kreislaufsystem ist eines der kompliziertesten, aber auch eines der wichtigsten Funktionen des Körpers. Alle Teile dieses Systems sind feinstens aufeinander abgestimmt und voneinander abhängig. Deswegen ist es auch wichtig dem Herz-Kreislaufsystem keine unnotwendigen Belastungen zuzufügen.
Gerade in der heutigen Zeit, in der sich die Lebenswelt der Kinder sehr verändert hat ist es wichtig, dass sie lernen auf ihren Körper zu achten. Die veränderte Familiensituation (oft wachsen die Kinder nur noch mit einem Elternteil auf), einseitige Ernährung, beengte Wohnverhältnisse, fehlende Spiel- und Bewegungsräume, weniger Möglichkeiten sich in der Freizeit genügend zu bewegen und der wachsende Medienkonsum der Kinder (der vorwiegend in sitzender Haltung ausgeführt wird) führen zu Übergewicht, Herz- Kreislauf- Schwächen und Haltungs- und Koordinationsschwächen.
Sport und gerade Schulsport ist einer der besten Wege etwas für den Körper und somit auch für das Herz-Kreislaufsystem zu tun. In dieser Hausarbeit werde ich versuchen zu erklären, wie das Herz-Kreislaufsystem funktioniert und wie man es durch Schulsport, schon in der Grundschule, trainieren kann.
Abb. 1.: Das Herz-Kreislaufsystem (Quelle: http://medizinus.de/kreislauf.php) [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]
2. Das Blut
Das Blut hat normalerweise eine Temperatur von 37Celsius und ein erwachsener Mensch hat eine Gesamtblutmenge von etwa 4-6 Litern (7 bis 8% des Körpergewichts). Die Werte einer Frau liegen im Durchschnitt etwas unter denen der Männer. Die Bestandteile des Blutes (Leukozyten, Erythrozyten und Thrombozyten) machen 44% des Volumen aus und sind im Blutplasma verteilt, dass aus den restlichen 56% besteht.
Die Aufgabe des Blutes besteht hauptsächlich im Transport von Sauerstoff und Kohlendioxid. Diese werden mit dem Hämoglobin (Hauptbestandteil der Erythrozyten) gebunden und transportiert. Zusätzlich transportiert das Blut auch Wirkstoffe, wie Vitamine, Mineralien, Hormone, etc. Sie werden im Blut gelöst oder an Blutbestandteile gebunden und im Körper verteilt.
Die Nährstoffe, die mit der Nahrung aufgenommen werden, wie Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße werden mit Hilfe des Blutes zu den entsprechenden Organen, die sie gerade benötigen transportiert.
Außerdem gehört der Abtransport von überschüssiger Wärme und von Stoffwechselprodukten, wie Harnstoff, Harnsäure, usw. zu den Transportfunktionen des Blutes.
Eine wesentliche Aufgabe des Blutes ist auch die Abwehrfunktion. Hier werden Viren und Bakterien unschädlich gemacht.
Abb. 2.: Das Blut (Quelle: www.lmscope.com/produkt22/ Nikon880_demo.html) [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]
2.1 Die Bestandteile des Blutes
2.1.1 Erythrozyten
Die Erythrozyten, die eine ovale Form haben und in der Mitte ein wenig eingedellt sind, bestehen zu 65% aus Wasser und zu 35% aus Trockensubstanz, dieses besteht wiederum zu 95% aus Hämaglobin. Das Hämaglobin ist für die Rotfärbung des Blutes verantwortlich, deshalb nennt man die Erythrozyten auch die roten Blutkörperchen des Blutes. Sie werden durch Zellteilung im Knochenmark ständig neu gebildet (3 Millionen in jeder Sekunde), haben aber nur eine Lebensdauer von etwa 120 Tagen. Ihre Hauptfunktion ist der Sauerstofftransport. In der Lunge heftet sich der eingeatmete Sauerstoff an die Erythrozyten, speziell an das Hämoglobin. Ein Molekül Hämoglobin kann ein Molekül Sauerstoff transportieren. Mit dem Sauerstoff, geht das rote Blutkörperchen im Blutstrom auf die Reise, nimmt, nachdem es durch den Herzschlag enorme Fahrt erhalten hat, unterwegs noch Nährstoffe aus Darm und Leber auf und transportiert alles zusammen an die Zellen heran, die von dieser Substanz genährt werden. Ist die Ladung gelöscht, nimmt der Erythrozyt für die Rückreise zum Herzen und zur Lunge Kohlensäure und andere Abfallprodukte des Stoffwechsels auf, die zu den Ausscheidungsorganen gebracht werden.
2.1.2 Leukozyten
Die Leukozyten sind die weißen Blutkörperchen des Blutes, sie haben im Gegensatz zu den roten Blutkörperchen keine Eigenfarbe, sondern sind mit einer weißlichen Zellschicht bedeckt. Sie haben nur eine Lebensdauer von 1-10 Tagen, daher ist eine große Neubildungsrate der weißen Blutkörperchen notwendig. Sie können durch amöboide Bewegungen die Blutlaufbahn verlassen, diese Fähigkeit ist Voraussetzung für die Erfüllung ihrer Schutzfunktion. Sie haben nämlich eine spezifische Abwehrfunktion und sind daher für die Bekämpfung von Viren und Bakterien zuständig. Die Leukozyten bestehen aus: Granulozyten, Monozyten und Lymphozyten.
Granulozyten und Monozyten, auch Fresszellen (Makrophagen) genannt, stülpen einen Teil ihres Zellplasmas über die Erreger und schließen sie so in einer Vakuole ein, in der die Erreger dann verdaut werden.
Die Lymphozyten dagegen produzieren spezifische Antikörper, die Oberflächenstrukturen der Viren oder Bakterien erkennen können. Sie heften sich mit Hilfe des Schlüssel-Schloß-Prinzips an ihre Oberfläche und verklumpen sie somit. Anschließend „fressen“ die Makrophagen die unschädlich gemachten Erreger auf.
2.1.3 Thrombozyten
[...]
1 Vgl.: Findeisen, Linke, Pickenhain, 1980: Grundlagen der Sportmedizin – für Studenten, Sportlehrer und Trainer. S. 129
2 Vgl.: Findeisen, Linke, Pickenhain, 1980: Grundlagen der Sportmedizin – für Studenten, Sportlehrer und Trainer. S. 131-132
Arbeit zitieren:
Tanja Lauinger, 2005, Das Herz-Kreislaufsystem, München, GRIN Verlag GmbH
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