Inhaltsverzeichnis
1 Einführung 4
2 Der Neue Markt 4
2.1 Allgemeines 4
2.2 Zulassungsanforderungen. 5
3 Gründe für ein Going Public. 5
4 Börsenreife. 6
5 Bewertungsgrundlagen und Emissionspreisfindung. 6
5.1 Vorbereitende Tätigkeiten 6
5.2 Ermittlung des Emissionspreises auf Basis des Kurs-Gewinn- 6
Verh ältnisses
6 Das Internet als Zeichnungsweg beim Going Public. 8
6.1 Internet-Emissionshäuser. 8
6.2 Das Internet als komplementärer Zeichnungsweg. 9
7 Fazit 11
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1 Einführung
Als Going Public bezeichnet man den erstmaligen Verkauf von Anteilen eines Unternehmens durch Börseneinführung. Mit der vorliegenden Hausarbeit wird dem interessierten Leser zunächst ein kurzer Überblick über das Wesen des Neuen Marktes und seine Zulassungsvoraussetzungen verschafft. Anschliessend werden die Gründe für ein Going Public sowie die Börsenreife erläutert. Neben den vorbereitenden Tätigkeiten zur Unternehmensbewertung folgt dann die Ermittlung des Emissionspreises auf Basis des Kurs-Gewinn-Verhältnisses. Der letzte Teil dieser Arbeit räumt dem Internet als Zeichnungs weg einen etwas grösseren Raum ein, wobei zwischen der vollständigen Abwickung über ein virtuelles Emissionshaus und dem Internet als komplementärem Zeichnungsweg differenziert wird.
2 Der Neue Markt
2.1 Allgemeines
Das Börsensegment Neuer Markt wurde am 10.März 1997 an der Frankfurter Börse eröffnet. Ziel dieser neuen Handelsplattform war es, innovativen und wachstumsstarken Betrieben die Möglichkeit einzuräumen, ihr künftiges Wachstum mit Hilfe von Eigenkapital zu finanzieren. Am Neuen Markt treffen Unternehmen aus zukunftsträchtigen Bereichen wie Informations- und Biotechnologie sowie Telekommunikation auf risikobewusste Investoren, die ihr Investment mit überdurchschnittlich hohen Kursgewinnen belohnt sehen wollen. Durch den hohen Bekanntheitsgrad, den der Neue Markt mittlerweile bei in- und ausländischen Investoren erlangt hat, wird die Unternehmensausweitung in internationale Märkte erleichtert. Die strengen Zulassungsvoraussetzungen vor allem bzgl. der Publizität und der Rechnungslegung, die nach internationalen Standards zu erfolgen hat, sorgen für ein gewisses Gütesiegel der Unternehmen (Francioni/Gutschlag, 1998, S.29-33). Das Konzept der Deutschen Börse AG sieht für jedes am Neuen Markt notiertes Unternehmen die Ernennung von zwei Betreuern vor, die dafür sorgen, dass die Aktie liquide handelbar ist und die das Unternehmen bei seinen Investor-Relations-Aktivitäten unterstützt (Bösl, 2000, S.B1).
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2.2 Zulassungsanforderungen
Die Deutsche Börse AG stellt an Unternehmen, die ihre Aktie am Neuen Markt einführen möchten, folgende Zulassungsanforderungen:
Abb.1: Anforderungen an Unternehmen im Neuen Markt
(Francioni/Gutschlag,1998, S.33).
3 Gründe für ein Going Public
Folgende Ziele verfolgen Unternehmen mit dem Gang an den Neuen Markt: • Junge und innovative Unternehmen in den Wachstumsbranchen verfügen in der Regel über eine niedrige Eigenkapitaldecke. Durch den Gang an die Börse bietet sich den Firmen die Möglichkeit, ihr Wachstum über den Kapitalmarkt zu finanzieren. Dies ist notwendig, um über geeignete Investitionen in neue Märkte und Technologien die eigene Position im Wettbewerb zu sichern und auszubauen. Durch eine bessere Eigenkapitalquote wird auf der einen Seite eine grössere Unabhängigkeit vom Fremdkapital erreicht. Auf der anderen Seite eröffnen sich grundsätzlich neue Fremdfinanzierungsmöglichkeiten, die den Finanzierungsspielraum vergrössern, wie z.B. die Ausgabe von Schuldverschreibungen (Stangner/Moser, 1999, S.759).
• Da die Börseneinführung mit einem hohen Mass an Publizität verbunden ist, wird der Bekanntheitsgrad des Unternehmens gesteigert. Qualitäten, wie z.B. eine hohe Innovationsbereitschaft, werden auf diese Weise auch Lieferanten und Kunden bekannt, was der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens nur förderlich sein kann (Schultz, 1997, WWW).
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Arbeit zitieren:
Stefan Elfgen, 2001, Das Going Public am Neuen Markt als Finanzdienstleistung, München, GRIN Verlag GmbH
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