Technische Universität Dresden
Fakultät Verkehrswissenschaften „Friedrich List“
Lehrveranstaltung: „Grundlagen der Tourismuswirtschaft“
Fachsemester: 5
Wirtschaftskraft Tourismus
von: Danila Weigel
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Ökonomische Faktoren des Tourismus 3
2.1 Produktion und Einkommen im Tourismus 4
2.2 Beschäftigung und Einkommen im Tourismus 4
2.3 Tourismus und Außenwirtschaft 5
3. Beispiele 5
3.1 Deutschland 5
3.2 Die Kanarischen Inseln 6
4. Fazit 7
Anhang 9
Literaturverzeichnis 10
1. Einleitung
Für viele Menschen ist sicher, dass Tourismus nicht nur verreisen bedeutet, sondern auch mit Geld und Gütern umzugehen. Während verreist wird, wird Geld in inländischen sowie auch in ausländischen Unternehmen ausgegeben, sei es die Buchung der Reise oder das Kaufen von Souvenirs. Somit wird schon aufgezeigt, dass der Tourismus in der Wirtschaft eines Landes nicht ganz bedeutungslos ist. In der vorliegenden Arbeit werden einige ökonomische Faktoren des Tourismus beschrieben. Anschließend werden zwei Beispiele aufgezeigt, die dann mit dem Fazit abgerundet werden.
2. Ökonomische Faktoren des Tourismus
Bis zu den zwanziger Jahren des 19. Jh’s (Jahrhundert’s) beschränkte sich der Fremdenverkehr auf die finanzielle und gesellschaftliche Oberschicht. Erst durch die verbesserte Sozialgesetzgebung kurz nach dem Ersten Weltkrieg, die die Einführung bezahlter Ferien einschloss, wurden nach und nach auch die bürgerliche Mittelschicht und andere Bevölkerungsteile fremdenverkehrsrelevant. Somit bestimmte nun das Einkommen der Selbstständigen und Unselbstständigen im Wesentlichen das Reiseverhalten des Menschen.1 Die verbesserte Einkommensverteilung und die Zunahme des verfügbaren Realeinkommens haben eine positive Entwicklung des Fremdenverkehrs zur Folge. Die Beziehungen zwischen der Wirtschaftslage und der touristischen Entwicklung zeigt sich deutlich durch einen Vergleich zwischen der Entwicklung des Bruttosozialproduktes (BSP) und der Entwicklung der touristischen Ausgaben. Generell kann festgestellt werden, dass die touristischen Ausgaben für den Auslandstourismus von 1970 bis 1990 stärker gewachsen sind als das BSP.2 Aber auch die Auswirkungen des Fremdenverkehrs auf die übrige Wirtschaft dürfen nicht außer acht gelassen werden. Im Folgenden werden einige ökonomischen Faktoren des Fremdenverkehrs erläutert.
2.1 Produktion und Einkommen im Tourismus
Die globalste Aussage über die Bedeutung eines Wirtschaftssektors in einer Volkswirtschaft erfolgt durch das Messen des BSP. Die Produktionsseite des BSP umfasst alle hergestellten Güter und Dienstleistungen eines Landes abzüglich der Importe. Den gesamten Produktionswert bezeichnet man auch als gesamtwirtschaftliche Wertschöpfung. 3 Durch fehlende Abgrenzung eines Tourismussektors in der amtlichen Statistik existieren nur wenige Zahlen über den Beitrag des Fremdenverkehrs zur nationalen Leistungserstellung. So wird z. B. der touristische Transport dem Oberbegriff Verkehr zugeordnet, anstatt zu einem eigenständigen touristischen Transportbereich. Mit der Produktion von Gütern und Dienstleistungen wird gleichzeitig ein Einkommen geschaffen. Die schon aufgeführten Schwierigkeiten, den Umfang des Fremdenverkehrs produktionsseitig zu erfassen, führen dazu, dass die gesamtwirtschaftliche Größe des Tourismusbereiches nachfrageseitig bestimmt wird. Diese wird ermittelt, indem die Reiseausgaben als Produkt der Übernachtung und der durchschnittlichen Ausgaben je Übernachtung festgestellt werden oder durch Nutzung von vorhandenen Daten, die z. B. aus Sonderbefragungen des Statistischen Bundesamtes stammen. 4
2.2 Beschäftigung und Einkommen im Tourismus
Auch hier bereitet eine mangelhafte Abgrenzung des touristischen Bereiches Schwierigkeiten bei direkten Aussagen zur gesamtwirtschaftlichen Situation. Neben einigen wenigen typischen Touristengruppen, die im Statistischen Bundesamt aufgeführt werden, z. B. Gästebetreuer, existieren im sogenannten sekundären Bereich zahlreiche andere Beschäftigte, z. B. Busfahrer. Der Themenkomplex hat in Anlehnung an Freyer zudem folgende Inhalte: saisonale Faktoren, Umfang, Struktur und Qualität der Arbeitsplätze, sowie Beschäftigungseffekte (Multiplikatorwirkungen).5
2.3 Tourismus uns Außenwirtschaft
[...]
1 Vgl. Kaspar, C..: Die Tourismuslehre im Grundriss, 1991, S. 28
2 Vgl. Kaspar, C..: Die Tourismuslehre im Grundriss, 1991, S. 29
3 Vgl. Freyer, W.: Tourismus, 2001, S. 328 ff
4 Vgl. Freyer, W.: Tourismus, 2001, S. 329 ff
5 Vgl. Freyer, W.: Tourismus, 2001, S. 335 ff
Arbeit zitieren:
Danila Weigel, 2002, Wirtschaftskraft Tourismus, München, GRIN Verlag GmbH
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